Erinnerungen eines Überlebenden

1. Kapitel
Lübeck
Januar 1933 - Dezember 1941
 
30. Januar 1933
Viele Menschen stehen vor dem Rathaus in Lübeck. Ich komme mit meiner Aktentasche voller Bücher gerade aus der Schule, überquere den Marktplatz und bleibe bei den wartenden Menschen stehen. Auf was sie warten, weiß ich nicht. Einige Minuten später marschieren einige Hundertschaften SA (Sturmabteilungen) vor dem Rat­haus auf. Alles schreit „Heil“. Einige SA-Leute betreten das Rathaus, um schon nach einigen Augenblicken mit einem Zivilisten in ihrer Mitte wieder herauszukommen. Ein Mann, der neben mir steht, sagt, das ist der sozialde­mokratische Polizeisenator Mehrlein. Zwei SA-Männer sind auf dem Balkon des Rathauses erschienen und his­sen die Hakenkreuzfahne. Die Menschen heben die Arme und singen das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied. Dazwischen schreien ein paar alte Tanten „Heil“. Der Gesang und die Schreierei tönen mir noch in den Ohren, als ich längst um die nächste Ecke gebogen bin.
 
1. April 1933
Boykott. Große gelbe Plakate sind an allen jüdischen Geschäften angebracht. Vor unserer kleinen Lederhand­lung in der Braunstraße stehen SA-Leute und hindern die Kundschaft, das Geschäft zu betreten. Ein SA-Mann schlägt meinen Bruder, als er in seinen Laden hineinge­hen will, mit der Faust ins Gesicht. Er kommt sehr deprimiert nach Hause und sagt zu meiner Mutter: „Jetzt ist es endgültig aus mit den Juden.“
 
Mai 1934
Wir haben jetzt in der Schule „Rassenkunde“. Köpke, mein Lehrer in der Mittelschule, versucht objektiv zu sein. Nachdem er die nordische und die dinarische Rasse behandelt hat, kommt er auf die jüdische Rasse zu spre­chen. Er sagt, die Juden sind anders. Er sagt weder besser noch schlechter, anders. Ich bin damit einverstanden.
 
September 1934
In der Schule treiben wir Sport auf dem Buniamshof. Dort spielen wir immer Fußball. Es wird angeordnet, daß wir Schüler die gegnerische Mannschaft mit dem deut­schen Gruß begrüßen müssen. Ich hebe meine Hand nicht hoch. Nach dem Spiel kommt der Sportlehrer zu mir und sagt, ich hätte meine Hand wie jeder andere Schüler hochzuheben. Ich sage ihm, daß ich Jude bin. Er erwidert mir, daß ich auf einem deutschen Sportplatz dann nichts mehr zu suchen hätte. Meine Kameraden fragen mich, ob es wahr sei, daß wir zu Ostern immer Christenblut trinken. Als ich es meiner Mutter erzähle, nimmt sie mich in den Arm, streichelt mich und sagt: „Das ist Risches.“
 
Witzenhausen bei Kassel, Dezember 1935
Hier bin ich in der kaufmännischen Lehre bei Kugel­mann. Das Geschäft befindet sich direkt am Marktplatz. Wir haben zwei große Schaufenster, die jeden Morgen mit antisemitischen Parolen besudelt sind. Kundschaft kommt nur noch selten in den Laden, und dann schleichen sie sich durch die hintere Tür wieder hinaus, damit sie keiner sieht.
Wenn ich auf der Straße gehe, fliegen Steine oder Schimpfworte hinter mir her. Obwohl ich keinen in dem für mich fremden Städtchen kenne, wissen alle, daß ich Jude bin. In der Handelsschule steht der Spruch an der Tafel: „Der Jude siegt mit der Lüge und stirbt mit der Wahrheit“ (Adolf Hitler, Mein Kampf). Ich sage dem Lehrer Röper, daß ich dabei nicht arbeiten kann. Er sagt, das ist Unterrichtsstoff. Ich packe meine Bücher ein und gehe nach Hause. Einige Tage später muß mein Chef Strafe bezahlen, weil ich unerlaubt den Unterricht verlassen habe.
Wir haben einen kleinen Weinberg am Ufer der Werra. Mein Fahrrad steht manchmal am Fuße des Berges. Zwei deutsche Jungen kommen angefahren, werfen mein Rad um und versuchen, es zu demolieren. „Mit deinem Rad können wir alles tun“, höhnen sie, „du bist ja ein Jud.“ Nachher schiebe ich mein Rad nach Hause.
 
August 1936
Ich bin zu Besuch in Lübeck. Angeblich sollen jüdische Richter deutsche Volksgenossen in Polen verurteilt ha­ben. Protestkundgebungen werden veranstaltet. Eine aus Halbwüchsigen bestehende Menge rast durch die Stra­ßen Lübecks. Plötzlich stehen sie vor unserem Laden, be­ginnen Haßgesänge zu singen. Andere schreien: „Holt den Juden raus!“ Von hinten drückt die Menge nach, und ungefähr dreißig Burschen drängen durch die offene Ladentür in das Geschäft. Lederstücke fliegen durch die Luft, Schwärzeflaschen knallen an die Wand, und alle Arten Nägel werden im Laden verstreut. Von beiden Sei­ten sind einige Männer hinter den Ladentisch gelaufen. Sie werfen meinen Bruder wie einen Gummiball in die to­bende Menge. Ich stehe unterdessen vor dem Ladentisch und schaue der wildgewordenen Masse zu, denn man kennt mich nicht. Sie führen meinen Bruder mit zurück­gebogenen Händen durch die Hauptstraßen der Stadt. Nachdem sich die Horde verlaufen hat, stelle ich fest, daß der Inhalt der Ladenkasse verschwunden ist. Meinen Bruder finde ich auf der Polizeiwache, grün und blau ge­schlagen, wieder. Zipper, im weißen Uhrmachermantel, und Schachtel, ein anderer Lederhändler, sind auch da. Die drei spielen Skat, bis man sie abends wieder nach Hause schickt.
 
Juni 1937
Die Lehrstelle in Witzenhausen habe ich verlassen, um in Lübeck in einem anderen Geschäft weiterzulernen. Es gibt fast keine jüdische Jugend mehr in Lübeck. Ich kau­fe mir ein kleines Paddelboot, um etwas Sport zu treiben. Die Bootslagerung macht Schwierigkeiten, das Boot ei­nes Juden zu lagern kann Unannehmlichkeiten bringen, doch als ich dem Mann einige Mark in die Hand drücke, lagert er mein Boot bis auf Widerruf. Auf dem Wasser werde ich wiederholt angehalten. Jedes Wasserfahrzeug habe die Reichsflagge zu führen, sagt die Wasserpolizei. So kann ich nur noch abends paddeln, damit man mich in der Dunkelheit nicht erkennt.
 
November 1938
Mein Abteilungsleiter Josef sagt, daß es sehr mulmig aus­sieht. Die Sache mit Grünspan gefällt ihm nicht. Es liegt etwas in der Luft, meint er. Als ich meine Freundin abends nach Hause bringe, sagt sie, ich sähe Gespenster. Während der Nacht vom neunten zum zehnten Novem­ber werden alle jüdischen Geschäfte und Wohnungen de­moliert. Meinen Bruder verhaftet man auf der Straße. Mich selbst trifft die Gestapo nicht im Hause an. Meine Schwester gibt mir hundert Mark zur Flucht. Während ich noch bei ihr bin, höre ich Stiefel die Treppe hinaufpoltern. Schnell laufe ich zwei Treppen höher auf den Boden.
„Ist Josef Katz hier?“ herrscht der Gestapo-Mann mei­ne Schwester an.
„Nein, er ist nicht hier“, höre ich meine Schwester ant­worten.
Der Gestapo-Mann sagt, er hätte Befehl, eine Haussu­chung vorzunehmen. Er reißt alle Schubladen auf und durchsucht sie, wobei er alles durcheinanderschmeißt. Mein Sparkassenbuch und das Bargeld meiner Mutter nimmt er mit. Meine Schwester fragt ihn, ob er einen Ausweis habe.
„Halts Maul“, sagt er, „sonst knall ich dir eine.“
Nachdem der Gestapo-Mann die Wohnung verlassen hat, verschwinde auch ich. Mein Ziel ist Hamburg. An der Sperre des Lübecker Bahnhofs sehe ich Polizeibeam­te stehen, die jeden durch die Sperre Gehenden kritisch anschauen. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als mit der Straßenbahn nach Schwartau zu fahren. Dort im Warte­saal will ich etwas essen, da ich den ganzen Tag noch nichts zu mir genommen habe. Der Wirt macht das Ra­dio an. Ich höre gerade noch, wie Göring aus Grünspan eine Milliarde machen will. Zwei SA-Leute in Uniform setzen sich zu mir an den Tisch. Der eine erzählt dem an­deren, daß die Synagogen überall in Deutschland zer­stört würden. „Was sollen diese orientalischen Bauwerke auch noch auf deutschem Boden!“ Mein Brot stecke ich mir in die Tasche, mir ist der Appetit vergangen. Dann fahre ich über Lübeck nach Hamburg.
Am nächsten Morgen erreicht mich ein Telegramm meiner Mutter, in dem sie mich bittet, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen. Man würde sie sonst verhaften. Mit dem nächsten Zug fahre ich nach Lübeck zurück. Dort bleibe ich bei meinem Onkel in der Fischergrube. Nachmittags um vier Uhr läutet es. Ich gucke durch das Schlüsselloch - Gestapo.
„Bist du Josef Katz?“ fragt mich der Beamte.
„Ja.“
„Zieh dich an.“
Ich nehme meinen Mantel, setze den Hut auf, binde den Shawl um.
„Du kennst doch Holzblatt?“ beginnt der Beamte das Gespräch auf der Treppe. Ich sage „nein“, denn ich habe mir vorgenommen, niemand zu kennen und nichts zu wissen. Daraufhin knallt er mir eine.
„Sicher kennst du Holzblatt aus der Hüxstraße“, sagt er. „Warum sagst du mir denn nicht die Wahrheit?“
Er erhält keine Antwort mehr von mir, und dann ge­hen wir beide einträchtig durch die belebten Straßen der Innenstadt zum Polizeipräsidium. Dort treffe ich schon einige alte Bekannte, Morgenstern und Selmansohn. Wir begrüßen uns wie alte Gefängniskameraden. Etwas spä­ter kommt die „Grüne Minna“ und bringt uns nach Lau­erhof ins Gefängnis. Der uns empfangende Beamte sagt, daß wir zu unserem eigenen Schutz hierher gebracht worden sind. Dann finde ich mich in einer Zelle mit zwölf anderen Juden. Ich komme gerade noch rechtzei­tig, als der Kalfaktor für jeden von uns einen Salzhering und drei Pellkartoffeln auf den Tisch klitscht.
Doktor Bade, einer der Mitgefangenen, beginnt am nächsten Tag eine Vortragsreihe über die englische De­mokratie. Es entwickelt sich eine angeregte Diskussion. Wir haben jeden Tag eine Freistunde. Auf dem Gefäng­nishof gehen wir in drei Metern Abstand hintereinander spazieren. Ein alter deutscher Häftling führt die Reihe an. Ich beobachte, wie er sich immer mit einem im zwei­ten Stock befindlichen Häftling geräuschlos durch Zei­chensprache unterhält. Später sagt Doktor Bade, daß sich die beiden die neuesten politischen Nachrichten er­zählt haben, von der einen Milliarde und so weiter.
Am zwanzigsten Dezember werde ich entlassen. Meine Schwester hat für mich die Ausreise nach Shanghai er­möglicht, doch ich beschließe, nicht zu fahren, um bei meiner alten Mutter zu bleiben, für die das Klima dort nicht erträglich ist.
 
Umschulungslager Paderborn, April 1940
Es regnet. Frühjahrsstürme jagen durch die fast men­schenleeren Gassen von Paderborn. Eine Gruppe von Ju­den fegt die Straßen. Alle tragen den gelben Judenstern auf der linken Brust. Im allgemeinen hat man sich in die­sem kleinen westfälischen Städtchen an die Juden gewöhnt. Ab und zu, wenn einige Schulkinder vorbeigehen, fliegen ein paar antisemitische Redensarten zu uns herüber. Manchmal singen sie auch das Spottlied „Es leuch­ten die Sterne“. Aber es gibt auch das Gegenteil. Ein katholischer Geistlicher zieht immer vor jedem Juden den Hut. Links an der Straßenseite geht der Vorarbeiter der Juden, ein alter Straßenfeger mit langem Regenmantel und Kapuze.
„Heh du!“ ruft er mir zu. „Nimm die Mitte mit!“ Die Mitte sind die Pferdeäpfel. „So mußt du das machen!“ Dabei nimmt er mir den Besen aus der Hand und be­ginnt, mit der Rückseite die Straße sauber zu scheuern. „Ihr Juden hier in Deutschland“, wendet er sich jetzt wie­der an mich, „habt es ja noch ausgezeichnet. Aber die Ju­den in Polen, die haben nichts zu lachen. Na, ich will nicht darüber reden, mein Sohn ist da nämlich Soldat, von dem habe ich es gehört, als er zuletzt auf Urlaub war.“ Dabei nickt er verständnisvoll mit dem Kopf. Diese Worte des Alten gehen mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Ich ahne nichts Gutes.
 
Berlin, Oktober 1940
Die Moezah (jüdische Gemeindeverwaltung) in Pader­born hat beschlossen, mich zu einem sechsmonatigen Pa­lästina-Seminar nach Berlin zu schicken, damit ich meine Kenntnisse in der jüdischen Geschichte erweitern kann. Aus jedem deutschen Kibbutz (Umschulungslager) neh­men zwei Chawerim (Freunde) an dem Seminar teil. Au­ßerdem sind auch die Vertreter der jüdischen Gemeinde anwesend. Oberrabbiner Doktor Baeck hält die Eröff­nungsrede. Er sagt: „In dieser Zeit, wo das Haus, in dem wir leben, über uns zusammenzustürzen droht, setzen wir uns hin, um dem alten Brauch der jüdischen Tradi­tion zu folgen, um zu lernen und einzudringen in das Geistesgut unserer Vorfahren. Wir stecken unsere Men­schen nicht in Uniformen!“ so ruft er aus. „Vergeßt nie­mals, daß ihr mit Augen seht und mit Ohren hört, die Jahrtausende älter sind als die unserer Mitmenschen. Chamuschim Taaluh (wohlgerüstet sollt ihr ausziehen)“, fährt er fort.
Dann singen wir die Hatikvah und beginnen mit unse­rer Arbeit. Morgens um neun fängt der Unterricht in der Chorinerstraße an und dauert bis mittags um eins; dann gehen wir in der Volksküche in der Johannesstraße es­sen. Von zwei bis sechs Uhr ist dann wieder Unterricht.
Sehr oft ist jetzt in Berlin Fliegeralarm. Ich wohne bei einer jüdischen Familie in der Nähe des Kurfürsten­damms. Wir Juden dürfen den „arischen“ Luftschutzkel­ler nicht betreten. Wir haben uns auf dem Vorplatz vor dem Keller aufzuhalten. Es dauert manchmal einige Stunden; dann komme ich immer übermüdet in den Un­terricht.
Nach dem Oneg Shabbath am Samstagnachmittag ge­he ich mit Rosel Strauss spazieren. Wir schlendern lang­sam durch das Brandenburger Tor die Straße Unter den Linden hinunter. Plötzlich kommt ein großer Mann in ei­nem langen grauen Wintermantel mit Schaftstiefeln und Sporen auf uns zugeschossen.
„Juden“, brüllt er uns an, „macht nur, daß ihr hier ver­schwindet!“ Er geht immer hinter uns her, bis wir in die Leipziger Straße einbiegen und im Gewühl der Men­schenmenge untertauchen.
 
Paderborn, März 1941
Nach meiner Rückkehr aus Berlin beginne ich, das auf dem Seminar aufgenommene Wissen an die Chawerim weiterzugeben. Aber die Zeit ist nicht mehr zum Lernen geeignet. Aus ganz Deutschland kommen Nachrichten über Deportationen von Juden. Das Telefon läutet unun­terbrochen. Die Eltern bitten ihre Kinder, nach Hause zu kommen, um sie auf dem Weg ins Ungewisse zu beglei­ten.
 
Paderborn, 28. November 1941
Ich erhalte ein Telegramm, in dem mich meine Mutter bittet, sofort nach Hause zu kommen. Sie hätte ihren Evakuierungsbefehl erhalten. Ich erwirke bei der Gesta­po in Paderborn die Erlaubnis, daß ich mich freiwillig diesem Transport anschließen darf. Die Gestapo in Lü­beck erklärt sich durch Fernschreiben damit einverstan­den.

 

2. Kapitel
Deportation
Dezember 1941 – April 1942
 
Dezember 1941
Wir gehen auf die Polizeiwache, neben mir ein anderer Lübecker Jude. Ich habe den Schlüssel unserer Wohnung in der Hand. „Ich wollte die Schlüssel von Katz aus der Braunstraße 7 bringen.“
„Geben Sie her!“ sagt der Beamte hinter dem Pult. Dann beginnt er, ein Namensschild an dem Schlüssel zu befestigen.
„Jetzt machen Sie aber, daß Sie in das Sammellager kommen“, fängt er an, mich anzuschreien. „Sie wissen doch, daß Sie nur bis acht Uhr auf der Straße sein dür­fen. Los, hauen Sie ab.“
„Jetzt sind wir heimatlos“, sage ich zu meinem Kame­raden, als ich wieder draußen bin.
„Das kannst du beliebig erweitern“, meint er, „recht­los, ehrlos, schutzlos, arbeitslos ...“
Wir einigen uns, daß wir eben alles los sind, auch unse­re eigene Wohnung.
Im Sammellager ist schon alles versammelt. Frau Prenski mit ihren drei kleinen Kindern, die 84jährige Frau Cohn, Simson Carlebach, unser Chasan (Kantor) und auch die katholische Lehrerin aus der Sophienstra­ße. Sie sagt mir, ihre Eltern seien schon getauft gewesen, und sie hätte mit dieser ganzen Angelegenheit nichts zu tun. Im ganzen sind wir neunzig Lübecker Juden. Da ist die kleine Margot Salfeldt, ein blondes Mädchen von vierzehn Jahren. Margot sagt, sie freut sich, daß sie jetzt endlich unter Juden leben wird, aber sie habe Angst um ihre Mutter, die schon über fünfzig Jahre alt ist. Ich ver­suche sie zu trösten und erkläre ihr, daß es bestimmt für alle dort Arbeit geben wird, auch für ihre Mutter, die ja noch leichte Hausarbeit machen kann. Ja, das könnte sie verstehen, erwidert Margot. Aber was denn die alte Frau Cohn dort solle oder der alte Herr Carlebach? Sie meint, daß da etwas nicht stimmt. Auch mein Onkel ist der glei­chen Meinung. Er sagt: „Wenn man dich in den Osten schicken würde, könnte ich es verstehen, denn du bist jung und kräftig. Aber was sie mit uns alten Menschen dort wollen, weiß ich nicht.“
Am nächsten Morgen ist Gepäckkontrolle. Drei Beam­te der Gestapo sind gekommen. Jeder von uns muß sei­nen Evakuierungsbefehl vorzeigen und dann sein Ge­päck öffnen. Mir fällt auf, daß die Durchsuchung sehr ungenau ist, als ob die Beamten schon wüßten, daß wir unser Gepäck niemals wiedersehen werden. Auf dem Evakuierungsschein lese ich, daß, wer diesem Befehl nicht nachkommt, bis zu zehn Jahren Gefängnis erhalten kann. Des weiteren ist alle bewegliche und unbewegliche Habe beschlagnahmt. Es ist bei Strafe verboten, irgend etwas aus der Wohnung zu entfernen oder zu zerstören. Erlaubt sind 50 Kilogramm Handgepäck. Mein Onkel hat sich noch schnell einen eisernen Öfen gekauft, denn im Osten wird es sehr kalt sein, meint er. Wir nehmen auch unsere Nähmaschine mit. Meine Mutter denkt, vielleicht kann sie sich dort etwas mit Nähen verdienen.
Gegen elf Uhr fahren zwei große Omnibusse der Lü­becker Straßenbahn-Gesellschaft vor. Schnell sind wir neunzig eingestiegen. Ich überlege mir, daß es bestimmt das erstemal ist, daß Herr Carlebach und Frau Cohn am Shabbath fahren. Es sind die letzten Lübecker Juden, de­ren Owoaut Awotenu (Vorfahren) alle noch aus Moisling stammen, dem ehemaligen Lübecker Ghetto. Die Autos fahren an. Einige Neugierige, die auf der Straße stehen, machen hämische Bemerkungen. „Es ist man gut, daß die verfluchten Juden hier endlich verschwinden.“ Eine alte Frau auf der anderen Straßenseite weint.
Zwei Sonderzüge stehen auf dem Lübecker Bahnhof bereit. Es sind geheizte Personenwagen. In langsamer Fahrt verlassen wir den Bahnhof, und bald sind die Tür­me der alten Stadt im Nebel des grauen Wintertages ver­schwunden. In Oldesloe, so sagt man, werden wir einem Hamburger Transport angeschlossen. Der uns begleiten­de Gestapobeamte sagt, wir kommen nach Riga.
In Oldesloe werden wir schon erwartet. Oberrabbiner Carlebach schreitet, immer wieder den Hut ziehend, an den Wagen vorbei, um an dem Fenster meiner Mutter stehen zu bleiben. „Hallo, Emma“, sagt er. „Wir haben uns ja sehr lange nicht mehr gesehen.“ Nachdem sie eini­ge Begrüßungsworte gewechselt haben, meint meine Mutter, daß sie es nicht begreifen kann, was die Reschoim (Christen) noch auf unsere alten Tage mit uns anstellen.
„Was immer man noch mit uns anstellen wird, Emma“, sagt der Oberrabbiner, „wir müssen das beste erhoffen“, gibt ihr die Hand und geht weiter. Dann bleibt er hier und dort noch einmal stehen, jedem einige freundliche Worte sagend. Meine Mutter erzählt mir, daß sie Schulkameraden waren.
Inzwischen hat man uns vom jüdischen Hilfsverein Marschverpflegung in die Abteile gereicht. Langsam rollt der lange Zug mit zwölfhundert Juden aus der Bahnhofs­halle, begleitet von den guten Wünschen der zurückblei­benden Mitglieder des Hamburger Hilfsvereins.
Beim nächsten Halt werden die Türen der Wagen ab­geschlossen. Grüne Polizei mit geschultertem Gewehr hat die Bewachung des Zuges übernommen. Jetzt weht ein anderer Wind. Es ist uns verboten, aus den Fenster zu gucken oder auf den Stationen beim Halten des Zuges mit den freien Menschen in Verbindung zu treten. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als einige Postkarten an ein paar Freunde aus dem Fenster zu werfen. Der Zug hält sehr selten. In schneller Fahrt passieren wir die fruchtbaren Gebiete Ostpreußens. Wir fahren über Memel in das sich in unendlicher Weite erstreckende flache litauische Land. Es liegt Schnee. Ab und zu tauchen einige armselige Holzhütten oder kleine Gehöfte auf. Sonst nur Schnee, so weit das Auge reicht. Die Strecke ist eingleisig. An größeren Knotenpunkten warten wir auf die uns entgegenkommenden Züge.
Schon drei Tage sind wir unterwegs, ohne daß es uns erlaubt wurde, Wasser zu fassen. Endlich, in Dirschau, darf aus jedem Wagen einer heraus, um Wasser zu holen. Hier gehen wir zum erstenmal in Kolonnen, bewacht von der grünen Polizei mit aufgepflanzten Bajonetten.
Am nächsten Morgen rollt der Zug in langsamer Fahrt über die schwerbeschädigte Dünabrücke in Riga ein. Nach viertägiger Fahrt sind wir am Ziel. Unser Zug wird auf ein Abstellgleis des Vorortbahnhofs Skirotava ran­giert. Ängstlich und neugierig zugleich erwarten wir alle die kommenden Ereignisse.
Es ist ganz hell geworden. Durch das Zugfenster sehe ich draußen eine Abteilung lettischer SS mit aufgepflanz­tem Seitengewehr. Ein Oberscharführer steht vor ihnen, kommandiert: „Rührt euch!“ Einer von der Wachmann­schaft geht von Tür zu Tür und schließt sie auf.
»Wer ist hier der Transportleiter? Ist er noch nicht hier? Ich will diese Figur sehen. Auch die Waggonleiter sollen kommen. Du bist der Transportleiter?“
„Jawohl!“ Vor Obersturmbannführer Lange und den anderen SS-Offizieren steht ein großer, hagerer Mann mit langem wallenden Bart. Mit seinem gefurchten Ge­sicht und dem etwas gebeugten Rücken steht er da wie ein alter Patriarch des jüdischen Volkes. Es ist fast so, als ob die ganze Bürde der vergangenen Jahrtausende auf seinen Schultern ruhte.
„Reiß die Knochen zusammen, Kerl, wenn ich mit dir spreche!“ herrscht ihn der Sturmbannführer in scharfem Tone an. „Was ist dein Beruf?“
„Oberrabbiner“, kommt es frei und stolz von den Lip­pen des Juden.
„Ha, ha, ha! Oberrabbiner! Daß du mir hier aber deinen Laden nicht wieder aufmachst, Oberrabbiner, verstanden?“
Kein Wort kommt von den Lippen des Juden.
„Hast du verstanden, Judas?“
Eine Antwort erfolgt nicht.
Da langt der Obersturmbannführer plötzlich aus und schlägt dem Oberrabbiner mit der Faust ins Gesicht.
„So, und nun laß deinen Haufen antreten, Herr Oberrabbiner, aber schnell, ich will was sehen hier.“
Der Stock des Obersturmbannführers deutet auf die angetretenen Waggonleiter. „Seid ihr noch nicht weg, Sauhunde? Gleich mach ich euch Beine!“
Inzwischen strömen die Menschen unter den schimp­fenden Worten der SS-Männer auf den Bahnsteig. Ein unentwirrbares Durcheinander entsteht. Kinder weinen und schreien, Mütter jammern, dazwischen hört man Schüsse und die Kommandos der SS. Vor mir steht eine Krankenschwester. Sie bemüht sich um eine aus dem Zug gefallene alte Frau, versucht, sie in dem Gewühl zu ver­binden. Plötzlich steht ein SS-Mann hinter ihr. Er schlägt wie sinnlos mit seinem Knüppel auf sie ein. Doch das Mädel ist tapfer.
„Schämen Sie sich nicht“, schreit sie ihn an, „eine Krankenschwester bei der Ausübung ihres Berufes zu schlagen?“ Und nochmals wiederholt sie: „Schämen Sie sich!“ Der SS-Mann läßt wirklich von ihr ab und be­ginnt, zwei alte Frauen mit ihren schweren Koffern zum Laufen anzutreiben. Ich habe inzwischen meine Mutter behutsam vom Trittbrett heruntergehoben und ihr den Rucksack aufgeschnallt. Wir stehen mitten im Gewühl. Durch den Druck der Masse der von hinten getriebenen Menschen werden wir vorwärts geschoben.
„Halte dich an meinem Arm fest, Mutti!“ rufe ich mei­ner Mutter zu. „Laß den Koffer hier stehen. Es hat kei­nen Sinn, ihn weiter zu schleppen.“
So werden wir langsam dem Ausgang des Bahnsteigs zugeschoben. Wir gelangen auf einen freien Platz vor dem Bahnhofsgebäude.
„Komm her!“ brüllt mich da plötzlich ein SS-Mann von der Seite an. „Du auch, und du.“
Ich stehe in einer Gruppe von ungefähr fünfzig jungen Menschen. Meine Mutter muß ich alleine weitergehen lassen. Langsam schreitet sie mit ihrem schweren Ruck­sack an der Seite meines Onkels dahin. Es ist ein Zug un­beschreiblichen Elends. Da gehen Mütter mit vor Kälte schreienden Säuglingen auf dem Arm, schwer bepackt mit dem Nötigsten, was ein Mensch zum Leben braucht. Auf der anderen Seite humpelt ein Mann an Krücken. Er hat seine Kriegsauszeichnungen aus dem Ersten Welt­krieg angelegt. Vielleicht werden sie mir helfen, denkt er. Aber schon hat ihn einer der Häscher erspäht, eilt auf ihn zu und reißt ihm mit einem Ruck das Eiserne Kreuz Erster Klasse ab. Der Alte taumelt, stolpert und landet in einer Pfütze.
„Kommst du gleich hoch, du alter Knochen!“ brüllt der SS-Mann ihn an.
Hilfsbereite Hände strecken sich dem alten Mann ent­gegen und ziehen ihn auf die Füße. Schwer auf seine Krücken gestützt, humpelt er weiter. Tränen rollen ihm über sein vergrämtes Gesicht.
An mir vorbei geht eine Mutter mit ihren zwei Kin­dern, ungefähr sechs und acht Jahre alt. Die beiden sind lebendig und frisch.
„Mutti“, fängt die Kleinere an zu fragen, „wo sind wir hier?“
„Ich weiß es nicht, mein Kind.“
„Aber da hat doch was gestanden, Mutti!“ fährt die Kleine fort.
„Ich konnte es nicht lesen, Rosel, und jetzt sei ruhig.“
„Was ist denn das dort?“ nimmt die Kleine nach einem Moment das Gespräch wieder auf und deutet mit ihren kleinen Händchen auf einen rechts am Wege liegenden Toten. Die Mutter bricht in Tränen aus beim Anblick des Erschossenen.
„Ist der tot?“ fragt das Kind.
,Ja“, haucht die Mutter, die vermutlich den ersten Toten in ihrem Leben sieht.
Uns gegenüber sind einige Juden damit beschäftigt, mit den Händen ein Grab in den steinharten Boden zu graben. Anscheinend sollen sie den Erschossenen dort beerdigen. Links von ihnen steht ein SS-Mann mit einem langen Rohrstock in der Hand, die Juden ununterbro­chen zur Eile antreibend. Die Hände der Arbeitenden sind blutig, Schweißperlen stehen ihnen auf der Stirn, trotzdem schlägt er auf sie ein.
„Wollt ihr Sauhaufen wohl an eure Arbeit gehen!“ werden wir da plötzlich angebrüllt, als der Elendszug um eine Ecke unseren Blicken entschwunden ist. „Los, im Laufschritt die Koffer vom Bahnsteig abholen und den Zug reinigen.“
Unsere Arbeit beginnt. In der Mitte des Bahnsteigs steht ein SS-Mannn mit einem langen Knüppel in der Hand. Er hat sich an der schmälsten Stelle postiert, wo der Bahnsteig nur ungefähr fünf Meter breit ist. Jeder muß mit den schweren Koffern in den Händen an ihm vorbei. Es ist das reinste Spießrutenlaufen, da man ihm nicht ausweichen kann.
Ich drücke mich vor dieser Arbeit und mache mich in dem leeren Zug zu schaffen, reinige die Abteile. Autos fahren vor, um das Gepäck abzutragen. Ich lade mit auf, stapele das Gepäck in den Wagen, so bin ich nicht den Drohungen der herumstehenden SS ausgesetzt.
„Kann ich mitfahren?“ frage ich einen der SS-Fahrer. „Vielleicht kann ich mit abladen helfen.“
„Da ist ja die Kolonne“, erwidert er. „Mach du nur hier deine Arbeit. Los, guck mich nicht so blöde an, sonst knallt’s.“
Es sieht so aus, als ob wir doch unser Gepäck bekom­men würden, wenn es dort abgeladen wird, wo der Transport untergebracht ist.
Den Herren von der SS geht es natürlich nicht schnell genug.
„Wenn das nicht schneller geht mit dem Verladen, be­kommt ihr acht Tage nichts zu fressen, verstanden?“ brüllt einer.
Keiner antwortet.
„Ihr wollt wohl sabotieren, ihr Hunde?“
Und wie wild beginnt er, mit seinem Stock auf uns Ar­beitende einzuschlagen.
Ein Jude hat jetzt die Situation erkannt. Er schreit und kommandiert wie die SS. „So müssen die Koffer geladen werden, und schneller muß das gehen. Der Herr Ober­scharführer möchte den Lederkoffer haben, aber selbst­verständlich den Koffer für den Herrn Oberscharfüh­rer.“
Ein Koffer nach dem anderen verschwindet in den Pri­vatwagen der SS. Einige deutsche Soldaten kommen des Weges, bitten die SS um diesen oder jenen Koffer, um dann glückstrahlend mit dem geraubten Gut zu ver­schwinden.
„He, du“, wendet sich der SS-Mann an den Schreier, „du machst mir hier den Kolonnenführer. Aber daß mir hier was getan wird, hast du verstanden?“
„Jawohl!“ dienert der neugebackene Kolonnenführer.
Mit Einbruch der Dunkelheit ist die Arbeit beendet. Das letzte Auto bringt uns in das Lager, welches unseren Hamburger Transport aufgenommen hat.
 
Jungfernhof
Durch ein von lettischer SS bewachtes Tor fahren wir in ein ehemaliges Gut ein. Riesenhafte Scheunen, einige Deputatshäuser und, etwas abseits stehend, das Herren­haus, das ist alles, was Tausende von Menschen in dem Auffanglager Jungfernhof vorfinden. Vor uns sind schon einige andere Transporte aus anderen deutschen Städten hier angekommen. Alles rennt durcheinander. Württem­berger sind da und Bayern, Wiener Mädels gehen auf den aufgeweichten Wegen spazieren, als wären sie im Prater. Die Bayern tragen ihre bayerischen Trachten, dazwischen gehen lettische SS-Leute, die sich schnell mit den jüdischen Mädeln anfreunden. Jetzt kommen wir, noch mit unserer breiten plattdeutschen Hamburger Mundart dazu. Auch Juden mit langen wallenden Bärten sieht man, vermutlich aus dem Osten stammend, dann wieder junge jüdische Frauen, ihre Kinder an der Hand führend, damit sie sie in dem Gewühl nicht verlieren. Wieder andere Frauen fahren ihre Säuglinge im Kinder­wagen spazieren. Das ganze wirkt wie ein aufgescheuch­ter Ameisenhaufen.
Inzwischen ist es stockdunkel geworden. Alle Insassen des Lagers erhalten den Befehl, ihr Nachtlager aufzusu­chen. Man legt sich hin, wo man einen leeren Platz fin­det.
Ich betrete die Männerbaracke, eine riesenhafte Scheune mit Tausenden von Menschen und qualmenden, dicht umringten Öfen. In einer Ecke der Baracke wird gebetet; oben auf einem Holzgerüst singt jemand Wiener Lieder zu seiner Gitarre. Um ihn hat sich ein Kreis gebil­det, alles singt den Refrain mit.
Auf der Suche nach einer passenden Schlafgelegenheit sehe ich, wie Oberrabbiner Carlebach sich Kriehe reißt. Sein Bruder Simson ist beim Einmarsch in das Lager an einem Schlaganfall gestorben. An einem Ofen zanken sich zwei darüber, wer an der Reihe ist, seinen Kaffee zu wärmen. Überall ist Krach und Schreierei. Dem einen fehlt eine Decke, ein anderer weiß nicht, wo er sich niederlegen soll. Dabei ist es sehr kalt geworden, ein eisiger Wind weht über das freie Feld, man kann in der Baracke den eigenen Atem sehen. In einer Koje fleht ein Mann um etwas Kaffee, anscheinend ein Wiener. „Bitteschön, gebt mir doch einen heißen Trunk, ich erfriere.“
Draußen beginnt es zu schneien. Der Wind weht den Schnee durch die Fugen der Scheune. Die Gänge sind schmal, und die Menschen stehen in ihre Mäntel gehüllt und wagen sich nicht niederzulegen, denn es ist zu kalt, und Decken sind nicht vorhanden.
Oben auf dem Dach der Kojen sehe ich einen Mann mit einem neuartigen Kochapparat, ein Stück Blech mit vier Füßen, ein kleines Rost darunter, auf das er Spänchen legt. Es raucht stark, aber was kümmert es ihn? Er sagt, er hat schon einige Tage nichts Warmes mehr gegessen.
Jetzt ist eine Frau in die Baracke gekommen — in Ab­ständen von einigen Sekunden ruft sie wiederholt: „Os­kar! Oskar!“ Wahrscheinlich der Name ihres Mannes, doch keiner meldet sich.
In der Mitte der Baracke ist ein Ofen aufgestellt. Die Menschen liegen auf der bloßen Erde um ihn herum.
Das Austreten ist nur in einer Kolonne von zehn Män­nern gestattet. An der Tür stehen einige Männer, die an­dauernd rufen: „Wer will austreten? Wer will austreten?“ Wenn dann zehn Mann beisammen sind, begleitet sie ein Posten zu der ungefähr hundert Meter entfernten Latri­ne. Eine Notlösung ergibt sich: einige verrichten ihr klei­nes Geschäft gleich an der Tür.
Die ganze Nacht schlafe ich keine Minute. Es ist zu kalt. Zwar habe ich mir eine Steppdecke organisiert, aber alle paar Minuten muß ich mir den Schnee von der Decke schütteln. Durch den warmen Atem schmilzt er, und das ist sehr unangenehm. Schon einige Mal habe ich mein Nachtlager gewechselt, aber es ist überall das glei­che.
Am nächsten Morgen werden wir schon sehr früh aus der Baracke herausgetrieben. „Bahnhofskommando antreten“, heißt es. Der neue Kolonnenführer von den Gnaden der SS läßt antreten. Zu gerne möchte ich mich verdrücken, denn ich sehe meine Mutter winkend auf der anderen Seite stehen. Es ist nichts zu machen. Der Kolonnenführer läßt uns von einigen jüdischen Polizisten umstellen, und hinaus geht es aus dem Lager, wieder ein­mal ohne Kaffee und Frühstück.
Beim Ausmarsch sehe ich das Lager zum ersten Mal bei vollem Tageslicht. Ein riesenhafter Berg von Koffern, Öfen, Bettsäcken liegt im Freien, vollkommen eingeschneit. In den Scheunen ist für das Gepäck kein Platz. Überall liegen Wäschestücke herum, aus aufgebrochenen Koffern stammend, sonst nichts als Dreck, Schutt und Pfützen auf den von Lastwagen ausgefahrenen Wegen. Der Platz wimmelt von Menschen. An der einzigen Pum­pe des Lagers drängelt sich alles, um sich etwas zu wa­schen. Einige Frauen sehe ich, die in dem eisigkalten Wasser Wäsche waschen.
Im Bahnhofskommando müssen wir sehr schwer arbei­ten, den ganzen Tag Öfen und Nähmaschinen ausladen. Unser Kapo treibt uns wie wild an. Er schreit und tobt, droht mit der SS, wenn wir seinen Anordnungen nicht sofort Folge leisten. Ein uns bewachender SS-Posten steckt ihm ein Butterbrot zu: Er scheint seine Sache gut zu machen.
Nebenbei sucht unser Kapo alle Koffer und Rucksäcke nach Wertsachen durch. Die Uhren, Ringe und Füllfe­derhalter steckt er in einen extra dafür mitgebrachten Beutel. Er sagt, das ist für die SS bestimmt. Abends sehe ich, wie er den Beutel mit in die Baracke nimmt. Allen anderen hat er im Namen der SS das Durchsuchen der Koffer verboten. Wir sind noch nicht fähig, uns an frem­dem Eigentum zu vergreifen. Immer noch rechnen wir damit, daß wir unsere Sachen bekommen werden, soweit sie noch da sind und nicht an des Weges kommende deutsche Soldaten verschenkt worden sind. Später erst werden wir eines besseren belehrt. Die SS hat Anweisung gegeben, daß alle Lederkoffer an die Seite gestellt wer­den, auch alle anderen Wertsachen, wie Pelzmäntel, Musikinstrumente und Schreibmaschinen. Wir alle beachten diese Anordnung nicht. Im Gegenteil, wir bemühen uns immer, die besten Sachen mit in die Autos zu schmug­geln, die in unser Lager fahren. Als unser Kapo das merkt, fängt er an zu schreien und zu zetern, so daß die uns bewachenden SS-Männer aufmerksam werden. Er muß jetzt bei uns stehen bleiben und aufpassen, daß ja alle Wertsachen in die Autos der SS verladen werden. Er hat ein ausgesprochenes Pflichtbewußtsein!
Abends darf er dafür in die Frauenbaracke gehen. Er überbringt dann seiner Frau und seinen zwei Töchter­chen die Leckerbissen, die er sich aus den Koffern zusammenorganisiert hat. Alle anderen hungernden Men­schen stehen um sie herum und gucken zu, wie der Herr Kolonnenführer mit seiner Familie die feinsten Delika­tessen verzehrt. Aber solange er mit der SS unter einer Decke steckt, ist gegen ihn nichts zu unternehmen. Er kann jeden von uns der SS melden, und das wäre der si­chere Tod.
Abends betrete ich zum ersten Mal die Frauenbaracke, am meine Mutter aufzusuchen. Sie liegt auf dem Erdbo­den auf einer dünnen Schicht Stroh. Wie die Heringe sind die Frauen aneinander gedrängt, die Luft ist zum Schneiden von den Ausdünstungen der vielen Menschen. Es ist ein ehemaliger Pferdestall, an der Wand sind noch die Futterkrippen. Jetzt dienen sie zur Ablage des Handgepäcks.
Über die am Boden liegenden Frauen hat man Wäscheleinen gespannt, und wenn sie sich aufrichten, klatscht ihnen die nasse Wäsche ins Gesicht. Dazwischen läuft eine Krankenschwester im weißen Kittel und mit der Armbinde des Roten Kreuzes herum. Sie mißt Fieber und gibt Aspirin, sagt meine Mutter. Am Mittag teilt sie auch die Suppe aus, die sie den auf dem Boden liegenden Kranken reicht.
Einige Tote hatten sie schon in der Baracke, sagt mei­ne Mutter, und sie weiß nicht, was das noch geben soll. Ob ich auch gehört hätte, daß wir alle bald in das Ghetto kommen sollen? Dort werden wir dann in Häusern woh­nen, man ist bloß mit der Einzäunung noch nicht ganz fertig. Meine Mutter erzählt mir, der Kommandant habe heute morgen acht alte Wiener aus der Männerbaracke geholt, sie hinter die Latrine geführt und erschossen. „Ich weiß gar nicht, was ich mir dabei denken soll“, sagt meine gute alte Mutter.
Eine Waschgelegenheit für die Frauen ist nicht vor­handen, es gibt schon Läuse. Ein Ofen steht in der Mitte der Scheune, doch Heizmaterial ist nicht vorhanden. Meine Mutter bittet mich um eine Decke. Es ist strengstens verboten, draußen an die Koffer zu gehen, wo ein Posten die Runde macht. Er scherzt gerade am anderen Ende der aufgehäuften Gepäckstücke mit einigen Mä­deln. Mir gelingt es, einen Bettsack zu erwischen und meine Mutter auf dem kalten Boden einigermaßen warm zu betten. Dann begleite ich sie zu der einige hundert Meter entfernten Latrine. Sie hakt sich bei mir ein, damit sie in der Dunkelheit auf dem vereisten Boden nicht fällt. Die meisten Frauen machen diesen Weg nicht mehr. Sie gehen um die Ecke der Scheune und treten dort aus. In­folge der wenigen festen Nahrung haben sehr viele Frauen Durchfall. Es ist gut, daß es kalt ist, sonst würden Epidemien ausbrechen. [...]
 
Oktober 1942
Am nächsten Morgen werde ich dem Kommando „SS-Dienststelle“ zugeteilt. Eine Abteilung lädt das Holz aus den Waggons in die bereitstehenden Autos. Es wird auf dem Jungfernhof abgeladen, wo die SS ein Vorratslager errichtet. Nach zehn Monaten betrete ich den Jungfernhof zum zweiten Male. Ich bin erstaunt über die mustergültige Ordnung, die ich hier vorfinde. Sauber eingefaßte Wege und Grünanlagen geben dem Hof ein freundliches Aussehen. Dort, wo das Gepäck gestapelt war, befindet sich jetzt ein Feld mit ausgereiftem Kohl. Die auf dem Hof noch beschäftigten Juden sind mit der Einbringung der Kartoffelernte beauftragt ­- alles gesunde, kräftige Menschen. Einige jüdische Gespannführer kehren mit vollbeladenen Kartoffelwagen von der Feldarbeit zurück. Pferde werden zur Tränke geführt. Arbeitskommandos kehren von der Feldarbeit ins Lager zurück. Es ist Mittag.
Plötzlich steht Sascha vor mir, ein Chawer (Freund) aus Paderborn.
„Hallo, Jo, du hier! Ich hatte schon geglaubt, du lebst nicht mehr. Damals bist du doch mit nach Salaspils gegangen. Da sind nicht viele wiedergekommen. Los, erzähle mir, wie es dir ergangen ist. Doch ich will erst schnell meine Suppe fassen, gleich bin ich wieder da.“
Wir sitzen auf zwei Holzscheiten, mit dem Rücken an das gestapelte Holz gelehnt. Sascha löffelt seine Suppe, ich erzähle ihm kurz, was ich in der Zwischenzeit erlebt habe.
„Ja, Jo, auch von hier gibt es viel zu erzählen. Damals, als du den Jungfernhof verließt, ernährten sich die Juden hier aus mitgebrachten Vorräten. Doch sie waren bald aufgebraucht. Verpflegung durch die SS bekamen wir nicht. Die SS fand eine Lösung, du wirst sicher davon gehört haben. Dünamünde heißt sie, angeblich an der Mündung der Düna in die Ostsee gelegen. Sicher kennst du die verschlossenen blauen Autos, die am Donnerstag, dem 26. März, hier angefahren kamen. Dann wurde aussortiert. Eine Kommission war hier, mit Krause und Lange an der Spitze. Ungefähr vierhundert Menschen sind hier geblieben, alles andere kam in das angebliche Fischerdorf. Sie wurden, bis die Autos kamen, in der großen Männerbaracke eingesperrt. Dann fuhren die Autos alle Viertelstunde. Carlebach sollte dort Lagerältester werden, zusammen mit Klehmann. Man erzählte den ausgewählten Juden, daß sie dort in Fischfabriken arbeiten und auch Fischnetze herstellen würden. Meine Eltern sind auch mitgegangen. Ich habe mich dann freiwillig gemeldet. Aber Seckt, unser Kommandant, hat mich nicht mitgelassen. Aber meine achtzehnjährige Schwester ist dabei, ich bin allein zurückgeblieben. Jo, hättest du dir so etwas träumen lassen? Nie hätte ich es für möglich gehalten. Aber was kann man machen? Uns geht es jetzt ganz gut. Seit dieser Aktion ist hier keiner mehr erschossen worden. Neulich hat Seckt mal einen beim Tauschen erwischt. Er hat gesagt, er hat schon Tausende auf dem Gewissen, ihm kommt es auf einen nicht mehr an. Doch er hat ihn laufen lassen ...“
„Sascha, ich habe eine Bitte an dich. Zeige mir das Massengrab, ich möchte gerne Kaddisch sagen. Meine Mutter liegt hier.“
An der großen Männerbaracke vorbei, die jetzt zum Unterstellen von landwirtschaftlichen Maschinen benutzt wird, gehen wir hinaus auf das freie Feld. An einem Kartoffelfeld bleibt Sascha stehen.
„Wenn du ungefähr zwanzig Meter in das Feld gehst, kommst du an das Grab, der Boden hat sich dort etwas gesenkt.“
Über schon braun werdende Kartoffelstauden hinweg komme ich an die mir beschriebene Mulde. Kartoffel sehe ich, weiter nichts als Kartoffeln, mir scheint, als ob sie in der Mulde besser gediehen ... Ich sage Kaddisch: yitkadal, vyiskadasch, schmeh rabo.
Auf dem Weg zurück ins Lager erzählt mir Sascha, daß dort ungefähr siebenhundert Menschen liegen.
Die Arbeit in der SS-Dienststelle ist sehr schwer. Alles hat im Laufschritt zu geschehen, jeden SS-Mann hat man zu grüßen. Immer heißt es „schnell, schnell“ und „los, los, ist der Waggon noch nicht leer. Ihr Sauhunde bewegt euch ja wie die Schnecken. Du, Kleiner, dir mach ich aber gleich Beine, wenn du dich nicht schneller bewegst. Und du, Itzig, treibst dich den ganzen Morgen schon auf dem Lokus herum, das paßt dir wohl so.“ Es knallt. [...]
 
5. Kapitel
Stutthof
Herbst 1944
 
Und dann, an einem Nachmittag, kommt plötzlich der Befehl, daß alle im Lager befindlichen Juden sofort vor der Kleiderkammer zum Empfang neuer Sträflingskleidung anzutreten haben. Auch Decken empfangen wir, und als die Dunkelheit hereinbricht, verlassen wir das Lager Kaiserwald. Eine endlose Schlange von Juden wartet schon auf ihre Einschiffung im Rigaer Hafen. In den neuen gestreiften Anzügen mit ihren Nummern an der Brust und an der Hose stehen sie bis in die Nacht, um, auf das Schiff gelassen zu werden, das sie in eine ungewisse Zukunft nach Deutschland bringen soll. Die Menschen, die sich jetzt hier versammeln, sind die letzten Juden des Ostens, die Überlebenden von Hunderttausenden, ja vielleicht von Millionen. Man sollte es einfach nicht glauben, was man hier sieht. Juden, deren Leben bis jetzt keinen Pfifferling wert war, transportiert man nun nach Deutschland. Wozu das alles? frage ich mich. Es wäre für die Herren von der SS doch viel einfacher, ihr Mordhandwerk hier im Osten auszuüben. Wozu noch der Transport ins Reich, wo man doch bestimmt den Frachtraum nötiger gebrauchen könnte.
Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf, und meine Erinnerung schweift zurück zu unserer Ankunft in Riga.
„Weißt du noch damals, als unser Hamburger Transport in Skirotava ausgeladen wurde?“ spreche ich den neben mir stehenden Stefan an. „Wir waren damals ungefähr 1200 Juden. Wieviel von uns werden heute zurückgehen?“
„Wir haben neulich mal darüber nachgedacht“, sagt Stefan, „und alle unsere Bekannten vom Hamburger Transport gezählt. Es sind fast dreißig. Vielleicht wird hier und dort nochmal einer auftauchen, aber viel mehr sind es bestimmt nicht.“
Wir fangen an, traurig zu werden. Damals fuhr ein je­der von uns mit seinen Angehörigen, mit seinen Geschwi­stern, heute ist manchmal von ganzen Familien nur noch einer am Leben, meistens sind aber alle vernichtet. Und was wird uns noch im Westen erwarten? Bestimmt nichts Gutes, darüber sind wir uns alle klar, die wir das Glück haben, Riga noch lebend verlassen zu können.
Stefan meint, die verfolgen sicher ein ganz bestimmtes Ziel, wenn sie uns mitnehmen und nicht abschießen wie die Hasen. Doch ändern können wir nichts. Bis heute ha­be ich immer noch geglaubt, daß sich mir eine Möglich­keit zur Flucht bieten wird, aber auch dieser letzte Hoffnungsschimmer ist verlöscht. Zwar hieß es noch kurz vorm Abmarsch aus dem Lager, daß dreißig Handwerker zum Abreißen der Baracken in Riga bleiben können, aber dieser Plan wurde wieder umgestoßen, und alle mußten das Lager räumen. Zu gerne hätte ich die Russen in Riga einmarschieren sehen, so wäre ich auch den vor mir lie­genden Strapazen am leichtesten entgangen. Es wollte aber außer mir keiner dort bleiben; nicht einmal Stefan oder Robert Popper, der Glaser. Sie meinen, hier würde es genau so kommen wie in Salaspils, daß man die letzten einfach umlegt.
So stehen wir schon einige Stunden im strömenden Regen. Die Decke, die man uns mitgegeben hat, haben wir über Kopf und Schultern gebreitet. Trotz der Gefahr von Bombardierungen ist das Schiff hell erleuchtet. In , die Spitze der Schlange kommt jetzt Bewegung, die er­sten Häftlinge begeben sich an Bord. Doch auch auf dem Kai wird es jetzt lebendig. Ein Auto nach dem anderen rollt an. Ihnen entsteigen die höchsten SS-Führer, um sich dann sofort auf einem extra für sie vorbereiteten Laufsteg an Bord zu begeben. Auch ihre Autos werden dann sofort verladen.
Jetzt kommt auch in unsere Reihen Bewegung. Im Laufschritt eilt ein jeder das Fallreep hinauf, denn es heißt, das Schiff wird noch in der Nacht die Anker lich­ten. Oben werden wir von einigen SS-Männern in Emp­fang genommen, die uns sagen, in welche Bunker wir ge­hen sollen. Ohne das übliche „Los-los“ geht es auch hier nicht. Einer nach dem andern begibt sich die lange Sprossenleiter hinunter in die Tiefe des Schiffes. Es ist stockdunkel unten, man kann nicht die Hand vor Augen sehen. Kein Stroh, nichts ist vorhanden, nur das kalte Ei­sen scheint uns höhnisch anzugrinsen.
„Wie lange werden wir hier unten bleiben müssen, Ste­fan?“
„Wenn wir hier überhaupt wieder herauskommen“, meint er, „drei Tage.“
„Aber das ist hier wirklich nicht zu machen“, erwidere ich ihm. „Hier gibt es ja nicht mal die Möglichkeit, aus­zutreten. An Deck dürfen wir auch nicht gehen, doch warten wir ab, wir wollen es uns nicht schon vorher mies machen. Weißt du was, Stefan, wir legen unsere beiden Decken unter uns und unsere Brotbeutel unter den Kopf, vielleicht können wir so etwas schlafen. Es ist doch un­möglich, daß wir hier drei Tage und drei Nächte stehen, das hält doch kein Mensch aus.“
„Wer sagt dir denn, daß du es aushalten sollst, Jo?“ meint Stefan. „Wenn du es nicht aushältst, wird man dich wahrscheinlich über Bord schmeißen, und damit wird der Fall erledigt sein. Außerdem ist es nicht möglich, daß du deine Decke unter deinen Körper legst, da dann die an­deren auf dir herumtrampeln werden. Ich wünsch᾿ dir viel Vergnügen, Jo. Ich bleibe hier stehen wie ᾿ne Mauer.“
„Aber dort in der Ecke, Stefan, kann man sich viel­leicht etwas niedersetzen, möglich, daß wir dort einen Moment schlafen können.“
„Wenn du aufgepaßt hättest, Jo“, erwidert Stefan, „hättest du gesehen, daß gerade eben dort einer in die Ecke gemacht hat.“
Und richtig, dort entwickelt es sich langsam und sicher zum Klosett. Wie lange wir so dagestanden sind, weiß ich nicht, jedenfalls nicken wir im Stehen ein und schla­fen eine kurze Zeit. Als ich wieder aufwache, ist mir hun­deelend zumute, mir ist, als ob ich mich jeden Moment übergeben müßte. Draußen auf der See muß es stürmisch geworden sein, denn das Schiff schlingert und stampft, und wir werden unten in der Spitze des Schiffes von ei­ner Seite auf die andere geworfen. Es ist ein wüstes Durcheinander, denn ein Teil der Juden bricht ohne Unterbrechung, dabei werden die um sie herum stehenden Menschen beschmutzt. Man schimpft und schreit sich an. Ein anderer Teil liegt wimmernd und stöhnend auf dem Boden, ohne daß auch nur irgend jemand Notiz von ih­nen nähme. Einer liegt in einer Ecke und schreit ohne Unterbrechung nach Wasser.
„Ein Tröpfchen Wasser, bitte. Warum gebt ihr mir denn kein Wasser?“ Er scheint schon irre zu sprechen.
Plötzlich wird oben die Luke aufgemacht. Etwas fri­sche Luft kommt sogar zu uns in die Tiefe des Schiffes. Sie belebt uns ein wenig, und manche fangen trotz ihrer Seekrankheit an, ihr Stückchen trocken Brot zu essen, das sie sich vorsorglich noch aus Riga mitgenommen haben. Oben an der Sprossenleiter hängt die reinste Trau­be, alle versuchen, dort einen Schluck Wasser zu ergat­tern, aber der SS-Mann, der es oben verteilt, macht sich einen Spaß daraus, den erschöpften Menschen das meiste ins Gesicht zu schütten. Oben durch die Luke kann man den blauen Himmel sehen. Wie herrlich muß es doch dort oben sein, denke ich, über die endlose Weite des Meeres schauen zu dürfen.
Inzwischen sind Aborteimer zu uns heruntergereicht worden. Wer sie oben an Deck ausgießen will, hat die Möglichkeit, einen Moment mal frische Luft zu schnap­pen. Trotz des unangenehmen Inhalts bringe ich so einen Eimer nach oben, stehe einen Moment an Deck und empfinde die Schönheit einer Seereise. Wir fahren im Geleitzug. Wendige Schnellboote kämpfen gegen die immer stürmischer werdende See. Im ganzen kann ich sechs Dampfer erkennen, einer fährt immer in der Kiellinie des anderen. An jeder Seite sehe ich zwei Schnellboote. Wenn sie die Spitze des Geleits erreicht haben, fahren sie wieder zurück an das Ende. Wen sie eigentlich beschützen wollen, ist mir nicht ganz klar, sicherlich nicht uns Juden.
Dann werde ich recht unsanft von einem Kapo wieder in dieses grausame Gefängnis zurückbefördert. Ich hätte nur den Kübel auszuleeren und dann wieder zu verschwinden, brüllt er mich an. Wenn er die anderen alle vom Deck herunterjagt, kann er wenigstens oben bleiben, denkt er. Ein jeder von uns sehnt die Stunde herbei, wo er diesen ungemütlichen Ort verlassen kann. Man liegt da und döst vor sich hin, spricht auch mal über unsere Ungewisse Zukunft. Dann fängt einer wieder an zu schreien, weil ihm jemand in der Dunkelheit unsanft auf den Bauch getreten hat, aber man beruhigt sich schnell wieder.
Doch plötzlich geht ein Raunen durch die scheinbar leblos Daliegenden. Alles hat sich erhoben, denn oben im ersten Deck steht ein Jude mit einem umgehängten Gebetmantel und einem Gebetbuch in der Hand. Leise fängt er an zu beten. Einzelne Kerzen erhellen gespensterhaft den dunklen Bunker. Der eintönige Singsang des Vorbetenden schallt zurück von den eisernen Wänden, um dann teilweise im Chor von den anderen Juden nachgesprochen zu werden. Eine feierliche Stimmung ergreift uns, alte vertraute Melodien erklingen, man summt sie leise mit, Bilder aus der Kindheit tauchen auf, für einen Augenblick bin ich mit meinen Gedanken am Rosch Haschanah zu Hause, meine Mutter und meine Geschwister sehe ich. Damals schickte ich meiner Mutter immer zu diesem Feste einen Wunschbrief, in dem ich ihr beteu­erte, daß ich im kommenden Jahr auch schön artig sein wolle.
Dann wird man durch das Schlingern und Stampfen, des Schiffes wieder in die Wirklichkeit zurückgerufen. Nicht zu Hause bin ich, sondern auf einem Deportiertenschiff, das mich in eine Ungewisse Zukunft befördert.
Wir schütteln einander die Hände. Einer geht zum andern, um ihm ein recht gutes neues Jahr zu wünschen. Mit einem Male sind wir eine einzige große Familie, es ist wunderbar, wie gemeinsames Schicksal und gemeinsamer Glaube doch die Menschen zu einer Einheit zusammenschweißt.
„L᾿schonoh Tauwo (Gutes neues Jahr) alter Junge, und mach᾿s gut im neuen Jahr. Es wird bestimmt das Jahr un­serer Freiheit sein“, so hört man es überall reden. Eine Feststimmung hat die Menschen ergriffen, es ist alles nur noch Harmonie und Eintracht.
Im Zwischendeck hat sich eine Künstlergruppe gebil­det. Mit allen möglichen improvisierten Instrumenten machen sie Musik. Künstler aus allen Teilen des Ostens erzählen ihre Geschichten. Alles lacht. Einer singt einige hebräische Lieder von Rachel. Verschiedene Taschenlampen strahlen ihn an, er steht am Geländer des Zwischendecks, nur die Umrisse seiner Gestalt sind zu er­kennen, alles andere ist in tiefes Dunkel gehüllt. Es könnte auf irgendeiner Bühne sein, diese in die Stimmung hineingefügten Lieder, leise von einer Geige begleitet. Alles jubelt und klatscht, als er seine Darbietungen beendet. Ein anderer erzählt Anekdoten aus seinem kleinen Städtel in Litauen. Anschließend singt er: „Ich will aheim“. Noch einmal will er nach Hause, er will noch einmal sein kleines Stübchen sehen und die kleine Ghettogasse, wo er die Jahre seiner Kindheit verbracht hat. Nachher singt alles den Refrain mit.
Doch jäh wird der Gesang unterbrochen. Plötzlich wird oben die Luke zugemacht, dann ist wieder tiefe, dunkle Nacht um uns. Mit einem Mal erzittert das Schiff, die Schiffsflak schießt aus allen Rohren. Ein ohrenbetäubendes Krachen erfüllt den Bunker, das Schiff scheint sich aufzubäumen unter der Wucht der Abschüsse. Deutlich ist in den Pausen das Summen und Brum­men der russischen Flugzeuge zu vernehmen. Einem jeden von uns steht das Herz still. Wenn es uns hier trifft, sind wir alle verloren. Dann wieder entfernt sich das Brummen, der Angriff scheint vorbei zu sein. Aber schon nach einigen Minuten setzt die Flak wieder ein, wieder das gefährliche Singen der Motoren und dann wieder ein befreiendes Aufatmen. So fliegen die Russen in verschiedenen Wellen den Geleitzug an. Bei unserer Ankunft in Danzig erfahren wir, daß bei diesem Angriff das letzte im Geleit fahrende Schiff versenkt worden ist.
Nach dem Angriff sitzen wir alle dichtgedrängt auf. dem Boden des Schiffes. Ein Teil ist vor Erschöpfung eingeschlafen, während die anderen sich leise unterhalten. Das Gespräch dreht sich um die letzten Kriegsereignisse und um das, was uns wohl in Deutschland erwarten wird. Alle denken sehr pessimistisch über unsere Zukunft, doch sind auch alle davon überzeugt, daß es bestimmt das letzte Jahr unserer Versklavung sein wird.
„Nächstes Jahr“, schließt einer die Unterhaltung, „werden wir unser Neujahrsfest in der Freiheit erleben, oder aber“, setzt er etwas leiser hinzu, „die letzten europäischen Juden sind untergegangen.“
Dann geht oben die Luke auf. Ein SS-Mann ruft uns zu, wir sollen zählen, wie viele Juden bei uns im Bunker sind, es ist Brotempfang. Wir geben ihm die Zahl an, und mit großem Geschick balanciert einer die Brotrationen für 350 Menschen die Sprossenleiter hinunter. Es ist die einzige Verpflegung, welche wir auf unserer dreitägigen Fahrt erhalten, ungefähr 300 Gramm Brot.
Inzwischen ist die See immer stürmischer geworden. Ein Matrose soll oben erzählt haben, daß wir Windstärke neun haben. Wir rollen immer von einer Seite auf die andere, dann wieder werden wir von der Gewalt der an das Vorderschiff peitschenden Wellen nach hinten geworfen.
Der Oberscharführer, der oben an der Sprossenleiter Wache hat, erlaubt uns, daß einer zur Zeit gehen kann, um für uns etwas Wasser zu holen. Es ist eine kleine Erleichterung, denn der Mund ist wie ausgetrocknet von der stickigen Luft, die im Bunker herrscht. Einige wollen gehört haben, daß wir bereits in sechs Stunden in Danzig sein sollen, doch da es dann schon dunkel sein wird, wer­den wir erst am kommenden Morgen in den Hafen ein­gelotst. Wir sollen dann sofort ausgeladen werden.
Und auch diese Nacht vergeht. Am anderen Morgen kommt schon ganz früh das Kommando „Alles fertig­machen zum Aussteigen!“ Bald verlassen schon die er­sten das Schiff. Dann ist auch unser Bunker an der Rei­he, und bei herrlichstem Sonnenschein betreten wir Danziger Gebiet. Wie die Schwerverbrecher werden wir aus­geladen, alle fünf Meter steht ein Posten, das Gewehr im Anschlag. Im Laufschritt geht es zur Sammelstelle, wel­che sich unmittelbar an der Westerplatte befindet, der ehemaligen polnischen Festung, wie uns Einheimische sofort erklären. Einige englische Gefangene winken uns zu, nachdem sie an unserem Stern erkannt haben, daß wir Juden sind. Den ganzen Tag bleiben wir auf dem Sammelplatz, streng bewacht von Posten aus dem Konzentrationslager Stutthof, die unsere aus Riga mitge­brachten Posten abgelöst haben. Bewachung hat man uns reichlich zum Empfang auf deutschem Boden geschickt, aber die Verpflegung hat man, wie so oft, vergessen. Wir alle rechnen damit, daß wir mit der Eisenbahn weiter­transportiert werden, doch bald werden wir eines Besse­ren belehrt.
Gegen Abend kommen einige offene Weichselkähne, die dazu benutzt werden, Sand und Steine zu transpor­tieren. Auf jeden solchen Kahn werden 500 Menschen gepfercht. Ein Schlepper kommt, und dann fahren wir um Mitternacht langsam durch den Danziger Hafen. Es ist ein langer Schleppzug, vollgepfropft mit Männern, Frauen und Kindern, denen es glücklicherweise gelungen ist, bis jetzt den Häschern zu entgehen. Das ganze ist wie ein Märchen. Eine Zauberlandschaft umgibt uns, der Mond steht ganz klar am Himmel, sein mildes Licht spiegelt sich in tausend Strahlen in dem dunklen Wasser, auf dem wir langsam dahingleiten. Die Umrisse der Schiffe die vor Anker liegen, tauchen ganz plötzlich aus der Dunkelheit auf, um sofort wieder in der Nacht zu versin­ken. Die ganze Landschaft ist unwirklich, traumhaft. Manchmal hört man in der Ferne einige Takte eines Schifferklaviers, oder ein Wasservogel schreit auf. Dann ist sofort wieder nächtliche Stille um uns, und nur das, eintönige Rauschen des Wassers ist zu vernehmen, das in gleichmäßigen Wellen gegen unseren tief im Wasser lie­genden Weichselkahn schlägt. Dann wieder gleiten wir an riesigen Werftanlagen vorbei, deren Kräne ihren langen Hals gegen den sternenklaren Himmel strecken.
Wir können in diesem Kahn weder sitzen noch liegen, immer nur stehen, und das schon Stunden und Stunden. Die Füße fangen an zu schmerzen, und kalt ist es auch in dieser Spätherbstnacht geworden. Männer und Frauen rücken enger zusammen, es scheint keinen Unterschied mehr zwischen den Geschlechtern zu geben, nur Wärme sucht ein jeder von dem Menschen, der neben ihm steht.
Dann erklärt plötzlich der Schlepperführer, daß er vor der nächsten Brücke mit dem Schleppzug bis zum Morgen liegen bleiben muß, da eine kommende Schleuse während der Nacht nicht geöffnet wird. So verbringen wir die erste Nacht auf dem Wasser. Viele sind übermüdet zusammengesunken, andere haben sich neben sie gehockt, die grauen Decken über sich gebreitet, um den aufsteigenden kalten Morgennebel abzuhalten. Die Verhältnisse bringen es mit sich, daß die Menschen förmlich aufeinander liegen, ein unentwirrbares Knäuel von Menschenleibern scheint entstanden zu sein.
In der Mitte des Kahns ist eine schmale Rinne, in der sich das durch den Boden des Kahns sickernde Wasser sammelt. Wir lösen uns jede halbe Stunde ab, um das Wasser auszuschöpfen.
Mit dem Aufgehen der Sonne setzt sich dann unser Schleppzug langsam wieder in Bewegung, um uns an das von uns jetzt schon heißersehnte Ziel Stutthof zu brin­gen. Nur ein Dach über dem Kopf und schlafen, wünscht sich ein jeder.
„In sechs Stunden seid ihr da“, meint der Schiffsfüh­rer, doch merken wir später, daß er sich um dreißig Stun­den verrechnet hat. Auf den Brücken, unter denen wir durchfahren, drängen sich die Menschen. Einen solchen Schleppzug scheinen sie noch nicht gesehen zu haben.
Gleich am Morgen passiert das erste Unglück. Der letzte Schleppkahn, auf dem auch ich mich befinde, reißt bei der Durchfahrt unter einer Brücke plötzlich ab. Mit voller Wucht saust der Kahn gegen einen Pfosten der Holzbrücke. Ein einziger Aufschrei ertönt. Durch den Ruck sind alle Menschen übereinandergefallen - ein Haufen von schreienden und gestikulierenden Frauen. Einige bluten, sie sind zu hart auf dem Boden aufge­schlagen, andere wieder haben Quetschungen erlitten. Viele weinen, ich weiß nicht, ob vor Hunger oder vor Schmerzen. Bei Frauen ist das Weinen gefährlich, es steckt an, eine Panik kann entstehen. Wir beruhigen sie, so gut wir können, legen Notverbände an, aber die tage­langen übermenschlichen Anstrengungen ohne Schlaf und Nahrung, alles das kam hier in einem einzigen hyste­rischen Aufschrei zum Ausbruch.
Nach kurzer Zeit ist unser Kahn wieder angekoppelt, und die Fahrt geht weiter. Hungernd und frierend stehen die Menschen in ihre Decken gehüllt da, schon tagelang ohne warmes Essen. Es ist, als ob die Menschen über­haupt kein Schamgefühl mehr besäßen, die Urinstinkte des Menschen treten zu Tage. Die Frauen lassen sich mehr hängen als die Männer, die immer noch den Schein der Zivilisation zu wahren trachten, während die Frauen und jungen Mädchen sich ganz so benehmen, als ob sie unter sich seien.
Schließlich werden wir durchgeschleust und fahren langsam hinaus auf die Weichsel. Es ist ein schöner brei­ter Strom mit saftigen Wiesen und Äckern an den Ufern. Buntgeschecktes Vieh weidet an den Hängen, Stuten mit ihren Füllen erfreuen sich in munteren Sprüngen der Freiheit.
Brücken überspannen in hohem Bogen den Fluß, einige Ausflugsdampfer kommen uns entgegen. Die sich an die Reling drängenden Menschen schütteln erstaunt die Köpfe über diese sonderbare Fracht. Wir fahren und fah­ren, dann verlassen wir die Weichsel, und durch schmale, nicht endenwollende Kanäle trägt uns der Kahn hinaus auf das Haff.
Erstaunt stelle ich fest, daß ich schon zwei Tage nichts mehr gegessen habe. Trotzdem verspüre ich kein Hun­gergefühl mehr. Mir ist, als ob sich der Magen zusam­mengezogen hätte; nur schwach, entsetzlich schwach fühle ich mich. Und wieder beginnt die Dämmerung hereinzubrechen, Abendnebel steigen auf, die schnell die ganzen Wiesen und Felder in eine undurchdringbare milchige Landschaft verwandeln. Der Schlepperführer fährt unsere Lastkähne an das nahe Ufer, er sagt, für die Nacht muß er hier liegenbleiben. Dann geht er ohne eine weitere Erklärung in seinen warmen Schlepper zurück.
Der aufgehende Mond hat die grauen Nebelwände durchbrochen, sein klares Licht strahlt über die friedliche Stille der uns umgebenden Einsamkeit. Die Menschen in unserem Kahn sind apathisch geworden, man rückt noch enger zusammen, breitet sich wieder die schon nassen Wolldecken über den Kopf, um etwas Ruhe zu finden. Dazwischen ertönt das gleichmäßige Schöpfen des Man­nes in der Rinne. Mir fällt es schon sehr schwer, die vol­len Wasserschaufeln über die niedrigen Planken des Kahns zu heben, aber wenn wir das Wasser nicht ausschaufelten, ständen wir schon in ganz kurzer Zeit im Wasser.
Hoch oben in den Lüften zieht ein Raubvogel seine ruhigen Bahnen. Plötzlich stürzt er aus der Höhe auf sein erspähtes Opfer herab, und sofort schwingt er sich mit seiner Beute wieder in die Höhe. Mir scheint es ein Hühnerhabicht gewesen zu sein.
Mitten in der Nacht bekommt eine Frau einen hysteri­schen Anfall. Wie sie so dasteht, ihre Haare vom Winde zerzaust, in ihre graue Decke gehüllt, wirkt sie wie eine Dramenfigur. Sie steht etwas erhöht, im Hintergrund sieht man einige schlank in den Himmel ragende Fichten, darüber den Mond und die Sterne. Das ganze Bild ist romantisch, unwirklich.
„Schnucki“, fängt sie an zu rufen, „Schnucki, komm doch, du siehst doch, daß ich in Not bin, komm doch und hilf mir!“ Und dann setzt sie etwas leiser und schmollend hinzu: „Ich will dann auch immer ganz artig sein.“
Schaurig hallen diese Rufe durch die Nacht, irgendwo kläfft ein Hund Antwort. Mit Mühe gelingt es einer Krankenschwester, die in Riga im Lazarett gearbeitet hat, sie zu beruhigen. Sie kramt aus dem umhängenden Brotbeutel eine Schlaftablette hervor und gibt sie der Kranken, die dann einschläft.
Ich weiß nicht, wie die Nacht vergeht, man nickt etwas ein, wird aber sofort wieder durch die eisige Luft aufge­weckt. Oder jemand tritt auf einem herum, weil er in der Dunkelheit nicht sehen kann, wo er hintreten muß. An Ruhe, sich etwas ausschlafen können, ist unter diesen Verhältnissen überhaupt nicht zu denken. Schon sechs Nächte sind wir ohne Schlaf - wer weiß, wie lange noch.
Plötzlich macht eine Frau einen Satz über die Schiffs­planke, und schon ist sie im Wasser verschwunden. Zwei Jungen springen sofort hinter ihr her, es gelingt uns, die schon bewußtlose Frau mit unendlicher Mühe wieder in den Kahn zu ziehen. Bei einigen Frauen treten wieder menschliche Regungen zu Tage. Nachdem die Gerettete wieder zur Besinnung gekommen ist, hilft man ihr beim Anziehen von trockener Kleidung. Mir kommen Zweifel, ob es richtig war, die Frau wieder aus dem Wasser her­auszuziehen, ob es einen Sinn gehabt hat, sie zu retten, damit sie sich noch weiter quälen muß. Es wird mir im­mer klarer, daß wir unter solchen Bedingungen wenig Chancen haben, unsere Peiniger zu überleben. Da nützt die größte Energie nichts; in dieser Situation erscheint mir der ganze Kampf um die physische Existenz sinnlos. Mir ist, als ob ich die letzten drei Jahre immer mit meinem Kopf gegen eine Gummiwand gelaufen sei, von der ich immer wieder zurückpralle und keinen Schritt vor­wärts komme.
Dann fährt mit dem Grauen des Morgens unser Schleppzug wieder weiter. Die Kähne werden wieder voneinander abgekoppelt, jeder einzelne wird durchge­schleust, dann fahren wir in rasender Fahrt über Strom­schnellen und an alten Fischerkähnen vorbei in ein ruhi­geres Gewässer ein.
Ein jeder von uns sehnt sich nach dem zweifelhaften Paradies Stutthof; sogar ein Konzentrationslager er­scheint einem nach einer solchen Fahrt als eine rettende Oase.
Unser Schleppzug fährt durch schmale Kanäle. Am Ufer stehen einige Frauen in Sträflingskleidung mit Kar­toffelhacken in der Hand und winken uns im Vorbeifah­ren zu. Die winkenden Frauen geben vielen von uns den Lebensmut wieder. Wir fangen an, von landwirtschaftlichen Arbeiten zu träumen; jeder verbindet mit diesen Gedanken einen großen Topf voll Kartoffelbrei.
 
Stutthof
Es ist Spätnachmittag, als wir in dem Dorf Stutthof an­kommen. Zuerst werden die Frauen ausgeladen, es geht recht schnell, aber trotzdem ist es schon stockdunkel, als wir endlich nach dreitägiger Fahrt unseren Kahn verlas­sen können. Der übliche Zählappell findet statt, dann marschieren wir ab, nicht gerade von freundlichen Zurufen der Ortseinwohner von Stutthof bedacht. Das ist das erste Zeichen, daß wir uns wieder auf deutschem Boden befinden. Dann lese ich an einem hellerleuchteten Ge­schäft in schon verblichenen Lettern „Hier kaufst du beim deutschen Kaufmann“. Mit gemischten Gefühlen wanken wir mehr als wir gehen durch den Ort. Ein Teil von unseren Menschen ist schon so schwach, daß sie nicht mehr gehen können; wir lösen uns ab im Tragen. Erst jetzt fällt mir auf, daß die uns begleitenden SS-Po­sten teilweise Hunde an der Leine bei sich führen.
Schon nach kurzer Zeit kommt das Lager in Sicht, an­gestrahlt durch unzählige Scheinwerfer. Das ist der erste Eindruck, Scheinwerfer und Stacheldraht, aber hier elek­trisch geladen. Ohne daß ich es will, kommt mir der Aus­spruch eines deutschen Komikers in den Sinn, der einmal irgendwo in Deutschland auf die Bühne kam und erzähl­te, er sei neulich mit der Eisenbahn gefahren und dabei an einem Lager vorbeigekommen, mit sehr viel Stachel­draht, Lampen und Bewachungstürmen. Da habe er sich überlegt, wie intelligent doch die Menschen sein müßten, die es fertig brächten, da hinein zu kommen.
Wieder Zählappell, und dann marschieren wir alle mit einer gewissen Beklemmung in dieses zweifelhafte Para­dies ein. Ein guter Ruf geht diesem Lager nicht voraus, denn schon auf den Kähnen hat es sich herumgespro­chen, daß es hier ein Krematorium geben soll, dessen Schornstein immer raucht.
„Alles herhören“, werden wir da plötzlich angerufen, als wir vor der Entlausung angetreten sind. „Eure Wert­sachen, Uhren, Ringe, Goldstücke und so weiter könnt ihr hier gleich am Eingang abgeben, dann braucht ihr sie nicht erst nachher auf die Schreibstube zu tragen.“
Der Oberscharführer spricht in einem fast liebenswür­digen, kameradschaftlichen Ton zu uns. Doch auf diese Art kommt er bestimmt bei uns nicht weiter, dazu sind wir schon zu alte Lagerfüchse. Scheinbar hat er gemerkt, daß dieser Ton nicht mehr bei uns zieht, denn er fährt energischer fort:
„Also, alle Klamotten, die ihr habt, auch Handtuch und Seife, alles bleibt draußen, daß mir keiner etwas mit in den Waschraum bringt außer Schuhe, verstanden?“
„Jawohl“, klingt es hundertfach zurück. Aber keiner hat die Absicht, sich an diese Anordnung zu halten. So oder so, denkt ein jeder von uns, sind die wenigen Kleidungsstücke, die man noch in dem Brotbeutel bei sich trägt, und der Rasierapparat weg. Dann ist es schon am gescheitesten, zu versuchen, etwas durch die Entlausung zu schmuggeln. Wenn es schief geht, kann man dabei höchstens ein paar Maulschellen verdienen.
Dann kommen die ersten Fünfzig in den Waschraum. Einer hat seinen Beutel mit seinem Rasierzeug in die Schuhe gesteckt, einem anderen gelingt es, wer weiß wie, seine Papiere zu behalten. Zwei andere sind gerade damit beschäftigt, sich mit Pflaster Geld unter die Fußsohlen zu kleben, alle anderen stehen im Kreis um sie herum. Wenn ein SS-Mann in die Nähe kommt, geht das Wort „Schischo“ von Mund zu Mund.
Jeder versucht es auf eine andere Art, seine bis jetzt ge­retteten Wertsachen zu behalten. Ganz Schlaue haben sich schon in Riga alle Wertgegenstände in die Schuhe einnähen lassen; die sind hier am besten dran, denn wenn es ihnen gelingt, ihre Schuhe durchzutragen, dann leiden sie in den ersten Monaten in dem neuen Lager bestimmt keinen Hunger.
Im Waschraum scheint es lebhaft zuzugehen; das Brül­len des Oberscharführers ist zu hören. Scheinbar hat er bei jemand etwas gefunden. Einer, der ganz lange Haare hat, versucht gerade, seinen Trauring in seiner Mähne zu verstecken, „den bekommen sie nicht“, murmelt er vor sich hin, „oder ich schmeiße ihn fort“. Tatsächlich wer­fen einige ihre Uhren und Ringe in die Latrine. Wieder andere ziehen die Methode, die Sachen zu vergraben, dem Fortwerfen vor. Mit den Füßen scharren sie ganz vorsichtig ein Loch in den Sandboden, dann legen sie al­les hinein; sie rechnen damit, daß sie vielleicht doch mal wieder an diesen Platz zurückkommen. Ich glaube be­stimmt, daß auch hier (wie in Riga) ein SS-Mann den Platz nach der Entlausung abharken wird.
Jedenfalls geht es an diesem Abend sehr schnell. Hin­ein in den Duschraum. In der Tür stehen zwei SS-Män­ner und filzen. Mund auf, Finger auseinander, der ande­re leert die Schuhe aus, findet bei mir aber nur einige kleine Paßbildchen. Er nimmt sie weg. Es ist nur ein Glück, daß die ganze Sache schnell gehen muß, so können sie immer nur Stichproben machen. Zehn Sekunden lang gibt es dann Wasser, und draußen ist man wieder, am ganzen Körper naß, und mitten in der Nacht. An der Seite stehen einige Häftlinge in gestreifter Kleidung. Je­der von ihnen drückt einem was anderes in die Hand. Schon in ganz kurzer Zeit ist man neu ausgerüstet -, aber nicht für den kommenden Winter, sondern für den Hochsommer.
Es ist mindestens schon 12 Uhr nachts geworden. End­lich kommt das Kommando zum Abmarsch in das Wohnlager.
„Singen“, befiehlt der uns begleitende Scharführer. Wir gucken uns an, sind todmüde, können vor Erschöp­fung kaum noch gehen, und der Herr Scharführer be­fiehlt „singen“.
„Wird es bald, ihr Schweine?“ hört man ihn wieder, „singen, sag᾿ ich.“
„Wir kennen nichts“, wagt einer von uns zu sagen. Schon fährt ihm ein Faustschlag ins Gesicht.
„Euch werde ich singen lehren, faules Gesindel“, brüllt der Scharführer jetzt wieder. Vorne in der ersten Reihe hat einer Mut gefaßt. Er fängt an zu singen „Das Wan­dern ist des Müllers Lust“. Einige andere fallen ein, und so marschieren wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge in das Wohnlager Stutthof ein.
One who came back
Translated by Hilda Reach
 
Lübeck, Germany
January 1933 - December 1941
 
January 30, 1933. Many people are standing in front of Lübeck town hall. I am just coming out of school, the leather case with my books under my arm. I cross the market square and join the waiting crowd. I don't know what they᾿re waiting for. A few minutes later several SA companies march up to the town hall. Everybody screams, "Heil!" Several SA men enter the building and come out again a few moments later with a civilian in their midst. Somebody standing next to me says he is the Social Democratic police magis­trate Mehrlein. Two SA men appear on the balcony of the town hall and hoist the swastika flag. People raise their arms and sing the Ger­man anthem and the Horst Wessel Song [Nazi party anthem]. In between, some old crones shout,"Heil!" The singing and shouting still ring in my ears after I have turned the nearest corner.

April 1, 1933. Boycott. Large yellow signs are plastered on all Jew­ish stores. SA men are posted in front of our small leather goods store in the Braunstrasse to keep our customers from entering. One SA man punches my brother in the face when he tries to walk into his shop. He conies home very dejected and says to my mother, "We Jews are finished now."

May 1934. We now have "race education" at school. Koepke, my teacher at the secondary school, is trying to be objective. After dis­cussing the Nordic and Dinaric races, he mentions the Jewish race. He says the Jews are different. He doesn᾿t say better or worse —just different. That᾿s O.K. with me.

September 1934. After classes we play football on Buniams Field. They have made a rule that the students have to greet the opposing team with the Hitler salute. I don᾿t raise my hand. After the game the coach comes to me and says I have to raise my hand like every­body else. I tell him that I᾿m a Jew. So he says I no longer belong on a German football field. My teammates ask me if it᾿s true that we always drink Christian blood for Easter. When I tell this to my mother she takes me into her arms, strokes my face and says: "That is rishus.2 "

Witzenhausen near Cassel

December 1935. I am here as a business apprentice at Kugelmann᾿s. The store is right on the market square. We have two large show windows which we find smeared with anti-Semitic slogans every morning. Customers come into the store only rarely, and even then they sneak out the back way so nobody should see them.

When I walk through the streets, rocks and curses fly after me. Although I don᾿t know anybody in the town, everybody knows I᾿m a Jew. At the commercial college the blackboard bears the legend: "'The Jew lives by lies and dies by the truth.' — Adolf Hitler, Mein Kampf." I tell Roeper, the teacher, that I can᾿t work with that star­ing me in the face. He says it is educational material. I pack up my books and go home. Several days later my boss has to pay a fine because I left the class without permission.

We have a little vineyard on the shore of the Werra River. Sometimes my bicycle stands at the foot of the vineyard. Two Ger­man boys come pedaling along, throw my bike down and try to smash it. "We can do what we like with your bike," they jeer, "because you᾿re a Jew." Afterwards I push my bike home.

Lübeck

August 1936. I am visiting in Lübeck. Allegedly Jewish judges in Poland have condemned German nationals. Protest demonstrations are staged. A crowd of teenage youths chases through the streets. Suddenly they stop before our leather goods shop and sing their hate songs. Some cry, "Get the Jew!"The crowd pushes forward and about 30 people press through the open door into the shop. Scraps of leather fly through the air, a bottle of black dye is smashed against the wall, and nails of every size are scattered all over the floor. From both sides men run behind the counter. They grab my brother and toss him into the seething mob like a rubber ball. Meanwhile I am standing in front of the counter and watch the rioting crowd, but they don᾿t know me. With his hands held behind his back, my brother is led through the main streets of the town. The crowd has dispersed — I see that the contents of the cash register are gone. I find my brother at the police station, beaten black and blue. Zipper, a watchmaker, in his white coat, and Schachtel, another leather dealer, are also there. The three of them play Skat until they are sent home at night.

June 1937. I have left the apprenticeship in Witzenhausen to con­tinue my training at another store in Lübeck. Hardly any young Jewish people are left in Lübeck. I buy myself a small canoe to get some exercise. The dock master raises difficulties about mooring the boat of a Jew, but when I slip a few marks into his hand he gives me a berth "until further notice." I am repeatedly stopped on the river. Every vessel has to fly the German flag, the harbor police say. So I only go canoeing at night to avoid being recognized.

November-December 1938. Josef, my department head, says things are looking pretty rotten. He doesn᾿t like that affair with Grynszpan3 at all. Something᾿s in the air he says. When I take my girl friend home that evening, she says I᾿m imagining things. During the night on November 9th through the 10th, all Jewish stores and apartments are wrecked. My brother is arrested in the street. The Gestapo does­n᾿t find me at home. My sister gives me 100 marks to escape. While I᾿m still with her I hear heavy footsteps on the stairs. I quickly dash up the two flights to the attic.

"Is Josef Katz here?" the Gestapo bellows at my sister.

"No, he isn᾿t here," I hear my sister reply.

He says he has a search warrant. He opens and ransacks the draw­ers. My savings book and my mother᾿s cash disappear into his pock­ets. My sister asks him whether he has any identification.

Shut up," he says, "or I᾿ll smash your face in."

After he leaves I, too, leave. My goal is Hamburg. At the gate to the Lübeck railway station I see several policemen "who scrutinize everybody walking through the barrier. There is nothing for me to do but take the streetcar to Schwartau. In the waiting room I order some food. I haven᾿t eaten all day. The waiter turns on the radio. I just hear the news that Goering wants to make a billion marks out of Grynszpan. Two SA men sit down at my table. One tells the other that the synagogues all over Germany have been destroyed. There is no room for these Oriental structures on German soil. I put my sandwich in my pocket. I᾿ve lost my appetite. Then I take the train to Hamburg.

The next morning I get a telegram from my mother asking me to return home as quickly as possible; otherwise she will be arrested. I take the next train back to Lübeck. There I stay with my uncle in the Fischergrube. At four in the afternoon the doorbell rings. I look through the keyhole. Gestapo.

"Are you Josef Katz?" the man asks me.

"Yes."

"Get dressed." I take my coat and hat and wrap a scarf around my neck.

"You know Holzblatt?" The Gestapo opens the conversation on the stairs. I say "No," because I᾿m determined to name nobody and to know nothing. So he hits me in the face.

"Of course you know Holzblatt from the Huexstrasse," he says. "Why don᾿t you tell me the truth?"

I make no reply. Silently we walk side by side through the busy streets of the inner city to the police station. Two old friends, Morgenstern and Selmansohn, are already there. We greet each other like old jailmates. A little later the "Grüne Minna" [green-painted police car] arrives and takes us to the jail in Lauerhof. The desk ser­geant receiving us says we have been brought here for our own protection. I land in a cell with 12 other Jews. I arrive just in time for the warden to slop a salt herring and three boiled potatoes in front of each of us.

The next day Dr. Bade, one of the inmates, begins an interesting series of lectures on "English Democracy." We have a stimulating discussion. Every day we have one free hour. We walk in the prison courtyard, keeping a distance of about three yards from each other. An old German inmate leads the parade. I watch him give hand sig­nals to a prisoner on the second floor. Dr. Bade tells me later that the two have exchanged the latest political news about the one bil­lion marks and so on.

On December 20 I am released. My sister has made arrangements for my emigration to Shanghai. However, I decide not to go but to stay with my old mother, as the climate there would not be good for her.

Paderborn Training Center

April 1940. It is raining. Spring storms are blowing through the almost deserted streets of Paderborn. A group of Jews are sweeping the streets. All wear the yellow Star of David on the left breast. On the whole, this small Westphalian town has gotten used to the Jews. Now and then a few passing school children shout anti-Semitic remarks at us. Sometimes they sing the Jew-baiting song, "The Stars Are Shining." But I also see the opposite. One Catholic priest always removes his hat before the Jews. On the left side of the road walks the foreman of the Jews, an old street cleaner in a long raincoat and hood.

"Hey," he calls to me, "take care of the middle, too."

"The middle" is the horse manure.

"This is how you do it." He takes the broom from my hand and starts to scrape the street clean with the back of the broom.

"You German Jews in Paderborn," he says to me, "you still have it very good here, but the Jews in Poland have nothing to laugh about. Well, I᾿m not going to say anymore, but my son is a soldier there and I heard it from him when he was home on leave." He nods his head thoughtfully. The old man᾿s remarks run through my mind all day. I feel very uneasy.

Berlin

October 1940. The Moetza [Jewish Council] in Paderborn has decided to send me to Berlin for a six-month seminar on Palestine so I can brush up on Jewish history. Two haverim4 from each German Kibbutz group5 take part in the seminar. Chief Rabbi Dr. Baeck6 gives the opening address. The representatives of the Jewish community are on hand. Baeck says that in these times, when the house we live in threatens to collapse, we should sit down to observe the ancient Jewish tradition of study in order to understand the spir­itual heritage of our ancestors. "We don᾿t put our people into uni­forms!" he cries. "Never forget that you are looking with eyes and hearing with ears that are centuries older than those of your fellowmen. Hamushim to᾿alu," he continues. "You must go forth well trained." We sing Hatikvah7 and begin our work. Instruction starts in the Chorinerstrasse at nine in the morning and lasts until one o᾿clock in the afternoon. Then we go to the public kitchen in the Johannesstrasse for food. From two to six we have more classes.

Frequently there are air raid alarms in Berlin. I am living with a Jewish family near the Kurfürstendamm. We Jews are not allowed into the "Aryan" air raid shelters. We have to stay in the entranceway to the cellars. Sometimes the alarm lasts several hours and then I get to my classes dead tired.

After the Oneg Shabbat8 on Saturday afternoon I go for a walk with Rosel Strauss Unter den Linden. Suddenly a tall man wearing a long grey winter coat with boots and spurs rushes towards us. "Jews," he hollers at us, "get the hell out of here!" He keeps following us until we turn into the Leipzigerstrasse and disappear in the crowd.

Paderborn

March 1941. After my return from Berlin I start to share my new­found knowledge from the seminar with the haverim, but the times are no longer conducive to learning. From all over Germany comes news of the deportation of Jews. The phone rings constantly. Parents are asking their children to come home and accompany them on the road into the unknown.

November 28, 1941. Atelegram arrives from my mother asking me to return immediately. She has received her evacuation order. I obtain permission from the Gestapo in Paderborn to join the trans­port voluntarily. The Gestapo in Lübeck agrees to this arrangement by wire.

 

Jungfernhof and Salaspils, Latvia

December 1941-April 1942

December 1941. We go to the police station, another Lübeck Jew and I. I have the key to our apartment in my hand.

"I᾿m bringing the key to the Katz place, St. Annenstrasse 11."

"Let me have it," says the desk sergeant. He starts to write a name-tag for the key.

"Get to the collecting point," he shouts. "You know you must not be on the streets after eight. Get a move on!"

"Now we are homeless," I say to my companion when we come out.

"You can spin that out indefinitely," he says. "We are without a home, without rights, without honor, without protection, without work." We agree we have lost everything.

A lot of people have assembled at the collecting point. There is Mrs. Prenski with her three small children, eighty-four-year old Mrs. Cohn, Simson Carlebach, our cantor, and also the Catholic teacher from the Sophienstrasse. She says her parents were already baptized and she has nothing to do with this whole business. Alto­gether we are 90 Lübeck Jews. There is little Margot Salfeldt, a blonde girl of 14. Margot says she is glad she will be living among Jews, but she is worried about her mother who is over 50. I try to comfort her and tell her that at the place we᾿re going there is sure to be work for everyone, also for her mother who can still do light housework.

"Yes, I suppose so," Margot replies, "but what is old Mrs. Cohn to do or Mr. Carlebach?" She thinks something worrisome is going on. My uncle is of the same opinion. He says he could understand their sending me to the East because I am young and strong, but he can᾿t imagine what they would want to do with the old people there.

The next morning is luggage inspection. Three Gestapo officials have arrived. Everybody has to show his evacuation order and open his luggage. I notice the inspection is rather lax, as if the inspectors knew we would never see our trunks again. I read on the evacua­tion notice that persons not complying with this order will get up to ten years in prison. All movable and immovable property is con­fiscated. It is forbidden by law to remove anything from one᾿s resi­dence or to destroy any possessions. One hundred ten pounds of hand luggage are permitted. My uncle bought himself an iron stove at the last moment because he thinks it will be very cold in the East. We also take our sewing machine. My mother thinks she can maybe earn a little money by sewing.

Around eleven o᾿clock two large buses of the Lübeck transit line roll up. All ninety of us board them quickly. I am thinking it is prob­ably the first time in their lives that Mr. Carlebach and Mrs. Cohn are traveling on the Shabbat. They are the last of the Lübeck Jews whose avot avotenu [remote ancestors] all came from Moisling, the old ghetto of Lübeck. The buses start up. A few curious bystanders in the street make malicious remarks. "Thank God we᾿re finally get­ting rid of the damned Jews." An old woman on the other side of the street is crying.

Two special passenger trains are ready for us at the Lübeck rail­way station. They are heated. We slowly move out, and soon the towers of the old city have disappeared in the fog of the grey winter day. In Oldesloe, we are told, we will join a transport from Ham­burg. The Gestapo agent who escorts us says we are going to Riga.

They are already waiting for us in Oldesloe. Chief Rabbi Car­lebach1 passes alongside the cars exchanging greetings here and there. He stops at my mother᾿s window. "Hello, Emma," he says. "I haven᾿t seen you for a long time." After they have spoken a few words, my mother says she can᾿t understand what the reshaim [wicked ones] are planning to do with us in our old age.

"Whatever their plans, Emma, we have to hope for the best," says the Chief Rabbi, deep in thought. He presses her hand and walks on, stopping here and there with a friendly word for everybody. My mother tells me they went to school together. In the meantime, the Hamburg Jewish Assistance League has passed food to us through die train windows. Slowly the long train with twelve hundred Jews aboard rolls out of the station accompanied by the good wishes of die League members who remain behind.

At the next stop the doors of the compartments are sealed. Police­men in green uniforms, with rifles on their shoulders, have taken charge of the train. Now a new wind is blowing. We are forbidden to look out the windows or make contact with people at the station Stops. I throw a few postcards to some friends out the window. The rarely stops. We pass at a rapid pace through the fertile regions of East Prussia, through the Memel region into the vast flat stretches of Lithuania. Snow covers the ground. Every now and then there are a few wretched wooden shacks or small farmhouses, otherwise noth­ing but snow. There is only one set of tracks. At junction points we have to wait for oncoming trains to pass.

We have been en route for three days without being permitted to take on fresh water. Finally, in Dirschau, one person from every compartment is allowed to get out to fetch some. Here, for the first time, we walk in columns, guarded by the green-uniformed police with fixed bayonets.

The next morning the train rolls slowly over the badly dam­aged Dvina bridge into Riga. After four days of travel we have reached our destination. The train is switched onto a siding at the railway station of the suburb of Skirotava. Curious and worried, we wonder what will happen next.

It is quite light outside. Through the compartment window I see a company of Latvian SS2 with rifles at the ready. An Oberscharführer [sergeant major] stands in front of them hollering, "Get a move on." One of the men walks from compartment to compartment unlocking the doors.

"Who is the transport commander here? Where is he? I want to see him. The compartment leaders, too."

"You are the transport leader?"

"Yessir."

A tall, thin man with a long flowing beard stands before Sturmbannführer [major] Lange3 and the other SS officers. With his fur­rowed face and stooped back, he looks like one of the Jewish patriarchs of old. It seems that the whole burden of past centuries was resting on his shoulders.

"Stand up straight when I᾿m talking to you," the Sturmbannführer shouts at him. "What᾿s your occupation?"

"Chief Rabbi," the Jew says clearly and proudly eyeing him from top to bottom.

"Ha ha ha! Chief Rabbi! Just see you don᾿t open up shop here again. You hear, Chief Rabbi?"

No reply comes from the lips of the Jew.

"Did you hear me, Judas?"

Still no reply.

Suddenly the Obersturmbannführer᾿s [lieutenant colonel] fist strikes the Chief Rabbi full in the face.

"There. And now let your crowd line up, Mr. Chief Rabbi, but quick. I want to see what we᾿ve got here."

The Obersturmbannführer᾿s cane points to the line of compart­ment leaders. "Get going, bastards, or I᾿ll make you fly."

Meanwhile, under the curses of the SS guards, the deportees are streaming onto the platform. The confusion is incredible. Children are crying, mothers are yelling, and shots are heard above the sharp commands from the SS. In front of me, a nurse is trying to help an old woman who fell off the train. Suddenly an SS guard beats her from the back with his cane. But the girl is brave.

"Aren᾿t you ashamed," she screams at him, "to hit a nurse who is practicing her profession?" And again she says, "You ought to be ashamed of yourself!"

The SS guard lays off her and forces two old women to run with their heavy bags. In the meantime I have carefully lifted my mother off the carriage steps and slung her knapsack over her shoulders. We are right in the middle of the tumult. The pressure of the masses of people pushing from behind propels us forward.

"Hold on to my arm, Mother," I call to her. "Leave your suitcase here. There is no point in carrying it any further."

Slowly we are pushed to the exit and reach an open square in front of the railway station.

"Come here," an SS guard yells at me. "You, and you, and you." I find myself in a group of about 50 young people. I have to let my mother walk on without me. Slowly, the heavy knapsack on her back, she walks by my uncle᾿s side. It is a procession of unspeakable misery. Mothers with screaming babies in their arms are loaded down with luggage. A man on crutches is wearing his decorations from World War I; maybe he thinks they will help him. One of the guards has already seen him, rushes towards him and yanks his Iron Cross, First Class, from his chest. The old man staggers, stumbles and falls into a mud puddle.

"Get up, you old swine," the SS shouts.

Helping hands stretch out to the old man and get him back on his feet. Leaning heavily on his crutches, he stumbles on, tears rolling down his age-worn face.

A mother with two children passes by me. The children are about sixand eight. They are lively and gay.

"Mommy," the younger one asks, "where are we now? "

"I don᾿t know, darling."

"But there is a sign over there, Mommy," the child says.

"I can᾿t read it, Rosel. Now be quiet."

"And what is that over there?" the little girl asks a moment later, pointing her little hand at a body by the side of the road. The mother bursts into tears.

"Is he dead?" the child asks.

"Yes," the mother whispers. She, too, is probably seeing a corpse for the first time.

On the opposite side several Jews are busy digging a grave in the rocky ground with their bare hands. It is obviously meant for the dead man. An SS guard with a long cane is standing over them, driv­ing them on to greater haste. The workers᾿ hands are bleeding and there are beads of sweat on their foreheads — still the guard keeps whipping them with his cane.

"You swine, get busy," a voice hollers at us suddenly, when the miserable procession has disappeared from sight. "Quick, on the double! Get the bags off the platform and clean the train."

Our work begins. An SS guard with a heavy truncheon has sta­tioned himself in the middle of the platform. He stands at the nar­rowest point where the platform is only about 26 feet wide. Everybody has to pass him with their heavy bags in hand. It is like running the gauntlet; there is no way of bypassing him.

I ditch this job and get busy in the empty train instead, cleaning the compartments. Cars drive up to take the luggage away. I help load them and stack the bags in the cars, away from the threats of the SS guards.

"May I ride with you?" I ask one of the SS drivers. "Maybe I can help with the unloading."

"Your column is over there," he says. "Just do your job and don᾿t give me that stupid look or you᾿re in for it."

I think we might get our luggage after all, if they᾿re going to unload it wherever the transport will be put up.

Of course we are not fast enough for the gentlemen from the SS.

"Hurry up with that luggage or you won᾿t eat for a week. Do you hear me?"

Nobody answers.

"You think you can sabotage this, you filthy dogs?" he cries and starts beating us.

One of the Jews has caught on. He starts screaming orders like the SS guards. "Load the bags, you there, and hurry up! The Oberscharführer would like to have the leather bag. But of course! Right away! The bag for the Oberscharführer. . . ."

One bag after the other disappears into the private SS car. Some German soldiers come along and ask the guards for one or the other of the bags and walk off happily.

"Hey, you," the SS guard says to the Jew who is shouting out the orders. "You are going to be my Kolonnenführer,4 understand? And see that the work gets done."

"Yessir," the newly appointed Kolonnenführer says with a bow.

When night falls, the job is done. The last car takes us to the camp that houses our transport.

 

Jungfernhof

We drive through a gate guarded by Latvian SS into what once must I; have been an estate. Several large barns, a few service buildings and I off by itself the big house, that is all that awaits thousands of people at Camp Jungfernhof. Several other transports have already arrived from various German towns. Everybody is running around in confusion. Saxons, Bavarians, and girls from Vienna promenading on the muddy roads as if they were in the Prater [Vienna᾿s big amusement park]. Bavarians in their native costumes mingle with Latvian SS, who quickly make friends with the Jewish girls. And now here we are with our broad Hamburg dialect. There are Jews with long flowing beards, probably from somewhere in the East, and young Jewish women holding their children by the hand so they won᾿t lose them in the commotion. Others push their babies in carriages. The total I effect is of a disturbed anthill.

In the meantime a pitch black darkness has come on. All the I inmates are ordered to their quarters. I enter the men᾿s barracks, an enormous barn filled with thousands. Smoking stoves are surrounded by men. You flop down wherever you can find a place. In one part of the barracks prayers are being said. Up on a wooden scaffold someone sings Viennese songs and accompanies his singing with a guitar. A circle has formed around him. Everybody joins in the chorus. As I look for a suitable corner I see Chief Rabbi Carlebach cutting k᾿ria.5 His brother [Simson] has died of a stroke dur­ing the march to the camp.

Near a stove two men are fighting over whose turn it is to heat his coffee. Noise and cries fill the air. One man wants a blanket; another does not know where to lie down. While all this is going on, an icy wind sweeps in from the open field. We can see our breaths. A man lying on one of the bunks is begging for some cof­fee. He is obviously a Viennese. "Please, please give me something hot to drink! I am freezing."

It is beginning to snow. The wind drives the snow through the cracks of the barn. The aisles are narrow, and the men away from the stove are standing wrapped in their coats, afraid to lie down because it is so cold and there are no blankets.

On top of the bunks I see a man with a novel cooking appliance: a piece of metal on four legs with a small spit underneath, which he feeds with tiny slivers of wood. It smokes badly, but he does not care. He says he hasn᾿t had a hot meal in days.

A woman has come into the barracks. Every minute or so she calls, "Oscar! Oscar!" — probably her husband. But nobody answers.

In the middle of the barracks is an oven. People are lying on the bare ground around it.

We are allowed to go out only in groups of ten. All the time men are at the door, calling, "Who wants to go out? Who wants to go out?" When ten men have gathered, a guard escorts them to the latrine about a hundred yards away. As an emergency solution, many relieve themselves right at the door.

I don᾿t sleep all night. It is too cold. I manage to get hold of a quilt, but every few minutes I have to shake off the snow. My warm breath melts it and that is very uncomfortable. I change my place several times, but it is the same everywhere.

Very early the next morning we are driven from the barracks. "Report to the railroad Kommando [labor detail]," they say. The new Kolonnenführer appointed by the grace of the SS is in charge.

I would like to sneak off, but I see my mother waving on the other side. There is nothing I can do. The Kolonnenführer turns us over to several Jewish policemen, and off we go, once again without cof­fee or breakfast.

As we march off, I see the camp for the first time in daylight. A huge mountain of luggage, stoves and sleeping bags rests under the sky, completely covered with snow. There is no room in the barns for all the stuff. Pieces of clothing, pulled from the trunks, are scat­tered everywhere. The muddy roads are deeply rutted from the trucks and strewn with rubbish. Crowds are everywhere. The one pump in the camp is surrounded by people trying to wash up a little. I see several women rinsing clothes in the icy water.

At the railroad station we have to work very hard. All day long we unload stoves and sewing machines. Our Kapo6 drives us like mad. He screams and yells and threatens us with the SS if we don᾿t jump at his commands. An SS guard gives him a piece of bread and butter. He must be doing a good job.

All the while our Kapo hunts through the trunks and knapsacks for valuables. Watches, rings and fountain pens he puts into a special sack. He says it is for the SS. In the evening I see him sneak the sack into the barracks. He kept everybody else from looking through the trunks, but we would not have taken other people᾿s belongings any­how. We are still counting on getting our own things, as far as they haven᾿t been given to German soldiers. Only later do we find out differently. The SS has given orders for all leather suitcases to be set aside, along with all other valuables, such as fur coats, musical instru­ments, and typewriters. We all ignore this order. On the contrary, we try to smuggle the best pieces into the cars that go to our camp. When our Kapo notices this, he begins to scream until the SS guards hear him. He has to stay close now at all times and see to it that all valuables are loaded into the SS cars. He definitely has a sense of duty.

As a reward, he has permission to visit the women᾿s barracks at night. He feeds his wife and two daughters the tidbits he has stolen from the trunks. All the other starving people hang around them and look on as Mr. Kapo enjoys the finest delicacies with his fam­ily. As long as he is in cahoots with the SS, there is nothing we can do about him. He can report any one of us and that means certain death.

That night, for the first time, I enter the women᾿s barracks to visit my mother. She is lying on a thin layer of straw on the floor. The women are squeezed together like sardines. The air is thick with the smells from their bodies. Once this place was a horse s stable. The feed troughs are still on the wall. Now they serve to hold hand luggage.

Clotheslines are strung above the resting women. The wet laun­dry slaps their faces when they sit up. A nurse in a white uniform and a Red Cross armband moves among the crowd. My mother says she is taking temperatures and giving aspirin. At noon the nurse ladles out the soup and hands it to the sick women lying on the ground. Several people have already died, my mother says, and she doesn᾿t know what is going to happen. Did I hear, she asks, that we are soon to be sent to a ghetto, and that we will be living in houses there?

It is just that the fences haven᾿t been completed yet. My mother tells me that last night the commander had eight old Jews from Vienna taken from the men᾿s barracks. They were led behind the latrines and shot. "I don᾿t know what to think of all that," my poor old mother says. There is no wash basin for the women; they already have lice. An oven sits in the middle of the barn, but without fuel. My mother asks me for a blanket. It is strictly forbidden to go out­side to the luggage — a guard is watching it. He is standing at the other end of the pile, joking with a few girls. I manage to get hold of a sleeping bag to make my mother a little more comfortable on the cold floor. Then I take her to the latrine which is several hun­dred yards away. I hold her by the arm so she does not slip in the dark on the icy ground. Most of the women do not take this walk anymore. They turn the corner from the barn and relieve them­selves there. Because of the lack of solid food many women have diarrhea. They are lucky it is so cold. Otherwise epidemics would break out. [...]


Jungfernhof

October 1942. The next morning I am assigned to the "SS Service" Kommando. Our party loads the wood from the freight train onto| the waiting cars. It is shipped to Jungfernhof, where the SS is building a supply depot. I enter Jungfernhof after an absence of ten months. I am amazed at the exemplary order I find here now. Neatly-bordered walks and attractive shrubbery lend a friendly appearance to the camp. In the spot where the luggage had beenpiled up a field with cabbages is ripening now. The Jewish inmates of the camp are occupied with harvesting the potato crop — they are all healthy, strong people. A few Jewish drivers return from working in the field, their wagons piled high with potatoes. The horses are led to the watering troughs. Labor Kommandos return from the fields. It is noon. Suddenly Sasha, a comrade from Paderborn, stands before me.

"Hello, Josef. Imagine finding you here! I thought you were dead! I remember you went to Salaspils, and not many return from; there. Come on! Tell me what happened to you! But first I want to get my soup. I᾿ll be back soon."

Later we sit on two boards, our backs leaning against a pile of lumber. While Sasha is spooning up his soup, I tell him quickly what I have been through.

"Well, Josef, there is a lot for me to tell you, too. When you left the Jungfernhof, the Jews here fed themselves from the provisions they had brought, but these were soon used up. We did not get any food from the SS, but they found a solution. You must have heard about it. It is called Dvinamünde"— a place supposedly located just where the Dvina flows into the Baltic Sea. I᾿m sure you know about closed blue trucks which appeared here on Thursday, March 26. A commission arrived, with Krause and Lange at the head. They had a selektion.9 About 400 people remained — all the others were m to this Dvinamünde, which was supposed to be a fishing village. Until the trucks came the Jews were locked into the large is barracks. Then the trucks departed every fifteen minutes. Chief Rabbi Carlebach was supposed to be the camp senior together with Kehlmann.10 The evacuated Jews were told they were going to work at the fisheries. Fish nets, too, would be manufactured re. My parents went, too," Sasha tells me. "I volunteered, but Seckt, our commandant, did not let me go. My eighteen-year-old went with them. I was the only one left behind from my family. Josef, could you ever have imagined such a thing? I would never thought it possible, but what is to be done? We are quite comfortably off now. Ever since that Aktion11 nobody has been shot anymore. The other day Seckt caught one guy trading. He said he already had thousands on his conscience; one more wouldn᾿t make difference. But he let him go."

"Sasha," I say, "I have a request. Please show me the mass grave. My mother is buried there and I want to recite the Kaddish."

We walk past the large men᾿s barracks, which now serves for the storing of agricultural equipment, to the open country. Sasha stops at a potato field.

"If you walk about twenty yards into the field, you᾿ll get to the grave. The ground there has settled a bit."

I walk past potato plants already turning brown and arrive at the place. I see potatoes, nothing but potatoes. It seems as if they thrived particularly in the dip. I recite the Kaddish.

On the way back to camp Sasha tells me that about seven hundred people are buried there.

Work in the SS service Kommando is very hard. Everything has to be done on the run; every SS man has to be saluted. They are continually after us with, "Quick, isn᾿t the train empty yet? You swine are moving like snails. You, there, get on with it or you᾿ll catch it! Yid, you᾿ve been loafing around on the john all morning. Get going or else!" And their whips crack.

 

Stutthof, Poland

Fall 1944

 

Fall 1944. Suddenly, one afternoon, we get the order to report in front of the clothing room to receive new prison clothes. We’re also given blankets and when dark falls, we leave Camp Kaiserwald for Riga harbor. In the harbor an endless line of Jews, all in new striped outfits with numbers on chest and pants, is already waiting to embark. They wait until nightfall to be allowed to board the ship that is to take them to an unknown destination in Germany. The Jews assembled here are the last from the East — the survivors of hundreds of thousands, maybe millions. The sight is absolutely incredible. Jews whose lives weren’t worth a damn are now being transported back to Germany. "What is the meaning of this?" I ask myself. It would be so much simpler for the gentlemen of the SS to finish their murderous job right here in the East. Why transport us back to the Reich when the freight space must be urgently needed for other purposes? These and similar thoughts pass through my mind, going back to our arrival in Riga.

"You remember when our transport from Hamburg arrived at Skirotava?" I ask Stefan, who is standing beside me. "We were then about 1,200 Jews. How many of us are going back today?" "We were talking about it the other day," says Stefan, "and we counted all our acquaintances from the Hamburg transport. About 30 are left. Maybe one or two others might show up someplace, but there certainly aren’t many more."

We start to feel very sad. At that time, every one of us left with his family, sisters and brothers. Today, out of whole families there may be a single survivor; in most cases, all are gone. And what lies ahead for us in the West? Nothing good — all of us lucky enough to leave Riga alive are quite agreed on that point. Stefan says they definitely have a purpose in shipping us back instead of simply shooting us down like rabbits. We can do nothing about it. Until today I always thought that there would be some chance for escape, but even this last ray of hope has been extinguished. Shortly before our march from camp they said 30 men were to remain behind to dismantle the Riga barracks, but the order was countermanded and everybody had to leave. How I would have loved to see the Russians marching into Riga! I would have been spared all the hardships that lay ahead of us. But nobody except me wanted to remain behind, not even Stefan, or Robert Popper, the glazier. They think the Germans would have done the same thing they did in Salaspils, where they murdered the last remaining inmates.

We have been standing in the heavy rain for several hours with blankets spread over our heads and shoulders. Despite the danger of air raids the ship is brightly lit. The head of the line starts moving and the first prisoners board the vessel. Also things start happening at the wharf. One car after the other drives up. The highest-ranking SS officers get out and immediately board the ship via a gangplank specially prepared for them. Their cars are loaded as well. Now our line begins to stir; we all climb up the ladder on the run; they say we’re going to leave this evening.

Up on deck we are received by several SS who tell us which holds we are to go to. Here, also, they cannot manage without the usual "Quick! Quick!" One after the other we climb down the long ladder to the bowels of the ship. It is pitch black down there; you can’t see your hand in front of your eyes. There is no straw, nothing but the bare iron which seems to grin at us scornfully.

"How long do you think we have to stay here, Stefan?"

"Three days," he says. "If we ever get out at all," he adds.

"But that isn’t possible," I say. "You can’t even go up on deck. We can’t possibly stand here for three days and three nights. Nobody can endure that."

"Who says you’re supposed to endure it, Josef?" Stefan says. "you can’t endure it, they’ll probably throw you overboard. Besides, it’s impossible to lie down here and let the others step all over you. Go ahead, lay down if you like. Me, I’m going to stand here like a post."

"But over there, in the corner, Stefan, we could perhaps sit, and then maybe sleep for a while."

"If you’d paid attention, Josef," Stefan replies, "you would have seen that someone just pissed there." Indeed, the corner gradually turns into a toilet. How long we stand, I don’t know; at any rate we do nod and sleep for a short time. When I wake up I feel sick to death, as though I will throw up any moment.The sea must be very choppy, because the boat pitches and tosses and we are thrown from one side to the other. It is a scene of mad chaos. Some vomit without interruption, soiling those standing near them; others shout and complain — many are on the floor, wailing and groaning without anybody taking notice of them. One man lies in a corner calling out, "A drop of water, please, why don’t you give me some water." He seems to have gone out of his mind.

Suddenly, the hatch is opened. Some fresh air reaches down to these depths. It revives us somewhat, and in spite of seasickness some sttart eating their pieces of dry bread, which they have wisely taken with them from Riga. At the top of the ladder men are hanging like monkeys, all trying to get a drink of water, but the SS guard who is distributing it amuses himself by throwing most of the water into the faces of the exhausted people. Through the hatch we can see the blue sky. How wonderful it must be, I’m thinking, to be up there and look over the vast expanse of the blue Baltic. Meanwhile, latrine buckets are handed down to us. People willing to empty them out up on deck can catch a breath of fresh air for a moment. In spite of the unpleasant contents, I bring up one bucket, stand on deck for a moment and feel the beauty of an ocean voyage. We are sailing in a convoy. Fast gunboats are fighting the stormy sea.

I count six steamers sailing in a line ahead. On each side I see two gunboats. When they have reached the head of the convoy they return to the rear. I’m not sure whom they are really protecting, cer­tainly not us Jews. A Kapo roughly orders me back into our dun­geon. All I’m supposed to do is empty the bucket and disappear, he hollers at me. While he is chasing other Jews off the deck, he himself can remain there. Each one of us is longing for when we can leave this floating prison. We are lying about and dozing or discussing our uncertain future; from time to time someone yells another steps on his belly in the dark. But he soon quiets down again.

Suddenly a murmur goes through these lifeless figures on the ground; everybody rises, for above, on the first deck, a Jew is standing with a prayer shawl over his shoulders and a prayerbook in his hand. Softly he starts to pray. A few candles eerily illuminate the dark hold. The monotonous sing-song of the praying Jew resounds from the iron bulkheads and is repeated in chorus by the other Jews. A solemn mood takes hold. Old familiar melodies are heard; we are humming along softly. Pictures from my childhood arise; for a moment my thoughts are at home. I see my mother and my sisters and brothers on Rosh HaShanah [Jewish New Year]. I always used to write my mother with a list of wishes, at the end of which I promised to be very good during the next year. The pitching and tossing calls me back to reality. It is Rosh HaShanah now, too, but I am on a ship that is taking me to an unknown destination and uncertain future.

We shake hands with our comrades and go from one to the other, wishing each other a happy New Year. Suddenly we are all one big family. It is a miracle how common destiny and common faith can forge human beings together as one. "L’Shana tovah [Happy New Year], and good luck in the New Year. This will be the year of our liberation." These words are heard everywhere. A festive mood has taken hold; all is peace and harmony.

In the meantime a group of musicians has gotten together and gives a concert with all kinds of improvised instruments. Artists from all parts of the East tell their stories. Everybody is laughing. One man sings in Hebrew about Rachel. The beams of several flashlights are focused on him, as he leans at the railing around the steerage: only the outline of his figure is visible in the darkness. He could be standing on a stage — he sings with great feeling, softly accompanied by a violin. Everybody cheers and applauds when he finishes his performance. Another man tells anecdotes about his shtetl [village] in Lithuania, singing in conclusion, "I want to go home" — he wants to see his home once more, his little room, and the small ghetto street where he lived his childhood. Everybody joins in the refrain.

The song is interrupted.The hatch is hurriedly closed, and we are again surrounded by deep dark night. Suddenly the boat shakes, and then firing starts from all its guns. An earsplitting noise of bursting shells fills the hold; the ship seems to rear up under the force of the firing. During the lulls we can clearly hear the humming of the Russian planes. Our hearts stop. If we’re hit, we’ll all be lost. Then the humming recedes; the attack seems to be over. A few minutes later though the guns start up again, and the ominous hum of the airplane engines resumes, as the second wave of attack strikes our convoy. We sigh in relief when it is over. When we arrive in Danzig we learn the last ship in our convoy was sunk during the attack.

Afterwards we all sit closely together. Some have fallen asleep from exhaustion, others are talking quietly. We are all very pessimistic about our future, but we’re also convinced this is the last year of our enslavement. One Jew sums it all up — next year, we I will either celebrate Rosh HaShanah in freedom, or the last European Jews will have been destroyed.

Then the hatch opens. An SS guard calls down to us to count how many men are in the hold. They’re going to give out bread. We give him the number, and one of us skillfully balances the bread ration for 350 people down the ladder. The 300 grams of bread is the only nourishment we receive on our three-day journey.

Meanwhile, the sea has become very rough. A sailor on deck is supposed to have said we are having a gale of intensity nine. We con­stantly roll from one side to the other or are thrown back by the force of the waves hitting the bow.

The Oberscharführer standing guard at the top of the ladder says one Jew may go fetch water for us. It is a little relief because our mouths are dried out by the foul air in the hold. Several say they heard we’ll reach Danzig in six hours, but since it is going to be dark by then we will be piloted into the harbor only the next morning. After that we are supposed to get off the boat immediately.

This night, too, passes. Very early the next morning we receive the order to get ready to disembark. Soon it is the turn of our hold, and we enter the territory of Danzig in the most beautiful sunshine. We are hustled off like criminals. Every five yards a guard stands with his gun drawn. We are marched to the collecting point, which is situated close to the Westernplatte, a former German fortress, as the natives explain to us. A few British prisoners of war wave to us when they see from our Stars of David we are Jews. We remain in the assembly square all day long, heavily guarded by SS from the Stutthof concentration camp, who have taken the places of the guards from Riga.The Nazis provide us with ample guards on German soil, but as so often in the past, they forget about nourishment.

We expect to be sent on by train, but soon find out differently. Toward evening several open Vistula barges which are used to ship sand and rocks arrive. Each barge carries a load of 500 people. A tugboat appears, and around midnight we slowly sail through Danzig harbor. We are part of a long train of barges, linked together by cables, crammed full with men, women and children who so far have been fortunate enough to escape the murderers.

The whole scene is like a fairy tale.The moon shines brightly in the sky, its mild light mirrored in a million reflections in the dark water over which we are slowly gliding. Out of the darkness the silhouettes of boats at anchor suddenly emerge and almost instantly sink back into the night. The whole setting is unreal, dreamlike. Occasionally I hear in the distance a few bars of accordion music or the cry of a seagull. But a nighttime peacefulness surrounds us; the only sound is the monotonous murmur of the water lapping the side of our barge in even waves. Sometimes we glide past giant dockyard installations where cranes stretch their long necks toward the starry sky.

We cannot sit or lie down on our barge; we can only stand, as we have been doing for hours and hours. My feet are hurting. Meanwhile the late fall night has turned very cold. Men and women move closer together. There seems to be no difference between the sexes anymore; everyone just seeks the warmth of the person who happens to stand beside him. Suddenly the tugboat pilot announces he has to remain at the next bridge overnight, as the next sluice will not be opened until morning. So we spend our first night on the water. Many people have collapsed with fatigue; others have squatted down next to them and covered them with our grey blankets to keep off the cold morning fog. Conditions are so crowded that people are lying on top of each other, a tangle of human limbs. Through the center of the barge runs a narrow gutter which collects the water seeping through the bottom. We take half-hour turns bailing it out.

When the sun rises, our caravan gets moving again toward our destination of Camp Stutthof, which by now we fervently await. Our sole desire is just to have a roof over our heads and to sleep.

"In six hours you’ll be there," says the tugboat pilot, but later we see that he miscalculated by thirty hours. When we pass under bridges, people stop and stare. They apparently have never seen such a procession.

In the early morning hours we have our first mishap. The last barge, which I am on, suddenly breaks off from the cable while passing under a bridge. The vessel smashes into a wooden post. There is a loud scream. With the sudden jolt, everybody falls down; there is a pile of shouting and gesticulating women. Some hit the floor too hard and are bleeding. Others are crushed and bruised. Many women are crying, I don’t know whether from hunger or pain, but crying women are dangerous because their crying is contagious and can cause panic. We try to comfort them as best we can and apply improvised bandages, but the prolonged hardships of the voyage without sleep or food have found their ultimate expression in this one hysterical scream.

After a while our barge has been reconnected and the trip continues. Hungry, freezing people stand wrapped in their blankets, having gone without warm food for days.

It seems as if some of them no longer had any feeling of shame, as if the most primitive instincts were coming to the fore. The women let themselves go more than the men.The men still preserve a semblance of civilization, but the women and girls act as though they were quite among themselves.

Finally we pass under the drawbridge, are towed through the locks and float slowly out on the Vistula River. It is a beautiful wide body of water bordered by lush meadows and fields. Dappled cattle are grazing on the shores, and mares with their foals are scampering about in joyous freedom.

Bridges span the river in high arcs; several excursion boats steam toward us. The passengers leaning against the railing shake their heads in astonishment at the strange freight they see passing by. We glide on and on. Then we leave the Vistula, and are carried through a network of narrow, never-ending canals out to the fresh-water lake. With amazement I remember that I haven’t eaten anything in two days, but I feel no hunger. It is as if my stomach has shriveled up; I feel only weak, terribly weak. Once again dusk falls; evening mists rise from the water and quickly change the meadows and fields into an impregnable milky scene. The tugboat pilot docks our barge at the shore; he says he has to stay here for the night, and without further explanation he walks back to his own warm tugboat

The moon has penetrated the grey walls of the fog; its clear light illuminates the peaceful calm and solitude around us. The prisoners have become apathetic. We move even closer together, spread the damp woolen blankets over our heads, and try to find some rest. The only sound is that of the men constantly bailing out the gutter. I find it increasingly hard to lift the full bucket over the low side of the boat, but if we don’t keep up the bailing, it won’t be long before we will be standing in water.

High up in the sky a bird of prey follows its majestic path. Suddenly it dives from the heights, pounces on its victim and immediately wings back up with its prey. It looks like a goshawk to me.

In the middle of the night a woman becomes delirious. She stands up wrapped in her grey blanket, her hair blown by the breeze, a little above the others, like a figure on the stage. In the background tall, slim spruce trees are growing to the sky; against the moon and stars, the whole scene is dramatic and unreal.

"Schnucki," [my pet] the woman calls. "Schnucki, please come here, Schnucki. Can’t you see I’m in distress? Please come and help me." And then, a little softer and pouting, she adds, "I promise I’ll always be good from now on, Schnucki."

Ghost-like, these calls echo in the night. Somewhere a dog barks in reply. Finally a nurse who has worked in the hospital at Riga manages to calm her down. She fishes a sleeping pill from her lunch sack and gives it to the stricken woman, who finally falls asleep.

I hardly know how the night passes. From time to time I nod, but I am immediately awakened by the icy air, or by somebody step­ping on my foot because he can’t see in the dark. There is no thought of rest or of getting any real sleep under these conditions. For six nights we’ve been without sleep — how much longer can this last?

Suddenly a woman leaps over the side of the barge and disappears in the water. Two boys immediately jump after her and with great effort manage to pull the already unconscious form back into the boat. Several women show some human compassion again.When the woman regains consciousness they help her put on some dry clothes. I am assailed by doubts whether it was right to pull her from the water, whether it made any sense to save her life only so she can continue suffering. It becomes increasingly clear to me that the way things are we have little chance of surviving our tormentors. All one’s energy is useless here; the whole battle for physical survival makes no sense.

With the first gray of dawn our caravan starts moving again. The barges are again detached, each one sluiced through separately. Then we go at a fast clip through the rapids and past old fishing boats until we reach calmer waters.

Each one of us yearns for the dubious paradise of Stutthof. Even a concentration camp appears like a haven after such a journey.

Our string of barges passes through narrow canals. On shore several women in prison garb are standing with potato hoes in their hands, waving to us as we pass by. They revive in many of us a will to live. We start dreaming of work on a vegetable farm; it all boils down to the image of a large pot of mashed potatoes.

 

Stutthof

It is late afternoon when we arrive at the village of Stutthof. The women are taken off first, and things move briskly, but nevertheless it is pitch dark when we finally leave the barge after the three-day journey. The usual roll call takes place, and then we march off, to the less than friendly shouts of the local populace. This is the first indication that we are back on German soil. Later I see a sign in a brightly lit storefront in already faded letters: "You are buying from a German store here." With mixed feelings we totter through the village. Some of our people are so weak that they can no longer walk. We take turns carrying them. Only now do I notice the SS guards accompanying us are holding dogs on leashes.

After a short time the camp comes into view, illuminated by countless lamps. That is the first impression: lamps and barbed wire, electrically charged. It reminds me of the story a German comedian told on the stage somewhere in Germany: One day, he said, he went somewhere by train and passed by a concentration camp that was guarded by so much barbed wire, so many lights and so many watch towers, that he thought to himself, "People really had to be very smart to be able to get in there."

It really isn’t all that hard to get into a camp like that. Another roll call, and with some apprehension we march into this dubious paradise. Stutthof certainly does not have a comforting reputation: we already heard on the barge it is supposed to have a crematorium where smoke rises from the chimney all the time.

"Listen, everybody! "We are suddenly called to attention, after we have lined up before the delousing center. "Leave your valuables, watches, rings, and so on right here at the entrance, so you won’t have to carry them to the office later on."

The Oberscharführer is speaking to us in an almost polite, friendly tone. But he is not going to get very far with us this way; we are old and experienced camp foxes. Apparently he has noticed this tone of voice does not have any effect on us, because he continues a little more brusquely:

"So then, all your junk, including soap and towels, everything, is to remain outside. I don’t want to see anyone bring anything into the washroom except shoes. Understand?"

"Yessir!" comes the reply from several hundred throats. But nobody intends to follow these instructions. We all think that no matter how hard they’re going to try to take our last few pieces of clothing and the shaving kits some of us carry in our lunch bags, we’re not going to surrender them voluntarily. We might as well try to smuggle them through the delousing procedure. If you’re caught, you might catch a few fists in the jaw.

The first 50 men are sent into the washroom. One of them hides his shaving kit in his shoes, another has managed — God knows how — to hold on to his papers.Two men paste their money under their soles, while several others form a screen around them. When an SS guard comes near, a hiss goes from mouth to mouth.

Everyone is trying in his own way to save his last valuables. Some very clever people had their items sewn into their shoes in Riga; those are the luckiest here because if they can manage to hold on to their shoes, they will not suffer any hunger during their first months in camp.

Things seem to be lively in the washroom. We can hear the Oberscharführer shouting; apparently he has found something on somebody. One man with very long hair is trying to hide his wed­ding ring in his mane. "They’re going to get it," he murmurs. "I’d rather throw it away." Indeed, several people throw their watches and rings into the latrine. Others bury their stuff in the sandy ground. They cautiously dig a little hole with their feet and then hide everything there, hoping to be able to return to this spot someday. I am convinced here, as in Riga, an SS will rake the ground after the delousing. At any rate, things are moving pretty fast today. Into the washroom! Two SS guards at the door examine you. One makes you open your mouth and spread your fingers, while the other one empties your shoes, though in my case he only finds a few small passport photos. He takes them away. It is lucky they’re in such a hurry, so they can only make random checks. For ten seconds we stand under the shower, and then we’re outside again, our bodies wet, in the middle of the night.

A few Stutthof inmates in striped clothes press clothing into our hands. In a short time we are newly dressed, not for the coming winter, but for the heat of summer. It is now past midnight. Finally we get the order to march off to the barracks. "Sing!" the escorting Scharführer commands. We look at each other, bone weary, hardly able to walk, but the Herr Scharführer has told us to sing. "I want to hear you sing, you swine," he says, "I said sing."

"We don’t know any songs," one of us remarks.

A fist smashes into his face. "I’ll teach you to sing, you lazy bas­tards!" the Scharführer shouts.

Up front in the first row one man makes up his mind. He starts singing "Das Wandern ist des Müllers Lust" ["Hiking is the Miller’s Joy"]. Several others join in, and so, laughing out of one eye and cry­ing out of the other, we march towards the barracks of Camp Stutthof.

Wspomnienia ocalałego
Translated by / Tłumaczenie: Dorota Stroińska
 
Rozdział 1

Lubeka
Styczeń 1933 – grudzień 1941

30 stycznia 1933
Przed ratuszem w Lubece stoi dużo ludzi. Właśnie idę ze szkoły z teczką pełną książek, przechodzę przez rynek i zatrzymuję się przy zgromadzonych. Na co czekają, nie wiem. Parę minut później maszeruje pod ratusz kilka jednostek SA (Oddziałów Szturmowych). Wszyscy krzyczą „Heil!”. Kilku szturmowców wchodzi do budynku, by zaraz z niego wyjść z cywilem pośrodku. Stojący obok mężczyzna mówi, że to socjaldemokratyczny senator ds. policji Fritz Mehrlein. Na balkonie ratusza dwóch esamanów wywiesza flagę ze swastyką. Ludzie podnoszą ramiona, śpiewają po kolei „Pieśń Niemiec” i „Horst-Wessel-Lied”.1 Między jedną a drugą pieśnią kilka starych bab wykrzykuje „Heil!”. Śpiew i okrzyki ciągle jeszcze dźwięczą mi w uszach, choć już dawno skręciłem w najbliższą przecznicę.

1 kwietnia 1933
Bojkot. Na wszystkich żydowskich sklepach ponaklejane są wielkie żółte plakaty. Wejście do naszego sklepiku skórzanego na Braunstraße uniemożliwiają klientom esamani. Jeden z nich uderza mojego brata pięścią w twarz, gdy ten chce dostać się do swojego zakładu. Przychodzi zgryziony do domu i mówi do matki: „To już ostateczny koniec z Żydami”.

Maj 1934
W szkole mamy teraz „wiedzę o rasach”. Köpke, mój nauczyciel w szkole średniej, stara się być obiektywny. Po przerobieniu nordyckiej i dynarskiej omawia z nami rasę żydowską. Mówi, że Żydzi są inni. Nie mówi, że są lepsi czy gorsi, tylko inni. Zgadzam się z tym.

Wrzesień 1934
Lekcje wychowania fizycznego odbywają się na stadionie Buniamshof. Gramy tam zawsze w piłkę nożną. Zarządzono, że my, uczniowie, mamy witać zawodników drużyny przeciwnej niemieckim pozdrowieniem. Ja nie podnoszę ręki. Po meczu nauczyciel wuefu upomina mnie, że muszę podnosić rękę tak samo jak wszyscy uczniowie. Odpowiadam mu, że jestem Żydem. On na to, że wobec tego nie mam czego szukać na niemieckim boisku. Koledzy pytają mnie, czy to prawda, że na Wielkanoc zawsze pijemy krew chrześcijan. Gdy opowiadam o tym matce, ona przygarnia mnie do siebie, głaszcze i mówi: „To rishes”.2

Witzenhausen w pobliżu Kassel, grudzień 1935
Uczę się na kupca u Kugelmanna. Sklep mieści się przy samym rynku. Codziennie rano dwa duże okna wystawowe są zasmarowywane antysemickimi hasłami. Klienci już tylko z rzadka wchodzą do sklepu, a potem wymykają się tylnymi drzwiami, żeby ich nikt nie zobaczył.
Gdy idę ulicą, lecą za mną kamienie lub wyzwiska. Mimo że nie znam nikogo w tym obcym dla mnie miasteczku, wszyscy wiedzą, że jestem Żydem. W szkole handlowej na tablicy jest napisane: „Żyd zwycięża kłamstwem, a od prawdy umiera” (Adolf Hitler, Mein Kampf). Mówię nauczycielowi, panu Röperowi, że widząc ten cytat, nie jestem w stanie pracować. Odpowiada, że należy to do programu nauczania. Pakuję książki do teczki i idę do domu. Kilka dni później mój szef musi zapłacić karę, bo bez pozwolenia wyszedłem z lekcji.
Na zboczu nad brzegiem Werry mamy niewielką winnicę. Czasami u stóp wzgórza stawiam swój rower. Któregoś razu nadjechali dwaj niemieccy chłopacy, przewrócili go i usiłowali zniszczyć. „Z twoim rowerem możemy zrobić, co nam się podoba – drwią ze mnie – bo jesteś Żydem”. Potem musiałem pchać rower do domu.

Sierpień 1936
Odwiedzam Lubekę. Podobno żydowscy sędziowie wydali w Polsce wyrok na niemieckich Volksgenossen.3 Na znak protestu urządzane są manifestacje. Zgraja podrostków pędzi ulicami Lubeki. Nagle stają przed naszym sklepem, zaczynają śpiewać nienawistne pieśni. Inni krzyczą: „Wyprowadźcie tego Żyda!”. Tłuszcza napiera od tyłu, grupa około trzydziestu łobuzów wpada przez otwarte drzwi do środka. Po sklepie fruwają kawałki skóry, butelki z czernidłem roztrzaskują się o ścianę, a wszelkiego rodzaju gwoździe rozsypują się po podłodze. Kilku młokosów wbiegło z dwóch stron za ladę. Wrzucają mojego brata niczym gumową piłkę w rozwydrzony tłum. Ja tymczasem stoję przed kontuarem i patrzę na tę dzicz, bo nikt mnie nie zna. Mojemu bratu wykręcili ręce i prowadzą go tak głównymi ulicami miasta. Gdy chuliganeria się rozbiegła, stwierdzam, że zniknęła zawartość kasy. Brata, bestialsko pobitego, znajduję na posterunku policji. Są tu również zegarmistrz Zipper w swoim białym kitlu i Schachtel, inny kupiec z branży skórzanej. We trójkę grają w skata, dopóki wieczorem nie zostają wypuszczeni do domu.

Czerwiec 1937
Zrezygnowałem z nauki zawodu w Witzenhausen, by uczyć się dalej w Lubece w innym sklepie. Nie ma tu już prawie żydowskiej młodzieży. Kupuję sobie dla sportu mały kajak. Człowiek w przechowalni łodzi robi mi trudności, bo trzymanie kajaka należącego do Żyda może narazić go na nieprzyjemności. Jednak gdy mu wciskam kilka marek do ręki, przechowa mi go aż do odwołania. Podczas pływania po rzece często jestem zatrzymywany przez policję wodną. Każda jednostka pływająca musi mieć wywieszoną flagę Rzeszy. Mogę więc wiosłować jeszcze tylko wieczorami, wtedy nikt mnie w ciemności nie rozpozna.

Listopad 1938
Josef, kierownik działu, mówi, że sytuacja wygląda bardzo niebezpiecznie. Nie podoba mu się ta sprawa z Grynszpanem.4 Uważa, że coś wisi w powietrzu. Gdy wieczorem odprowadzam moją dziewczynę do domu, mówi, że boję się własnego cienia. W nocy z dziewiątego na dziesiątego listopada zdemolowane zostają wszystkie żydowskie sklepy i mieszkania. Mojego brata aresztują na ulicy. Gestapo nie znajduje mnie w domu. Od siostry dostaję sto marek i uciekam. Jeszcze będąc u niej, słyszę stukot oficerek funkcjonariuszy wchodzących po schodach. Co tchu biegnę dwa piętra wyżej na strych.
– Czy jest tu Josef Katz? – huczy groźnie na siostrę gestapowiec.
– Nie, nie ma go tu – słyszę odpowiedź siostry.
Gestapowiec mówi, że ma nakaz rewizji. Otwiera wszystkie szuflady, przetrząsa je i wywraca rzeczy do góry nogami. Zabiera moją książeczkę oszczędnościową i pieniądze matki. Siostra pyta go, czy może się wylegitymować.
– Stul pysk! – wrzeszczy – bo ci przywalę.
Gdy tylko gestapowiec wychodzi z mieszkania, ja też znikam. Mój cel to Hamburg. Przy wejściu na dworzec w Lubece widzę dwóch funkcjonariuszy policji, którzy bacznie przyglądają się każdemu, kto przechodzi przez bramkę. Nie pozostaje mi nic innego jak jechać tramwajem do Bad Schwartau. Chcę tam coś zjeść w dworcowej poczekalni, bo cały dzień niczego nie miałem w ustach. Gospodarz włącza radio. Właśnie słyszę, że Göring z jednego chce zrobić miliard Grynszpanów, kiedy dwóch esamanów w mundurach przysiada się do mnie do stołu. Jeden opowiada drugiemu, że w całych Niemczech niszczone są synagogi. „A po jakie licho te orientalne budowle stoją na niemieckiej ziemi!” Wsuwam chleb do kieszeni, straciłem apetyt. Potem jadę stąd przez Lubekę do Hamburga.
Następnego dnia rano dostaję telegram od matki, w którym mnie prosi, żebym jak najszybciej przyjechał do domu, bo inaczej ją aresztują. Najbliższym pociągiem wracam do Lubeki. Zatrzymuję się u wuja na ulicy Fischergrube. O czwartej po południu dzwonek u drzwi. Zerkam przez dziurkę od klucza – gestapo.
– Josef Katz? – pyta mnie funkcjonariusz.
– Tak.
– Ubieraj się.
Biorę palto, wkładam kapelusz, owijam się szalem.
– Znasz przecież Holzblatta? – zagaja gestapowiec na schodach. Mówię „nie”, bo postanowiłem, że nikogo nie znam i nic nie wiem. Po czym tamten z całej siły daje mi w twarz.
– Na pewno znasz Holzblatta z Hüxstraße – mówi. – Dlaczego więc nie mówisz prawdy?
Nie dostaje ode mnie odpowiedzi, dalej zgodnie obok siebie idziemy ruchliwymi ulicami śródmieścia do komendy policji. Tam spotykam już paru starych znajomych – Mogesterna i Selmansohna. Pozdrawiamy się jak dawni kumple z więzienia. Chwilę później pod budynek komendy zajeżdża zielona więźniarka, którą wiozą nas do więzienia Lauerhof. Przyjmujący nas funkcjonariusz więzienny mówi, że przywieziono nas tutaj dla naszego bezpieczeństwa. Następnie trafiam do celi z dwunastoma innymi Żydami. Pojawiam się w samą porę, kalefaktor właśnie chlasnął na stół dla każdego po solonym śledziu i trzech ziemniakach w mundurkach.
Nazajutrz doktor Bade, jeden ze współwięźniów, rozpoczyna serię wykładów na temat angielskiej demokracji. Towarzyszy im ożywiona dyskusja. Codziennie mamy spacer na dziedzińcu więziennym. Chodzimy po nim gęsiego w trzymetrowych odstępach. Przodem zawsze idzie starszy więzień, Niemiec. Obserwuję, jak porozumiewa się na migi z więźniem na drugim piętrze. Później doktor Bade mówi, że wymieniali najnowsze wiadomości, o tym miliardzie i inne.
20 grudnia zostaję zwolniony. Siostra postarała się dla mnie o wyjazd do Szanghaju, jednak postanawiam, że zostanę z matką staruszką, która nie zniosłaby tamtejszego klimatu.

Obóz przekwalifikujący w Paderborn5, kwiecień 1940
Pada deszcz. Po niemal wyludnionych uliczkach Paderborn hulają wiosenne wichury. Grupa Żydów zamiata chodniki. Wszyscy noszą na lewej piersi żółtą gwiazdę. Mieszkańcy tego niewielkiego westfalskiego miasteczka w zasadzie przyzwyczaili się do Żydów. Czasem, kiedy mija nas grupka dzieci szkolnych, dolatują do nas antysemickie hasła. Nieraz kpią z nas, wyśpiewując „Gwiazdy świecą”. Ale są też tacy, którzy zachowują się wręcz przeciwnie. Katolicki ksiądz zawsze przed każdym Żydem uchyla kapelusza. Lewą stroną ulicy idzie brygadzista, który kieruje grupą Żydów, to stary zamiatacz ulic w długim płaszczu przeciwdeszczowym z kapturem.
- Hej, ty! – woła do mnie – sprzątnij też środek!
Na środku leży końskie łajno.
– Patrz, jak to się robi! – wyjmuje mi z ręki miotłę i zaczyna zgarniać odchody drewnianą oprawką. – Wy, Żydzi w Niemczech – zwraca się do mnie jeszcze raz – macie tutaj wspaniale. Ale Żydzi w Polsce, im nie jest do śmiechu. No, ale nie chcę o tym mówić, mój syn jest tam żołnierzem, to od niego słyszałem, jak był ostatnio na urlopie.
Pokiwał pełen zrozumienia głową. Słowa staruszka chodzą mi po głowie przez cały dzień. Mam złe przeczucia.

Berlin, październik 1940
Moezah – zarząd gminy żydowskiej w Paderborn – postanowił wysłać mnie w ramach hachszary6 do Berlina na sześciomiesięczne seminarium poświęcone Palestynie, żebym pogłębił wiedzę na temat żydowskiej historii.
W seminarium uczestniczy po dwóch chawerim7 z każdego kibucu w Niemczech. Ponadto obecni są również przedstawiciele gminy żydowskiej. Powitalną mowę wygłosił naczelny rabin doktor Leo Baeck8: „W czasach, kiedy dom, w którym mieszkamy, w każdej chwili grozi zawaleniem, usiądźmy, by zgodnie ze starym zwyczajem żydowskiej tradycji uczyć się i zgłębiać duchowe dziedzictwo naszych przodków. Naszych ludzi nie ubierzemy w mundury!” – woła. A potem mówi dalej: „Nigdy nie zapomnijcie patrzeć oczami i słyszeć uszami, które są o tysiące lat starsze od oczu i uszu naszych bliźnich. Chamuszim alu (uzbrojeni zaś wyjdźcie)“9.
Następnie śpiewamy Hatikwę10 i zaczynamy pracę. Zajęcia na Chorinerstraße zaczynają się codziennie rano o dziewiątej i trwają do pierwszej po południu, w przerwie idziemy na obiad do społecznej jadłodajni przy Johannesstraße. Od drugiej do szóstej wieczorem mamy znów zajęcia.
W Berlinie są teraz bardzo często alarmy lotnicze. Mieszkam u żydowskiej rodziny niedaleko Kurfürstendamm. Nam Żydom nie wolno wchodzić do „aryjskiego” schronu. Musimy pozostać na placu, przed wejściem do piwnicy. Alarm trwa czasem kilka godzin, wtedy przychodzę na lekcje przemęczony.
Po Oneg Szabat11 w sobotnie popołudnie umawiam się na spacer z Rosel Strauss. Wolnym krokiem przechodzimy przez Bramę Brandenburską i spacerujemy aleją Unter den Linden. Nagle wyrasta przed nami wysoki mężczyzna w długim, szarym płaszczu zimowym i w oficerkach z ostrogami.
– Żydzi! – wrzeszczy na nas – wynoście się stąd!
Idzie za nami krok w krok, póki nie skręcimy w Leipziger Straße i nie znikniemy w tłumie.

Paderborn, marzec 1941
Po powrocie z Berlina wiedzę zdobytą na seminarium przekazuję chawerim. Ale czas już nie sprzyja nauce. Z całych Niemiec nadchodzą wieści o deportacjach Żydów. Telefon dzwoni bez przerwy. Rodzice proszą dzieci, żeby wróciły do domu i towarzyszyły im w drodze w nieznane.

Paderborn, 28 listopada 1941
Odbieram telegram od matki, w którym prosi mnie, bym natychmiast przyjechał do domu. Otrzymała nakaz ewakuacji. Wypraszam w miejscowym gestapo pozwolenie na dobrowolne przyłączenie się do tego transportu. Gestapo w Lubece wyraża zgodę, przysyłając dalekopis.

Rozdział drugi
Deportacja
Grudzień 1941 – kwiecień 1942

Grudzień 1941
Idziemy na posterunek policji, ja i inny Żyd z Lubeki. W ręku trzymam klucze od naszego mieszkania.
– Przyniosłem klucze Katzów z Braunstraße 7.
– Niech mi pan je da! – woła funkcjonariusz zza pulpitu, po czym zaczyna przymocowywać do nich etykietkę z nazwiskiem.
– A teraz jazda stąd do obozu zbiorczego! – zaczyna na mnie krzyczeć – wie pan przecież, że na ulicy wolno panu być tylko do ósmej. Dalej, zjeżdżaj pan!
– To jesteśmy teraz bez ojczyzny – mówię do kolegi już na ulicy.
– Możesz to sobie dowolnie uzupełniać – odpowiada – bez prawa, bez szacunku, bez ochrony, bez pracy...
Zgodziliśmy się co do tego, że pozbawieni jesteśmy wszystkiego, również własnego dachu nad głową.
W obozie zbiorczym zgromadzili się już wszyscy. Pani Prenski z trójką swoich maluchów, 84-letnia pani Cohn, Simson Carlebach, nasz chazan12, a także nauczycielka katoliczka z Sophienstraße, która mi oznajmia, że już jej rodzice przyjęli chrzest i że ona z całą tą sprawą nie ma nic wspólnego. W sumie jest nas dziewięćdziesięciu Żydów z Lubeki. Jest tu mała Margot Salfeldt, czternastoletnia dziewczynka z włosami blond, cieszy się, że teraz wreszcie będzie mogła żyć wśród Żydów, ale boi się o swoją matkę, która ma już ponad pięćdziesiąt lat. Staram się ją pocieszyć i mówię, że tam na pewno nie zabraknie pracy dla wszystkich, również dla jej matki, która przecież może jeszcze wykonywać lekkie prace domowe. „Tak, to jasne – odpowiada Margot – ale co tam będą robić starsza pani Cohn czy wiekowy pan Carlebach?” Coś tu się, jej zdaniem, nie zgadza. Również mój wujek tak uważa: „Rozumiem, jeśli wysyłają na wschód ciebie, bo jesteś młody i silny. Ale co oni tam zamierzają zrobić z nami, starymi ludźmi, tego nie pojmuję”.
Następnego dnia rano odbywa się kontrola bagażu. Przyszło trzech gestapowców. Każdy z nas musi pokazać swój nakaz ewakuacji, a następnie bagaż. Zauważam, że funkcjonariusze przeszukują nasze rzeczy pobieżnie, jakby wiedzieli, że nigdy już ich nie zobaczymy. Czytam w dokumencie ewakuacji, że kto nie zastosuje się do nakazu, temu grozi kara pozbawienia wolności do lat dziesięciu. Poza tym konfiskata mienia ruchomego i nieruchomego. Zabrania się pod groźbą kary usuwania lub niszczenia czegokolwiek w mieszkaniu. Wolno wziąć 50 kilogramów bagażu ręcznego. Mój wujek zdążył jeszcze sobie kupić żelazny piecyk, bo uważa, że na Wschodzie będzie bardzo zimno. Zabieramy też ze sobą maszynę do szycia. Matka sądzi, że będzie tam mogła trochę zarobić szyciem.
Około jedenastej zajeżdżają dwa duże autobusy Spółki Lubeckie Tramwaje. Cała nasza dziewięćdziesiątka szybko wsiada. Przypuszczam, że pan Joseph Carlebach13 i pani Cohn po raz pierwszy wyruszają w podróż w szabat. To ostatni lubeccy Żydzi, których wszyscy awot awotejnu14 pochodzą z dzielnicy Moisling, z dawnego lubeckiego getta. Samochody ruszają. Grupka ulicznych gapiów rzuca złośliwe uwagi: „To dobrze, że wreszcie znikną stąd ci przeklęci Żydzi”. Starsza kobieta po drugiej stronie ulicy płacze.
Na dworcu w Lubece stoją gotowe do jazdy dwa pociągi specjalne z ogrzewanymi wagonami osobowymi. Powoli opuszczamy dworzec, już wkrótce wieże Starego Miasta znikają we mgle szarego zimowego dnia. W Oldesloe, jak się mówi, mamy dołączyć do transportu z Hamburga. Jak twierdzi konwojujący nas gestapowiec, jedziemy do Rygi.
W Oldesloe już na nas czekają. Naczelny rabin Carlebach kroczy wzdłuż wagonów, uchylając co chwila kapelusza, zatrzymuje się przy oknie wagonu, w którym siedzi moja matka. Mówi do niej:
– Cześć, Emma, dawno się nie widzieliśmy.
Wymieniają kilka słów na powitanie, a potem moja matka mówi, że nie może pojąć, co ci reshaim15 z nami wyczyniają na stare lata.
– Cokolwiek będą jeszcze z nami wyczyniać – odpowiada naczelny rabin – musimy być dobrej myśli. Podaje jej rękę i idzie dalej, przystając to tu to tam i każdego obdarowując dobrym słowem. Matka tłumaczy, że byli kolegami w szkole.
Tymczasem członkowie żydowskiego stowarzyszenia pomocy dostarczyli nam do przedziałów prowiant. Długi pociąg wiozący tysiąc dwustu Żydów wytacza się powoli z hali dworcowej, żegnany przez dobrze nam życzących członków Hamburskiego Stowarzyszenia Pomocy.
Przy kolejnym zatrzymaniu drzwi wagonów zostają zaryglowane. Nadzór nad pociągiem przejmuje policja w zielonych mundurach, z bronią na ramieniu. Powiał inny wiatr. Nie wolno nam teraz wyglądać z okien ani na stacjach kontaktować się z ludźmi na wolności. Nie pozostaje mi nic innego, jak tylko wyrzucić przez okno kilka pocztówek do przyjaciół. Pociąg zatrzymuje się bardzo rzadko. Z dużą prędkością mijamy urodzajne pola Prus Wschodnich. Przejeżdżamy przez most na Niemnie i pędzimy dalej przez nieskończoną równinną przestrzeń litewskich ziem pokrytych śniegiem. Od czasu do czasu pojawiają się nędzne drewniane chaty czy małe gospodarstwa. Poza tym tylko śnieg, gdzie okiem sięgnąć. Trasa kolejowa w tym miejscu jest jednotorowa. Przy większych węzłach komunikacyjnych czekamy na pociągi nadjeżdżające z przeciwka.
Jesteśmy w drodze już od trzech dni, ale ani razu nie pozwolono nam nabrać wody. Wreszcie w Dirschau jedna osoba z każdego wagonu może wyjść po wodę. Tu po raz pierwszy ustawiamy się w kolumny, które pozostają pod strażą zielonej policji z bagnetami osadzonymi na lufach karabinów.
Następnego dnia rano pociąg wolno wjeżdża przez mocno zniszczony most na Dźwinie do Rygi. Po czterodniowej podróży dotarliśmy do celu. Nasz pociąg zostaje odstawiony na bocznicę na podmiejskim dworcu Šķirotava.16 Z lękiem i zarazem z ciekawością czekamy na dalszy bieg wypadków.
Rozwidniło się już zupełnie. Z okna wagonu widzę łotewski oddział SS uzbrojony w karabiny z bagnetami. Przed nim stoi oberscharführer. Pada komenda: „Spocznij!”. Jeden ze strażników idzie wzdłuż pociągu i otwiera wszystkie drzwi.
– Kto tu jest kierownikiem transportu? Jeszcze go tu nie ma? Żeby mi się tu zaraz zjawił ten osobnik! Niech przyjdą też kierownicy wagonów. To ty jesteś kierownikiem transportu?
– Tak jest!
Wysoki i chudy mężczyzna z długą pofalowaną brodą stoi przed oberscharführerem Lange i pozostałymi oficerami SS. Z twarzą pooraną zmarszczkami i nieco przygarbionymi plecami wygląda niczym stary patriarcha żydowskiego narodu, który na swoich barkach dźwiga cały ciężar minionych tysiącleci.
– Prostuj gnaty, chłopie, jak do ciebie mówię! – ofukuje go ostro sturmbannführer. – Twój zawód?
– Naczelny rabin – jego wargi wypowiadają te słowa ze swobodą i dumą.
– Cha, cha, cha! Naczelny rabin! Żebyś mi tu tylko nie otwierał kramów, naczelny rabinie, zrozumiano?
Z ust Żyda nie pada ani jedno słowo.
– Rozumiesz, Judaszu?
Brak odpowiedzi.
Nagle obersturmbannführer zamierza się i bije rabina pięścią w twarz.
– No, a teraz jazda stąd, panie naczelny rabinie, przyprowadź tu zaraz tę swoją hołotę, ale to już!
Obersturmbannführer wrzeszczy, wskazując laską na ustawionych w szeregu kierowników wagonów:
– Jeszcze tu jesteście, bydlaki?! Zaraz wam pogonię kota!
Tymczasem wśród wyzwisk esesmanów na peron napływa coraz więcej ludzi z pociągu. Powstaje straszliwy rozgardiasz. Wszędzie słychać płacz i krzyk dzieci, lament matek, raz po raz przerywany strzałami i rozkazami SS. Przede mną stoi pielęgniarka. Troszczy się o starszą kobietę, która wypadła z wagonu, i usiłuje w tym tłoku założyć jej opatrunek. Nagle staje za nią esesman. Bez opamiętania zaczyna okładać ją pałką. Ale dziewczyna jest dzielna.
– Jak panu nie wstyd?! – krzyczy na niego – żeby bić pielęgniarkę, która akurat wykonuje swój zawód. – Jak panu nie wstyd?! – krzyczy jeszcze raz.
Esesman zostawia ją w spokoju i zaczyna poganiać dwie staruszki z ciężkimi walizkami. Tymczasem ostrożnie podnoszę matkę ze stopni pociągu i zakładam jej na ramiona plecak. W ścisku, pod naporem fali poganianych z tyłu ludzi, posuwamy się na przód.
– Trzymaj mnie za ramię, mamo! – wołam do niej. – Zostaw walizkę. Nie ma sensu jej dalej taszczyć.
Tak popychani przesuwamy się wolno w kierunku wyjścia z peronu. Docieramy na pusty plac przed budynkiem dworca.
– Chodź no tu! – nagle słyszę z boku wrzeszczącego na mnie esesmana – ty też, i ty.
Stoję w grupie około pięćdziesięciu młodych ludzi. Matkę muszę zostawić samą. Dźwigając ciężki plecak, oddala się wolnym krokiem u boku wuja. To pochód niewymownej udręki. Idą tam matki z płaczącymi z zimna niemowlętami na rękach, obładowane rzeczami najbardziej niezbędnymi do życia. Po drugiej stronie kuśtyka o kulach starszy mężczyzna. Przypiął do ubrania swoje odznaczenia wojskowe z I wojny światowej. Myśli, że może mu one pomogą. Ale oprawca już go wypatrzył, podbiega do niego i za jednym zamachem odrywa mu Krzyż Żelazny I klasy. Starzec traci równowagę, potyka się i ląduje w kałuży.
– Wstawaj mi tu zaraz, staruchu! – wrzeszczy na niego esesman.
Wyciągają się do niego pomocne dłonie i stawiają go na nogi, kaleka, opierając się ciężko na kulach, kuśtyka dalej. Łzy płyną mu po twarzy, na której maluje się zatroskanie.
Obok mnie przechodzi matka z dwójką dzieci w wieku około sześciu i ośmiu lat. Dzieci są żywe i pełne energii.
– Mamo – pyta młodsza dziewczynka – gdzie jesteśmy?
– Nie wiem, moje dziecko.
– Ale tam coś było napisane, mamo! – nie daje za wygraną mała.
– Nie zdążyłam tego przeczytać, Rosel, a teraz bądź cicho.
– A co to tam jest? – pyta znów po chwili dziewczynka i wskazuje rączką na zwłoki leżące na prawym poboczu drogi. Matka na widok zastrzelonego człowieka wybucha płaczem.
– Nie żyje? – pyta dziecko.
– Tak – szepcze kobieta, która zapewne po raz pierwszy w życiu widzi trupa.
Naprzeciwko nas kilku Żydów rękami wykopuje grób w twardej jak kamień ziemi. Widocznie mają pochować zastrzelonego. Po lewej stoi esesman z długą rózgą w ręku i bez przerwy ich pogania. Mają już pokrwawione ręce, czoła zroszone potem, a mimo to dalej ich okłada.
– Do roboty, bydlaki, ale to już! – nagle ktoś wrzeszczy na nas, gdy pochód udręczonych znika za rogiem. – Dalej, w te pędy zabrać bagaże z peronu i wyczyścić pociąg!
Zaczynamy pracę. Pośrodku peronu stoi esesman z długą pałką w ręku. Ustawił się w najwęższym miejscu, gdzie platforma ma zaledwie około pięciu metrów szerokości. Wszyscy muszą przejść obok niego z ciężkimi walizkami. To istna kara chłosty, bo wyminąć go nie sposób.
Wymiguję się od tej pracy i zabieram do czyszczenia przedziałów w pustym pociągu. Na stację zajeżdżają samochody, by odebrać bagaże. Pomagam je załadowywać, układam walizki w stos, dzięki temu nie jestem wystawiony na groźby stojących wokół esesmanów.
– Mogę też pojechać? – pytam jednego z kierowców esesmanów – mógłbym pomóc przy wyładunku.
– Tam już jest do tego kolumna – odpowiada – zajmij się tu swoją robotą. Dalej, nie gap się tak na mnie, bo oberwiesz!
Wygląda na to, że chyba jednak dostaniemy swój bagaż po wyładowaniu z samochodów tam, gdzie ulokowano ludzi z transportu.
Oczywiście dla panów z SS pracujemy nie dość szybko.
– Jak się nie pośpieszycie z ładowaniem, to przez osiem dni nie dostaniecie nic do żarcia, zrozumiano? – wydziera się na nas jeden z nich.
Nikt mu nie odpowiada.
– Zachciało wam się sabotować robotę, wy psy?
I jak oszalały zaczyna nas pracujących okładać laską.
Jeden Żyd dostosowuje się do sytuacji. Krzyczy i rozkazuje, biorąc za wzór esesmanów:
– Tak trzeba ładować walizki na samochody, i macie się śpieszyć z robotą. Pan oberscharführer chce ten skórzany neseser? Ależ oczywiście, bardzo proszę, skórzany neseser dla pana oberscharführera.
W prywatnym samochodzie SS znika jeden bagaż za drugim. Nadchodzi grupka niemieckich żołnierzy, którzy proszą esesmanów o tę czy tamtą walizkę, po czym uszczęśliwieni znikają ze zrabowanym mieniem.
– Hej, ty – esesman zwraca się do krzykały – będziesz mi tu robił za drużynowego kolumny. Tylko żeby mi się wszyscy dobrze sprawowali, zrozumiałeś?
– Tak jest! – ze służalczą uniżonością woła świeżo upieczony drużynowy.
Kończymy pracę, gdy zapada zmrok. Ostatnim samochodem zawożą nas do obozu, gdzie umieszczono nasz transport z Hamburga.

Jungfernhof
Przez bramę, której strzegą łotewscy esesmani, wjeżdżamy na teren byłego majątku ziemskiego Jungfernhof. Olbrzymie stodoły, kilka domów dla deputantów17 oraz stojący nieco na uboczu dwór właściciela ziemskiego – to wszystko, co tysiące ludzi zastało w tym obozie zbiorczym. Przed nami przyjechały już tu transporty z kilku innych niemieckich miast. Wszyscy się ze sobą pomieszali. Wirtemberczycy i Bawarczycy oraz dziewczęta z Wiednia, które przechadzają się po rozmiękłych drogach, jakby spacerowały po Praterze. Bawarczycy w bawarskich strojach, a wśród nich łotewscy esesmani, którzy szybko zaprzyjaźniają się z żydowskimi dziewczętami. Teraz my dołączamy do nich z naszym rozwlekłym hamburskim dialektem. Widać też Żydów z długimi pofalowanymi brodami, najprawdopodobniej ze Wschodu, a potem znowu młode żydowskie kobiety, które prowadzą swoje dzieci za rękę, żeby nie zgubiły się w tym tłumie. Inne mamy z kolei pchają wózki z niemowlakami. Całość przypomina kopiec spłoszonych mrówek.
Tymczasem zapadła zupełna ciemność. Wszyscy osadzeni w lagrze otrzymują rozkaz, by pójść na spoczynek. Kładziemy się tam, gdzie znajdujemy jakieś wolne miejsce.
Wchodzę do męskiego baraku, do olbrzymiej stodoły wypełnionej tysiącami ludzi, którzy cisną się wokół kopcących piecyków. Ktoś modli się w kącie baraku; ktoś inny siedzi wysoko na drewnianym rusztowaniu i śpiewa wiedeńskie piosenki, przygrywając na gitarze. Wokół niego utworzył się krąg śpiewających do wtóru refren.
Szukając jakiegoś odpowiedniego miejsca do spania dostrzegam naczelnego rabina Carlebacha, który wykonuje obrzęd kria – na znak żałoby rozdziera część swojego ubrania. Jego brat Simon dostał udaru mózgu i zmarł, gdy wkraczaliśmy na teren obozu. Przy jednym z piecyków dwaj mężczyźni sprzeczają się o to, kto może teraz podgrzać sobie kawę. Wszędzie słychać krzyki i wrzaski. Jeden nie ma się czym przykryć, drugi nie wie, gdzie ma się położyć. Tymczasem zrobiło się bardzo zimno, po otwartym polu hula lodowaty wiatr, w baraku widać obłoki, kiedy oddychamy. Z jednej koi dobiega skomlenie o kawę jakiegoś mężczyzny, najwidoczniej wiedeńczyka:„Bardzo was proszę, dajcie mi coś gorącego do picia, bo zamarznę”.
Na dworze zaczyna padać śnieg. Wiatr przez fugi nawiewa śnieg do wnętrza stodoły. Ludzie stoją w wąskich przejściach otuleni w płaszcze i nie mają odwagi się położyć, bo jest zbyt zimno, a koców nie ma.
Na górze na ostatnim piętrze koi widzę mężczyznę z nowatorskim urządzeniem kuchennym – kawałek blachy na czterech nóżkach, a pod spodem mały ruszcik, na którym układa wiórki. Aparacik mocno dymi, ale co się ma tym przejmować? Mówi, że już od kliku dni nie jadł nic ciepłego.
Jakaś kobieta wchodzi do baraku i co kilka sekund woła: „Oskar! Oskar!”. Pewnie to jej mąż, ale nikt jej nie odpowiada.
Pośrodku baraku ustawiony jest piec. Ludzie leżą wokół niego na gołej ziemi.
Wychodzenie za potrzebą dozwolone jest tylko w dziesięcioosobowych kolumnach. Kilku mężczyzn stoi przy drzwiach i woła nieustannie: „Kto chce iść za potrzebą? Kto chce iść za potrzebą?”. Gdy zbierze się dziesięciu, strażnik prowadzi ich do latryny oddalonej o jakieś sto metrów. Doraźnym rozwiązaniem jest załatwianie się tuż pod drzwiami.
Przez całą noc nie mogę zmrużyć oka. Jest za zimno. Wprawdzie zorganizowałem sobie kołdrę, ale co kilka minut muszę strzepywać z niej śnieg. Jego płatki ogrzewane ciepłym oddechem topnieją, a to jest bardzo nieprzyjemne. Już kilka razy zmieniałem legowisko, wszędzie jest jednak to samo.
Nazajutrz bardzo wcześnie rano wyganiają nas z baraku. „Zbiórka dworcowego komanda” – słyszymy. Zbiórkę zarządza nowy drużynowy z łaski SS. Tak bardzo chciałbym się ulotnić, bo widzę matkę machającą do mnie po drugiej stronie. Ale nie ma rady. Drużynowy każe kilku żydowskim policjantom nas obstawić i tak wychodzimy z obozu, znów bez kawy i śniadania.
Podczas wymarszu po raz pierwszy widzę lagier przy dziennym świetle. Olbrzymia góra walizek, piecyków, worków z pościelą leży pod gołym niebem, całkowicie zasypana śniegiem. W stodołach na bagaż nie ma miejsca. Wszędzie leżą rozrzucone części bielizny, pochodzące z rozwalonych walizek, poza tym nic tylko brud, gruz i kałuże na rozjeżdżonych ciężarówkami drogach. Plac mrowi się od ludzi. Wszyscy tłoczą się do jedynej pompy w obozie, żeby się trochę umyć. Widzę kilka kobiet piorących bieliznę w lodowatej wodzie.
Nasze dworcowe komando musi bardzo ciężko pracować, cały dzień wyładowujemy piecyki i maszyny do szycia. Kapo pogania nas jak opętany. Wrzeszczy i szaleje, grozi nam SS, jeśli natychmiast nie będziemy wykonywać jego poleceń. Jeden z pilnujących nas strażników SS wtyka mu chleb z masłem. Wygląda na to, że kapo dobrze wypełnia swoje obowiązki.
Jednocześnie nasz drużynowy myszkuje po wszystkich walizkach i plecakach, szukając rzeczy wartościowych. Zegarki, pierścionki, pióra wieczne wkłada do specjalnie w tym celu przyniesionego worka. Mówi, że są przeznaczone do dyspozycji SS. Wieczorem widzę, że worek zabiera ze sobą do baraku. Wszystkim innym w imieniu SS zabronił przeszukiwania walizek. Jeszcze jesteśmy niezdolni do przywłaszczenia sobie cudzego mienia. Wciąż jeszcze liczymy na to, że dostaniemy nasze rzeczy, o ile jeszcze są, a nie zostały już rozdane niemieckim żołnierzom. Dopiero z czasem dowiemy się, jak bardzo byliśmy w błędzie. Na polecenie SS mamy odkładać wszystkie skórzane walizki, a także wszystkie inne wartościowe rzeczy, jak futra, instrumenty muzyczne i maszyny do pisania. Tego polecenia nie wykonujemy, wręcz przeciwnie, najlepsze rzeczy zawsze staramy się przeszmuglować do samochodów, które jadą do obozu. Kapo jednak to spostrzega i podnosi tak przeraźliwy wrzask, że trzymający nas pod strażą esesmani zwracają na nas uwagę. Nakazują mu odtąd stać przy nas i pilnować, żeby wszystkie wartościowe rzeczy trafiły do samochodów SS. Co za wyjątkowe poczucie obowiązku!
Wieczorem pozwolono mu w nagrodę pójść do żeńskiego baraku, żeby dać żonie i dwóm córkom smakołyki, które zgarnął z walizek. Pozostali głodujący ludzie stoją i przypatrują się w milczeniu, jak pan drużynowy kolumny ze swoją rodziną zajada ze smakiem najprzedniejsze delikatesy. Ale nie można mu nic zrobić, dopóki ma konszachty z esesmanami. Na każdego z nas może im donieść, a to oznaczałoby pewną śmierć.
Wieczorem po raz pierwszy wchodzę do żeńskiego baraku, żeby odwiedzić matkę. Leży na ziemi pokrytej cienką warstwą słomy. Kobiety są stłoczone jak śledzie w beczce, jest taki zaduch, że można by powiesić siekierę. To dawna stajnia, na ścianie przymocowane są żłoby. Służą teraz za miejsce przechowywania bagażu ręcznego.
Nad leżącymi więźniarkami rozpięte są sznury z bielizną. Gdy kobiety podnoszą się z ziemi, mokre ubrania uderzają je po twarzy. Pomiędzy nimi chodzi pielęgniarka w białym kitlu i z opaską Czerwonego Krzyża na ramieniu. Mierzy gorączkę i podaje aspirynę, opowiada matka, a w południe rozlewa także zupę do naczyń i podaje je chorym, którzy leżą na ziemi.
Mają już w baraku kilka zmarłych, mówi matka, nie wie, co będzie dalej. Czy może też słyszałem, że wkrótce wszyscy mają znaleźć się w getcie? Tam będziemy mieszkać w domach, tylko ogrodzenie nie jest jeszcze gotowe. Matka opowiada, że dziś rano o ósmej do męskiego baraku przyszedł komendant po ośmiu starszych wiedeńczyków, zaprowadził ich na tyły latryny i zastrzelił. – Zupełnie nie wiem, co mam o tym myśleć – mówi moja dobra staruszka.
Kobiety nie mają możliwości, żeby się umyć, pojawiły się już wszy. Pośrodku stajni stoi piec, lecz nie ma opału. Matka prosi mnie o jakąś kołdrę. Surowo zabrania się podchodzić do walizek na dworze, strzeżonych przez wartownika. Ale właśnie żartuje on z paroma dziewczętami na drugim końcu piętrzących się stosów bagaży. Udaje mi się złapać worek z pościelą i przygotować dla matki w miarę ciepłe posłanie na zimnej ziemi. Potem prowadzę ją do oddalonej o kilkaset metrów latryny. Matka wspiera się na moim ramieniu, żeby po ciemku nie upaść na oblodzoną ziemię. Większość więźniarek już tam nie chodzi. Załatwiają się zaraz za rogiem stajni. Wskutek małej ilości stałego pokarmu bardzo dużo kobiet ma rozwolnienie. Dobrze, że jest zimno, inaczej wybuchłyby epidemie.
[…]

Październik 1942
Następnego dnia rano zostaję przydzielony do komanda „delegatura SS”. Jeden oddział przeładowuje drewno z wagonów do podstawionych samochodów. Mają one być rozładowane w Jungfernhof, gdzie SS zakłada magazyn zapasów. Po dziesięciu miesiącach wchodzę po raz drugi na teren tego obozu. Jestem zdumiony zastanym tu wzorowym porządkiem. Starannie wzdłuż dróg ułożone krawężniki oraz zieleńce sprawiają, że gospodarstwo robi miłe wrażenie. W miejscu, gdzie piętrzył się stos bagaży, rozpościera się teraz pole z dojrzałą kapustą. Zlecono Żydom zatrudnionym w gospodarstwie zebrać ziemniaki z pola – wszyscy to zdrowi, silni ludzie. Kilku Żydów furmanów wraca z wykopków wozami pełnymi ziemniaków. Konie zostają zaprowadzone do wodopoju. Również inne komanda robocze wracają z pola do obozu. Jest południe.
Nagle staje przede mną Sasza, chawer z Paderborn.
– Cześć, Jo, ty tutaj?! Myślałem, że już nie żyjesz. Trafiłeś wtedy do Salaspils.18 Stamtąd wróciło niewielu. No, ale opowiadaj, jak ci się wiodło. Wezmę tylko szybko zupę i zaraz przyjdę.
Siedzimy na dwóch polanach, oparci plecami o ułożone w stos drewno. Sasza je zupę, a ja mu opowiadam pokrótce, co przeżyłem w ostatnim czasie.
– Tak, Jo, tu również dużo się działo. Kiedy wyjeżdżałeś z Jungfernhof, Żydzi mieli jeszcze swoje zapasy żywności. Ale wkrótce się skończyły. Od SS nie dostawaliśmy wyżywienia. Znaleźli rozwiązanie, pewnie o nim słyszałeś: Dünamünde19, fikcyjna miejscowość niby u ujścia Dźwiny do Bałtyku. W czwartek, 26 marca, zajechały tu niebieskie kryte ciężarówki, na pewno wiesz które. Potem zaczęła się selekcja. Przeprowadziła ją komisja z Kurtem Krause20 i Rudolfem Lange21 na czele. Zostawili tu około czterystu ludzi, resztę zabrali do tej zmyślonej wioski rybackiej. Zanim przyjechały po nich ciężarówki, zamknięto ich w dużym męskim baraku. Potem samochody podstawiano co piętnaście minut. Carlebach miał zostać tam starszym obozu, razem z Klehmannem. Wyselekcjonowanym Żydom powiedziano, że będą pracować w fabryce przetworów rybnych, a także produkować sieci rybackie. Mieli tam iść również moi rodzice, toteż zgłosiłem się dobrowolnie. Seck22, nasz komendant, nie pozwolił mi jednak do nich dołączyć. Ale moja osiemnastoletnia siostra poszła z nimi, zostałem więc sam. Jo, czy kiedykolwiek mógłbyś to sobie wyobrazić? Nigdy nie sądziłem, że coś takiego jest w ogóle możliwe. Ale co na to poradzisz? Teraz wiedzie się nam nieźle. Od czasu tej akcji nikogo już nie zastrzelono. Niedawno Seck przyłapał kogoś na handlu wymiennym. Powiedział mu, że ma już tysiące na sumieniu, więc zabicie jeszcze jednego nie zrobi mu różnicy. Ale puścił mu to płazem...
– Sasza, mam do ciebie prośbę. Pokaż mi ten masowy grób, chcę odmówić kadisz żałobny23. Tam leży moja matka.
Mijamy wielki męski barak, który służy teraz do przechowywania maszyn rolniczych, wychodzimy na otwarte pole. Sasza staje przy kartoflisku.
- Kiedy pójdziesz jakieś dwadzieścia metrów w głąb tego pola, natrafisz na grób, ziemia się w tym miejscu trochę obniżyła.
Idę po już brązowiejących łętach i dochodzę do wspomnianej niecki. Widzę ziemniaki, nic tylko ziemniaki, wydaje mi się, że w zagłębieniu rosną lepiej... Odmawiam kadisz żałobny: Jitgadal wejitkadasz szme raba.24
W drodze powrotnej do obozu Sasza mówi mi, że leży tam około siedmiuset ludzi.
Praca w delegaturze SS jest bardzo ciężka. Wszystko trzeba robić biegiem, pozdrawiać każdego esesmana. Wciąż słychać tylko „szybko, szybko” i „dalej, dalej, jeszcze ten wagon nie jest rozładowany?! Bydlaki, ruszacie się jak muchy w smole. Ty, mały, weź się do roboty, bo ci zaraz pogonię kota. A ty, Itzig, już od rana obijasz się w kiblu, to by ci pasowało”. Strzał. [...]

Rozdział piąty

Stutthof
Jesień 1944
A potem nagle, któregoś dnia po południu, przychodzi rozkaz, że wszyscy znajdujący się w obozie Żydzi natychmiast mają się zebrać przed magazynem z odzieżą po odbiór ubrań więźniarskich. Otrzymujemy również koce, a kiedy zapada zmrok, opuszczamy obóz Kaiserwald.25 W porcie w Rydze na zaokrętowanie czeka już niekończąca się kolejka Żydów. W nowych pasiakach, z numerami na piersi i na spodniach, stoją tak do nocy, póki nie zostaną wpuszczeni na pokład statku, którym mają popłynąć w nieznaną przyszłość do Niemiec. Zebrani tutaj ludzie to ostatni Żydzi ze Wschodu, ocalali z zagłady setek tysięcy, być może milionów. Nie do wiary, co tu się dzieje. Żydzi, dotąd niewarci trzech groszy, zostaną teraz przetransportowani do Niemiec. Zastanawiam się, po co to wszystko? Panom z SS byłoby przecież o wiele łatwiej dopełnić swojego morderczego rzemiosła tutaj, na Wschodzie. Po co więc jeszcze ten transport do Rzeszy, skoro przecież można byłoby o wiele pożyteczniej wykorzystać ładownię?
Takie myśli chodzą mi po głowie, gdy wracam pamięcią do naszego przyjazdu do Rygi.
– Pamiętasz, jak nasz transport z Hamburga wyładowano na stacji Šķirotava? – pytam stojącego obok mnie Stefana – było nas wtedy około 1200 Żydów. A ilu wróci dziś?
– Zastanawialiśmy się nad tym ostatnio – odpowiada Stefan – i policzyliśmy wszystkich naszych znajomych z hamburskiego transportu. Jest ich niespełna trzydziestu. Może pojawi się jeszcze jedna osoba czy dwie, ale na pewno nie więcej.
Ogarnia nas smutek. Wtedy każdy z nas jechał ze swoimi krewnymi, braćmi i siostrami, a dziś z całej rodziny pozostał przy życiu czasami tylko jeden człowiek, najczęściej jednak zgładzeni zostali wszyscy. A co nas jeszcze czeka na Zachodzie? Bez wątpienia nic dobrego, z tego zdają sobie sprawę wszyscy, którzy mają to szczęście, że żywi opuszczą Rygę.
Stefan sądzi, że skoro postanowili nas zabrać a nie wystrzelać jak zające, to na pewno mają w tym jakiś cel. Ale sami niczego nie możemy zmienić. Do dzisiaj miałem jeszcze nadzieję, że nadarzy się okazja do ucieczki, ale teraz zgasła i ta ostatnia iskierka nadziei. Tuż przed wymarszem z obozu mówiono wprawdzie, że w Rydze może zostać trzydziestu rzemieślników, żeby wyburzyć baraki, ale plan ten zarzucono i wszyscy musieli opuścić obóz. Jakże chętnie zobaczyłbym Rosjan wkraczających do Rygi, w ten sposób pewnie uniknąłbym czekających mnie męczarni. Nikt jednak oprócz mnie nie chciał tam zostać, nawet Stefan, ani też Robert Popper, szklarz. Ich zdaniem dojdzie do tego samego co w obozie Salaspils, że tych ostatnich po prostu ukatrupią.
Tak więc stoimy tu już od kilku godzin w strugach deszczu. Głowę i ramiona przykrywamy kocami, które rozdano nam na drogę. Mimo grożącego niebezpieczeństwa bombardowań statek jest jasno oświetlony. Czoło kolejki wreszcie rusza z miejsca, pierwsi więźniowie udają się na pokład. Ale także na nabrzeżu robi się ruch. Nadjeżdża jeden samochód za drugim. Wysiadają z nich najwyższej rangi oficerowie SS, którzy w mig wchodzą na pokład po specjalnie dla nich przygotowanym pomoście. Również ich auta zostają natychmiast załadowane na statek.
Teraz w ruch idą nasze szeregi. Pośpiesznie wbiegamy po trapie na pokład, bo statek ma, jak słychać, podnieść kotwicę jeszcze tej nocy. Na górze wita nas kilku esesmanów wskazujących nam bunkry, do których mamy pójść. I tutaj nie obywa się bez osłuchanych komend „dalej, raz raz”. Po długiej drabinie schodzimy, jeden za drugim, w głąb kadłuba okrętu. Na dole jest ciemno choć oko wykol, nic nie widać na wyciągnięcie ręki. Nigdzie ani źdźbła słomy, nie ma niczego poza zimnym żelazem, które zdaje się na nas patrzeć z szyderczym uśmieszkiem.
– Jak myślisz, Stefan, ile tu będziemy siedzieć?
– Trzy dni – odpowiada – jeśli w ogóle się stąd wydostaniemy.
– Ale przecież cudów nie ma – odpowiadam – tu nawet nie ma możliwości, żeby się załatwić. Na pokład też nam nie wolno wychodzić, no ale pożyjemy, zobaczymy, po co się martwić zawczasu. Wiesz co, Stefan, chodź, położymy się na naszych dwóch kocach z chlebakami pod głową i może uda nam się na trochę zasnąć. Nie mogę uwierzyć, że mamy tu tkwić trzy doby, tego przecież żaden człowiek nie wytrzyma.
– A kto ci powiedział, Jo, że masz to wytrzymać? Jeśli nie wytrzymasz, to wyrzucą cię za burtę i skończona sprawa. Zresztą nie możesz się położyć na kocu, bo inni będą po tobie deptać. Dobrej zabawy, Jo! Ja tu będę stać jak słup soli.
– Ale patrz, Stefan, tam w kącie moglibyśmy przysiąść i choć na chwilę zasnąć.
– Gdybyś uważał, Jo, to byś zobaczył, że akurat tam w rogu ktoś się załatwił.
Rzeczywiście, kąt powoli, ale nieuchronnie zmienia się w ubikację. Nie wiem, jak długo tak stoimy, w każdym razie przysypiamy na chwilę. Gdy znów się budzę, czuję się jak zbity pies, zbiera mi się na wymioty. Na morzu sztorm chyba musiał wzburzyć fale, bo statek miota się i kołysze, a my uwięzieni pod pokładem, na dziobie okrętu rzucani jesteśmy z jednej strony na drugą.
Panuje straszny bałagan, bo część osób bez przerwy wymiotuje, brudząc ubrania stojących obok. Słychać wyzwiska i krzyki. Inni leżą na dnie statku, wijąc się i jęcząc z bólu, ale nikt nawet nie zwraca na nich uwagi. Ktoś leży w rogu i wciąż skomle o wodę:
– Kropelkę wody, proszę. Dlaczego nie dajecie mi wody? – bełkocze już od rzeczy.
Nagle na górze otwiera się luk. Powiew świeżego powietrza dociera nawet w głąb bunkra. Działa na nas na tyle orzeźwiająco, że niektórzy mimo choroby morskiej zaczynają jeść te swoje kawałeczki suchego chleba, który zapobiegliwie wzięli ze sobą z Rygi. Na drabinie, u góry wisi coś, co przypomina winogrono, wszyscy usiłują zdobyć choć łyk wody, ale esesman, który ją rozdziela, stroi sobie żarty i najczęściej chlusta nią w twarz wyczerpanym ludziom. W górze widać przez luk błękit nieba. Wyobrażam sobie, jakże wspaniale byłoby znaleźć się na pokładzie i móc patrzeć w nieskończoną morską dal.
Tymczasem spuszczono nam wiadra na nieczystości. Ten, kto zechce je wylać, będzie mógł na pokładzie choćby przez chwilę zaczerpnąć świeżego powietrza. Mimo nieprzyjemnej zawartości zanoszę takie jedno wiadro na górę, przez chwilę zatrzymuję się na pokładzie i napawam pięknem morskiej podróży. Płyniemy w konwoju. Zwrotne ścigacze walczą z coraz bardziej wzburzonymi falami morza. W sumie dostrzegam sześć parowców płynących w szyku torowym jeden za drugim. Widzę dwa ścigacze po obu bokach. Kiedy docierają do czoła konwoju, zawracają i płyną znów na koniec. Nie bardzo rozumiem, kogo one ochraniają, z pewnością nie nas, Żydów.
Wtem kapo niezbyt delikatnie spycha mnie z powrotem w dół do tego okrutnego więzienia. Wydziera się na mnie, że miałem tylko opróżnić kubeł i zaraz się zmyć. Myśli, że jak będzie przeganiał wszystkich z pokładu, to przynajmniej sam będzie mógł zostać na górze. Każdy z nas nie może doczekać się chwili, kiedy wreszcie opuści to nieprzyjemne miejsce. Leżymy na dnie statku i śnimy na jawie, a czasem rozmawiamy o niepewnej przyszłości. Co jakiś czas ktoś krzyczy, bo w ciemności ktoś inny nadepnął mu na brzuch, ale zaraz wszystko na powrót się uspokaja.
Nagle wśród więźniów leżących jakby bez ducha podnosi się szept. Wszyscy wstają, gdyż na górnym pokładzie stoi Żyd z szalem modlitewnym (tałes) na ramionach i z modlitewnikiem (sidur) w ręku. Cicho zaczyna się modlić. Pojedyncze świeczki oświetlają upiorny i mroczny bunkier. Jednostajne zawodzenie odmawiającego modlitwy odbija się od żelaznych ścian, a pozostali Żydzi, po części chórem, powtarzają jego słowa. Ogarnia nas uroczysty nastrój, rozbrzmiewają stare, dobrze znane melodie, nucimy je cicho, wszyscy razem. W pamięci odżywają obrazy z dzieciństwa, przez chwilę jestem myślami na Rosz ha-Szana26 w domu, widzę matkę i rodzeństwo. Kiedyś z okazji tego święta zawsze posyłałem matce list z życzeniami, w którym zapewniałem, że w nadchodzącym roku będę bardzo grzeczny.
Kołysanie i huśtanie statku sprawiają jednak, że zaraz odzyskuję poczucie rzeczywistości. Nie jestem w domu, lecz z deportowanymi Żydami na statku, którym płynę w niepewną przyszłość.
Ściskamy sobie dłonie i życzymy nawzajem dobrego roku. Naraz jesteśmy jedną wielką rodziną, to cudowne, jak wspólny los i wspólna wiara mogą zespolić ludzi w jedno.
Szana towa u-metuka27, stary bracie, trzymaj się w nowym roku. Na pewno będzie to rok naszej wolności – te słowa słychać wszędzie wokół. Ludzi ogarnął świąteczny nastrój, wszędzie zapanowuje harmonia i zgoda.
Na międzypokładzie utworzyła się grupa muzyków. Grają na wszelkiego rodzaju zaimprowizowanych instrumentach. Rozmaici artyści z wszystkich regionów Wschodu opowiadają historyjki. Wszyscy się śmieją. Ktoś śpiewa hebrajskie pieśni o Racheli. Oświetlony różnorakimi latarkami stoi przy poręczy międzypokładu, rozpoznać można tylko zarys jego postaci, reszta tonie w głębokiej ciemności. Można to sobie wyobrazić na jakiejś scenie, te pieśni wkomponowane w nastrój i cichy akompaniament skrzypiec. Gdy pieśniarz kończy swój występ, wszyscy biją brawo i wznoszą radosne okrzyki. Ktoś inny opowiada anegdoty ze swojego sztetła na Litwie. Potem zaczyna śpiewać „Chcę wrócić do domu”. Raz jeszcze chce odwiedzić rodzinny dom, raz jeszcze chce zobaczyć swoją izdebkę i uliczkę w getcie, gdzie spędził dziecięce lata. Wszyscy śpiewają do wtóru refren.
Nagle jednak śpiew się urywa. Ktoś zamyka na górze luk, znów zapada wokół nas głęboka, ciemna noc. Raptem statek zaczyna drżeć, grzmią wszystkie armaty przeciwlotnicze. Ogłuszający huk wypełnia cały bunkier, okręt wydaje się jakby stawać dęba od impetu wystrzałów. W przerwach wyraźnie słychać szum i warkot rosyjskich samolotów. Każdemu z nas serce przestaje bić. Jeśli trafią, to po nas. Później warkot się oddala, atak zdaje się mijać. Ale już po kilku minutach działa przeciwlotnicze strzelają ponownie, wraca groźne wycie silników, a potem znów westchnienie ulgi. I tak falami Rosjanie nadlatują nad konwój. Gdy zawijamy do portu w Gdańsku, dowiadujemy się, że podczas tego ataku zatopiona została ostatnia łódź płynąca w konwoju.
Po nalocie siedzimy wszyscy ściśnięci na dnie statku. Część zasnęła z wyczerpania, inni cicho rozmawiają. Rozprawiają o ostatnich wydarzeniach wojennych, a także o tym, co nas może czekać w Niemczech. Wszyscy myślą o swojej przyszłości nader pesymistycznie, ale wszyscy są też przekonani, że to już na pewno ostatni rok zniewolenia.
– W następnym roku – kończy ktoś rozmowę – będziemy obchodzić noworoczne święto już na wolności, chyba że – dodaje ściszonym głosem – ostatni europejscy Żydzi pójdą na dno.
Potem luk się otwiera. Esesman woła z góry, że mamy policzyć, ilu nas, Żydów, jest w bunkrze, bo wydawać będą chleb. Podajemy mu liczbę osób, ktoś bardzo zręcznie znosi w dół po drabinie porcje chleba dla 350 ludzi. To jedyny prowiant, jaki otrzymujemy podczas naszej trzydniowej podróży, jakieś 300 gramów chleba.
Tymczasem morze burzy się coraz bardziej. Jeden z marynarzy podobno powiedział, że siła wiatru dochodzi do 9 stopni w skali Beauforta. To przewracamy się z burty na burtę, to znów gwałtowna siła fal uderzających w dziób statku rzuca nas do tyłu.
Oberscharführer, który stoi na warcie na szczycie drabiny, pozwala jednemu z nas pójść po wodę. Niewielka to ulga, bo od zaduchu panującego w bunkrze czujemy suchość w ustach. Kilka osób słyszało, że podobno za sześć godzin powinniśmy dopłynąć do Gdańska, ale ponieważ będzie już ciemno, pilot wprowadzi nas do portu dopiero następnego dnia rano. Potem mają nas natychmiast wyładować.
Mija także i ta noc. Nazajutrz z samego rana słyszymy komendę „Przygotować się do wyjścia!”. Po chwili już pierwsi ludzie opuszczają pokład. Potem przychodzi kolej również na nasz bunkier i w promieniach przepięknego słońca schodzimy na gdański brzeg. Eskortują nas ze statku, jakbyśmy byli zbrodniarzami, co pięć metrów stoi wartownik z bronią gotową do strzału. Biegiem ruszamy do punktu zbornego, który znajduje się tuż przy Westerplatte, dawnej polskiej twierdzy, jak wyjaśniają nam zaraz miejscowi.
Kilku angielskich więźniów macha do nas, gdy rozpoznają po gwiazdach, że jesteśmy Żydami. Przez cały dzień pozostajemy na placu, pilnie strzeżeni przez wartowników z obozu koncentracyjnego Stutthof, którzy zastąpili tych z Rygi. Nie poskąpiono nam straży, by nas powitać na niemieckiej ziemi, ale o wyżywieniu, jak zwykle, zapomniano. Liczyliśmy wszyscy na dalszy transport koleją, lecz wkrótce mieliśmy się przekonać, jak bardzo się myliliśmy.
Pod wieczór przypływa kilka otwartych barek wiślanych, które służą do przewożenia piasku i żwiru. Na każdą taką barkę zostaje wepchniętych 500 ludzi. Potem zawija do Gdańska holownik i o północy zaczynamy wolno płynąć przez akwatorium portowe. Tworzymy długi pociąg holowniczy, zapchany mężczyznami, kobietami i dziećmi, którzy dotąd zdołali szczęśliwie uniknąć śmierci z rąk oprawców. Cała okolica wygląda jak z bajki. Powoli suniemy przez zaczarowany świat, księżyc jasno świeci na niebie, a jego łagodne światło odbija się tysiącami promyków w ciemnej wodzie. Nagle z mroku wyłaniają się kontury okrętów stojących na kotwicy, by za chwilę znów zniknąć w ciemnościach nocy. Cały krajobraz jest nierzeczywisty, jak ze snu. Czasem w dali rozlegają się dźwięki akordeonu albo krzyki jakiegoś ptaka wodnego. I natychmiast znów zapada wokół nas nocna cisza, słychać tylko jednostajny szum wody miarowo uderzającej falami w naszą głęboko zanurzoną, rzeczną barkę. Płyniemy dalej, mijając olbrzymie zakłady należące do gdańskiej stoczni (Danziger Werft AG)28 i dźwigi wyciągające swoje długie szyje ku gwiaździstemu niebu.
Na barce nie możemy ani usiąść, ani się położyć, całymi godzinami tylko stoimy. Zaczynają nas boleć nogi, coraz dotkliwiej czujemy chłód tej późnojesiennej nocy. Mężczyźni i kobiety przysuwają się do siebie bliżej, jakby już nie istniała różnica płci, każdy szuka jedynie ciepła człowieka, który obok niego stoi.
Nagle sternik holownika oznajmia, że przed następnym mostem pociąg holowniczy musi się zatrzymać do następnego rana, ponieważ najbliższej śluzy nie otwiera się po zapadnięciu zmroku. Tak spędzamy na wodzie pierwszą noc. Dużo ludzi osuwa się z przemęczenia, inni kucają obok i rozpościerają nad głowami szare koce, aby się osłonić od zimnej mgły, która podnosi się rano. Zmuszeni okolicznościami ludzie wręcz leżą na sobie, tworząc jakby kłąb splątanych ciał.
Pośrodku barki przebiega wąski rowek, w którym zbiera się woda przeciekająca przez dno łodzi. Zmieniamy się co pół godziny, żeby ją wybrać.
O wschodzie słońca pociąg holowniczy powoli rusza w kierunku Stutthof, naszego już teraz upragnionego celu. Każdy z nas życzy sobie tylko, żeby się trochę wyspać i mieć dach nad głową.
– Za sześć godzin będziecie na miejscu – mówi sternik holownika. Później jednak przekonujemy się, że pomylił się o trzydzieści godzin. Na mostach, pod którymi przepływamy, cisną się ludzie. Pewnie jeszcze nie widzieli takiego pociągu holowniczego.
Nazajutrz z samego rana zdarza się pierwszy nieszczęśliwy wypadek. Ostatnia barka, na której i ja się znajduję, podczas przepływania pod drewnianym mostem nagle się odrywa. Z ogromnym impetem nasza łódź uderza w podporę. Rozlega się jeden wielki okrzyk. Wskutek gwałtownego szarpnięcia wszyscy ludzie upadają jedni na drugich – powstaje kłębowisko wrzeszczących i gestykulujących kobiet. Niektóre z nich krwawią, zbyt mocno uderzyły się o dno barki, inne potłukły się dotkliwie. Wiele z nich płacze, nie wiem, czy z głodu, czy z bólu. Płacz kobiet jest niebezpieczny, bo zaraźliwy, może wywołać panikę. Uspokajamy je, jak umiemy, zakładamy doraźne opatrunki, ale wielodniowe nadludzkie trudy podróży, brak snu i pożywienia – to wszystko znalazło ujście w jednym histerycznym krzyku.
W krótkim czasie nasza barka zostaje doczepiona do innych i ruszamy dalej. Głodni i zmarznięci ludzie stoją otuleni w koce, już od wielu dni nie mieli w ustach ciepłej strawy. Wszyscy jakby utracili resztki wstydu, ujawniają się pierwotne instynkty człowieka. Kobiety szybciej upadają na duchu. Mężczyźni starają się jeszcze zachować jakieś pozory kultury, podczas gdy kobiety i młode dziewczyny zachowują się tak, jakby były tylko we własnym gronie.
W końcu nasza barka pokonuje śluzy i powoli wypływamy na Wisłę. To piękna, szeroka rzeka z soczystymi łąkami i polami uprawnymi na brzegach. Na zboczach pasą się łaciate krowy, a klacze z brykającymi źrebakami cieszą się wolnością.
Brzegi rzeki spięte są wysokimi łukami mostów, z naprzeciwka nadpływa kilka parowców wycieczkowych. Cisnący się przy relingu pasażerowie ze zdumieniem potrząsają głowami na widok tak przedziwnego frachtu. Płyniemy i płyniemy, później żegnamy Wisłę i po wąskich, ciągnących się w nieskończoność kanałach barka niesie nas na zalew.
Ze zdziwieniem uświadamiam sobie, że nic nie jadłem już od dwóch dni, a mimo to nie czuję głodu. Tak jakby skurczył mi się żołądek. Jestem tylko słaby, przeraźliwie słaby. I znów zaczyna zapadać zmrok, unoszą się mgły wieczorne, które w okamgnieniu przemieniają całe połacie łąk i pól w nieprzeniknioną mleczną krainę. Sternik holownika podciąga nasze barki do pobliskiego brzegu, mówi, że na noc musi tutaj stać na kotwicy. Potem bez słowa wyjaśnienia z powrotem znika w swojej ciepłej kabinie.
Światło wschodzącego księżyca przebija szare ściany mgieł, jaśnieje blaskiem w niezmąconej ciszy ogarniającego nas opuszczenia. Ludzie na naszej barce popadli w apatię. Przysuwamy się do siebie jeszcze bliżej, nad głowami rozpościeramy już mokre koce wełniane, by znaleźć trochę spokoju. Raz po raz rozlega się miarowy odgłos wylewanej z rowka wody. Już tylko z trudem unoszę pełne czerpaki nad niskimi plankami barki, ale gdybyśmy nie wybierali wody, wkrótce znaleźlibyśmy się w rzece.
Hen nad nami w przestworzach krąży spokojnie drapieżny ptak. Nagle rzuca się z góry na upatrzoną ofiarę i natychmiast znów wzbija się wysoko ze swoim łupem. Wydaje mi się, że to jastrząb.
W środku nocy jakaś kobieta dostaje ataku nerwowego. Kiedy tak stoi z potarganymi przez wiatr włosami, otulona szarym kocem, sprawia wrażenie postaci z jakiegoś dramatu. Stoi nieco wyżej, w tle widać kilka smukłych, wznoszących się ku niebu świerków, nad nimi górują księżyc i gwiazdy. Cały ten krajobraz jest romantyczny, nierzeczywisty.
– Kotku – zaczyna wołać – kotku, chodź tu, przecież widzisz, że jestem w potrzebie, przyjdź i pomóż mi!
A potem nadąsana dodaje trochę ciszej: – Będę dla ciebie już zawsze grzeczniutka.
W nocy to nawoływanie rozbrzmiewa upiornie, w odpowiedzi szczeka gdzieś pies. Pielęgniarce, która pracowała w lazarecie w Rydze, ledwie udaje się ją uspokoić. Z przewieszonego przez ramię chlebaka wygrzebuje pigułkę na sen i podaje ją chorej, która potem zasypia.
Nie wiem, jak mija ta noc. Przysypiamy na chwilę, ale zaraz się budzimy od lodowatego powietrza, albo ktoś depcze komuś po nogach, bo w ciemności nie widzi, gdzie ma stanąć. W takich warunkach nie ma co marzyć o chwili spokoju, żeby móc trochę pospać. Nie śpimy już sześć nocy, i nie wiadomo, jak długo jeszcze.
Nagle jakaś kobieta daje susa przez burtę i zaraz znika pod wodą. Dwóch chłopaków błyskawicznie skacze za nią, nadludzkim wysiłkiem udaje nam się wciągnąć ją, już nieprzytomną, do barki. U kilku kobiet budzą się znów ludzkie odruchy. Gdy uratowana odzyskuje świadomość, pomagają jej ubrać suche ubranie. Ogarniają mnie wątpliwości, czy słusznie zrobiliśmy, wyciągając desperatkę z wody, czy miało sens ją ratować, skoro musi teraz dalej się męczyć. Coraz bardziej zdaję sobie sprawę, że w takich warunkach mamy niewielkie szanse, by przeżyć naszych dręczycieli. Największa energia tu na nic. W takiej sytuacji cała ta walka o fizyczną egzystencję wydaje mi się bezsensowna. Czuję się tak, jakbym przez ostatnie trzy lata walił głową w gumową ścianę, odbijał się od niej raz za razem i nie posuwał się ani o krok do przodu.
Bladym świtem pociąg holowniczy rusza dalej. Przed kolejną śluzą znów odłącza się barki i holownik każdą pojedynczo przeciąga przez komorę śluzową, a potem w szalonym tempie pokonujemy progi rzeczne, mijamy stare barki rybackie i wpływamy na spokojniejsze wody.
Wszyscy już tęsknimy za wątpliwym rajem, jakim wydaje się Stutthof. Po takiej podróży nawet obóz koncentracyjny jawi się nam niczym oaza i ocalenie. Nasz pociąg holowniczy płynie wąskimi kanałami. Na brzegu stoi i macha do nas kilka kobiet w więźniarskich ubraniach i z motykami w rękach. Dzięki nim wraca nam chęć życia. Oddajemy się marzeniom o pracach rolnych. Każdemu z nas kojarzą się one z dużym saganem pełnym tłuczonych ziemniaków.

Stutthof29
Późnym popołudniem docieramy do wsi Stutthof. Najpierw wyładowują kobiety, ale chociaż idzie to dość szybko, jest już zupełnie ciemno, gdy wreszcie możemy opuścić barkę po trzydniowej podróży. Następuje kontrolne liczenie więźniów, a potem odmaszerowujemy wśród niezbyt przyjaznych okrzyków mieszkańców tej wsi. To pierwszy znak, że znów jesteśmy na niemieckiej ziemi. Dalej na jasno oświetlonym sklepie czytam napis złożony z wyblakłych już liter: „Tu kupisz u niemieckiego kupca”. Targają nami mieszane uczucia. Idziemy przez miejscowość, a raczej słaniamy się na nogach. Część naszych ludzi czuje się na tyle osłabiona, że nie jest w stanie chodzić. Niesiemy ich na zmianę. Dopiero teraz zauważam, że eskortujący nas esesmani prowadzą na smyczy psy.
Już po krótkim czasie w polu widzenia pojawia się obóz w świetle niezliczonych reflektorów. To pierwsze wrażenie – reflektory i drut kolczasty, tutaj pod napięciem. Mimowolnie przychodzi mi do głowy pewien niemiecki komik, który opowiadał kiedyś na jakiejś scenie w Niemczech, że podróżując niedawno koleją, przejechał obok obozu, gdzie było bardzo dużo drutu kolczastego, lamp i wież wartowniczych. Wtedy pomyślał, jak inteligentni muszą być ludzie, którym udało się tam dostać.
Znów kontrolne liczenie więźniów, a potem wszyscy z pewnym niepokojem wchodzimy do tego wątpliwego raju. Obóz nie cieszy się dobrą sławą, już na barkach mówiło się o tym, że podobno jest tu krematorium z nieustannie dymiącym kominem.
– Uwaga, słuchajcie! – woła nagle ktoś do nas, gdy mamy zbiórkę przed odwszawialnią. – Rzeczy wartościowe, jak zegarki, obrączki, złote monety i tym podobne, możecie oddać tutaj, zaraz przy wejściu, nie musicie ich potem zanosić do kancelarii.
Oberscharführer przemawia do nas niemal przymilnym, koleżeńskim tonem. Ale nas już nie złapie na lep, nas, stare wygi obozowe, nie oszuka. Widocznie zauważył, że słodkim głosem u nas nic nie wskóra, więc ciągnie dalej już bardziej energicznie:
– No, dawajcie tu wszystkie ciuchy, które macie na sobie, ręczniki i mydło też, wszystko ma zostać na zewnątrz, żeby mi tu prócz butów nikt niczego nie wnosił do umywalni, zrozumiano?
– Tak jest! – rozlega się stokrotna odpowiedź. Ale ani myślimy stosować się do tego polecenia. I tak nam przecież zabiorą to, co mamy jeszcze w chlebakach, tych kilka ubrań czy maszynkę do golenia. To już rozsądniej będzie spróbować przemycić rzeczy przez odwszawialnię. Gdy nie wyjdzie, za karę dostaniemy najwyżej kilka razy w dziób.
Do umywalni idzie teraz pierwsza pięćdziesiątka. Ktoś wepchnął do butów swój chlebak z przyborami do golenia, a komuś innemu udaje się, nie wiadomo jak, zachować przy sobie dokumenty. Dwaj mężczyźni właśnie przyklejają pieniądze plastrem do podeszew stóp, wszyscy pozostali tworzą wokół nich zwarty krąg. Gdy zbliża się esesman, z ust do ust podawane jest hasło „szyszo”.
Każdy z nas na swój sposób próbuje zachować uratowane do tej pory wartościowe rzeczy. Najwięksi spryciarze kazali sobie jeszcze w Rydze wszyć kosztowności w buty. Oni mają najlepiej, bo jeśli uda im się przenieść buty, to przez pierwsze miesiące w nowym obozie na pewno nie zaznają głodu.
W umywalni chyba coś się dzieje, słychać wrzask oberscharführera. Widocznie coś znalazł. Mężczyzna z bardzo długimi włosami próbuje ukryć swoją obrączkę w czuprynie. Mamrocze, że jej nie dostaną, że ją wyrzuci. Rzeczywiście są tacy, którzy swoje zegarki i obrączki wrzucają do latryny. Są też tacy, którzy wybierają inną metodę – wolą ukryć swoje rzeczy niż je wyrzucić. Ostrożnie wykopują stopami dziurę w piaszczystej ziemi i wkładają tam wszystko. Liczą na to, że może jednak kiedyś wrócą na ten plac. Nie mam złudzeń, że po odwszawieniu esesman przyjdzie tutaj (jak w Rydze) z grabiami i przeszuka to miejsce.
W każdym razie tego wieczoru dostajemy się bardzo szybko do środka pod natryski. W drzwiach stoi dwóch esesmanów i obszukuje wchodzących. Jeden każe otworzyć usta, rozcapierzyć dłonie, a drugi opróżnia buty. Znajduje u mnie tylko kilka małych zdjęć paszportowych i je mi zabiera. Całe szczęście, że wszystko musi odbywać się szybko, w takim tempie mogą robić tylko wyrywkową kontrolę. Potem na dziesięć sekund puszczają wodę i zaraz jesteśmy znów na zewnątrz, mokrzy na całym ciele, w środku nocy. Z boku stoją więźniowie w pasiakach. Każdy z nich wciska nam do ręki jakąś inną część ubrania. Po krótkim czasie jesteśmy zaopatrzeni w nową odzież, tylko że dobrą na pełnię lata, a nie na nadchodzącą zimę.
Jest już przynajmniej dwunasta w nocy. Wreszcie pada komenda, żeby odmaszerować do obozu mieszkalnego.
– Śpiewać! – rozkazuje eskortujący nas scharführer. Spoglądamy po sobie, potwornie zmęczeni, słaniamy się z wyczerpania na nogach, a tu pan scharführer wydaje polecenie: „Śpiewać!”.
– W te pędy, bydlaki – słychać go jeszcze raz – śpiewać, mówię.
– Nie znamy żadnej pieśni – zebrał się ktoś na odwagę. W tej chwili dostaje pięścią w twarz.
– Już ja was nauczę śpiewać, leniwce! – wrzeszczy znów scharführer. Jakiś śmiałek na przodzie intonuje: „Das Wandern ist des Müllers Lust”30. Kilku innych dołącza się do niego, i tak śmiejąc się przez łzy, maszerujemy do obozu mieszkalnego Stutthof.

 

1 „Horst-Wessel-Lied” - pol. „Pieśń Horsta Wessela”; były hymn nazistów niemieckich, wykonywany ku czci Horsta Wessela, SA-Sturmführera, który został zastrzelony w 1930 roku, uznawany był przez nazistów za męczennika. W okresie III Rzeszy pieśń ta była wykonywana bezpośrednio po hymnie państwowym („Das Lied der Deutschen”). Obecnie jej publiczne wykonywanie, także samej melodii, jest zakazane w Niemczech.

2 Rishes – jidysz, niegodziwy, podły, złosliwy; w mowie potocznej określano tym słowem antysemitów.

3 Volksgenosse – dosł. narodowy towarzysz. Program Narodowo-Socjalistycznej Niemieckiej Partii Robotników (NSDAP) z 24 lutego 1920 r. zawiera następujący punkt: „Obywatelem może być jedynie ten, który jest narodowym towarzyszem (Volksgenosse). Towarzyszem może być jedynie ten, kto jest niemieckiej krwi, bez znaczenia, jaką religię wyznaje. Żaden Żyd nie może być narodowym towarzyszem”.

4 Herszel Feibel Grynszpan (1921-ok. 1942) – syn polskich Żydów, którzy wyemigrowali do Hanoweru. 7 listopada 1938 r. dokonał politycznego zabójstwa Ernsta vom Ratha, niemieckiego dyplomaty, w Paryżu. Zabójstwo to posłużyło władzom III Rzeszy za pretekst do wszczęcia ogólnoniemieckiego pogromu Żydów Kristallnacht – „nocy kryształowej“ (9–10 listopada 1938 r.).

5 Obóz w Paderborn (das Jüdische Umschulungs- und Einsatzlager, 1939 -1943) założony jako kibuc hachszarowy, gospodarstwo szkoleniowe przygotowujące młodzież syjonistyczną do pracy w rolnictwie w Palestynie.

6 Hachszara (hebr. przygotowanie) – praktyczne przygotowanie do pracy i pionierskiego życia w Palestynie, prowadzone w kibucach, czyli ośrodkach przesiedleńczych dla młodych Żydów mających przynajmniej 17 lat, przyszłych osadników, którzy mieli zamiar emigrować na tereny Palestyny. Realizowały one również program edukacyjno-kulturalny.

7 Chawer (l.poj.), chawerim (l.mn.) – hebr. towarzysz, przyjaciel w kibucu.

8 Leo Baeck (1873 – 1956) – niemiecki rabin, filozof, przedstawiciel judaizmu postępowego. Po dojściu nazistów do władzy w Niemczech Baeck pracował jako prezydent Delegacji Niemieckich Żydów. W 1943 r. został wywieziony do getta w Theresienstadt, gdzie był honorowym prezydentem Rady Starszych. Kilkakrotnie strona amerykańska proponowała mu pomoc w ucieczce, ale Baeck za każdym razem odmawiał. W czerwcu 1945 r. wyemigrował do Wielkiej Brytanii i osiadł w Londynie. Objął m.in. urząd prezesa Światowej Unii dla Judaizmu Postępowego. Zmarł w 1956 r. w Londynie.

9 Leo Beck nawiązuje tu do słów z Księgi Szemot (Imion), czyli Księgi Wyjścia 13:18 - Wa-chamuszim alu bnej-Israel me-erec Micraim (Szemot 13:18). Zwykle tłumaczy się ten wers jako: „Uzbrojeni zaś wyszli synowie Israela z ziemi Micraim”. Inne tłumaczenie tego wersetu brzmi: „A synowie izraelscy wyszli z ziemi egipskiej uzbrojeni” (Biblia Warszawska).

10 Ha-Tikwa (hebr., Nadzieja) – hymn ruchu syjonistycznego oraz Państwa Izrael.

11 Oneg Szabat (hebr., Radość/Rozkosz Soboty) – to podstawowy wyznacznik prawowitego spełniania szabatu, czyli akt spełnienia nakazu simchy (hebr., radość, rozkosz), a więc nakaz radowania się, mający w kulturze żydowskiej wyjątkowe znaczenie.

12 Chazan - hebr., kantor.

13 Joseph Carlebach (1883 – 1941) – żydowski myśliciel religijny, egzegeta, rabin i pedagog, założyciel liceum hebrajskiego w Kownie. Od 1920 r. był naczelnym rabinem Lubeki, od 1926 – Altony i Hamburga. W latach 1921–1926 piastował funkcję dyrektora sławnej szkoły Talmud-Tora w Hamburgu. W grudniu 1941 r. został zesłany wraz z wieloma członkami swojej gminy do obozu koncentracyjnego w Rydze i zamordowany. Carlebach był reprezentantem judaizmu ortodoksyjnego, otwartego na wiedzę świecką, autorem cenionych komentarzy do ksiąg biblijnych: prorockich, Pieśni nad Pieśniami, Księgi Koheleta.

14 Awot awotejnu – hebr., przodkowie.

15 Reshaim - hebr. rasha (l. poj.), reshaim (l. mn.) – bezbożny, niegodziwy, grzeszny.

16 Ryska stacja kolejowa Šķirotava (dosł. Sortownicza) - miejsce związane z ludobójstwem. Docierały tu wagony towarowe z Żydami, przywożonymi z innych krajów Europy. Tu także się odbywała pierwsza selekcja. Większość Żydów, którzy wysiedli na stacji Šķirotava, zginęła zamordowana w lesie w Biķernieki. Część deportowanych została skierowana do getta w Rydze, a młodzi mężczyźni – do obozów koncentracyjnych Salaspils i Jungfernhof. Ten ostatni był prowizorycznym obozem koncentracyjnym w sąsiedztwie stacji, istniejącym od grudnia 1941 r. do marca 1942 r. – zginęło w nim ok. 4 tys. Żydów z Niemiec i Austrii. Około 2 tys. starców i niepełnosprawnych, niemogących poruszać się samodzielnie, zostało zamordowanych, a ich ciała wrzucono do trzech mogił zbiorowych, wykopanych bezpośrednio na terenie stacji Šķirotava. Szacuje się, że w różnych zbrodniach dokonanych w lesie w Biķernieki zamordowano ok. 35 tys. osób, wśród nich ok. 20 tys. Żydów.

17 Deputanci – robotnicy rolni, którzy wraz z rodzinami mieszkali w majątkach junkierskich, wykonując wszystkie potrzebne prace w zamian za deputat, czyli wynagrodzenie w naturze.

18 Salaspils - niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny pod Rygą, funkcjonujący od 1941 do 1944 r.

19 Operacja Dünamünde (tzw. Aktion Dünamünde, 26 marca 1942 r.) - selekcja od 1600 do 1700 Żydów (ludzi starszych, kobiet i dzieci) i ich egzekucja w lesie Biķernieki.

20 SS-Obersturmbannführer Kurt Krause uczestniczył w przeprowadzeniu akcji Dünamünde. Był komendantem obozu koncentracyjnego Salaspils i getta w Rydze.

21 Rudolf Lange (1910-1945) - komendant Policji Bezpieczeństwa i SD na Łotwie, najmłodszy uczestnik Konferencji w Wannsee (20.01.1942).

22 Rudolf Joachim Seck (1908-1974) - SS-Oberscharführer, komendant obozu Jungfernhof od sierpnia 1941 do lipca 1944 . Brał także udział w walce z partyzantami w krajach bałtyckich i na Białorusi.

23 Kadisz (od aram. kad(d)isz = święty) – jedna z najważniejszych i najczęściej odmawianych modlitw w liturgii żydowskiej, napisana w języku aramejskim, wyraża wiarę w jedynego Boga i poddanie się Jego woli. Jest kilka rodzajów kadiszu. Kadisz Jatom (hebr., Kadisz Sierot) bądź Kadisz Awe(j)lim (hebr., Kadisz Zbolałych) – odmawiany obowiązkowo, zgodnie z prawem, jako modlitwa za zmarłych, przez syna wyrażającego wiarę w imieniu rodziców przez 11 miesięcy po śmierci każdego z nich.

24 „Niech będzie wywyższone i uświęcone Jego wielkię Imię” - tekst aramejski modlitwy Kadisz (Kadisz Jatom, Kadisz Sierot), używany do dziś w liturgii zydowskiej.

25 Obóz koncentracyjny Kaiserwald został założony w marcu 1943 r. na obszarze jednego z osiedli Rygi, w następstwie rozkazu Himmlera z 21 lipca 1943 r. o zlikwidowaniu wszystkich gett w okupowanych krajach Europy Wschodniej i przeniesieniu do obozów koncentracyjnych wszystkich Żydów zdolnych do pracy. Obóz koncentracyjny Kaiserwald miał ponad 10 filii. W obliczu zbliżającej się Armii Czerwonej, część więźniów została wymordowana, pozostali wywiezieni drogą morską do niemieckiego nazistowskiego obozu koncentracyjnego na Mierzei Wiślanej KL Stutthof.

26 Rosz ha-Szana (hebr., Początek Roku) – święto Nowego Roku, przypadające na jesień. W Polsce znane pod nazwą Święto Trąbek. Modlitwom w synagodze towarzyszy dęcie w szofar, mające obudzić tych, którzy nie wiedzą o boskiej obecności. Święto rozpoczyna okres pokuty przed Jom Kipur.

27 Tradycyjne życzenia noworoczne: szana towa u-metuka, czyli dobrego i słodkiego roku.

28 Danziger Werft AG - po wybuchu II wojny światowej, po włączeniu Gdańska w skład III Rzeszy, niemiecki skarb państwa przejął bez odszkodowania wszystkie działające w mieście polskie, angielskie, francuskie i żydowskie firmy, w tym przemysłowe. W okresie II wojny światowej zmienił się profil produkcji wielu zakładów, dostosowany do wymogów i potrzeb wojny. Robotników powołanych do służby wojskowej na frontach zastępowały kobiety, robotnicy przymusowi i jeńcy wojenni z całej okupowanej przez Niemcy Europy.

29 Konzentrationslager Stutthof – niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny utworzony na anektowanych terenach Wolnego Miasta Gdańska (niem. Freie Stadt Danzig), w miejscowości Sztutowo, nieopodal Gdańska. Był najdłużej działającym nazistowskim obozem śmierci na terenie Polski (od 2 września 1939 do 9 maja 1945). W tym czasie przez obóz przeszło około 110-127 tysięcy więźniów pochodzących z 28 państw. Liczbę ofiar ocenia się na około 65 tysięcy. Stamtąd, podczas likwidacji obozu, w tzw. „marszach śmierci”, ocalali więźniowie zostali pognani na zachód.

30 Niemiecka piosenka ludowa, dosł. „Wędrowanie jest radością młynarza”, tekst z roku 1812, autorstwa Wilhelma Müllera, poety niemieckiego okresu romantyzmu.

 
Воспоминания уцелевшего
Translated by Evgeny Voronov
 
Глава 1. Любек.
Январь 1933 г. — декабрь 1941 г.

 

30 января 19331 г.

На ратушной площади Любека толпится народ. Я как раз возвращаюсь из школы с набитым книгами портфелем, прохожу через рыночную площадь и останавливаюсь возле собравшихся. Я не знаю, чего они ждут. Вскоре несколько сотен штурмовиков маршем появляются перед ратушей. После всеобщего возгласа «Хайль!» несколько из них заходят в ратушу, чтобы вскоре выйти из нее, ведя кого-то из гражданских. Человек, стоящий рядом со мной, говорит, что это сенатор по делам полиции от социал-демократов Мерляйн. Два штурмовика появились на балконе и вывесили флаг со свастикой. Люди поднимают руки и запевают песню2 Хорста Весселя. Пока они так поют, несколько старушек кричат «Хайль!». Я сворачиваю на ближайшем углу, и их пение и крики еще долго звучат у меня в ушах.

 

1 апреля 1933 г.

Объявлен бойкот3 евреям. Большие желтые плакаты видны на всех еврейских магазинах. Возле нашей маленькой лавки кожаных изделий на Браунштрассе стоят штурмовики и мешают входящим в лавку покупателям. Один из штурмовиков бьет моего брата4 кулаком в лицо, когда тот хочет войти. Возвратившись подавленным домой, он говорит матери: «Похоже, с евреями покончено».

 

Май 1934 г.

Теперь у нас в школе преподают «Теорию рас». Кёпке, мой учитель в средней школе, пытается быть объективным. После разбора нордической и динарской рас он переходит к еврейской. Он говорит, что евреи — другие. Он говорит — не лучше, не хуже — другие. Я с этим согласен.

 

Сентябрь 1934 г.

На уроках физкультуры мы ходим на стадион Буниамсхоф и всегда играем в футбол. Нам приказывают приветствовать команду противника германским приветствием. Я не поднял руку. После игры ко мне подошел учитель и сказал, что мне следовало поднять руку, как и все остальные. Я сказал ему, что я еврей. Тогда, говорит он, мне нечего делать на немецком стадионе. Меня спросили приятели, правда ли, что на пасху мы пьем христианскую кровь. Когда я рассказал это матери, она обняла меня, погладила по голове и сказала: «Это все ришес5».

 

Витценхаузен, декабрь 1935 г.

Здесь я прохожу обучение коммерческому делу в школе Кугельмана. Магазин находится прямо на рыночной площади, и обе его большие витрины каждое утро замарываются антисемитскими лозунгами. Покупатели теперь уже редко заходят в магазин, а после выскальзывают через заднюю дверь, чтобы их никто не заметил.

Когда я выхожу на улицу, мне вслед летят камни или звучат ругательства. Несмотря на то, что я никого не знаю в этих местах, все знают, что я — еврей. В коммерческой школе на доске висит лозунг: «Еврей побеждает ложью и умирает от правды» (Адольф Гитлер, «Майн Кампф»). Я сообщаю учителю Рёперу, что не могу работать над этой темой, на что он отвечает, что она является учебным материалом. Я собираю книги и отправляюсь домой. Через несколько дней моему классному наставнику приходится уплатить штраф за то, что я самовольно покинул занятия.

На склоне холма, у берега реки Верра располагается наш небольшой виноградник. Мой велосипед стоит иногда у склона. Как-то к нему подъехали два немецких мальчика, уронили его и попробовали сломать. «Мы что захотим можем сделать с твоим велосипедом!» — издевательски крикнули они, — «ты же еврей!» Велосипед я после этого переставил домой.

 

Август 1936 г.

Я приехал на время в Любек. Читаю сообщение о том, что еврейские судьи вынесли приговор немецким соотечественникам в Польше. Устраиваются протестные выступления. Группа подростков-демонстрантов несется по улицам Любека и вдруг останавливается у нашего магазина, распевая злобные песни. Кто-то кричит: «Давайте сюда этих евреев!» Сзади напирает толпа, и около тридцати молодых парней заполняют лавку через открытую дверь. В воздух взлетают куски кожи, бутылки с черным лаком разбиваются о стены, заклепки всех видов рассыпаются по полу. С двух сторон за прилавок вбегают несколько человек и вбрасывают моего брата из-за прилавка в разъяренную толпу, как мяч. Я стою посреди всего этого за прилавком и смотрю на озверевшую массу. Меня никто не знает, а моего брата ведут с заломанными назад руками по главным улицам города. Когда эта орда исчезает, я обнаруживаю, что содержимое кассы исчезло. Своего брата я нахожу в полицейском участке избитым до синяков. Тут же сидят Циппер в белом халате часовщика и Шахтель — еще один торговец изделиями из кожи. Втроем они играют в скат, пока их к вечеру не отправляют домой.

 

Июнь 1937 г.

Я оставил школу в Витценхаузене, чтобы продолжить учебу в другой — в Любеке. Еврейской молодежи в Любеке больше не осталось. Я купил себе небольшую весельную лодку, чтобы как-то поддерживать спортивную форму. С хранением лодки возникают сложности: хранение лодки, принадлежащей еврею, может грозить неприятностями. Однако как только я даю наличными несколько марок, я могу временно оставить лодку на хранение. Меня останавливают на воде. Водная полиция требует, чтобы моя лодка, как любое судно, имела имперский флаг. Поэтому мне удается поработать веслами только вечерами — чтобы не привлекать внимания.

 

Ноябрь 1938 г.

Мой начальник отдела говорит, что дела плохи: эта история с Грюншпаном6 ему очень не нравится. Что-то должно произойти, как он считает. Когда я вечером провожаю свою подругу домой, она говорит, что видит призраки. Ночью с девятого на десятое ноября все еврейские магазины и квартиры превращены в руины. Моего брата арестовывают на улице. Дома гестапо меня не находит. Сестра дает мне сто марок, чтобы я мог бежать. Пока я не вышел от нее, я слышу, как кто-то в сапогах поднимается снизу по лестнице. Я быстро взлетаю на два пролета вверх и жду на площадке.

«Йозеф Кац тут?» — кричит гестаповец моей сестре.

«Нет, его здесь нет», — отвечает она.

 

Гестаповец говорит, что у него приказ обыскать дом. Он вырывает ящики, выгребает всё из них на просмотр, переворачивает всё вверх дном. Мою сберегательную книжку и деньги моей матери он забирает. Моя сестра просит его предъявить документы.

«Закрой рот, — отвечает он, — а то по зубам получишь».

 

После ухода гестаповца я исчезаю. Моя цель — попасть в Гамбург. Возле узкого прохода в любекский вокзал я вижу полицейских, которые оценивающе осматривают каждого проходящего через пост контроля. Мне ничего не остается, как только отправиться в Швартау на трамвае. Там в зале ожидания я собираюсь немного поесть, чтобы не голодать до конца дня. Хозяин кафе включает радио, и я ловлю слова Геринга, который от истории с Грюншпаном хочет получить миллиард. Два штурмовика в униформе подсаживаются ко мне за столик. Один рассказывают другому, что повсюду в Германии разрушены синагоги. «А что нужно этим восточным постройкам на немецкой земле?» У меня пропадает аппетит. Я заталкиваю свой бутерброд в карман и отправляюсь через Любек в Гамбург.

Следующим утром я получаю телеграмму от матери, в которой она меня просит как можно скорее вернуться домой, иначе ее арестуют. Ближайшим поездом я еду назад в Любек и останавливаюсь там у моего дяди на Фишергрубе. В четыре часа дня звонок. Я смотрю через замочную скважину — гестапо.

«Это ты Йозеф Кац?» — спрашивает чиновник.

«Да».

«Одевайся».

 

Я беру свой плащ, надеваю шляпу и шарф.

«Ты же знаешь Хольцблата?» — начинает чиновник разговор на лестнице. Я говорю «нет», поскольку решил ничего и никого не знать. В ответ от него я получаю пощечину.

«Наверняка ты знаешь Хольцблата с Хюксштрассе, — говорит он. Зачем ты мне врешь?»

От меня он не получает ответа, и мы вдвоем вышагиваем через оживленные улицы к полицейскому участку, где я встречаю уже старых знакомых — Моргенштерна и Залманзона. Мы приветствуем друг друга, как старые арестанты. Несколько позже приходит зеленый полицейский фургон и отвозит нас в Лауэрхоф в тюрьму. Принимающий нас чиновник говорит, что нас доставили сюда для нашей же безопасности. Я попадаю в камеру с двенадцатью другими евреями, и как раз ко времени, когда уборщик ставит на стол каждому из нас по селедке и по три неочищенных картофелины.

Доктор Баде, один из арестованных, на следующий день начинает цикл лекций об английской демократии. Разворачивается оживленное обсуждение. Каждый день у нас есть свободный час, и мы выходим на прогулку на трехметровом расстоянии друг за другом. Цепочку возглавляет старый немец-заключенный, который беззвучно переговаривается знаками с другим заключенным с третьего этажа. Доктор Баде говорит нам потом, что они обсуждали последние политические новости — об одном миллиарде и так далее.

Двадцатого декабря меня выпускают. Сестра договорилась о моем выезде в Шанхай, но я решаю остаться со своей матерью, для которой вреден тамошний климат.

 

Лагерь переподготовки в Падеборне, апрель 1940 г.

Идет дождь. Весенние вихри гуляют по пустынным улицам Падеборна. Несколько евреев подметают улицы. У всех желтая звезда еврея7 на левой стороне груди. В общем и целом в этом маленьком вестфальском городке к евреям привыкли. Время от времени, когда мимо проходят школьники, до нас долетают антисемитские фразы. Иногда они насмешливо поют «Сияют звезды». Однако мы встречаем и другое отношение. Один католический священник всегда снимает шляпу перед каждым евреем. По левой стороне дороги приближается бригадир евреев — старый дворник в длинном плаще и капюшоне.

«Эй, ты!» — кричит он мне. «Лошадиный помет забери! Вот так надо делать!» Он забирает у меня метлу из рук и начинает обратной стороной вычищать улицу. «У вас, евреев, тут в Германии дела еще неплохо идут», — снова обращается он ко мне. «Но евреям в Польше несладко приходится. Ну, да я не буду об этом рассказывать. У меня сын там солдатом: я от него слышал, когда он последний раз в отпуск приезжал». При этом он понимающе кивает. Весь день слова этого старика не выходят у меня из головы, и я уже не жду ничего хорошего.

 

Берлин, октябрь 1940 г.

«Моэца» — правление еврейской общины Падеборна — решило отправить меня в Берлин на шестимесячные курсы изучения Палестины для углубления моих знаний еврейской истории. От каждого немецкого кибуца (лагеря переподготовки) в семинаре принимают участие по два человека — хаверим (друзья). Кроме того — также присутствуют представители еврейской общины. Главный раввин доктор Бек8 сказал вступительную речь: «В тот час, когда дом, в котором мы живем, грозит обрушиться над нами, мы прилагаем усилия к тому, чтобы следовать устоям еврейской традиции, чтобы учиться и осваивать интеллектуальное наследие наших предков. Мы не надеваем на себя униформы!» — воскликнул он и закончил словами: «Не забудьте никогда того, что вы видите своими глазами и слышите своими ушами, которые на тысячелетия старше, чем у наших соотечественников. Хамушим Таалех (выйдем во всеоружии)!»

После этого мы все спели «Хатикву9», и наши занятия начались. В девять утра на Хоринерштрассе начинались лекции и продолжались до часа дня. Затем мы шли в недорогую столовую и с двух до шести снова отправлялись на уроки.

Участилась воздушная тревога в Берлине. Я проживаю в еврейской семье недалеко от Курфюрстендамм. Евреям нельзя в «арийское» бомбоубежище, и нам приходится стоять перед ним снаружи. Это длится несколько часов, и на занятия я попадаю уже измученным.

После Онег Шабат10 в субботу я отправляюсь с Розель Штраус на прогулку. Мы медленно прогуливаемся под Бранденбургскими воротами по улице Унтер-ден-Линден. Внезапно перед нами возникает крупный человек в серой шинели и высоких сапогах.

«Евреи», — рычит он нам, — сделайте так, чтобы я вас здесь не видел!» Он идет всю дорогу за нами, пока мы не сворачиваем на Лейпцигерштрассе и не растворяемся в людском потоке.

 

Падеборн, март 1941 г.

После моего возвращения из Берлина я начинаю приобретенные там знания передавать хаверим. Однако наступило неподходящее время для учебы: со всей Германии приходят сообщения о депортации евреев. Телефон звонит не переставая. Родители просят своих детей вернуться обратно, чтобы они сопровождали их в неизвестность.

 

Падеборн, 28 ноября 1941 г.

Я получаю телеграмму, в которой моя мать просит меня вернуться домой. Она пишет, что получила распоряжение о депортации. Я добился в гестапо Падеборна разрешения добровольно присоединиться к этому эшелону. Гестапо Любека по телексу выдало свое согласие.

 
Глава 2. Депортация.
Декабрь 1941 г. — апрель 1942 г.

  

4 декабря 1941 г.

Мы с еще одним любекским евреем направляемся в полицейский участок. У меня в руке ключи от квартиры.

«Я хотел занести ключи Кацов с Браунштрассе 7».

«Давайте сюда!» — отвечает полицейский из-за своего стола, после чего начинает прикреплять к ключу брелок с именем.

«Сейчас вы должны отправиться на сборный пункт, — кричит он мне. Вы наверняка знаете, что можете появляться на улице только до восьми часов. Давайте, проваливайте!»

«Ну вот, теперь у нас нет родины», — говорю я своему товарищу, когда мы выходим.

«Можно и продолжить» — отвечает он: «мы теперь еще и без прав, без чести, без защиты и без работы».

Мы сходимся на том, что у нас теперь вообще ничего нет — и своего жилья в том числе.

На сборном пункте тем временем полное собрание. Фрау Пренски со своими тремя детьми, 84-летняя фрау Кон, Симсон Карлебах, наш хазан (кантор) и учительница-католичка с Софиенштрассе. Она рассказывает, что еще ее родители приняли крещение и ничто из происходящего не должно было ее коснуться. Всего нас — любекских евреев — девяносто. Маленькая Маргот Зальфельд тоже тут — светловолосая девочка четырнадцати лет. Она говорит, что рада тому, что наконец-то теперь будет жить среди евреев, но боится за свою мать, которой уже за пятьдесят. Я пытаюсь ее ободрить и говорю, что там наверняка для всех найдется работа, в том числе и для ее матери, которая может выполнять и простую работу по дому. Да, она смогла бы, говорит Маргот. Но что там делать старой фрау Кон или герру Карлебаху? Она говорит, что тут что-то не так. Мой дядя тоже так думает. Он говорит: «Я бы еще понял, если тебя отправили бы на Восток, но зачем мы старики им там нужны, я не понимаю».

На следующее утро устраивают проверку багажа. Приезжают три гестаповца. Каждому говорят предъявить депортационное предписание и открыть свой багаж. Мне бросается в глаза то, что вещи просматривают очень невнимательно, как если бы они знали, что мы свой багаж уже не увидим. В предписании я читаю, что за невыполнение предписания грозит до десяти лет тюрьмы. Там же написано, что налагается арест на все движимое и недвижимое имущество, и под угрозой наказания запрещается что-либо выносить из квартиры или портить в ней. С собой разрешается взять пятьдесят килограммов багажа. Моя дядя наскоро купил себе железную печку, потому что на востоке, как он решил, будет холодно. Мы взяли с собой нашу швейную машинку. Моя мать надеется что-то зарабатывать шитьем.

Около одиннадцати часов подъехали два больших автобуса любекского транспортного предприятия, и мы все девяносто загрузились в них. Я подумал, что фрау Кон и герр Карлебах наверняка первый раз в жизни едут в шабат. Мы — последние любекские евреи, чьи авот авотейну (предки) происходят из Мойслинга11 — старого еврейского гетто. Подъезжают машины. Зеваки, стоящие на улице, отпускают хамские замечания: «Вот и хорошо, что эти проклятые евреи, наконец, исчезнут». На другой стороне дороги плачет старуха.

На любекском вокзале уже стоят два спецпоезда. Мы садимся в теплые пассажирские вагоны, на медленном ходу покидаем вокзал, и островерхие крыши старого города исчезают в тумане серого зимнего дня. В Ольдеслое, как говорят, нас подцепляют к эшелону, идущему из Гамбурга. Сопровождающий нас гестаповец говорит, что нас везут в Ригу12.

В Ольдеслое нас уже ждут. Главный раввин Карлебах13 вышагивает, приподнимая время от времени шляпу, вдоль вагона и останавливается напротив окна, у которого сидит моя мать. «Привет, Эмма», — говорит он. «Мы так давно не виделись». Они обмениваются еще парой приветствий, и моя мать говорит ему, что не понимает, что решоим (христиане) хотят сделать с нами на старости лет.

«А что всегда с нами хотят сделать, Эмма? — отвечает раввин. Нам остается только надеяться на лучшее». Он протягивает ей руку и идет дальше, останавливаясь то тут, то там и говоря добрые слова. Мать говорит, что они вместе учились в школе.

Между тем нам принесли походную еду, предоставленную организацией помощи евреям. Наш длинный поезд с двенадцатью сотнями евреев медленно отходит от вокзала Гамбурга под добрые пожелания остающейся в нем организации помощи евреям.

На следующей остановке двери вагонов блокируются. Полицейские в зеленой униформе и с винтовками на плечах берут поезд под охрану. Ветер переменился. Теперь нам запрещено выглядывать из окон и вступать в контакт со свободными людьми на станциях. Мне ничего не остается, как написать пару открыток друзьям и выбросить их в окно. Поезд теперь останавливается редко, и мы на большой скорости минуем плодородные области Восточной Пруссии. Через Мемель мы въезжаем на бесконечно раскинувшуюся территорию Литвы. Лежит снег, и то там, то здесь видны бедные деревянные хижины и небольшие хутора. Снег лежит повсюду — насколько хватает взгляда. Тут только одна колея, и на узловых станциях мы пропускаем встречные поезда.

Мы уже три дня в пути, и нам еще ни разу не разрешили выйти набрать воды. Только в Диршау разрешают отправить по одному человеку от вагона. Впервые построенные в колонны под конвоем полицейских в зеленой униформе и с насаженными на винтовки штыками мы выходим.

Следующим утром наш поезд через серьезно поврежденный Южный мост въезжает в Ригу. После четырех дней пути мы у цели. Поезд отправляют на запасной путь пригородного вокзала в Шкиротаве. Со страхом и, вместе с тем, с любопытством мы ожидаем следующих событий.

Уже совсем рассвело. Через стекло вагонного окна мне видно подразделение латышского СС, стоящее снаружи со штыками. Фельдфебель, стоящий перед ними, командует «Вольно!» Один их охранников переходит от двери к двери и открывает их.

«Кто тут начальник эшелона? Его еще нет? Я хочу видеть этого человека. И пусть подойдут старшие вагонов. Ты старший вагона?»

«Яволь!» Перед оберштурмбанфюрером Ланге и прочими офицерами СС стоит высокий худой мужчина с длинной волнистой бородой. Со своим морщинистым лицом и слегка согнутой спиной он напоминает патриарха еврейского народа. Кажется, что на своих плечах он держит весь груз минувших тысячелетий.

«Смирно стоять, когда я с тобой разговариваю! — кричит на него штурмбанфюрер. Какая твоя специальность?»

«Главный раввин», — спокойно и гордо отвечает еврей.

«Ха-ха-ха! Главный раввин! Чтобы не разевал у меня тут свой рот — понял, главный раввин?»

Еврей не отвечает.

«Ты понял, Иуда?»

И тут он не отвечает.

Тогда оберштурмбанфюрер резко замахивается и бьет раввина кулаком в лицо.

«Так, а теперь пусть твои построятся, господин главный раввин. Я хочу всех здесь видеть». Палкой он показывает на старших вагонов. «Вы еще здесь, собаки паршивые? Сейчас я вас быстро заставлю шевелиться!»

Между тем под ругань эсэсовцев на перрон из вагонов потоком выходят люди. Наступает невообразимый хаос. Плачут дети, кричат матери, слышны выстрелы и команды эсэсовцев. Передо мной стоит медсестра. Она пытается в этой сутолоке перевязать выпавшую из вагона старуху. Вдруг позади нее возникает эсэсовец и бессмысленно бьет ее своей палкой. Но девушка оказалось не робкого десятка.

«Как вам не совестно бить медсестру при исполнении ее служебных обязанностей? — кричит она ему. Постыдитесь!» Эсэсовец и вправду отстает от нее и пытается заставить передвигаться бегом двух старух с их тяжелыми чемоданами. Тем времени я осторожно снял с подножки вагона свою мать и помог ей надеть рюкзак. Мы движемся внутри толпы. Толпа напирает сзади, и нас несет вперед.

«Держись за мою руку, — кричу я матери. — Оставь чемодан тут, нет смысла тащить его дальше!»

Так постепенно мы доходим до выхода с перрона и попадаем на пустую площадь перед зданием вокзала.

«Иди сюда! — рычит мне вдруг какой-то эсэсовец сбоку. — Еще ты, и ты».

Я оказываюсь в группе примерно пятидесяти молодых людей. Маму приходится отпустить дальше идти одну. Она со своим тяжелым рюкзаком шагает одна рядом с моим дядей. Это эшелон неописуемого горя. Матери, навьюченные самым необходимым, что человеку нужно для жизни, несут на руках кричащих от холода младенцев. Невдалеке какой-то человек хромает с клюкой. На нем ордена и медали, полученные на первой мировой. Он думает, что они ему помогут. Увидев его, кто-то из охранников подбегает к нему и срывает с него Железный крест первой степени. Старик пошатнулся, споткнулся и упал в лужу.

«Ну, давай, вояка, вставай!» — кричит на него эсэсовец.

Заботливые руки устремились к старику и поставили его на ноги. Тяжело опираясь на палку, он хромает дальше. По его печальному лицу бегут слезы.

Мимо меня проходит мать с двумя детьми примерно шести и восьми лет. Оба выглядят живо и весело.

«Мама, куда это мы приехали», — начинает спрашивать младшая.

«Я не знаю, деточка».

«Но там было написано, мама!» — продолжает она.

«Я не смогла прочитать, Розель», — отвечает мать. «А теперь помолчи».

«А что это там?» — снова спрашивает младшая и показывает своей маленькой ручкой на лежащий справа труп. При виде убитого мать заплакала.

«Он мертвый», — спрашивает девочка.

«Да», — отвечает мать, которая, возможно, впервые в жизни увидела мертвеца.

Перед собой мы видим нескольких евреев, которые заняты тем, что руками копают яму в каменистой почве. Видимо, в ней они собираются похоронить застреленного. Слева от них стоит эсэсовец и длинной тростью в руке, непрерывно подгоняя евреев. Руки у них в крови, на лбу выступил пот, но он все равно бьет их палкой.

«А сейчас вы, стадо баранов, отправитесь делать свою работу! — слышим мы вдруг окрик, как только эшелон скрывается из нашего вида за углом. — Давайте — бегом убрали чемоданы с перрона и очистили вагоны!»

Наша работа началась. В центре перрона стоит эсэсовец с длинной толстой палкой в руке. Он встал на самое узкое место, где ширина перрона всего около пяти метров. Каждому приходится проходить мимо него с тяжелыми чемоданами. Это выглядит, как наказание шпицрутенами, поскольку от него невозможно увернуться.

Я бросаюсь выполнять работу и начинаю чистить купе в пустых вагонах. Подъезжают машины, чтобы забрать багаж. Я тоже участвую в погрузке, складывая багаж в фургон, что позволяет мне избежать угроз стоящих вокруг эсэсовцев.

«Могу я поехать с вами? — спрашиваю я водителя. — Я смогу помочь с разгрузкой».

«У нас тут колонна, — отвечает он. — Делай тут свою работу и не смотри на меня, как дурак, а то врежу».

Все выглядит так, что мы все-таки получим свой багаж там, где нас разместят.

Господам из СС кажется, что всё движется не так быстро, как хотелось бы.

«Если не будете грузить быстрее, восемь дней не получите жрать — поняли?» — рычит один из них.

Никто не отвечает.

«Что, саботировать вздумали, собаки?» — снова кричит он и снова принимается лупить нас палкой, как сумасшедший.

Один из нас понял ситуацию. Теперь он кричит и командует, как эсэсовец. «Вот так надо складывать чемоданы — и побыстрее! Господин фельдфебель хочет получить кожаный чемодан. Достаньте вот тот кожаный чемодан для господина фельдфебеля!»

Один за другим чемоданы исчезают в личных автомобилях эсэсовцев. Некоторые немецкие солдаты идут тем же путем: выпрашивают у эсэсовцев тот или иной чемодан, чтобы довольными удалиться с краденым добром.

«Эй ты — эсэсовец обращается к крикуну. Ты у меня будешь старшим колонны. Но смотри, чтобы все делал, как надо — понял?»

«Яволь!» — с готовностью отвечает новоиспеченный старший колонны. С наступлением темноты работа закончена. На последней машине мы приезжаем в лагерь, где размещен наш гамбургский эшелон.

 

Юнгфернхоф

Сквозь охраняемые латышскими эсэсовцами ворота мы въезжаем в бывшее имение. Огромные амбары, несколько домов, предоставляемых полевым рабочим, и стоящий несколько поодаль господский дом — это все, что увидели перед собой на этом сборном пункте приехавшие в Юнгфернхоф тысячи людей. До нас сюда уже прибыли и другие поезда из разных городов Германии. Все перемешалось: жители Вюртемберга, баварцы, венские девушки гуляют по размокшим тротуарам, как будто они в Пратерском парке развлечений. Баварцы расхаживают в своих баварских костюмах среди латышских эсэсовцев, которые быстро подружились с еврейскими девушками. Теперь вот и мы приехали с нашим гамбургским нижненемецким диалектом. Евреев с их длинными кучерявыми бородами, происходящих, вероятно, из Восточной Европы, тоже можно разглядеть, как и молодых евреек с детьми. Они несут детей на руках, чтобы они не затерялись в сутолоке, а кто-то везет своих младенцев в колясках. Все напоминает разворошенный муравейник.

Вдруг становится совершенно темно, и все прибывшие в лагерь получают команду расположиться на ночлег. Приходится ложиться там, где есть место.

Я вхожу в мужской барак — огромный барак с тысячей людей, плотно расположившихся вокруг чадящих печей. В одном из углов барака молятся. Кто-то наверху, сидя на деревянной перекладине, распевает венские песни под гитару. Вокруг него собрались люди и поют вместе с ним припев.

Пытаясь найти подходящее место для сна, я вижу, как главный раввин Карлебах рвет на себе одежду: его брат Симсон погиб при входе в лагерь от инсульта. У печки ссорятся двое, пытаясь решить, чья же сейчас очередь греть на ней кофе. Повсюду беспорядок и крики: у одного пропало одеяло, другой не знает куда ему лечь. Стало так холодно от ледяного ветра, который разгуливает по полям, что и в бараке пар идет изо рта. С какой-то койки один просит себе немного кофе. Вероятно, венец: «Прошу вас дайте мне один глоток, а то я замерзну».

Снаружи начинает идти снег, и ветер задувает его через щели в бараке. Проходы узкие, и в них стоят люди в своих пальто, не решаясь лечь, потому что внизу холодно, а одеял нет.

Вверху на последней койке я вижу человека с самодельным кипятильником: металлическая пластинка с четырьмя ножками и решеткой снизу, на которую он подкладывает щепки. Его устройство сильно кадит, но его это не особенно волнует. Он говорит, что уже несколько дней не ел ничего горячего.

В барак входит женщина. Постояв секунду, она начинает звать: «Оскар! Оскар!» Вероятно, это ее муж. Никто не отзывается.

В центре барака стоит печка. Люди ложатся вокруг нее на голую землю.

Выходить разрешается только в колонне по десять человек. У двери постоянно стоят люди, которые кричат: «Хочет кто-то выйти? Хочет кто-нибудь выйти?» Когда набирается десять человек, в сортир за сто метров их отводит постовой с ружьем. Находится и вынужденное решение: кто-то справляет малую нужду прямо у двери.

Мне всю ночь не удается заснуть. Очень холодно. Я раздобыл себе стеганое одеяло, и каждые пару минут мне приходится стряхивать с него снег. От теплого дыхания он тает, и это очень неприятно. Я уже несколько раз поменял свое спальное место, но везде то же самое.

Следующим утром нас очень рано выгоняют из барака. «Вокзальная команда — шаг вперед!» — звучит на построении. Командует новый, произведенный в чин милостью СС старший колонны. Мне хочется улизнуть, поскольку я вижу, как мне машет мать с противоположной стороны улицы. Но делать нечего. По команде старшего колонны нас обступают несколько еврейских полицейских, и мы покидаем лагерь — в очередной раз без кофе и завтрака.

Из марширующей колонны я в первый раз могу увидеть лагерь при свете дня. Огромная гора чемоданов, печек, бельевых мешков лежит без укрытия и полностью под снегом. В бараках для багажа не нашлось места. Повсюду белье, выпавшее из вскрытых чемоданов, разбросано среди грязи, мусора и луж, стоящих в разъезженной грузовиками колее. На плацу толпятся люди. У единственного на лагерь насоса с водой собралась толпа, чтобы что-нибудь вымыть. Женщины пытаются постирать в ледяной воде что-то из белья.

Вокзальной команде приходится весь день тяжело работать: мы разгружаем печи и швейные машинки. Капо — наш новоиспеченный надзиратель — гоняет нас, как сумасшедший. Он суетится и орет, грозя нам позвать эсэсовцев, если мы не будем выполнять его команды немедленно. Эсэсовский охранник одаряет его бутербродом. Видимо, за хорошую работу.

Между делом капо обыскивает наши чемоданы и рюкзаки на предмет ценностей. Часы, кольца и ручки с золотым пером он складывает в специально принесенный для этой цели отдельный мешок. Он говорит, что это предназначено для СС. Вечером я вижу, как он забирает мешок в барак. Всем остальным он запретил от имени СС потрошить чемоданы. Мы еще не способны наброситься на чужое добро. Мы все еще верим в то, что получим свои чемоданы назад, пока они еще тут и не раздарены немецким солдатам. Чуть позже мы получаем очередной урок: СС распорядилась, чтобы все кожаные чемоданы были составлены на одну сторону, как и все ценные предметы — такие как меховые пальто, музыкальные инструменты и печатные машинки. Мы не выполняем этого распоряжения. Напротив, мы пытаемся все лучшее из того, что находим, запрятать в те машины, которые идут обратно в лагерь. Когда наш капо это замечает, то начинает так орать и ругаться, что привлекает внимание охраняющих нас эсэсовцев. Ему приходится теперь стоять рядом с нами и следить за тем, чтобы все ценные вещи были погружены в автомобили СС. И он проявляет истинную сознательность.

За это ему разрешают вечером отправиться в женский барак. Там он может передать своей жене и двум дочками лакомые кусочки, которые он насобирал из чемоданов. Всем остальным голодным остается стоять вокруг и наблюдать за тем, как старший колонны со своей семьей поглощает деликатесы. Однако пока он под крылом СС, с ним никто ничего не может сделать. Каждого из нас он может сдать СС, что означает неминуемую гибель.

Вечером мне удается попасть в женский барак, чтобы найти мою мать. Она лежит на земле, на тонкой подстилке из соломы. Женщины, как селедки прижались друг к другу, и воздух наполнен густыми испарениями от множества людей. Место, где они находятся, было раньше конюшней, и на стенах еще висят кормушки. Теперь их приспособили под полки для личных вещей.

Над лежащими на земле женщинами натянули бельевую веревку, так что когда они поднимаются, развешенное белье шлепает их по лицу. Между ними снует медсестра в белом халате с красным крестом на повязке. Она меряет давление и подает аспирин, как говорит моя мать. В обед она распределяет суп, которым кормит лежащих на земле больных.

Уже несколько человек умерло у них в бараке, говорит мать, и она не знает что еще будет. Слышал ли я, что мы снова скоро должны отправиться в гетто? Говорят, там мы будем жить в домах, вот только с ограждением гетто еще не закончили. Мать рассказывает, что комендант сегодня вывел из мужского барака восьмерых старых венцев, отвел за сортир и застрелил. «Я уж и не знаю что мне теперь думать», — говорит моя старая добрая мама.

Женщинам не удается помыться, уже появились вши. В центре барака стоит печь, но дров нет. Мать просит одеяло. Строжайше запрещено приближаться к чемоданам, которые лежат снаружи и вокруг которых кружит постовой. Но вот он зазевался на девушек на другом конце этой кучи багажа, и мне удается вытащить из нее бельевой мешок и на холодном грунте соорудить матери постель потеплее. Потом я отвожу ее в расположенный за несколько сот метров сортир. Она цепляется за меня, чтобы не упасть в темноте на замерзшей земле. Большинство женщин этот путь не проделывают, а ходят по нужде за угол амбара. Из-за отсутствия твердой пищи у многих женщин понос. Хорошо еще, что холодно, иначе начались бы повальные заболевания.

 

Ханука, 15 декабря 1941 г.

Когда мы возвращаемся после работ в лагерь, то узнаем, что сегодня для детей должен состояться праздник Хануки в большом мужском бараке. Главный раввин сказал собрать всех детей на праздник огней. Вскоре посреди отчаяния и нужды зазвучали чистые детские голоса. Главный раввин стоит среди них, держа на руках двух малышей. Перед ним на печи стоят зажженные свечи. Звучит старая песня о посвященных мудрецах, которую мы пели дома. Но однако же какая разница с тем праздником, который проводится дома! Там мы сидели в кругу семьи, и при свете свечей крутили дрейдл и грызли орешки. А здесь все сыро и холодно. Ветер свистит через дверные проемы и щели в стенах. Люди стоят, плотно собравшись вокруг печи и закутавшись в свои одежды. Они пытаются изобразить в этом месте праздник, который они отмечали дома в лучших условиях. Пение смолкло, и доктор Карлебах начинает говорить. Его слова звучат совсем тихо, но каждый вслушивается в них. Он говорит о чудесах, о том кувшинчике масла, которое горело намного дольше, чем обычно горит такой запас масла. «Почему же — вдруг восклицает он — сейчас, в таких тяжелых условиях не произойти для нас чуду? И не чудо ли это, что мы сегодня смогли собраться здесь у теплого очага, где еще вчера гулял холод? Слава богу, что у нас хороший комендант, который входит в наше положение. Он обещал мне помогать, как только может. Будет скоро лучше, братья мои, только мы не должны роптать и не должны терять веру в Бога, ибо не спит и не дремлет страж Израилев!»

Во время речи главного раввина в огромном бараке стоит полная тишина. Время от времени люди начинают плакать и утирают слезы при этих ободряющих словах. После завершающей молитвы он сам раздает детям пакетики со сладостями. Их глаза светятся, когда они на руках воспитательницы детского сада покидают большой мужской барак.

На следующее утро на работы отправляют также молодых девушек и женщин. Они переносят багаж с вокзала в лагерь. Поскольку таскать им тяжело, они привязывают ремни или веревки к ручкам и волокут чемоданы по лужам и грязи за три километра до лагеря. В каком состоянии багаж доходит до лагеря — никого не волнует. Между тем, мы замечаем, что наш багаж ежедневно увозится из лагеря машинами. Некоторые заключенные рассказывают, что багаж везут назад в Германию.

Я слышу, что вновь назначенный комендант вчера со своим жезлом прогуливался по лагерю. Он приказал привести ему десять старых евреев и застрелил их одного за другим. Он не хочет, чтобы они мучались, как он сказал.

 

Глава 5. Штуттгоф. Осень 1944 года.

... И вот как-то после обеда приходит вдруг распоряжение всем находящимся в лагере евреям немедленно построиться перед раздевалкой для получения новой арестантской одежды. Вместе с ней нам выдают и одеяла, и с наступлением темноты мы покидаем лагерь Кайзервальд. В рижском порту перед нами открывается бесконечная очередь из евреев, ожидающих своей посадки на судно. В своей новой одежде с номерами — на груди и штанах — они до прихода ночи стоят в ожидании того, что их запустят на судно, которое отвезет их в Германию, в безызвестность. Собравшиеся тут люди — это последние восточные евреи, оставшиеся в живых из нескольких сот тысяч, а, возможно, из миллионов. С трудом можно поверить в то, что тут видишь. Евреев, чья жизнь до сих пор не стоила и ломаного гроша, теперь отправляют в Германию. «К чему все это?» — спрашиваю я себя. Для господ из СС было бы, вероятно, проще заняться своим смертельным ремеслом на восточной стороне. К чему же эта экспедиция в страну, которая наверняка могла бы использовать судовые трюмы с большей пользой?

Такие мысли бродят у меня в голове, и в своих воспоминаниях я возвращаюсь к моменту нашего прибытия в Ригу.

«Ты еще помнишь тот день, как тогда нас выгрузили в Шкиротаве? — спрашиваю я стоящего со мной рядом Штефана. — Нас было тогда тысяча двести евреев. Сколько же сегодня отправится назад?»

«Мы как раз недавно об этом думали, — говорит Штефан, — и пересчитали всех наших знакомых. Набралось почти тридцать. Может, где-то еще всплывет один или два, но намного больше тут нас не наберется».

 

Нам становится грустно. Тогда мы ехали вместе с родственниками, братьями и сестрами, а сегодня из каждой семьи осталось по одному человеку. Остальные уничтожены. И что же теперь ждет нас на западе? Наверняка, ничего хорошего. Это нам совершенно ясно, и нам еще повезло выбраться из Риги живыми.

Штефан говорит, что они преследуют какую-то цель, увозя нас, и не отстреливая, как кроликов. Однако мы ничего не можем изменить. До сих пор мне казалось, что у меня будет возможность сбежать, но теперь и эта слабая надежда рассеялась. В лагере, до того, как всех из него уведут, хотели поставить тридцать заключенных разбирать бараки. Но этот план провалился: лагерь пришлось оставить всем. С каким бы удовольствием я увидел, как в Ригу входят русские: это освободило бы меня от предстоящих тягот наилучшим образом. Но никто, кроме меня, не захотел там остаться — ни Штефан, ни Роберт Поппер — стекольщик. Они решили, что там будет так же, как в Саласпилсе — где последних оставшихся просто прикончили…

 

И вот уже несколько часов мы стоим под проливным дождем, держа над собой выданные одеяла. Невзирая на опасность бомбардировок, судно ярко освещено. В начале очереди заметно оживление: первые заключенные входят на борт. Оживленнее становится и на причале: один за другим подъезжают автомобили с высокими чинами СС, чтобы подняться на борт по отдельному, специально для них приготовленному трапу. Вслед за ними грузят их автомобили.

 

Вот и в наших рядах началось движение. Передвигаясь почти бегом, каждый спешит взойти по откидному трапу на судно, потому что, как говорят, мы отплываем сегодня ночью. Наверху нас встречают несколько эсэсовцев, которые распределяют нас по трюмам. Не обходится всё и тут без обычного окрика «лос, лос!»… Один за другим мы спускаемся по лестницам внутрь судна, где стоит непроглядная темнота, в которой не видно ничего даже прямо перед собой. Трюм встречает нас злой усмешкой; в нем нет ничего — даже соломы.

 

«Сколько нам тут оставаться, Штефан?»

«Если только мы вообще отсюда выберемся, то дня три», — отвечает он.

«Ничего уж тут не поделаешь, — говорю я ему. — Здесь даже нет возможности выйти по нужде. На палубу нам нельзя, и нам придется просто ждать, чтобы не навредить себе раньше времени. Давай-ка, Штефан, положим наши оба одеяла на пол, а вещмешки — под голову. Так нам, возможно, удастся немного поспать. Невыносимо стоять тут три дня и три ночи, этого никто не выдержит».

 

«А кто тебе сказал, что ты выдержишь, Йо? — говорит Штефан. — Если ты не выдержишь, тебя выбросят за борт — и все дела. К тому же, не выйдет расположиться на одеяле — иначе другие станут на тебя наступать. Ну, смотри, удачи тебе, Йо! А я вот будут тут стоять, как стена»…

 

«А вот там, в углу, Штефан. Возможно, там получится присесть и немного поспать?»

«Если бы ты был внимательней, Йо, то заметил бы, что как раз в тот угол кто-то уже наделал…»

И верно: этот угол неуклонно превращается в клозет. Не знаю, сколько мы простояли, но мы уже клюем носом и ненадолго проваливаемся в сон. Когда я просыпаюсь, то понимаю, что чувствую себя отвратительно, словно меня сейчас вырвет. Вероятно, за бортом штормит, и судно то раскачивается, то подлетает под волну, и нас в носовом трюме кидает из стороны в сторону. Некоторых вокруг беспрерывно тошнит, и они забрызгивают остальных. Все переругиваются, кричат друг на друга, кто-то лежит на полу и стонет, а остальные и не думают их замечать. Один всё валяется в углу и просит воды: «Воды, прошу, дайте хоть немного воды, отчего вы не дадите мне воды?..» Кажется, что он уже бредит.

 

Вдруг люк вверху открывается, и свежий воздух долетает до нас. Мы немного оживаем, и кто-то — несмотря на свою морскую болезнь — даже начинает пожевывать кусок хлеба, предусмотрительно взятый с собой из Риги. Вверху к лестнице подвязывают ведро с водой, и мы все пытаемся заполучить из него хоть немного, но эсэсовец, который раздает воду, устраивает себе из этого развлечение, разливая воду на головы изможденных людей. Через люк виден кусочек голубого неба. Как же должно быть замечательно там наверху, думаю я, когда можешь взглянуть в бесконечную даль поверх морских волн!

 

Вот к нам спустили пару помойных ведер. Тот, кому выпадет вылить их на палубе, получит возможность ухватить немного свежего воздуха. Хоть и неприятно содержимое, но я выношу одно из ведер, задерживаюсь на секунду на палубе и внимаю чуду морского путешествия. Мы идем караваном под конвоем. Юркие катера спорят с неспокойным морем. Всего в караване шесть пароходов, они движутся кильватерной колонной. С каждой стороны по два катера. Они доходят до начала колонны, и затем снова возвращаются в конец. Если они и охраняют кого-то, то только не нас евреев.

 

Затем надзиратель довольно грубо отправляет меня назад в унылое заключение. Я должен был только выплеснуть помои, а затем снова исчезнуть в трюме — орет он мне. То, что он сгоняет всех вниз, дает хотя бы ему возможность оставаться наверху. Так он думает. Каждый из нас грезит той минутой, когда он сможет покинуть это ненавистное место. Вокруг все лежат в полузабытьи, кто-то бормочет о неизвестном будущем. Вот кто-то закричал от боли, когда ему в темноте неожиданно наступили на живот, но быстро опять успокоился.

 

Вдруг по рядам казалось бы безжизненно лежащих тел прошел шепот. Все приподнялись и увидели, как на нижней палубе стоит еврей — накинув талит14 и с молитвенником в руке. Он еле слышно начинает молиться, и несколько зажженных свечей призрачно выхватывают его из темноты трюма. Монотонный распев читающего молитву эхом отражается от железных стен и смешивается с молитвой остальных евреев, хором повторяющих за ним. Нас охватывает ощущение праздника, звучат хорошо знакомые мелодии, мы повторяем их, всплывают детские воспоминания, и вот мыслями я снова дома на праздновании Рош а-Шана15. Я опять вижу мать, моих братьев и сестер. В те времена я готовил для матери письмо с пожеланиями, где торжественно обещал ей, что буду хорошо вести себя в новом году.

 

Тряска и качка вернули нас назад в реальность: я вовсе не дома, а на корабле депортируемых в неизвестность.

 

Мы пожали друг другу руки, и каждый пожелал другому хорошего нового года. В один момент мы стали одной большой семьей. Удивительно, насколько прочно может связать людей воедино общая судьба и общая вера.

 

«Ле-Шана Тово!16. С новым годом, старик! Этот год наверняка станет годом нашей свободы», — слышны были пожелания друг другу. Всех охватила радость, единодушие и согласие.

 

На средней палубе образовалась группа музыкантов. С помощью всевозможных импровизированных инструментов они пытаются играть музыку. Каждый из них — из своей восточноевропейской местности. Они рассказывают истории и все покатываются со смеху. Кто-то запел песни на иврите на стихи Рахели17, и его освещают несколько карманных фонариков. Он стоит у перил средней палубы, где можно различить только его силуэт, а всё остальное окутано непроглядным мраком. Это могло бы украсить собой не одну сцену — эти вплетенные в общее настроение песни в негромком сопровождении скрипки.

Все хлопают ему, когда он заканчивает свое исполнение. Следующий рассказывает смешные истории, которые слышал в своем местечке в Литве, после чего поет «Их вил ахейм18»: снова и снова тянет его домой, в маленький дом, на улочку в гетто, на которой он провел свои детские годы. Под конец припев поют уже все вместе.

Но внезапно пение прерывается: сверху быстро закрывают люк, и вокруг нас опять настает глубокая ночная мгла. Корабль внезапно начинает трясти: судовая артиллерия вдруг начинает палить из всех орудий. Уши закладывает от грохота пушек, корабль, кажется, сейчас встанет на дыбы из-за мощной отдачи от выстрелов. В перерывах между ними отчетливо слышно гудение русских самолетов, и у нас перехватывает дыхание: если в нас сейчас попадут, мы все пропали. Но звук самолетов начинает удаляться, и, как кажется, воздушный налет закончился. Через минуту артиллерия снова начинает палить под устрашающее гудение самолетов, а потом снова все стихает, и мы можем вздохнуть спокойно. Русские нападают на колонну волнами. Позже, по прибытии в Данциг19 мы узнаем, что шедшее последним судно было потоплено этой атакой с воздуха...

После налета мы сидим, плотно прижавшись друг к другу, на полу корабля. Одни из нас от изнеможения заснули, другие в это время тихо переговариваются. Разговор постоянно заходит о последних событиях войны и о том, что нас ждет в Германии. О нашем будущем каждый думает крайне пессимистично, но все убеждены, что это наверняка последний год нашего рабства. «На следующий год, — заканчивает разговор один из нас, — мы будем отмечать новый год на свободе. Или, — добавляет он чуть тише, — последних европейских евреев больше нет».

Затем над нами открывается люк. Эсэсовец кричит нам, что мы должны посчитать сколько у нас евреев в трюме — сейчас дадут хлеб. Мы сообщаем ему количество, и он, ловко балансируя на лестнице, спускает нам хлебные пайки на триста пятьдесят человек. Единственная провизия, которую мы получаем во время трехдневного рейса — примерно триста грамм хлеба.

 

Между тем море штормит все сильнее. Матрос на палубе говорит, кажется, о девятибалльном ветре. Нас все время перекидывает с борта на борт, а потом силой волны, бьющей по носовой части, опять отшвыривает назад.

Фельдфебель, заступивших на вахту на палубе, разрешает в это время одному из нас сходить и принести для всех немного воды. Наступает небольшое облегчение — во рту всё высохло от удушливого воздуха, который стоит внизу. Кто-то слышал, что уже через шесть часов мы должны быть в Данциге. Но поскольку к тому времени уже будет темно, в порт нас выпустят только на следующее утро. После этих слов мы хотим, чтобы нас выпустили прямо сейчас.

 

И эта ночь тоже проходит. На следующее утро, совсем рано, раздается команда: «Приготовиться к высадке!» Вскоре мы первыми покидаем корабль. Вот наша очередь, и в ласковом солнечном свете мы ступаем на землю Данцига. Нас выгружают, как опасных преступников, каждые пять метров охрана с оружием наготове. Бегом до места сбора, которое находится рядом с бывшей польской крепостью Вестернплатте, как нам тут же объясняют местные. Несколько пленных англичан машут нам, узнав по нашим звездам, что мы евреи. Весь день мы остаемся на месте сбора под строгим надзором часовых из концлагеря Штуттгоф, которые сменили наших, взятых из Риги. Охраны для нашего приема на немецкой земле прислали предостаточно, а вот о продовольствии, как это часто бывает, забыли. Мы все рассчитываем, что нас повезут по железной дороге, но скоро убеждаемся в другом.

 

К вечеру приплывает несколько барж с Вислы, которые используются для перевозки песка и камня. На каждую такую баржу заталкивают по пятьсот человек. Подходит буксир, и в полночь мы медленно отходим по водам Данцигского порта. Длинный буксирный караван до отказа набит мужчинами, женщинами и детьми, которым до сих пор везло и удавалось уходить от преследователей. Вокруг нас сказочный пейзаж, на небе ясная луна, ее мягкий свет отражается тысячами лучей в темной воде, по которой мы медленно скользим. Очертания кораблей, стоящих на якоре, внезапно возникают из темноты, чтобы снова утонуть в ночи. Весь ландшафт кажется нереальным и сказочным. Иногда вдалеке заслышатся несколько тактов аккордеона, или вдруг закричит морская птица. И тут же вокруг нас — ночная тишина, и слышен только монотонный шум воды, которая равномерной волной бьет в борт глубоко осевшей баржи. Потом мы снова скользим мимо огромных верфей, краны которых тянут свои длинные шеи к ясному, звездному небу.

 

На этой барже мы не можем ни сидеть, ни лежать — только стоять, и так уже многие часы. Стопы начинают болеть, и ночи поздней осенью стали холодными. Мужчины и женщины теснее жмутся друг к другу. Кажется, между обоими полами больше нет различия, и только тепла ищет каждый человек у другого, стоящего рядом с ним.

Капитан буксира вдруг объявляет, что перед следующим мостом баржи должны остаться до утра, потому что ближайший шлюз по ночам не открывают. Так мы проводим первую ночь на воде. Многие от переутомления спят вповалку, другие сидят около них на корточках, накинув на себя серые покрывала, чтобы сдержать холод от поднимающегося утреннего тумана. Ситуация такая, что люди просто лежат друг на друге. Кажется, что образовалась неразделимая мешанина из человеческих тел.

В середине баржи находится узкий желоб, где собирается вода, которая просачивается сквозь днище баржи. Сменяя друг друга каждые полчаса, мы вычерпываем воду. С восходом солнца наш караван опять медленно приходит в движение, чтобы доставить нас к цели — в теперь уже долгожданный Штуттгоф. Крыша над головой и сон — вот о чем мечтает каждый.

 

«Через шесть часов будете там», — говорит капитан, но позже мы заметим, что он ошибся на тридцать часов. На мостах, под которыми мы проплываем, толпятся люди. Кажется, они никогда не видели такого каравана.

 

Тут же утром случается первое несчастье. Последняя баржа, на которой нахожусь и я, вдруг отрывается от каравана, проходя под одним из мостов. На полном ходу мы врезаемся в бык деревянного моста. Все вскрикивают, как один. От удара люди падают друг на друга, образуется груда кричащих и жестикулирующих женщин. У одних идет кровь, их слишком сильно ударило о пол, другие пострадали от ушибов. Многие плачут — не знаю, от голода или от боли. Для женщин плач — опасная вещь, он передается другим, может возникнуть паника. Мы успокаиваем их, как можем, накладываем повязки, но ежедневное нечеловеческое напряжение, отсутствие сна и пищи — все это разорвалось здесь истерическим криком.

 

Спустя короткое время баржу снова прицепляют, рейс продолжается. В голоде и холоде люди стоят, укрытые своими покрывалами, и уже несколько дней не имевшие горячей пищи. Такое ощущение, что у людей больше нет чувства стыда, что в них проснулись древние инстинкты. Женщины опускаются больше мужчин, которые все еще стремятся сохранить какую-то видимость цивилизации, в то время как женщины и молодые девушки ведут себя, будто они здесь одни.

Наконец мы проходим шлюз и медленно плывем по Висле. Это красивая широкая река, берега ее в лугах и пашнях. На склонах пасутся пестрые коровы, кобылы с жеребятами бодро скачут, радуясь свободе. Мосты высокими дугами переброшены через реку, несколько прогулочных пароходов проплывают нам навстречу. Люди, столпившиеся у поручней, потрясенно качают головами, увидев необычный груз. Мы плывем и плывем, и по узкому каналу, который никак не хочет заканчиваться, баржа выносит нас в хафф — залив, отделенный косой от моря.

 

С удивлением понимаю, что два дня уже ничего не ел. Несмотря на это, чувства голода больше не ощущаю. Кажется, что желудок будто сомкнулся; чувствую в себе только слабость, отвратительную слабость. И снова начинают сгущаться сумерки, поднимается вечерний туман, который быстро окрашивает все луга и поля непроницаемым молочным цветом. Капитан подводит наши баржи к близкому берегу; он говорит, что на ночь он должен остаться здесь. Потом без дальнейших объяснений он возвращается на свой теплый буксир.

 

Луна поднимается, пробивает серые стены тумана, и её ясный свет разливается над мирной тишиной, одиноко окружающей нас. Люди на нашей барже стали апатичными, еще сильнее жмутся друг к другу, укрывают головы уже отсыревшими шерстяными одеялами, чтобы хоть немного отдохнуть. Тут же слышно, как человек, стоя в желобе, равномерно вычерпывает воду. Мне уже тяжело поднимать ковш с водой над низким ограждением палубы, но если воду не вычерпать, вскоре мы будем стоять в ней.

 

Над нами спокойными кругами по воздуху скользит хищная птица. Вдруг она обрушивается с высоты на жертву, которую выследила, и тотчас же взмывает ввысь со своей добычей. Мне кажется, это тетеревятник.

 

Среди ночи с одной женщиной случается истерика. То, как она стоит, с растрепанными ветром волосами, покрытая своим серым одеялом, делает её похожей на драматический персонаж. Она возвышается, за ней — тощие елки, торчащие на фоне неба, выше — луна и звезды. Вся картина иллюзорна и нереальна.

 

«Милый, — начинает она звать, — милый, ну приди. Ты же видишь, что я в беде. Ну приди, ну помоги же мне! — И продолжает чуть тише, слегка капризным голосом: Я теперь всегда буду послушной!»

Жутко звучат в ночи её крики, где-то в ответ лает собака. Одной медсестре, которая работала в лазарете в Риге, с трудом удается ее успокоить. Порывшись в мешочке для хлеба, она достает таблетку снотворного и дает больной, которая вскоре засыпает.

 

Я не знаю, как проходит ночь. Люди забываются в короткой дреме, но тут же просыпаются от ледяного холода. Или кто-то на кого-то наступает, потому что в темноте нельзя различить, куда можно поставить ногу. О покое, о возможности хоть немного выспаться в этих условиях невозможно и подумать. Уже шесть ночей без сна — и кто знает сколько еще.

Одна женщина внезапно прыгает за борт и в ту же секунду исчезает под водой. Два парня сразу же прыгают вслед за ней. Нам удается ценой бесконечных усилий затащить её — уже потерявшую сознание — на баржу. У некоторых женщин снова пробуждаются человеческие чувства. После того, как спасенная приходит в сознание, ей помогают надеть сухую одежду. Меня одолевают сомнения: правильно ли было вытаскивать эту женщину из воды: Имело ли смысл спасать её, чтобы она продолжала мучиться дальше? Мне становится все яснее, что у нас в таких условиях мало шансов пережить наших мучителей. Здесь не будет никакого толку от самых больших усилий; в этой ситуации вся борьба за физическое существование кажется бессмысленной. Я чувствую себя так, будто последние три года я только и делал, что врезался головой в резиновую стену, которая отбрасывала меня обратно, не давая сделать и шага вперед.

 

Серым утром наш караван продолжает движение дальше. Баржи отцепляют друг от друга, каждая из них по одной проходит шлюз, затем мы стремительно проходим через пороги мимо старых рыбацких челноков и оказываемся в спокойных водах.

Каждый из нас страстно желает попасть в этот сомнительный рай — Штуттгоф; даже концлагерь после такой поездки кажется нам спасительным оазисом. Наш караван идет по узким каналам. На берегу стоят женщины в одежде арестанток, с картофельными мотыгами в руках, и машут нам, когда мы проплываем мимо. Эти машущие руками женщины придают бодрости многим из нас. Мы начинаем мечтать о сельскохозяйственных работах, и каждому в связи с этим представляется большая кастрюля, полная картофельного пюре.

 

Штуттгоф

Давно наступила вторая половина дня, когда мы оказываемся в деревне Штуттгоф. Сначала высаживают женщин. Все проходит и правда быстро, но, несмотря на это, наступает кромешная темнота, когда мы покидаем нашу баржу после трехдневного рейса. Проводится обычная перекличка, потом мы начинаем идти, и местные жители сопровождают нас не самыми дружелюбными словами. Это первый признак того, что мы снова на немецкой земле. Затем я читаю вывеску на ярко освещенном магазине, где уже выцвели буквы: «Здесь ты покупаешь у немецкого предпринимателя». Со смешанными чувствами мы больше ковыляем, чем идем по местности. Некоторые из нас настолько ослабли, что больше не могут идти; мы попеременно несем их. Только теперь я замечаю, что часть сопровождающих нас эсэсовцев идет с собаками на поводках.

 

Вскоре уже виден лагерь, освещенный бесчисленными прожекторами. Это первое впечатление — прожектора и колючая проволока, которая здесь еще и под напряжением. Сам того не желая, вспоминаю фразу одного немецкого комика, который однажды где-то в Германии вышел на сцену и рассказал, как недавно ехал по железной дороге и проезжал мимо лагеря, с множеством прожекторов, сторожевых вышек и колючей проволоки. И тут он подумал: сколько же ума понадобится тому, кто захочет туда проникнуть!..

 

Снова перекличка, и затем мы в довольно подавленном состоянии входим в этот сомнительный рай. Хорошей славы этот лагерь себе не снискал, поскольку уже на баржах ходили разговоры, что здесь есть крематорий, из трубы которого всегда идет дым.

 

«Всем внимание! вдруг слышим мы, подойдя к пункту санобработки. Ваши ценности, часы, кольца, золотые вещи и все такое можете сдать сразу на входе, тогда потом не нужно будет тащить их к писарям». Фельдфебель говорит с нами почти любезным, дружеским тоном. Но дальше у него с нами так ничего не выйдет — для этого мы уже слишком опытные лагерные лисы. Кажется, он заметил, что такой тон нас теперь не обманет, и поэтому энергично продолжает:

«Так, шмотки, которые у вас есть, и полотенца, и мыло — все оставить снаружи. Чтобы никто из вас в мойку не проносил ничего, кроме башмаков — понятно?»

«Так точно», - отзывается сотня голосов. Но ни у кого нет и мысли подчиняться приказу. Так или иначе, думает каждый из нас, придется расстаться с одежонкой, которую носят в хлебных мешочках, или с электробритвой. Самое правильное — попытаться что-нибудь пронести тайком через санобработку. Если не получится, то максимум, что за это будет — дадут пару раз по лицу.

Потом первые пятьдесят человек заходят в моечное отделение. Один спрятал мешочек с бритвенными принадлежностями в башмак, другому удается (кто знает как?) сохранить свои документы. Двое других заняты тем, что приклеивают пластырем деньги под стельки ботинок, остальные закрывают их, встав вокруг. Когда поблизости оказывается эсэсовец, из уст в уста передается слово «шишо».

Каждый пытается каким-то своим способом сохранить ценности, которые до сих пор удавалось спасти. Самые хитрые еще в Риге зашили свои ценности в ботинки; им тут лучше всего, потому что если они смогут пронести свои ботинки, то первые месяцы в лагере точно не будут страдать от голода.

В моечном отделении, кажется, царит оживление; слышно ворчание фельдфебеля. Судя по всему, он что-то у кого-то нашел. Один человек с очень длинными волосами пытается спрятать в свою шевелюру обручальное кольцо. «Они его не получат, бормочет он, или я его выкину». И на самом деле, многие выбрасывают свои часы и кольца в сортир. Кто-то предпочитает другой метод: не выкидывать вещи, а закапывать их. Ногами, очень осторожно выкапывают они ямки в песке, потом всё кладут туда, надеясь, что, может быть, им все-таки удастся вернуться на это место. Я совершенно уверен, что здесь (как и в Риге), после дезинфекции это место прочешет эсэсовец с граблями.

 

В любом случае, этим вечером все идет очень быстро. Входим в душевую. В дверях стоят два эсэсовца и обыскивают входящих. Открыть рот, расставить пальцы; другой вытряхивает ботинки, но находит у меня только несколько паспортных фотокарточек. Он их изымает. Просто счастье, что сейчас все должны проходить быстро — они могут делать только выборочный обыск. Потом на десять секунд дают воду, и ты снова снаружи, все тело мокрое, а вокруг полночь. В стороне стоят несколько заключенных в полосатой одежде и передают что-то по кругу.

Спустя короткое время все уже экипированы по-новому — только не для наступающей зимы, а для жаркого лета. Сейчас уже, по меньшей мере, двенадцать часов ночи. Наконец раздается команда маршировать в жилой лагерь.

«Запевай!» — командует отрядный, который нас сопровождает. Мы смотрим друг на друга, мы смертельно устали, от переутомления почти не можем идти, но отрядный командует «запевать».

«Ну, скоро вы там, свиньи? — слышим мы снова его голос. — Запевай, я сказал!»

«Мы ничего не знаем», — осмеливается сказать один из нас. И тут же получает кулаком в лицо.

«Я вас научу петь, твари ленивые!» — снова рычит отрядный. Впереди, в первом ряду, кто-то набирается сил и начинает петь «Любит мельник погулять». Некоторые подхватывают, и так мы маршируем к жилому лагерю Штуттгоф, смеясь сквозь слезы.

 

Октябрь 1944-го года

Барак номер три здесь для новоприбывших. Неважно, сто их или тысяча — неважно — всех в третий барак. Здесь находятся трехъярусные военные кровати, ширина каждой семьдесят сантиметров, и на каждой спят по четыре человека. Это как раз то, о чем мы так тосковали на баржах. Я сижу на третьем ярусе вместе со Штефаном, Робертом и одним евреем из Киля. Духота, хоть топор вешай. Наверху это выдержать невозможно.

. . .

Весь день мимо нашего лагеря проезжают русские части. Во главе отделений — большие, сильные женщины с карабинами на ремнях. Потом скачут казаки на хорошо объезженных лошадях. Они выискивают немецких солдат, спрятавшихся в полях. Так мимо нашего лагеря тянется бесконечный поток воинских частей. Иногда мы стоим у дороги, чтобы помахать им. Когда они видят нас в полосатых формах, они начинают, не останавливаясь, бросать нам еду — хлеб, масло, сало, колбасу; скоро у каждого из нас её столько, что не съешь и за несколько месяцев. И все-таки люди снова и снова выходят на дорогу, чтобы получить новые дары — это как сон, в котором боишься проснуться.

Вечером, перед тем, как мы засыпаем, открывается дверь, в комнату, где я лежу с Вальтером, евреем из Ганновера, входят немецкий фельдфебель и несколько немецких солдат. За ними стоит русский часовой.

«Товарищи, — начинает говорить фельдфебель, — у нас приказ от нашего капитана, уложить вас спать по-человечески». Меня как ударило. Он нас назвал товарищами. Еще вчера мы были недочеловеками, а сегодня — товарищи? Я вскакиваю на ноги — вся ярость, все отчаяние прошедших лет рвется из меня наружу.

«Сукин ты сын, — кричу я, пользуясь эсесовскими выражениями, — хочешь сделать так, чтобы тебе дали уйти отсюда?»

«Но, товарищ, — снова говорит фельдфебель, — нам теперь это уже не удастся».

Все выражения, которым я научился у эсэсовцев, обрушиваются на него. Жизнь перевернулась, и это впервые доходит до моего сознания. Теперь я могу кричать и выпустить свою ярость на этих бестий — я ждал этого годы.

 

Потом пленные немцы под охраной русского солдата покидают нашу комнату. Теперь я не могу заснуть, мое сердце стучит так, что вот-вот разоврется от пережитого волнения. Он говорил нам «товарищи», снова вспыхивает мысль в голове. Я ему не товарищ.

Апрель 1945 г.

После нескольких недель постельного режима русская женщина-врач разрешает мне встать и выйти из барака, чтобы посидеть на солнце. Потом я начинаю гулять, сначала вокруг лагеря, но ноги не хотят работать так, как хотелось бы мне. На следующий день я прохожу чуть больше, и чувствую, как медленно, очень медленно возвращаются ко мне силы.

Посреди бывшего места для построения пленные немцы вырыли братскую могилу, там похоронены наши мертвые. Русский комендант лагеря ставит памятник — красную деревянную пирамиду с серпом и молотом. Спустя несколько дней выжившие покидают лагерь смерти Рибен, чтобы отправиться в более крупный сборный пункт.

 

Через короткое время нас снова привлекают к работе. Русские сгоняют скотину из окружающей местности, чтобы погрузить её для отправки в Россию. Мы пасем коров на лугах и сторожим скотину вместе с русскими солдатами. Чаще всего я стою в смене с одним монголом. Оживленная беседа между нами не складывается, и он пробует учить меня своему родному языку. Он показывает пальцем на луну и говорит по-своему: «луна». Когда я повторяю за ним, он радуется, как ребенок. Чаще всего он исчезает, немного побыв на посту, и оставляет меня одного.

К нам приезжает русским офицер. Через несколько минут приходит монгол, преподающий мне свой язык, и отводит в господский дом, ведя перед собой и подталкивая в спину винтовкой. Там меня сажают на пол и запирают. На следующее утро приходит русский комендант с монголом, оба смеются и отпускают меня. Все-таки поведение этих людей предсказать невозможно…

В начале мая нас отвозят в Нойштадт, который находится в Померании. Мы едем в повозках через живописную местность; в начале и конце колонны русские солдаты. На всех перекрестках стоят дорожные заграждения. Нас все время пересчитывают перед тем, как пропустить. Иногда на улицах видны большие плакаты, где изображен красноармеец, который ставит ногу на живот лежащему на земле немецкому солдату и при этом машет красным флагом. Так наша колонна, идущая в Нойштадт, становится шествием победителей. Везде на дорогах улыбающиеся, дружелюбные люди; евреи с востока поют русские песни, и мне кажется, что братство народов здесь на короткое время становится реальностью.

В Нойштадте меня снова возвращают на землю. Поляк произносит короткую речь.

«Эстонцы, латыши, литовцы, — говорит он, — через несколько дней отправятся на родину. А немцы, — иронически продолжает он, — поедут в свой «фатерлянд». Через несколько дней я стою перед русским военным комендантом Нойштадта, чтобы он заверил мне документы, выданные нойштадским магистратом — они должны мне гарантировать беспрепятственное возвращение на родину. Из номеров мы снова превратились в людей.

«Что вы хотите?» — спрашивает он меня через переводчика. Я даю ему документы двадцати выживших евреев из Германии и прошу через переводчика разрешить поездку. Я прошу ему сказать, что уже половина четвертого, а в четыре часа отходит наш поезд в Данциг.

Но у коменданта времени много. Он вытаскивает из портсигара сигарету, ищет спички, в это время в комнату входит другой офицер и вытаскивает у него сигарету изо рта. Тогда он берет в зубы другую сигарету, но ее снова забирает другой офицер. Когда он, наконец, закуривает сигарету, то начинает раскладывать документы в нужном порядке. Потом он начинает искать печать. Открыты и перерыты все ящики письменного стола, но печати нет. Наконец он засовывает руку в карман, достает носовой платок, в который завернута печать.

Вскоре он находит и штемпельную подушечку, и через несколько минут мои документы заверены и в них стоит печать. Теперь быстрее на вокзал — там уже нас ждет небольшая группа из мужчин и женщин.

Но уже в Данциге возникают первые препятствия. У вокзального заграждения польские часовые пропускают нас, но на выходе изрешеченного пулями вокзального помещения стоит русская охрана, которая еще раз проверяет документы. На нас, мужчинах, старая немецкая рабочая форма, поскольку для нас не было приготовлено гражданской одежды. Я показываю русскому часовому наши документы, сообщаю количество человек, говорю «Штуттгоф». Тогда он раздумывает и приказывает нам встать слева от выхода из вокзала. Потом он подходит ко мне и спрашивает по-русски: «Старший?». Я согласно киваю головой. «Давай, в комендатуру» — говорит он.

Русские часовые моментально перестраивают нас и ведут через вокзальную площадь в комендатуру, и снова за нами закрываются ворота. Меня ведут к коменданту. Один срывает с моей спины рюкзак, ругается по-русски: «Германский, не еврей, евреям капут». Начинает рыться в моем рюкзаке, находит белье и какие-то продукты. Потом он обыскивает багаж остальных и приказывает отвести нас обратно на станцию. Но мы не получили обратно наши документы, а без них, как понимает каждый из нас, мы вне закона. Нерешительно стоим мы перед комендатурой и советуемся, когда вдруг наверху открывается окно, показывается голова коменданта, и какие-то из наших документов через несколько секунд падают на землю.

Проходит ночь в полностью разрушенном Данциге. Утром открытый грузовой поезд везет нас в Шнайдемюль. Нам говорят, что еще сегодня вечером должен пойти поезд в сторону Берлина. Но в поезд не сесть: поляки евреев в поезд не пускают. Везде нас ругают последними словами. Мы решаем поехать на крышах вагонов. Один из нас карабкается наверх, чтобы взять наши рюкзаки, когда поезд совершенно неожиданно трогается и уезжает вместе с Игнацем и багажом нескольких человек.

Через несколько часов приходит грузовой поезд, который медленно довозит нас до Кёпеника, что в сорока километрах от Берлина. Трамвай забирает нашу группу, и вот мы в Берлине. Часами мы по разрушенным улицам ищем ночлег. Берлинцы, у которых мы спрашиваем, как найти еврейскую организацию, ошеломленно качают головами. Здесь больше нет евреев. Берлин без евреев!

На Дёнхофплатц мы устраиваем небольшую передышку. Я вспоминаю, что раньше здесь была большая выставка воздухоплавания. Мы советуемся, не зная, куда идти. Напротив нас на скамейке сидит пожилая женщина; я начинаю говорить с ней, спрашиваю, не знает ли она какого-нибудь еврея, у которого мы могли бы получить информацию о еврейской организации взаимопомощи. Она только качает головой, но вдруг вспоминает, что где-то на ее улице живет пара в смешанном браке. Вскоре мы узнаем, куда идти. Бывшая еврейская больница на Иранише штрассе — приют для бездомных евреев. Нас всех принимают с большой радостью. Теперь у нас есть пристанище и питание. Помещения чистые, на кроватях белое белье. Мы получаем другую одежду, и вскоре все напряжение от поездки забыто.

Встречаю здесь Розель Закс из Либау и не верю своим глазам: навстречу мне с распростертыми объятиями идет молодая девушка, которая там, в трюме, дала мне хлеба. Радость наша огромна, случилось чудо. Она рассказывает мне, что собиралась ехать в Фюрт, чтобы поискать своих родных. Спустя год мы поженились в Любеке. Я всегда буду ей благодарен: она придала мне мужества в самые мрачные часы моей жизни.

 

Несколько дней отдыха в Берлине, потом я еду дальше с моими евреями из Гамбурга. Наша цель — Любек. Мы едем в полностью загруженных товарных поездах и на маленьких повозках с русскими, кочуем с места на место, из города в город, пока не прибываем в маленький город неподалеку от Шверина на границу русской оккупационной зоны. Русские не хотят пропускать нас через границу, хотя часовым я постоянно тычу в нос своими документами с печатью русского коменданта, который разрешил мне беспрепятственное возвращение на родину.

«Комендатура, — только и отвечает по-русски часовой, — комендатура».

Ничего с ним не поделаешь. Мы движемся дальше, приходим в маленькую деревню примерно в трех километрах от границы. Один крестьянин принимает нас после того, как мы говорим, что хотим «на ту сторону». Мы выезжаем с ним на его картофельное поле и начинаем работать, а в это время он точно описывает нам приграничную полосу и говорит, где находится два маленьких моста через пограничные реки.

Вечером он возвращается в деревню один. Мы лежим в пшеничном поле и ждем темноты, чтобы проползти через границу. Около двенадцати ночи мы отправляемся, идем вдоль пшеничных полей, пересекаем канавы, спотыкаемся о корни деревьев, которые растут по краям полей. Стоит светлая лунная ночь, вдали слышен топот лошадей, а потом — окрики русских часовых, которые стоят в темноте, невидимые для нас. Мы ждем полчаса, ползем дальше. Ветки трещат у нас под ногами, испуганно вспархивают птицы. Мы начинаем нервничать, сомневаемся, правильной ли дорогой идем. Но вот появляется маленькая речка, а в нескольких метрах справа — тот мостик, о котором нам говорили. Лес прячет нас. Мы прыгаем от дерева к дереву, пересекаем лесную дорогу, пересекаем широкую канаву и облегченно вздыхаем — теперь, по описанию крестьянина, мы на английской территории.

Утром мы в Шверине. Английский солдат останавливает на Любекском шоссе автомобиль, который идет в Любек, и через два часа мы входим через старые городские ворота в центр города. Мне становится печально, и вместе с тем я горд. Перед моими глазами стоит длинная вереница уезжающих людей, я вижу перед собой мать и банды в коричневой форме, которые болтаются по улицам, бьют стекла и громят магазины. «Те же переулки…», — вспоминается мне песня из гетто, но тотчас же я понимаю, что не хочу больше видеть эти переулки.

На вернувшихся обращают мало внимания. Только мясник, у которого я много лет подряд покупал для нас, узнав меня, добавил сверху четверть фунта колбасы.

Когда я регистрируюсь в полицейском управлении, за столом сидит тот же чиновник, который когда-то забрал у меня ключ. «Но, господин Кац, — спрашивает он меня, — где же вы были все это время? Вы же так и не выписались!»

Спустя несколько месяцев корабль несет нас по морю на новую родину. Нас окружают остроносые лодки, солнце улыбается и машут руками люди, воют сирены, когда корабль медленно проходит в гавань мимо Статуи свободы.

 

Начинается новая жизнь.

1 День взятия националистами власти. Гитлер назначается рейхсканцлером.

2 Песня Хорста Весселя в 1930 году стала официальным гимном НСДАП.

3 Бойкот евреям или «Еврейский бойкот» от 1-го апреля 1933 г.: партия национал-социалистов в этот день отдала распоряжение правительству утвердить ограниченный бойкот еврейских магазинов.

4 Бертольд Кац. Сегодня — кантор еврейской общины в Любеке.

5 Здесь: антисемитизм.

6 Грюншпан: Гершель Грюншпан 7 ноября в Париже застрелил секретаря посольства Эрнста фон Рата, что дало повод национал-социалистам устроить 9 ноября погром, названный «Хрустальная ночь».

7 Звезда еврея: После 19.9.1941 г. Все евреи старше шести лет в границах империи должны были на людях иметь на груди шестиконечную, величиной с ладонь звезду из желтой материи и с хорошо различимой надписью «Еврей». Упоминание звезды в этом месте имеет место слишком рано, однако относится ко времени пребывания в Падеборне до 28.11.1941 г.

8 Доктор Лео Бек (1873—1956): раввин Берлина с 1912 г., с 1933 по 1943 гг. президент представительства германских евреев в правительстве. С 1943 по 1945 г. находился в концлагере Терезиенштадт, затем жил Лондон.

9 «Хатиква (Надежда)». Песня сионистов. Сегодня — национальный гимн государства Израиль.

10 Онег Шабат: «наслаждение субботой» — время песнопений и совместной трапезы в ходе празднования в субботний день.

11 Мойслинг: местечко на юго-западе от Любека. Первое еврейское поселение около 1650 года. После временного послабления в возможностях расселения по городу во время французской оккупации в 1880—1813 гг. в Мойслинге по распоряжению сената Любека в 1823 г. было создано еврейское гетто. Уравнивание в гражданских правах произошло после 1848 г. В 1872 синагога в Мойслинге была закрыта.

12 Рига — столица Латвии.

13 Йозеф Цви Карлебах — был раввином в Германии, ученым-натуралистом и писателем, родился 30 января 1883 г. и погиб 26 марта 1942 г. под Ригой.

14 Талит: прямоугольное молитвенное покрывало.

15 Рош а-Шана: праздник нового года.

16 Новогоднее приветствие на ашкеназском диалекте.

17 Рахель Блувштейн: поэтесса начала 20 века, писавшая на иврите и подписывавшаяся одним именем.

18 «Их вил ахейм»: «Я хочу домой» — известная песня на идиш.

19 Данциг: порт Гданьск в Польше.

En överlevandes minnen
Translated by Hanna Sjöberg

Kapitel 1
Lübeck
Januari 1933 – december 1941

30 januari 1933
Det står många människor framför Rådhuset i Lübeck. Jag kommer just från skolan med min portfölj full med böcker, jag korsar torget och stannar till vid den väntande folksamlingen. Vad de väntar på vet jag inte. Några minuter senare marscherar ett kompani SA-män upp framför Rådhuset. Alla skriker "Heil". Några SA-män tar sig in i Rådhuset bara för att strax komma ut igen med en civilklädd person emellan sig. En man som står bredvid mig säger att det är den socialdemokratiska polissenatorn Mehrlein. Två SA-män har dykt upp på Rådhusets balkong och hissar hakkorsflaggan. Folk höjer armarna och sjunger Tysklandshymnen och Horst Wessel-sången. Däremellan skriker ett par gamla tanter: "Heil". Sången och vrålen dröjer kvar i mina öron långt efter att jag vikit om hörnet.

1 april 1933
Bojkott. Stora gula affischer sätts upp på alla judiska butiker. Framför vår lilla läderhandel på Braunstraße står SA-män och hindrar kunderna från att komma in i butiken. En SA-man slår min bror i ansiktet med knuten näve när han försöker gå in i vår butik. Han kommer hem djupt nedstämd och säger till mamma: "Nu är det slut med judarna."

Maj 1934
Vi har nu "raslära" i skolan. Köpke, min lärare på realskolan, försöker vara objektiv. Efter att ha tagit upp de nordiska och dinariska raserna vänder han sig till den judiska rasen. Han säger att judarna är olika. Varken bättre eller sämre, bara annorlunda. Jag håller med.

September 1934
I skolan har vi idrott på Buniamshof. Vi spelar alltid fotboll där. Nu beordras vi elever att möta motståndarlaget med den tyska hälsningen. Jag höjer inte armen. Efter matchen kommer idrottsläraren till mig och säger att jag måste höja upp armen som alla andra elever. Jag säger till honom att jag är jude. Han svarar att då har jag inte längre något att göra på en tysk idrottsplan. Mina kamrater frågar mig om det är sant att vi brukar dricka kristet blod till påsk. När jag berättar om det för mamma tar hon mig i famnen, klappar mig och säger: "Det är Risches."

Witzenhausen nära Kassel, december 1935
Här går jag som handelslärling hos Kugelmann. Butiken ligger direkt vid torget. Vi har två stora skyltfönster, varje morgon är de nedkletade med antisemitiska slagord. Numera kommer sällan kunder in i butiken, och i så fall smyger de sig ut genom bakdörren så att ingen kan se dem.
När jag går ute på gatan flyger stenar eller svordomar efter mig. Även om jag inte känner någon i den här främmande staden så vet alla att jag är jude. I handelsskolan står ett talspråk skrivet på tavlan: "Juden vinner med lögnen och dör med sanningen" (Adolf Hitler, Mein Kampf) Jag säger till läraren Röper att jag inte kan arbeta när det står där. Han säger att det är ett läroämne. Jag packar ihop mina böcker och går hem. Några dagar senare måste min chef betala böter för att jag lämnat klassen utan tillstånd.
Vi har en liten vingård vid Werras strand. Ibland står min cykel nedanför sluttningen. Två tyska pojkar närmar sig, välter min cykel och försöker förstöra den. ”Med din cykel kan vi göra vad vi vill”, säger de, ”du är ju jude”. Efteråt leder jag cykeln hem.

Augusti 1936
Jag är på besök i Lübeck. Det påstås att judiska domare ska ha dömt tyska medborgare i Polen. Det hålls protestmöten. En hord halvvuxna pojkar rusar genom stadens gator. Plötsligt står de framför vår butik och börjar sjunga hatiska sånger. Andra gastar: ”Hämta ut juden!” Klungan knuffar på bakifrån och ett trettiotal grabbar tränger in genom den öppna dörren in i butiken. Läderbitar flyger i luften, flaskor med lädersvärta smäller mot väggen, spikar av alla slag kastas omkring i butiken. Några har från båda sidor tagit sig in bakom disken. De slänger min bror som en gummiboll in i den rasande horden. Men jag står kvar framför disken och iakttar den allt vildare mobben, för de känner inte igen mig. De för min bror med bakåtvridna armar genom stadens huvudgator. Efter att hopen lämnat ser jag att innehållet i kassan har försvunnit. På polisstationen hittar jag min bror blåslagen. Zipper, i vit urmakarrock, och Schachtel, en annan läderhandlare, är också där. De tre spelar skat tills de skickas hem på kvällen.

Juni 1937
Lärlingsutbildningen i Witzenhausen har jag lämnat för att fortsätta den i en butik i Lübeck. Det finns nu nästan inga judiska ungdomar kvar i staden. Jag köper en liten kanot för att kunna sporta lite. Att hitta en plats att ha kanoten på visar sig vara svårt, att förvara en båt åt en jude kan medföra olägenheter, men när jag lägger några mark i handen på mannen tar han min kanot tills vidare. Ute på vattnet stoppas jag upprepade gånger. Alla båtar måste vara försedda med riksflaggan, säger sjöpolisen. Så jag kan bara paddla på kvällen för att inte bli igenkänd i mörkret.

November 1938
Min avdelningschef Josef säger att det ser mycket dystert ut. Han tycker inte om det där med Grynszpan. Det ligger något i luften, säger han. När jag följer min flickvän hem på kvällen säger hon att jag ser spöken. På natten mellan den nionde och tionde november vandaliseras alla judiska butiker och lägenheter. Min bror grips på gatan. Mig hittar Gestapo inte hemma. Av min syster får jag hundra mark till min flykt. Medan jag ännu är med henne hör jag ljudet av stövlar uppför trapporna. Jag ilar två trappor upp till vinden.
"Är Josef Katz här?" frågar mannen från Gestapo min syster.
"Nej, han är inte här", hör jag min syster svara.
Han hävdar att han har order att genomsöka huset. Han sliter upp alla lådor och letar igenom och vräker ut allting. Han tar med sig min bankbok från sparkassan och mammas kontanter. Min syster frågar honom om han kan legitimera sig.
"Håll käften", säger han, "annars örfilar jag upp dig."
Efter att mannen från Gestapo har lämnat lägenheten försvinner också jag. Mitt resmål är Hamburg. Vid spärren till Lübecks järnvägsstation ser jag poliser som noggrant granskar alla som passerar spärren. Jag ser ingen annan utväg än att ta spårvagnen till Schwartau. Där, i väntrummet, måste jag ha något att äta eftersom jag inte har ätit på hela dagen. Värden sätter på radion. Jag kan höra hur Göring vill slå mynt av Grynszpan. Två SA-män i uniform sätter sig vid mitt bord. Den ene berättar för den andre att synagogor förstörs i hela Tyskland. "Vad har dessa orientaliska byggnader på tysk mark att göra!" Jag stoppar brödet i fickan, jag har förlorat aptiten. Sen reser jag via Lübeck till Hamburg.
Nästa morgon får jag ett telegram från min mor där hon ber mig att komma hem så snart som möjligt. I annat fall kommer hon att gripas. Jag tar nästa tåg tillbaka till Lübeck. Där övernattar jag hos min farbror i Fischergrube. Klockan fyra på eftermiddagen ringer dörrklockan. Jag tittar genom nyckelhålet - Gestapo.
"Är du Josef Katz?" frågar polisen mig.
"Ja."
"Klä på dig."
Jag tar min rock, sätter på mig hatten och knyter halsduken.
"Du känner Holzblatt, eller hur?" frågar polisen i trappan. Jag säger nej, för jag har bestämt mig för att inte känna någon och inte veta någonting. Han ger mig en örfil.
"Så klart du känner Holzblatt från Hüxstraße", säger han. "Varför ljuger du?"
Han får inget mer svar av mig, och sen går vi båda i samförstånd genom innerstadens livligt trafikerade gator till polishögkvarteret. Där träffar jag på några gamla bekanta, Morgenstern och Selmansohn. Vi hälsar på varandra som gamla fängelsekunder. Lite senare anländer fångtransportbilen "Grüne Minna" som tar oss till fängelset i Lauerhof. Polisen som tar emot oss säger att vi har förts hit för eget skydd. Sen återfinner jag mig i en cell med tolv andra judar. Jag kommer precis i tid till att vaktmästaren lägger upp en salt sill och tre kokta potatisar på bordet till var och en av oss.
Doktor Bade, en av medfångarna, börjar nästa dag en föreläsningsserie om engelsk demokrati. En livlig diskussion uppstår. Varje dag får vi vara en timme utomhus. På fängelsegården spatserar vi tre meter bakom varandra. En äldre tysk fånge går först. Jag observerar hur han hela tiden talar med en fånge på andra våningen med tyst teckenspråk. Senare säger doktor Bade att de två informerade varandra om de senaste politiska nyheterna, om miljarden och så vidare.
Jag släpps den tjugonde december. Min syster har ordnat så att jag kan resa till Shanghai, men jag bestämmer mig för att stanna hos min gamla mamma, klimatet där vore olidligt för henne.

Omskolningsläger i Paderborn, april 1940
Det regnar. Vårstormar drar fram genom de nästan öde gränderna i Paderborn. En grupp judar sopar gatorna. De bär alla den gula judestjärnan på vänster bröst. I det stora hela har man vant sig vid judarna i denna lilla västfaliska stad. Då och då, när några skolbarn går förbi, flyger ett par antisemitiska fraser över oss. Ibland sjunger de också nidvisan "Stjärnorna strålar" . Men det finns även en motsatt hållning. En katolsk präst lyfter på hatten för varje jude han möter. På vänstra sidan av gatan går judarnas arbetsledare, en gammal gatsopare i lång regnrock och huva.
"Hej du!" ropar han till mig. "Ta med dig mitten!" I mitten ligger det hästspillning. "Så här gör man!" Han tar kvasten ur min hand och börjar skrubba gatan ren med baksidan av den. "Ni judar här i Tyskland", han vänder sig till mig, "har det fortfarande bra”. ”Men judarna i Polen har inget att skratta åt. Jag vill inte prata om det, för min son är soldat där och jag hörde det från honom när han var på permission senast." Han nickar inkännande. Jag kan inte få den gamle mannens ord ur huvudet på hela dagen. Jag anar inget gott.

Berlin, oktober 1940
Moezah (den judiska församlingsförvaltningen) i Paderborn har beslutat att skicka mig till ett sex månader långt Palestinaseminarium i Berlin för att jag ska kunna fördjupa min kunskap i judisk historia. Från varje tysk kibbutz deltar två Chawerim (vänner) i seminariet. Representanter för den judiska församlingen är också närvarande. Överrabbinen doktor Baeck håller öppningstalet. Han säger: "I denna tid, när huset vi bor i hotar att störta samman över oss, sätter vi oss ner för att följa den judiska traditionens urgamla sedvänja, att lära oss och att tränga in i våra förfäders andliga arv. Vi klär inte vårt folk i uniformer!", utbrister han. "Glöm aldrig att ni ser med ögon och hör med öron som är tusentals år äldre än våra medmänniskors. Chamushim Taaluh (välrustade ska ni dra ut)", fortsätter han. Sedan sjunger vi Hatikvah och inleder vårt arbete. Lektionerna börjar klockan nio på morgonen på Chorinerstraße och pågår fram till klockan ett vid middagstid, sen går vi och äter i den allmänna matsalen på Johannesstraße. Från klockan två till sex har vi lektioner igen.
Det är ofta flyglarm i Berlin nu. Jag bor nära Kurfürstendamm hos en judisk familj. Vi judar får inte komma in i det "ariska" skyddsrummet. Vi måste stanna utanför källaren. Ibland pågår det i flera timmar och då kommer jag alltid dödstrött till undervisningen.
På lördagseftermiddagen efter Oneg Shabbath tar jag en promenad med Rosel Strauss. Vi promenerar långsamt genom Brandenburger Tor upp på Unter den Linden. Plötsligt rusar en stor man i lång grå vinterrock och med skaftstövlar med sporrar mot oss. "Judar", skriker han, "stick härifrån!" Han fortsätter att följa efter oss tills vi svänger in på Leipziger Straße och försvinner in i folkmassan.

Paderborn, mars 1941
Efter att jag kommit tillbaka från Berlin börjar jag förmedla det jag lärt mig på seminariet till Chawerimgruppen. Men nu är det inte längre en lämplig tid för studier. Från hela Tyskland kommer underrättelser om deportationer av judar. Telefonen ringer oavbrutet. Föräldrar ber sina barn att komma hem för att följa dem på vägen ut i det okända.

Paderborn, 28 november 1941
Jag får ett telegram där min mor ber mig att genast komma hem. Hon har fått sin evakueringsorder. Jag skaffar tillstånd av Gestapo i Paderborn att frivilligt ansluta mig till denna transport. Gestapo i Lübeck godkänner detta per telegram.

 

Kapitel 2
Deportation
December 1941 – April 1942

December 1941
Vi går in på polisstationen, bredvid mig går en annan jude från Lübeck. I handen har jag nyckeln till vår lägenhet. "Jag skulle ha med Katz nycklar från Braunstraße 7."
"Ge hit dem!" säger polisen bakom skrivbordet. Sen börjar han fästa en namnskylt på nyckeln.
"Se till att ni kommer till i uppsamlingslägret", börjar han gorma åt mig. "Ni vet att ni bara får vara ute på gatan till klockan åtta. Ge er iväg!."
"Nu är vi hemlösa", säger jag till min kamrat när jag är ute igen.
”Du kan lägga till hur mycket som helst”, säger han, ”inga rättigheter, ingen heder, inget skydd, inget arbete...”
Vi är överens om att vi har blivit av med allt, också våra hem.
Alla är redan i uppsamlingslägret. Fru Prenski med sina tre små barn, den 84-åriga fru Cohn, Simson Carlebach, vår Chasan (kantor) och även den katolska läraren från Sophienstraße. Hon säger till mig att hennes föräldrar var döpta och att hon inte har något med den här affären att göra. Sammanlagt är vi nittio judar från Lübeck. Här finns lilla Margot Salfeldt, en blond flicka på fjorton år. Margot säger att hon är glad över att äntligen få vara bland judar, men hon är orolig för sin mor som redan är över femtio. Jag försöker trösta henne och förklarar att det säkert kommer att finnas arbete för alla där borta även för hennes mamma, som fortfarande kan göra lättare hushållsarbete. Ja, det kan hon förstå, svarar Margot. Men vad gör gamla fru Cohn här, eller gamle herr Carlebach? Hon misstänker att något är fel. Min farbror är av samma åsikt. Han säger: "Jag skulle förstå om de skickade dig österut för du är ung och stark. Men vad de ska de med oss gamla människor där borta, det begriper jag inte."
Nästa morgon är det kontroll av packningen. Det har kommit tre Gestapomän. Vi måste alla visa upp våra evakueringsorder och sedan öppna bagaget. Jag märker att sökningen är mycket oprecis, som om tjänstemännen visste att vi aldrig skulle få se vårt bagage igen. På evakueringsblanketten ser jag att den som inte följer denna order kan få fängelse i upp till tio år. Dessutom konfiskeras all lös och fast egendom. Det är förbjudet att ta med eller förstöra något i lägenheten. Handbagage på högst 50 kg är tillåtet. Min farbror har i hast införskaffat en järnspis eftersom han tror att det kommer att bli väldigt kallt därborta i öst. Vi tar med oss vår symaskin. Min mamma tror att hon kanske kan tjäna något med att sy därborta.
Vid elvatiden kommer två stora bussar från Lübecks spårvagnsbolag. Alla vi nittio stiger raskt på. Jag tänker för mig själv att detta måste vara första gången som Carlebach och Cohn är ute och åker på en sabbat. De är de sista judarna från Lübeck, vars Owoaut Awotenu (förfäder) kom från Moisling, det tidigare ghettot i Lübeck. Bussarna kör iväg. Några nyfikna människor på gatan gör hånfulla kommentarer. "Skönt att de förbannade judarna äntligen kommer iväg härifrån." En gammal kvinna på andra sidan gatan gråter.
På Lübecks station står två specialtåg beredda. Det har uppvärmda passagerarvagnar. Vi lämnar stationen långsamt och snart har den gamla stadens torn försvunnit i den gråa vinterdimman. I Oldesloe, säger man, ska vi anslutas till en transport från Hamburg. Mannen från Gestapo som följer med oss säger att vi ska till Riga. I Oldesloe är vi redan väntade. Överrabbin Carlebach går förbi längs vagnarna, lyfter hela tiden på hatten och stannar vid min mammas fönster. "Hej, Emma", säger han. "Det var länge sen vi sågs." Efter att ha utbytt några hälsningsord säger min mor att hon inte kan förstå vad Reschoim (de kristna) gör med oss gamla.
"Vad de än gör med oss, Emma", säger överrabbinen, "måste vi hoppas på det bästa". Han skakar hennes hand och går vidare. Här och där stannar han till och säger några vänliga ord till var och en. Min mamma berättar att de var skolkamrater.
Under tiden har Judiska välgörenhetsföreningen delat ut matransoner i kupéerna. Det långa tåget med tolv hundra judar rullar långsamt ut ur stationshallen följt av lyckönskningar från de kvarblivna medlemmarna i Hamburgs Judiska välgörenhetsförening.
Vid nästa station låses tågvagnarnas dörrar. Poliser med gevär på axeln har tagit över bevakningen. Nu blir det andra bud. Vi får inte längre titta ut genom fönstren eller ta kontakt med de fria människorna på stationerna där tåget stannar. Jag ser ingen annan utväg än att kasta ut mina vykort som jag skrivit till några vänner genom fönstret. Tåget stannar alltmer sällan. Vi passerar snabbt genom de bördiga områdena i Ostpreussen. Via Memel kommer vi ut på den vida och platta litauiska landsbygden. Det ligger snö. Då och då dyker det upp några fattiga träkåkar eller små torp. Annars är det bara snö så långt ögat kan nå. Sträckan är enkelspårig. Vid större järnvägsknutar väntar vi in tågen som kommer mot oss.
Vi har nu varit på väg i tre dagar utan att ha fått tillgång till vatten. Slutligen, i Dirschau, får en från varje vagn gå ut och hämta vatten. Här går vi för första gången i kolonner, bevakade av ordningspoliser med monterade bajonetter.
Nästa morgon rullar tåget sakta över den svårt skadade bron över Daugava och in mot Riga. Efter fyra dagars resa har vi nått vår destination. Vårt tåg rangeras in på ett sidospår vid förortsstationen Skirotava. På samma gång rädda och nyfikna väntar vi på vad som ska hända.
Det har ljusnat. Genom tågfönstret ser jag ett kompani lettiska SS-män med bajonetterna redo. Framför dem står en Oberscharführer och beordrar: "Sätt igång!" En av vakterna går från dörr till dörr och låser upp.
"Vem är transportledare här? Är han inte här än? Den figuren vill jag se. Vagnsledarna ska också komma. Är du transportledaren?"
"Jawohl!" Framför Obersturmbannführer Lange och de andra SS-officerarna står en lång, mager man med ett långt skägg. Med det rynkiga ansiktet och den något böjda ryggen står han där som en gammal patriark för det judiska folket. Det är som om hela bördan av de senaste årtusendena vilade på hans axlar.
"Sträck på dig när jag talar till dig, karl!", fräser Sturmbannführern i en skarp ton. "Vad har du för yrke?"
"Överrabbin" kommer stolt och fritt från judens läppar.
"Ha, ha, ha! Överrabbin! Bara du inte börjar med det här igen, uppfattat?"
Inte ett ord kommer från judens läppar.
"Begriper du, Judas?"
Det kommer inget svar.
Då far Obersturmbannführern plötsligt ut och slår överrabbin i ansiktet med knytnäven.
"Ställ nu upp din hoper, herr Överrabbin, och det fort, jag vill se att det händer något här."
Obersturmbannführerns påk pekar på de uppradade vagnsledarna. "Har ni inte gått av än, era kräk? Snart sätter jag fart på er!
Nu strömmar folk ut på plattformen under SS-männens gormande. Oundvikligt uppstår kaos. Barn gråter och skriker, mödrar jämrar sig, däremellan hörs skott och SS kommandoorder. Framför mig står en sjuksköterska. Hon tar hand om en gammal kvinna som fallit av tåget och försöker förbinda henne under tumultet. Plötsligt står en SS-man bakom henne. Han slår henne sanslöst med sin batong. Men flickan är karsk.
"Att ni inte skäms", skriker hon åt honom, "att slå en sjuksköterska när hon gör sitt jobb!" Och hon upprepar: "Att ni inte skäms!" SS-mannen släpper faktiskt taget om henne och uppfordrar istället två gamla kvinnor att gå iväg med sina tunga resväskor. Under tiden har jag försiktigt hjälpt min mamma ner från fotsteget och satt på henne ryggsäcken. Vi är i mitten av folkmassan. Vi drivs framåt av massan av människor som trycker på bakifrån.
"Håll i min arm, mamma!" ropar jag till min mor. "Lämna resväskan här. Det är ingen idé att släpa på den längre.”
Så drivs vi långsamt mot plattformens utgång. Vi kommer fram till en öppen plats framför stationsbyggnaden.
"Kom hit!" ryter plötsligt en SS-man till mig från sidan. "Du också, och du."
Jag står i en grupp med ungefär femtio ungdomar. Jag tvingas låta min mor gå vidare ensam. Långsamt går hon med sin tunga ryggsäck vid min farbrors sida. Det är en procession av obeskrivligt elände. Där går kvinnor som bär på spädbarn som skriker av köld, tungt lastade med det allra nödvändigaste som en människa behöver för att hålla sig vid liv. På andra sidan haltar en man fram på kryckor. Han har tagit på sig sina utmärkelser från första världskriget. Kanske kan de hjälpa mig, tänker han. Men han blir snart upptäckt av en av förföljarna som rusar fram och med ett ryck sliter av honom järnkorset av första graden. Den gamle vacklar, snubblar och landar i en vattenpöl.
"Du reser dig genast, ditt gamla skelett!" skriker SS-mannen åt honom.
Hjälpande händer sträcker sig mot den gamle mannen och får upp honom på fötterna. Han lutar sig tungt på kryckorna och haltar vidare. Tårar rinner nerför hans förgrämda ansikte.
En mamma går förbi mig med sina två barn, kanske sex och åtta år gamla. De två är levande och troskyldiga.
"Mamma", börjar det mindre barnet att fråga, "var är vi?"
"Jag vet inte, flickan min."
"Men det stod något skrivet där, mamma!" fortsätter den lilla.
"Jag kunde inte läsa det, Rosel, och nu är du tyst."
"Vad är det där?" Den lilla flickan fortsätter efter en stund och pekar med sin lilla hand på en död kropp som ligger på höger sida av vägen. Mamman brister ut i gråt när hon ser den skjutne mannen.
"Är han död?" frågar barnet.
”Ja", andas mamman, som förmodligen för första gången i sitt liv ser en död människa.
Mittemot oss håller några judar på att gräva en grav med händerna i den stenhårda marken. Tydligen ska de begrava den skjutne mannen där. Till vänster om dem står en SS-man med en lång påk i handen och hetsar judarna att skynda sig. Deras händer är blodiga, de har svettpärlor i pannan, men han slår dem ändå.
"Ska ni börja jobba nån gång, era svin!" gormas det plötsligt åt oss när den eländiga processionen har försvunnit ur sikte bakom ett hörn. "Sätt igång, hämta resväskorna i språngmarsch från perrongen och städa tåget."
Vårt arbete börjar. En SS-man med en lång påk står i mitten av plattformen. Han har placerat sig vid det smalaste stället där plattformen är endast cirka fem meter bred. Alla måste passera honom med de tunga resväskorna i händerna. Det är som att löpa gatlopp, man kan inte komma undan.
Jag håller mig undan och går runt i det tomma tåget och städar kupéerna. Bilar kör fram för att lasta av bagaget. Jag är med och lastar och lägger bagaget i bilarna, så undkommer jag hoten från SS som står runt omkring.
"Kan jag åka med?" frågar jag en av SS-förarna. "Jag kanske kan hjälpa till att lasta av."
"Där är ju arbetskolonnen", svarar han. "Du gör ditt arbete här. Rappa på, glo inte så dumt på mig, då smäller det."
Det ser trots allt ut som om vi kommer att få vår packning eftersom den ska lastas av där transporten är inhyst.
Naturligtvis går det inte tillräckligt fort för herrarna från SS.
"Om ni inte rappar på med lastningen får ni inget att äta på åtta dagar, förstått?" skriker en.
Ingen svarar.
"Tänker ni sabotera, era hundar?"
Och så börjar han slå oss som arbetar som en galning med sin påk.
En jude har nu insett läget. Han skriker och kommenderar som SS. "Det är så här resväskorna ska lastas, och det ska snabbas på. Herr Oberscharführer vill ha en läderväska, och naturligtvis en läderväska åt Herr Oberscharführer."
Den ena resväskan efter den andra försvinner i SS privata bilar. Några tyska soldater kommer längs vägen, ber SS om den ena eller andra resväskan och försvinner sedan glädjestrålande med stöldgodset.
"Hallå där, du", SS-mannen vänder sig till den som kommenderar oss "du är kolonnledare åt mig här. Men då ska du få saker gjorda, begrips?"
"Jawohl!" säger den nyblivna kolonnledaren underdånigt.
Vid mörkrets inbrott är arbetet avslutat. Den sista bilen tar oss till lägret för vår transport från Hamburg.

Jungfernhof
Genom en grind som bevakas av lettiska SS-män kommer vi in på ett före detta gods. Jättelika lador, ett par statarlängor, lite avsides en herrgårdsbyggnad, det är vad tusentals människor finner i uppsamlingslägret Jungfernhof. Före oss har flera transporter från andra tyska städer anlänt. Alla springer om varandra. Här är württenbergare och bayrare, flickor från Wien går på de leriga gångvägarna som om de vore i Pratern. Bayrarna bär sina bayerska dräkter, och däremellan går lettiska SS-män som snabbt lierar sig med de judiska flickorna. Nu kommer vi med vår breda lågtyska Hamburgdialekt. Också judar med långa vågiga skägg, förmodligen österifrån, ser man och sen återigen unga judiska kvinnor som håller sina barn i handen för att inte tappa bort dem i mängden. Andra kvinnor tar en promenad med sina spädbarn i barnvagn. Det hela verkar som en myrstack som slungats ut.
Det har blivit kolmörkt. Alla lägerfångar beordras att leta efter ett nattlogi. Man får lägga sig där man hittar en plats.
Jag går in i männens barack, en enorm lada med tusentals människor och osande kaminer som är tätt omringade. I ett hörn är det några som ber, uppe på en tvärslå sjunger någon sånger från Wien och ackompanjerar med sin gitarr. En krets har bildats runt honom och alla sjunger med i refrängen.
När jag letar efter en möjlig sovplats ser jag överrabbin Carlebach som river Krieha. Hans bror Simson dog i ett slaganfall vid inmarschen in i lägret. Vid en kamin grälar två om vems tur det är att få värma sitt kaffe. Det är buller och skrik överallt. Någon saknar en filt, en annan vet inte var han kan lägga sig. Samtidigt har blivit mycket kallt, en iskall vind blåser över det öppna fältet, inne i baracken kan man se sin andedräkt. Vid en brits tigger en man om kaffe, tydligen en wienare. "Bitteschön, snälla, ge mig något varmt att dricka, jag förfryser."
Ute börjar det snöa. Vinden blåser in snö genom springor i ladan. Gångarna är smala och människorna står insvepta i sina rockar och vågar inte lägga sig ner för att det är för kallt och det finns inga filtar.
Uppe på taket till kojerna ser jag en man med en ny typ av kokkärl, en plåtbit på fyra ben med ett litet galler under där han lägger spånflisor. Den osar starkt, men vad bryr han sig om det? Han säger att han inte har ätit något varmt på flera dagar.
Nu har en kvinna kommit in i baracken - med några sekunders mellanrum ropar hon upprepade gånger: "Oskar! Oskar!" Förmodligen hennes mans namn, men ingen svarar.
En kamin ställs upp i mitten av baracken. Runt omkring ligger människor direkt på marken.
Att gå ut är bara tillåtet i en kolonn på tio man. Hela tiden står det några män vid dörren och ropar: "Vem behöver gå ut? Vem behöver komma ut?" När tio män har samlats går en vakt med dem till latrinen som ligger ungefär hundra meter bort. En nödlösning har uppstått: vissa tömmer blåsan direkt vid dörren.
På natten sover jag inte en minut. Det är för kallt. Även om jag har lyckats skaffa mig ett täcke måste jag med jämna mellanrum skaka av snö från det. Snön smälter av den varma andedräkten och det är mycket obehagligt. Jag har bytt sovplats flera gånger, men det är samma sak överallt.
Nästa morgon körs vi ut ur baracken i svinottan. ”Uppställning för järnvägskommandot!” heter det. Den nye kolonnledaren, SS gunstling, ger order om uppställning. Jag vill hålla mig undan för jag ser min mamma stå och vinka på andra sidan. Men det är inget att göra. Kolonnledaren låter några judiska poliser ställa upp sig runt oss och vi lämnar lägret, återigen utan frukost och kaffe.
På vägen ut ser jag för första gången lägret i fullt dagsljus. Ett jättelikt berg av resväskor, kaminer och säckar med sängkläder ligger täckta av snö. Det finns inget utrymme i ladorna för bagaget. Överallt ligger kläder från uppbrutna resväskor, annars bara smuts, skräp och vattenpölar i vägarna som lastbilarna har kört sönder. Det kryllar av människor. Vid lägrets enda pump tränger sig alla för att kunna tvätta sig lite. Jag ser några kvinnor tvätta tvätt i det iskalla vattnet.
I Järnvägskommandot tvingas vi arbeta hårt, hela dagen lastar vi av kaminer och symaskiner. Vår Kapo driver på oss som en vansinnig. Han härjar och skriker, hotar oss med SS om vi inte lyder omedelbart. En SS-post som bevakar oss ger honom en smörgås: han verkar göra ett bra jobb.
Vår Kapo passar på att leta efter värdesaker i resväskor och ryggsäckar. Han lägger klockor, ringar och reservoarpennor i en särskild påse som han tar med sig. Han säger att den är avsedd för SS. På kvällen ser jag honom ta med påsen tillbaka till baracken. Han har i SS namn förbjudit alla andra att leta i resväskorna. Vi klarar ännu inte av att förgripa oss på andras egendom. Vi förväntar oss fortfarande att få våra tillhörigheter, så länge de finns kvar och inte har givits bort till tyska soldater som kommer förbi. Först senare begriper vi hur landet ligger. SS har beordrat att alla läderväskor ska läggas åt sidan, liksom alla andra värdesaker som pälsar, musikinstrument och skrivmaskiner. Vi struntar alla i denna order. Tvärtom, vi försöker smuggla in de bästa sakerna i bilarna som kör till vårt läger. När vår Kapo märker detta börjar han skrika och gasta så att SS-männen som vaktar oss blir uppmärksamma. Nu blir han tvungen att stå kvar hos oss och se till att alla värdesaker lastas in i SS bilar. Han har en utpräglad pliktkänsla!
På kvällen får han dessutom gå till kvinnornas barack. Där får hans fru och de två små döttrarna läckerbitarna som han har samlat ihop från resväskorna. Runt omkring står alla andra hungriga människor och tittar på när Herr Kolonnledaren kalasar på de finaste delikatesser tillsammans med sin familj. Men så länge han har gaddat ihop sig med SS kan inget göras mot honom. Han kan anmäla vem som helst av oss till SS och det skulle innebära en säker död.
På kvällen går jag för första gången in i kvinnornas barack för att träffa min mamma. Hon ligger på ett tunt lager halm direkt på marken. Kvinnorna ligger som packade sillar, luften är tung av de många människornas utdunstning. Det är ett före detta stall, på väggen finns fortfarande fodertrågen. Nu används de att förvara handbagaget i.
Man har spänt tvättlinor över kvinnorna som ligger på marken. När de reser sig upp får de den våta tvätten i ansiktet. Mellan kvinnorna går en sjuksköterska i vit rock och med en armbindel från Röda korset. Hon mäter temperatur och delar ut aspirin, säger min mamma. Vid middagstid delar hon ut soppa till de sjuka som ligger på marken.
De har redan haft några döda i baracken, säger min mor. Hon inte vet hur det ska sluta. Hade också jag hört att vi snart kommer att skickas till gettot? Där kommer vi att bo i hus, men de har inte riktigt hunnit få färdigt stängslet ännu. Min mor berättar att kommendanten tog åtta gamla från Wien från männens barack i morse, förde dem bakom latrinen och sköt dem. "Jag vet inte vad jag ska tänka om det", säger min gamla goda mor.
Det finns ingen möjlighet för kvinnorna att tvätta sig och det finns redan löss. I mitten av ladan står en kamin, men det finns inget att elda med. Min mor ber mig om en filt. Det är strängt förbjudet att gå ut till resväskorna, där gör en vakt sin runda. Han skojar just nu med några flickor i andra änden av det uppstaplade bagaget. Jag lyckas få tag i en säck med sängkläder och kan bädda någorlunda varmt på det kalla golvet åt min mamma. Sedan följer jag med henne till latrinen några hundra meter bort. Hon hakar sig fast vid min arm för att inte halka på den isiga marken i mörkret. De flesta kvinnorna går inte den här vägen längre. De går bara ut runt ladans hörn. På grund av bristen på fast föda har många kvinnor diarré. Det är tur att det är kallt, annars skulle epidemier bryta ut.

Oktober 1942
En morgon skickas jag till SS-tjänsteavdelnings kommando. En enhet lastar virke ur godsvagnarna till väntande bilar. Det lastas av vid Jungfernhof där SS upprättar en förrådsdepå. Tio månader har gått sen förra gången jag var på Jungfernhof. Jag är förvånad över den exemplariska ordning som nu råder där. Snyggt kantade gångar och grönområden ger gården ett vänligt utseende. Där bagaget låg staplat finns nu ett fält med mogen kål. De judar som fortfarande arbetar på gården ansvarar för potatisskörden – de är alla friska och starka. Några judiska körkarlar kommer tillbaka från fältarbetet med fulla potatisvagnar. Hästarna leds till vattentråget. Arbetskommandon återvänder till lägret efter fältarbete. Det är middagsdags.
Plötsligt står Sascha framför mig, en chawer (vän) från Paderborn.
"Hej, Jo, du är här! Jag hade nästan trott att du inte var vid liv längre. Du skickades ju med till Salaspils. Därifrån kom inte många tillbaka. Berätta hur det gick för dig. Jag ska bara hämta min soppa, jag är snart tillbaka."
Vi sitter på två träplankor och lutar oss mot den staplade veden. Sascha slevar i sig sin soppa och jag berättar kortfattat för honom vad jag har upplevt sen vi sågs.
"Ja, Jo, också härifrån finns det mycket att berätta. Då, när du lämnade Jungfernhof, tvingades judarna här leva på vad de tagit med sig. Men det var snart förbrukat. Vi fick ingen förplägnad av SS. De hittade på en lösning som du säkert har hört talas om. Den hette Dünamünde och skulle ligga vid Dünas mynning i Östersjön. Du känner säkert till de låsta blå bilarna som kom hit torsdagen den 26 mars. Sen blev det utsortering. En kommission var här med Krause och Lange i spetsen. Ungefär fyra hundra personer blev kvar här, alla andra skulle till den påstådda fiskebyn. I väntan på bilarna spärrades de in i männens stora barack. Sen åkte bilarna varje kvart. Carlebach skulle bli lägeräldste där, tillsammans med Klehmann. Man berättade för de utvalda att de skulle arbeta i fiskfabriken och att de även skulle tillverka fiskenät. Mina föräldrar skulle också med. Då anmälde jag mig frivilligt. Men det tillät inte Seckt, vår kommendant. Min artonåriga syster var med. Jag har blivit ensam kvar. Jo, hade du ha kunnat föreställa dig något sådant? Aldrig hade jag kunnat tro att något sådant vore möjligt. Men vad kan man göra? Vi har det bra nu. Efter aktionen har ingen blivit skjuten. Häromdagen kom Seckt på en kille som höll på med byteshandel. Han sa att han redan hade tusentals på sitt samvete och att han struntade i om det skulle bli en till. Men han lät honom löpa ... "
"Sascha, jag vill be dig om något. Visa mig massgraven, jag skulle vilja säga en Kaddisch. Min mor ligger här."
Vi går förbi männens stora barack, som nu används för jordbruksmaskiner, ut på det öppna fältet. Vid ett potatisfält stannar Sascha.
"Om du går tjugo meter ut på fältet kommer du till graven, marken har sjunkit lite där."
Jag går genom brun potatisblast tills jag kommer fram till den fördjupning som Sascha beskrivit. Potatis ser jag, ingenting annat än potatis, det verkar som om det skulle växa bättre i fördjupningen ... Jag säger kaddisch: "yitkadal, vyiskadasch, schmeh rabo".
På vägen tillbaka till lägret berättar Sascha att det ligger omkring sju hundra människor där.
Arbetet på SS tjänsteavdelning är hårt. Allt måste göras i språngmarsch och man måste hälsa på varje SS-man. Det är alltid "rappa på, rappa på" och "sätt fart, sätt fart, vagnen är inte tom än. Ni svinpälsar är ju som sniglar. Din lilla skit, om du inte rappar på ska jag se till att du får fart på bena. Och du, Itzig, du har hängt på dasset hela morgonen, det verkar passa dig." Det kommer en örfil.

Kapitel 5
Stutthof
Hösten 1944

En eftermiddag får vi plötsligt order om att alla judar i lägret omedelbart ska ställa sig i kö utanför persedelkammaren för att få nya fångkläder. Vi får också filtar och när mörkret faller lämnar vi Kaiserwaldlägret. I Rigas hamn väntar redan en oändlig kö av judar på att embarkeras. I sina nya randiga kläder med nummer på bröstet och byxorna väntar de till långt in på natten på att tas ombord på det fartyg som ska ta dem till en osäker framtid i Tyskland. De människor som samlas här nu är de sista judarna i öst som har överlevt av hundratusentals, kanske miljontals judar. Man borde helt enkelt inte kunna tro på det man ser här. Judar, vars liv hitintills inte har varit värt ett rött öre transporteras nu till Tyskland. Vad ska det tjäna till, frågar jag mig? Det vore ju mycket lättare för herrarna från SS att genomföra sitt mordiska hantverk här i öst. Varför denna transport till Riket, när man skulle kunna nyttja lastutrymmet för något mer angeläget.
Så går tankarna genom mitt huvud och jag kommer ihåg vår ankomst till Riga.
"Minns du när vår Hamburgtransport lastades av i Skirotava?", säger jag till Stefan som står bredvid mig. "Vi var kanske tolv hundra judar då. Hur många av oss reser tillbaka i dag?"
"Häromdagen tänkte vi på det ", säger Stefan, "och räknade alla våra bekanta från Hamburgtransporten. Det är knappt trettio. Kanske dyker det upp någon till här och där men det är säkert inte många fler."
Vi börjar bli sorgsna. Då reste vi med våra släktingar, med våra syskon. I dag är det mestadels bara kvar en enda från en hel familj, men för det mesta har alla förintats. Och vad väntar oss i väst? Definitivt inget gott, det är uppenbart för alla oss som har fått möjligheten att lämna Riga levande. Stefan menar att de måste ha en särskild anledning att ta med oss och inte skjuta av oss som kaniner. Men det finns inget vi kan göra. Fram till idag hade jag trott att det skulle dyka upp en flyktchans men nu har denna sista gnutta hopp slocknat.
Innan vi lämnade lägret fick vi visserligen höra att trettio hantverkare kunde bli kvar i Riga, för att riva barackerna, men denna plan övergavs och alla tvingades iväg. Hur gärna hade jag inte sett ryssarna marschera in i Riga. Då hade jag sluppit undan strapatserna som ligger framför mig. Men ingen ville bli kvar utom jag, inte ens Stefan eller Robert Popper, glasmästaren. De trodde att det här skulle bli samma sak som i Salaspils, de som var kvar skulle bara skjutas av.
Så står vi nu i timmar i det strömmande regnet. Vi har brett ut filtarna som vi fick över huvud och axlar. Trots risken för bombangrepp är fartyget starkt upplyst. Den främre delen av kön börjar röra sig, de första fångarna går ombord. Även på kajen börjar det nu bli livligt. Den ena bilen efter den andra rullar fram. Ut kliver de högsta SS-ledarna ut för att genast gå ombord på en landgång som förberetts speciellt för dem. Också deras bilar lastas på direkt.
Nu börjar också våra led att röra sig. Alla skyndar sig uppför lejdaren, för det sägs att fartyget kommer att lätta ankar under natten. Uppe möts vi av några SS-män som talar om för oss vilken bunker vi ska till. Utan det vanliga "rappa på, rappa på" går det inte här heller. En efter en klättrar vi ner för en lång stege djupt ner i fartygets inre. Där nere är det kolmörkt, man kan inte se handen framför sig. Ingen halm, här finns ingenting, bara det kalla stålet som verkar håna oss.
"Hur länge tror du vi måste stanna här nere, Stefan?"
"Om vi överhuvudtaget kommer ut härifrån", säger han, "Kanske tre dagar."
"Men det är ju orimligt", svarar jag honom. "Vi kan ju inte ens gå ut och pinka. Uppe på däck får vi inte heller vara, låt oss vänta och se, vi ska inte ta ut allt i förskott. Vet du vad, Stefan, vi lägger våra filtar under oss och våra ryggsäckar under huvudet, så kan vi kanske få lite sömn. Vi kan faktiskt inte stå här i tre dagar och tre nätter, det klarar ingen."
"Vem säger att du ska klara det, Jo?" menar Stefan. "Om du inte klarar det kastar man dig förmodligen bara överbord och då är det problemet löst. Dessutom kan du inte bara lägga lägga dig på filten, de andra kommer att kliva på dig. Lycka till, Jo. Jag för min del kommer att stå här som en mur."
"Men där i hörnet, Stefan, där kanske man kan sätta sig, kanske kan vi sova där en stund."
"Om du hade varit lite mer observant, Jo", svarar Stefan, "skulle du ha sett att någon just har uträttat sina behov där."
Och ja, därborta etableras det sakta men säkert till ett avträde. Hur länge vi har stått här vet jag inte, men i alla fall nickar vi till där vi står och sover en kort stund. När jag vaknar till känner jag mig eländig och det känns som om jag skulle spy när som helst. Ute på havet måste det ha blivit stormigt, för fartyget stampar och kränger och vi längst ner i förskeppet kastas från den ena sidan till den andra. Det råder vild förvirring, en del av judarna spyr oavbrutet och kräks också ner dem som trängs runt omkring. Man skäller och skriker. Andra ligger på golvet och gnyr och stönar utan att någon tar notis om dem. Någon ligger i ett hörn och ropar oupphörligt efter vatten.
"En droppe vatten, snälla. Varför ger ni mig inte lite vatten?" Han verkar redan orera som en vansinnig.
Plötsligt öppnas luckan däruppe. Lite frisk luft når ned till och med till oss i fartygets djup. Det stärker oss lite och några börjar, trots sjösjukan, äta sina torra brödbitar som de tagit med sig från Riga. Högst upp på stegen hänger klasar av människor som försöker få i sig en slurk vatten. SS-mannen som delar ut det däruppe roar sig med att kasta det mesta av vattnet i ansiktet på de utmattade människorna. Genom öppningen kan man se den blå himlen. Hur underbart måste det inte vara där uppe, tänker jag, att få se ut över det oändliga havet.
Under tiden har man räckt ner latrinhinkar till oss. De som erbjuder sig att tömma dem uppe på däck har möjlighet att snappa en nypa frisk luft. Trots det obehagliga innehållet tar jag med mig en hink upp, står för en stund på däck och upplever det vackra med en sjöresa. Vi seglar i konvoj. Smidiga jagare kämpar i det alltmer stormiga havet. Allt som allt kan jag se sex stora fartyg, de seglar i varandras kölvatten. På var sida ser jag två jagare. När de har nått konvojens spets vänder de akterut. Det står inte helt klart för mig vem de egentligen beskyddar, säkert inte oss judar.
Sedan blir jag bryskt tillbakaskickad ner till vårt grymma fängelse av en Kapo. Jag ska bara tömma hinken och sedan försvinna ner igen, gormar han. Om han jagar iväg alla andra från däck kan åtminstone han få bli kvar där uppe, tänker han. Alla längtar efter det ögonblick då vi får lämna denna otrevliga plats. Man ligger där och dåsar, ibland pratar vi om vår ovissa framtid. Sen börjar någon på nytt att skrika i mörkret efter att ha blivit trampad i magen, och så lugnar det åter ner sig.
Plötsligt går ett sorl genom de till synes livlösa människorna omkring oss. Alla har rest sig, för uppe på första däck står en jude med en bönesjal om axlarna och en bönbok i handen. Han börjar stillsamt att be. Spöklikt lyser enstaka stearinljus upp den mörka bunkern. Förbedjarens monotona sång ekar tillbaka från stålväggarna, för att här och där upprepas i de andra judarnas kör. En högtidlig stämning, ljudet av gamla förtrogna melodier, man nynnar stillsamt med, bilder från barndomen dyker upp, för ett ögonblick är jag i mina tankar hemma på Rosh Hashanah, jag ser min mamma och mina syskon. Denna helgdag skickade jag alltid ett önskebrev till min mamma där jag lovade henne att vara snäll under året som skulle komma.
Av fartygets krängande och stampande kastas man tillbaka till verkligheten. Jag är inte hemma, jag är på ett fartyg med deporterade som fraktar mig in i en oviss framtid.
Vi skakar varandras händer. Man går från den ene till den andre för att önska gott nytt år. På en gång är vi en enda stor familj, det är underbart hur ett gemensamt öde och en gemensam tro kan svetsa samman människor.
"L᾿schonoh Tauwo (Gott nytt år) gamle vän, och ha det bra på det nya året. Det blir vårt frihetsår!", så hör man det överallt sägas. Människorna är gripna av en högtidlig stämning, allt är nu bara harmoniskt och samfällt.
På mellandäck har det bildats en konstnärsgrupp. De musicerar med alla möjliga improviserade instrument. Konstnärer från alla delar av öst berättar historier. Alla skrattar. En man sjunger några hebreiska sånger från Rakel. Han står belyst av olika ficklampor på mellandäcks räcke, endast konturerna av hans gestalt kan urskiljas, allt annat är höljt i djupt mörker. Det skulle kunna vara på någon teaterscen, dessa melodier som fogas in i stämningen, stillsamt ackompanjerade av en fiol. Alla jublar och applåderar när han avslutat sitt framträdande. En annan berättar anekdoter från sin lilla stad i Litauen. Sen sjunger han: "Ich will aheim (Jag vill hem)". Än en gång vill han komma hem, än en gång vill se han återse sin enkla bostad och den lilla gränden i gettot där han tillbringade sina barndomsår. Efteråt sjunger alla med i refrängen.
Men sången avbryts tvärt. Luckan ovanför stängs hastigt och återigen är vi omgivna av den djupa, mörka natten. Plötsligt skakar fartyget, luftvärnskanonerna skjuter ur alla rör. Bunkern genomträngs av ett öronbedövande brak, fartyget verkar resa sig under projektilernas tjut. I pauserna hör man tydligt det ryska flygets surrande och brummande. Våra hjärtan står stilla. Om vi blir träffade här är vi alla förlorade. Sedan försvinner brummandet och attacken tycks vara över. Men efter några minuter sätter luftvärnskanonerna igång igen, och den farliga sången från motorerna kommer tillbaka och sen återigen en befriande suck av lättnad. Så flyger ryssarna i vågor mot konvojen. Först när vi anlänt till Gdansk får vi veta att det sista fartyget i konvojen sänktes i attacken.
Efter attacken sitter vi alla tätt packade på fartygets golv. En del har somnat av utmattning, medan de andra pratar stillsamt. Samtalet kretsar kring de sista krigshändelserna och vad som kan vänta oss i Tyskland. Alla ser mycket pessimistiskt på framtiden, men är också övertygade om att det kommer att bli det sista året i slaveri.
"Nästa år", avslutar en av dem samtalet, "kommer vi att fira nyår i frihet. Annars", tillägger han lite tystare, "kommer de sista europeiska judarna att ha dukat under."

Luckan öppnas där uppe. En SS-man ropar till oss att räkna hur många judar som finns i bunkern, det är dags att få bröd. Vi säger hur många vi är och med stor skicklighet balanserar en av oss brödransonen för trehundrafemtio personer nedför stegen. Det är den enda föda vi får på vår tredagarsresa, ungefär trehundra gram bröd.
Under tiden blåser det upp mer och mer. En matros däruppe ska ha sagt att vinden har stormstyrka. Hela tiden rullar vi från den ena sidan till den andra och sen kastas vi bakåt av vågorna som piskar mot stäven.
Den Oberscharfuhrer som håller vakt högst upp på stegen tillåter att en i taget får gå och hämta vatten åt oss. Det är en liten lindring, våra munnar är uttorkade av den kvava luften som härskar nere i bunkern. Några ska ha hört att vi ska vara i Gdansk om sex timmar men eftersom det då är mörkt kan vi inte lotsas in i hamnen förrän nästa morgon. Vi kommer sen att omedelbart att få lämna fartyget.
Och även denna natt går till ända. Nästa morgon kommer mycket tidigt kommandot: "Alla gör sig redo att gå i land!” Snart lämnar de första fartyget. Sedan står vår bunker på tur, och vi går i land i Gdanskområdet i strålande solsken. Vi lastas av som brottslingar, var femte meter står det en vaktpost med geväret i beredskap. I språngmarsch går det till samlingsplatsen som ligger direkt vid Westerplatte, den före detta polska fästningen, vilket lokalbefolkningen genast förklarar för oss. Några engelska fångar vinkar till oss efter att på vår stjärna ha förstått att vi är judar. Hela dagen förblir vi på samlingsplatsen, noga bevakade av vakter från koncentrationslägret Stutthof som nu har avlöst de vakter som följde oss från Riga. Man tog emot oss på tysk mark med många vakter men matransonerna glömde man som vanligt bort. Vi räknar med att vi ska transporteras vidare med järnväg, men vi får snart se att vi misstog oss.
Mot kvällen anländer några öppna Weichselpråmar, sådana som används för att transportera sten och sand. På varje pråm blir femhundra människor sammanträngda. Det kommer en bogserbåt och vid midnatt åker vi sakta genom Gdansk hamn, det är ett långt släptåg fullpackat med män, kvinnor och barn som hittills har klarat sig undan bödlarna. Det skulle kunna vara en saga. Ett magiskt landskap omger oss, månen lyser klar på himlen, det milda ljuset reflekteras i tusen strålar i det mörka vattnet som vi långsamt glider fram över. Konturerna av fartyg som ligger för ankar dyker plötsligt upp ur mörkret för att sedan sjunka tillbaka in i natten. Hela landskapet är overkligt, drömlikt. Ibland hör man några takter från ett fartygspiano i fjärran, eller skriet från en vattenfågel. Sedan är det återigen tyst natt runt omkring oss och man hör bara det monotona ljudet av vågornas svall mot vår Weichselpråm, som ligger djupt i vattnet. Vi glider förbi enorma skeppsvarv med kranar som sträcker sina långa halsar mot den stjärnklara himlen.
I den här pråmen kan vi varken sitta eller ligga ner, vi kan bara stå, och det har vi gjort i timmar. Vi börjar få ont i fötterna och det har dessutom blivit kallt denna sena höstnatt. Män och kvinnor rör sig närmare varandra, det verkar inte längre finnas någon skillnad mellan könen, man söker bara värme från den människa som står bredvid.
Då förklarar plötsligt bogserbåtens skeppare att han måste låta släptåget bli liggande före nästa bro ända till morgonen, eftersom nästa sluss inte kommer att öppnas förrän då. Så vi tillbringar den första natten på vattnet. Många har övertrötta sjunkit ihop, andra har hukat sig ner bredvid dem med de gråa filtarna över sig för att hålla undan den stigande kalla gryningsdimman. Till slut ligger människorna bokstavligen på varandra, det har skapats
ett oupplösligt virrvarr av människokroppar.
I mitten av pråmen finns en ränna där det stinkande vatten som sipprar in genom pråmens botten samlas. Varannan halvtimme turas vi om att skopa ut vattnet. När solen går upp börjar vår bogserbåt sakta röra på sig igen för att ta oss till vår nu efterlängtade destination Stutthof. Att bara få ett tak över huvudet och få sova, det önskar sig alla.
"Ni är där om sex timmar", säger skepparen, men senare kommer vi att märka att han har räknat fel med nära trettio timmar. På broarna som vi passerar under trängs människor. Ett sådant släptåg tycks de inte ha sett tidigare.
Den första olyckan inträffar redan tidigt på morgonen. Den sista pråmen i släpet, den som jag befinner mig på, lossnar plötsligt när den passerar under en bro. Pråmen slår med full kraft in i en påle på träbron. Ett enda tjut hörs. Stöten har fått alla människor att falla på varandra - en hög av skrikande och gestikulerande kvinnor. En del blöder, de har slagit hårt i durken, andra har fått krossår. Många gråter, jag vet inte om det är av hunger eller smärta. När det gäller kvinnorna är gråten farlig, den sprider sig lätt och det kan uppstå panik. Vi lugnar dem så gott vi kan, lägger första förband, men den övermänskliga påfrestningen av flera dagar utan vare sig sömn eller mat kom ut i ett enda hysteriskt skrik.
Kort därefter kopplas vår pråm på igen och resan går vidare. Hungriga och frusna står människorna där, tätt ihop insvepta i sina filtar, efter flera dagar utan varm mat. Det är som om de inte längre har någon skamkänsla, de elementära mänskliga instinkterna kommer i dagen. Kvinnorna är mer ogenerade än männen som fortfarande försöker upprätthålla ett sken av civilisation, medan kvinnorna och flickorna beter sig som om de vore för sig själva.
Slutligen slussas vi igenom och kommer långsamt ut på Weichsel. Det är en bred och vacker flod med frodiga ängar och åkrar längs stränderna. Brokig boskap betar i sluttningarna, ston med föl njuter sin frihet med ystra språng.
Broar med höga valv spänner över floden, ett par utflyktsbåtar kommer mot oss. Människorna som trängs vid relingen skakar förvånade på huvudet över denna märkliga frakt. Vi åker och åker och sen lämnar vi Weichsel och pråmen tar oss genom smala, oändligt långa kanaler ut på Frisches Haff.
Förundrad inser jag att jag inte har ätit på två dagar. Ändå har jag inga hungerkänslor längre, min mage har dragit ihop sig. Jag känner mig bara svag, fruktansvärt svag. Återigen börjar skymningen falla, kvällsdimman stiger upp och förvandlar hastigt ängarna och fälten till ett ogenomträngligt mjölkigt landskap. Skepparen kör våra pråmar till den närmaste stranden och säger att han måste bli liggande här under natten. Sen går han utan vidare förklaring tillbaka till sin varma bogserbåt.
Månen stiger och har brutit igenom den grå dimman. Det klara ljuset lyser över den fridfulla tystnaden i ensamheten omkring oss. Människorna i vår pråm har blivit apatiska, man flyttar ihop sig ännu mer och lägger åter de blöta ullfiltarna över huvudena för att få lite ro. Däremellan hörs det entoniga ljudet av ösandet i rännan. För mig har det blivit nästan övermäktigt att lyfta den fulla skopan över pråmens låga reling, men om vi inte öser skulle vi snart få stå i vattnet.
Högt upp i luften cirklar en rovfågel i upphöjd ro. Plötsligt störtar den sig ner på sitt utspanade offer, och svänger sen genast upp igen med sitt byte. Jag tror att det är en duvhök.
Mitt i natten får en kvinna ett hysteriskt anfall. Som hon står där, med håret hoptovat av vinden och svept i sin gråa filt, verkar hon som aktör i ett drama. Hon står något upphöjd, i bakgrunden ser man några smäckra granar resa sig mot himlen, ovanför dem månen och stjärnorna. Hela bilden är romantisk, overklig.
"Raring", börjar hon ropa, "raring, kom då, du ser ju att jag har det svårt, kom då och hjälp mig!" Sedan tillägger hon lite tystare och mer surmulet: "Då kommer jag alltid att vara snäll".
Ropen ekar kusligt i natten och någonstans gläfser en hund som svar. En sjuksköterska som arbetat på lasarettet i Riga lyckas med svårighet lugna henne. Ur sin ränsel gräver hon fram en sömntablett och ger den till den sjuka som somnar.
Jag kan inte säga hur natten förflyter, man nickar till men väcks strax av den iskalla luften. Eller någon trampar på en för att han inte kan se var han sätter fötterna i mörkret. Att vila och sova ut är inte att tänka på under dessa förhållanden. Sex nätter har vi varit utan sömn - vem vet hur länge till?
Plötsligt hoppar en kvinna över relingen och försvinner i vattnet. Två pojkar kastar sig i efter henne och vi lyckas med oändliga ansträngningar dra upp den medvetslösa kvinnan i pråmen. Några av kvinnorna visar åter tecken på mänsklighet. När den räddade kvinnan har kommit till sans hjälper de henne att byta till torra kläder. Jag tvivlar på om det var rätt att dra upp kvinnan ur vattnet, om det var någon mening med att rädda henne, bara för att hon ska plågas ännu mer. Det står alltmer klart för mig att vi under de här omständigheterna har ytterst små chanser att överleva våra plågoandar. Den största viljekraft är inte till någon nytta; i det här läget känns det för mig som om kampen för den fysiska existensen vore meningslös. Det är som om jag de senaste tre åren ständigt har sprungit en gummivägg som kastar mig tillbaka och jag kommer inte ett steg framåt.
På morgonen som är hemsk far vårt släptåg vidare. Pråmarna kopplas loss från varandra, slussas en och en och sen åker vi i rasande fart över forsar förbi gamla fiskebåtar. Sedan kommer vi in på lugnare vatten. Vi längtar alla till det tvivelaktiga paradiset Stutthof; till och med ett koncentrationsläger kan efter en sådan här resa verka som en räddande oas.
Vårt släptåg går genom smala kanaler. På stranden står några kvinnor i randiga fångdräkter med potatishackor i händerna och vinkar åt oss när vi passerar. De vinkande kvinnorna ger många av oss åter livsmod. Vi börjar drömma om jordbruksarbete och alla förbinder dessa tankar med en stor gryta med potatismos.

Stutthof
Det är sent på eftermiddagen när vi anländer till byn Stutthof. Först lastas kvinnorna av, det går ganska snabbt, men när vi andra äntligen kan lämna vår pråm efter tre dagars resa är redan kolmörkt. Den vanliga kontrollräkningen äger rum och sedan marscherar vi iväg, inte direkt välkomnade av vänligt jubel från Stutthofs lokalbefolkning. Det är det första tecknet på att vi åter är på tysk mark. Så läser jag i skyltfönstret på en upplyst butik "Här handlar du av en tysk köpman", bokstäverna har redan bleknat. Med blandade känslor vacklar vi mer än vi går genom byn. En del av de våra är redan så svaga att de inte längre kan gå; vi turas om att bära dem. Först nu märker jag att några av SS-vakterna som följer oss har med sig hundar i koppel.
Snart ser vi lägret, upplyst av otaliga strålkastare. Det är det första intrycket, strålkastare och taggtråd, och här är den elektriskt laddad. Mot min vilja kommer jag att tänka på en tysk komiker som dök upp någon gång på en scen någonstans i Tyskland. Han berättade att han nyligen hade åkt tåg och passerat ett läger omgivet av mängder med taggtråd, lampor och vakttorn. Han tänkte då på hur intelligenta de människor måste vara som hade lyckats ta sig in där.
Återigen blir det kontrollräkning och sedan marscherar vi med en viss bävan in i detta tvivelaktiga paradis. Det här lägret har inte gott rykte. Det har redan spridits på pråmarna att det ska finnas ett krematorium här ur vars skorsten det alltid kommer rök.
"Hör upp, allihop!", ropas det plötsligt när vi ställer oss i kö för avlusning. "Era värdesaker, klockor, ringar, guldföremål och så vidare kan ni lämna in här vid ingången, så slipper ni ta dem till expeditionen senare."
Oberscharführern tilltalar oss i en nästan vänlig, kamratlig ton. Men med det kommer han ingen vart med oss, för sånt är vi redan alltför gamla lägerrävar. Tydligen märker han att tonläget inte fungerar, för han fortsätter mer energiskt:
"Alltså, alla era kläder, även handduk och tvål, allt blir kvar utanför, ingen tar med sig något förutom skor in i tvättrummet, förstått?"
"Ja", ljuder det hundra gånger. Men ingen har för avsikt att följa denna order. Då, tänker var och en, är rakhyveln och de få kläder som fortfarande finns kvar i ränseln borta. Det klokaste är att försöka smuggla något genom avlusningen. Om det går fel får man högst några örfilar.
De första femtio kommer in i tvättrummet. En av dem har lagt sina rakattiraljer i skorna, en annan har lyckats behålla sina papper på vem vet vilket sätt. Två andra är upptagna med att klistra in pengar under fotsulorna med plåster, de andra står i en ring runt dem. När en SS-man närmar sig går ordet "Schischo" från mun till mun.
Alla försöker på olika sätt behålla de värdesaker som de hittills har lyckats spara. De smartaste har redan i Riga sytt in sina värdesaker i skorna; de ligger bäst till här för om de klarar av att behålla skorna kommer de säkerligen inte att svälta under den första tiden i det nya lägret.
Det verkar gå livligt till i tvättrummet; Oberscharführerns gormande hörs. Han verkar ha hittat något hos någon. En man med mycket långt hår, försöker gömma sin vigselring i hårmanen, "de kommer inte att få tag på den", mumlar han för sig själv, "annars kastar jag den", Vissa slänger faktiskt sina klockor och ringar i latrinen. Andra föredrar att gräva ner föremålen framför att slänga dem. De karvar försiktigt ett hål med fötterna i den sandiga jorden och lägger sedan ner sina saker där; de hoppas att de en dag kommer att återvända till den här platsen. Jag är säker på att någon SS-man här, liksom i Riga, kommer att harva igenom platsen med en kratta efter avlusningen.
Hur som helst går det väldigt fort den här kvällen. In i duschrummet. Två SS-män står i dörröppningen och muddrar. Öppna munnen, fingrarna isär, den andra tömmer mina skor, men hittar bara några små passfoton. Dem tar han. Det är tur att proceduren måste gå fort, så de bara hinner göra stickprovskontroller. I tio sekunder finns det sen vatten och så är man ute igen, hela kroppen våt och det är mitt i natten. Längs sidan står några fångar i randiga kläder. Av var och en får man olika persedlar i handen. Raskt är man nyrustad – men inte för den kommande vintern, utan för högsommar.
Klockan är minst tolv på natten. Slutligen kommer kommandot att marschera iväg till logi-lägret.
"Sjung", beordrar Scharführer nsom går med oss. Vi tittar på varandra, dödströtta, knappt i stånd att gå av utmattning, och Herr Scharführer beordrar oss att sjunga.
"Blir det nåt snart, era svin?" hör man från honom igen, "sjung! säger jag."
"Vi kan ingenting", vågar en av oss säga. Han får direkt ett knytnävsslag i ansiktet.
"Jag ska lära er att sjunga, ert lata pack" vrålar Scharführern igen. I första raden har en av oss tagit mod till sig. Han börjar sjunga "Das Wandern ist des Müllers Lust" (Mjölnarens glädje är att vandra). Några andra faller in, och så marscherar vi in i Stutthofs logi-läger med med ett skrattande och ett gråtande öga.


  • Country in which the text is set
    Germany, Latvia
  • Featured locations
    Lübeck
    Riga
    Jungfernhof / Šķirotava
    Dünamünde / Dvinamünde
    Stutthof
  • Impact
    Although it is written like a diary, with dated entries, One Who Came Back: The Diary of a Jewish Survivor (1973) by Josef Katz is not, strictly speaking, a diary; he wrote it immediately upon his liberation from a camp near Neustadt on March 8, 1945. A few entries pertain to the early years of the Third Reich and convey the author’s recollections of life under the Nazis in his native Germany. But the book actually begins its tale of agony with December 1941, when Katz was deported from his hometown of Lübeck to Latvia. He spent the next three years in the ghettos of Riga and Liepaja, as well as in slave labor at various camps, including the infamous Stutthof.
    Joseph Katz was born in 1918. When, at the age of two, Katz lost his father, his widowed mother worked hard to give Katz and his four siblings an orthodox Jewish upbringing. That upbringing shows in his response to the horror he endured. He conscientiously recorded the death of a Jew who, for example, died as a result of refusing to eat even the meager bits of leavened bread that they had during the first Passover he spent in a camp (p. 45). He related his spiritual pain when the sheer numbers of the dead made saying Kaddish (the Prayer for the Dead) and the El Molei Rachamim (God, Full of Compassion) for each one impossible (p. 47). On his last Rosh Hashanah in captivity, in 1944, Katz offered an unusual account of a worship service held on a Nazi ship taking a group of Jews to Danzig. The praying Jews carried his thoughts back home, to a realm that still had a place for the sacred; but he soon realized, “I am not at home” (p. 201).
    Another striking feature of Katz’s account is his treatment of death and what might be called “the death of death,” that is, the removal of death from anything resembling life in the world of humanity. When his mother passed, for example, she died with the words of the Shema (the “Hear, O Israel” prayer) on her lips, which is as it should be for a Jew. As the tide of death became more and more overwhelming, however, all the prayers, rites, and rituals of mourning and bereavement—everything that affirmed the dearness of the life that had faded away—disappeared. When the living no longer mourn the dead, one realizes, they are as though dead. Thus, stated Katz while working on a mass burial detail, “It is as if the dead were carrying the dead” (p. 48). And the dead cannot die, so that those who are still alive do not die—they are devoured, processed, and otherwise exterminated.
    If situating death within the contexts of life is a sign of humanity, then when death loses its significance people lose their humanity: men who are as though dead are not men. Katz noted some revealing consequences of such a condition. He recalled, for example, the time in Kaiserwald, in February 1944, when he reported to a Nazi guard that he had brought thirty men for washing, as ordered. “What do you mean?” the Nazi asked, unable to understand what Katz meant—until Katz corrected himself, saying, “Thirty Jews” (p. 153).
    Of course, the man who cannot recognize Jews as men has lost his own humanity. Near the end of his tale, Katz lamented the Nazis’ success in dehumanizing the Jews by refashioning them after the Nazis’ own image. In January 1945, after surviving a death March from Danzig to Germany, he looked upon what is left of his party and declared that they are human “only in outward appearance. They have lost all civilization or humanity” (p. 245), living, as they do, like Nazis, feeding on other lives. A month later he confessed, “I have known for a long time that only the worst and most brutal kind of person can survive here. Everyone else is fated for the mass grave” (p. 249).
    Here Katz is able to drive home the true horror of how complete was the Nazis’ assault upon the Jews. Those whom they did not murder they made into creatures who, like the Nazis, lived by devouring their neighbor, so that even the Jews who still lived did not live as Jews.

     David Patterson
    The Ackerman Center for Holocaust Studies / The University of Texas at Dallas

  • Bibliographic information
    Kiel: Neuer Malik Verlag 1988, p. 13-34, 79-81, 198-213

    American translation: One Who Came Back: The Diary of a Jewish Survivor. Trans. Hilda Reach. New York: Herzl Press, 1973.

     
  • Translations
    Language Year Translator
    English 1973 Hilda Reach
  • Year of first publication
    1973
  • Place of first publication
    New York