Hinter dem kleinen Dorf Pillkoppen [war] die Grenze. Es war Litauen, aber für uns Memelland. Wir pflegen in Deutschland verlorene Kriege nicht wahrzunehmen. Dafür gibt unsere Nationalhymne ein gutes Beispiel: >Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt.< So sangen wir es in der Schule, und wer das nicht mitsang und Bedenken äußerte, war schon immer ein Landesverräter und vaterlandsloser Geselle. Die Wander­dünen, vom Wind geblasen, kümmerten sich nicht um die Grenzen. Ob sie sich auch heute nicht darum kümmern, ob der Wind noch immer die Schwerarbeit leistet, den Sand zu Gebirgen zu türmen und Täler wieder freizule­gen, in denen einst Dörfer gestanden hatten mit Häusern, Kirchen und Friedhöfen? Vielleicht sind heute dort Bun­ker und Raketenstellungen, gegen die der Wind nicht an­kommt. Sicher wäre er auf die Dauer dieser neuen deut­schen Tüchtigkeit unterlegen, und es würden heute dort Hotelkolosse, Bungalows, Schnellstraßen und Yachthä­fen sein. Ob die Libisbucht noch ihren Namen hat, der Grabscher Haken, die Bullwicksche Bucht? Laß mich noch einmal die Namen nennen auf dieser hundert Kilo­meter langen Landbrücke zwischen Ostsee und Haff, die Namen der Orte, Flecken und Forsthäuser: Cranz, Sar­kau, Rossitten, Pillkoppen, Nidden, Purvin, Preil, Perwelk, Schwarzort und überm Wasser Memel.

>Frei ledig zieh ich durch die Welt, hab Sorgen nie gekannt<, sangen wir, um übergangslos die Probleme zu diskutieren, die uns bedrückten. Dabei ist das Wort Pro­blem schon viel zu abstrakt. Wir sprachen über unsere Kameradschaft untereinander, über die Solidarität mit den Arbeitern, über den bedrohlichen, heraufziehenden Faschismus, über die Stellung der Juden. Frei ledig san­gen wir und schleppten Rucksack, Brotbeutel, Gitarre und Zelt mit uns, ein ganzes Schneckenhaus, ohne all das war eine Reise bei unserem mageren Verdienst oder Taschengeld gar nicht denkbar.

Auf einem Nehrungsdampfer machte ich einmal die Bekanntschaft eines Globetrotters. Ein nicht mehr junger Mann, der mir von Afrika und Asien erzählte, still und unauffällig dastand in bürgerlicher Kleidung mit einem kleinen Koffer in der Hand und viel exaktem Wissen. Was für einen Aufwand an Gewicht hatte ich betrieben für meine kleine Reise.

Was für die Juden Jerusalem, die Araber Mekka, die Germanen der Brocken oder vielleicht Bayreuth war, war für uns Nidden, das heilige Dorf zwischen Sandbergen, See und Haff - es kehrt noch heute wieder in meinen Träumen. Vielleicht kam man gerade bei Sonnenunter­gang rechtzeitig an, wenn gegen den flammend farbigen Himmel die Fischerflotte auf Fang fuhr, ein Schiff hinter dem anderen, die sanft gebogene Linie der Bucht nachfin­dend und jedes Segel klar und scharf gegen die Bucht sichtbar, gegen den Horizont. Wir, die wir wie Heine über Sonnenuntergänge spotteten, waren von der Liebe zu dieser Landschaft überwältigt, dem einheitlichen Rhythmus, den der Wind bestimmte. Dieser Rhythmus und die klaren Farben waren es auch, die Thomas Mann und die Maler des Expressionismus auf die Nehrung brachten. Sie saßen in Rossitten, in Pillkoppen, unter der »Schwarzen Düne«, die das Dorf zu verschütten gedroht hatte und dann in mühevoller Arbeit mit den harten Grasbüscheln bepflanzt worden war, sie saßen auf der hohen Düne bei Nidden, die steil ins Haff hinunterfiel und im Fischerhafen malten sie die plumpen Kähne mit den so schönen primitiven Holzwimpeln auf der Mast­spitze. Ich habe einmal solch einen Wimpel gekauft, auf dem der Fischer all seinen Besitz dokumentiert, Häuser, Schuppen, Frauen und Kinder neben- und übereinander in einfacher Laubsägearbeit und dann bunt bemalt. Jedes Boot hatte seine eigene Flagge.

Doch nun zu den Expressionisten. Wir hätten sie nie bemerkt, wenn es nicht Hermann Blode gegeben hätte. Von der Dorfstraße aus war Hermann Blode ein Gast­haus wie alle anderen. Am Eingang der Dorfladen, dann kam der Gastraum, ziemlich dunkel, eine Schenke wie jede andere. Daß der Besitzer immer schon eine Liebe zur Kunst gehabt hatte, bewies ein großes Jägerbild, echt Öl, wie wir sagten. Dann aber kam man auf die Terrasse, die auf Pfählen schon im Haff stand, jeder Tisch mit einer kleinen Petroleumlampe mit buntem Schirm. Dort saß man am Abend und hatte das Haff vor sich und konnte herrliche Gerichte bestellen - wenn man Geld hatte. Bei uns reichte es immer nur zu einer Tasse Kaffee. Aber die Wände waren voll mit Bildern von Pechstein, Schmidt-Rottluff, Nolde und anderen Malern. Es war die köstlich­ste Ausstellung, die ich je gesehen habe. Es stimmte alles auch noch, als zu unserem Leidwesen die Petroleumlam­pen durch elektrische ersetzt wurden. Wie konnte solch ein Wunder geschehen? Nun, ich kann es nur erzählen, wie ich es damals wußte. Es war die Liebe, die dieses Wunder bewirkt hatte, warum sollte in diesem Zauber­dorf nicht auch Liebe solch bunte Wunder bewirken? Die alten Blodes hatten ihr Marjellchen, ihre Tochter, auf die Schule in Königsberg geschickt, und dort hatte sie einen jungen Maler - Ernst Mollenhauer - kennen und lieben gelernt und geheiratet. Es müssen sehr aktive Menschen gewesen sein; sie brachten nicht nur ihre Malerfreunde nach Nidden, sondern hängten auch ihre Bilder dort auf, allen sichtbar, und verhalfen so der Kneipe und dem Kramladen Blodes zu Weltruhm. Als wir die Haffterrasse entdeckten, war ihr Ruhm schon nach Königsberg ge­drungen. Jedesmal, wenn wir in Nidden waren, war unser erster Weg zu Blode, um die alten und neuen Bilder zu bewundern. In den Jahren zwischen 1925 und 1932 waren wir fast jedes Jahr dort. Damals waren wir sehr reich. Wir gönnten eine Vierter-Klasse-Reise von Berlin nach Kö­nigsberg bezahlen und hatten sogar noch Geld übrig, ein­mal in einem billigeren Gasthaus Räucheraal zu essen. Und da man das »fette Zeuch« ohne Schaden nur mit verdünnendem Alkohol in riesigen Portionen essen konnte, so tranken wir Wodka dazu - ganz gegen unser Gewissen, denn wir waren Antialkoholiker, aber was tut man nicht alles aus Liebe zur Heimat? Wenn wir dann mit gut gefülltem Magen und leicht trunken die Dorfstra­ße hinuntergingen und zu dem Wald auf der Düne stie­gen, wo unser Zelt stand, denn zu einem Zimmer in einer Pension langte es immer noch nicht, so sangen wir das Lied vom russischen Bauern, der sich immerfort noch ein Schnäpschen eingießt, von Walter Mehring, und endlich war die Welt auch für uns einmal rund und in Ordnung.

Unser Zelt konnten wir allein im Wald stehenlassen. Niemand hätte etwas daraus gestohlen. Einmal, ich war mit Hans Litten und Margot in Nidden, schickte ich die beiden ins Dorf, um Wasser und Essen zu holen. Ich war faul, und um wenigstens etwas zu tun, schälte ich Kartof­feln. Plötzlich ein Rütteln am Zelt, daß es beinahe um­kippte. Mit einem Fluch sprang ich auf, weil ich sofort Margot im Verdacht hatte, eine Teufelei vorzuhaben, und stand einem riesengroßen Elch gegenüber, der ebenso überrascht wie ich in mein dummes Gesicht starrte und schließlich, sein bärtiges Haupt bedächtig schüttelnd, im Wald verschwand. Ich schüttelte auch den Kopf über mich. Da hat man doch so viel gesehen, ist durch echte weite Wüsten gefahren, kennt den Harz, die Mark Bran­denburg, das blitzblaue Mittelmeer von den bizarren Fel­sen Mallorcas aus gesehen, die Spitzen der Alpen, Glet­scher, frostkalte Stauseen, und dann geht einem doch nicht der Geruch dieses Dorfes verloren mit den mageren Kiefern, nicht der Geruch des schwelenden Holzes der kleinen Schiffswerft, der Eichenbohlen, die über Feuer für den Bauch eines Schiffes gebogen und mit einem Was­serstrahl wieder gelöscht wurden, dann wieder erhitzt und an einem Ende mit Steinen beschwert, bis sie der gewünschten Form entsprachen. Viele Stunden habe ich zugesehen, fasziniert von der Gewalt, die einem Holz angetan wird, bis es sich dazu bequemte, nützlich zu sein und zur Belohnung dann, umhüllt von Teer und Farbe, als stolzes Schiff sich vom Haff umplätschern zu lassen und den kurzwelligen Stürmen standzuhalten.

Es muß wohl schon Anfang der dreißiger Jahre gewe­sen sein, als ich mit Margot und Hans die so lange ge­plante Reise verwirklichen konnte, die ganze Nehrung entlang und über Memel und Litauen hinaus bis nach Lettland zu gehen. Nur in den Kriegen, im Ersten und Zweiten Weltkrieg, kamen damals arme Leute zu solchen Reisen. Margot und ich waren von Rossitten weiterge­gangen, noch einmal am Haff und den Sanddünen entlang bis Schwarzort und dann noch einen Tag bis zum Memeler Tief, bis wir an einem Sonnabend in Memel anlangten. Es war wohl ein Sonnabend, und nach sonnenheißen Ta­gen begann es leicht zu regnen. Wir wußten nicht viel in Memel anzufangen, es ist mir jedenfalls nichts im Ge­dächtnis geblieben. Wir kauften eine >Vossische Zeitung< von ungeheurem Umfang, gaben am Bahnhof unsere Rucksäcke auf und gingen ins Kino. Danach, als wir un­sere Sachen wieder holen wollten, war der Bahnhof ge­schlossen. Nach einigem Hin und Her gingen wir vor die Stadt und im Schutz einer großen Mauer legten wir die Zeitung unter uns, wie es Landstreicher zu tun pflegen, und deckten uns mit den Mänteln zu und schliefen. Erst richtig durchfröstelt waren wir, als wir am Morgen zum nahen Tor kamen und Landes-Lepraanstalt lasen. Nun, uns brachte ein Kaffee am Bahnhof bald wieder auf die Beine. Hans Litten kam mit dem Zug, und wir begannen unsere einzige Reise ins Baltikum.

Hinter Memel endete Deutschland. Mit den Grenzen von 1918 endete dort auch radikal, was deutsche Kultur oder Zivilisation war. Es war unglaublich, daß man ein paar Schritte weiter tief in Rußland war. Steinerne Häu­ser, steinerne Herzen, sagten die Litauer, und es gab von nun an in den Dörfern nur noch Holzhäuser. Was auf der Nehrung noch museal wirkte, die schön geschnitzten Giebel und Dachfirste, die Strohdächer, wurde selbstver­ständlich, der Typ der Menschen hatte sich kaum gewan­delt. Die Chaussee verwandelte sich in eine Sandpiste mit tief ausgefahrenen Radspuren, breit nebeneinander, und der Wald wurde nun wirklich zum Urwald. Alles, was wir an Ostpreußen liebten, war hier noch liebenswerter, noch ursprünglicher. Bald zogen wir es vor, durch eine Waldschneise zum Strand zu gehen. Die Straße verlief sowieso parallel zum Meer. Was für ein herrlicher Strand, viel breiter als wir es gewohnt waren, die Buchten weiter ausschwingend, ohne Steilküste, weit und breit kein Mensch, nur einige Radspuren dicht am Meer. Da hatten die Wellen den feuchten Sand wie Asphalt geglättet und gehärtet. Gingen wir 20 oder 30 Kilometer, bis wir an der lettischen Grenze waren? Das war jedenfalls alles, was von Litauen ans Meer grenzte, und Litauen war doch einmal eine Weltmacht gewesen. Nachdem die Baltischen Staaten, einem nordischen Balkan gleich, zu handlichen Stücken zerschnitten worden waren, hatte es Wilna ver­loren und Memel als Zugang zum Meer bekommen, ohne den der neue Staat überhaupt nicht lebensfähig gewesen wäre. Wir saßen an dieser einsamen Grenze, ein Zaun quer durch den Wald bis zum Strand, und kramten zusammen, was wir aus Geschichtsunterricht, Reiseführern und Karten über das Baltikum wußten. Litauen, Kurland, Livland, Estland hießen einst die Ostsee-Länder bis zum Finnischen Meerbusen, an dem Petersburg, heute Lenin­grad, liegt. Jetzt hießen sie Litauen, Lettland, Estland und verdankten ihre Existenz dem Cordon-Sanitaire, dem Sicherheitsgürtel, der die Sowjetunion von der Ostsee absperren sollte. Hans hatte vorsorglich Reise- und Sprach­führer mitgebracht, aus denen man erfuhr, daß man sich in Lettland nicht mehr deutsch verständigen könne, daß es in den Wäldern Kreuzottern und Wölfe gäbe; er hielt es nicht für ratsam, weiterzugehen. Wir konnten auch nicht weitergehen, da der Grenzposten unser Visum nicht anerkannte und sich erst zu einer Beratung mit seinem Vorgesetzten zurückgezogen hatte. Der Vorgesetzte kam aber erst am Abend zur Ablösung. So hatten wir Zeit, Lettisch zu lernen. Wir haben es natürlich nie geschafft. Ich weiß heute nur noch unvollkommen, daß Swiest Butter hieß, Oalas Eier, Kartöppeli Kartoffeln und Gulta Bett, und auch das mag falsch sein. Aber es klingt so gut.

Dann beschäftigten wir uns mit der Geschichte und wußten, daß es einmal ein riesiges litauisches Reich gege­ben hatte, das in Personalunion mit Polen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichte. Es scheint, daß Gott gerecht ist und jedem Volk einmal seine Geschichtsstunde gewährt hat, worauf dann ewige Ansprüche angemeldet werden. Es ist kaum aufzuzählen, welche Völker alle Herrschaftsansprüche auf diesen Wald, in dem wir saßen, anmelden konnten: die Deutschen, weil einmal die Goten dort saßen, später die Hanse, dann die Ordensritter; die Schweden kamen und gingen, die Russen kamen. Die Herren wechselten wie auf den Atlanten die Farben. Blieb der Bauer immer derselbe in seinen armseligen Dörfern, hölzernen Häusern? Ist es anders geworden heute, wo das Land wieder der UdSSR zugeschlagen ist?

Am Abend bekamen wir Bescheid, daß wir ein neues Visum uns in Memel holen müßten. Es war ein schöner Weg für mich hin und zurück. Ich schaffte es in einem Tag teilweise zu Fuß und teilweise von gutmütigen Bau­ern mitgenommen. Dann öffnete sich die Grenze, dieselbe See, derselbe Strand, der Wald noch dichter: und Hans hörte in der Nacht das Heulen der Wölfe. Am Abend suchten und fanden wir ein Dorf, denn wir brauchten Nahrungsmittel. Hans blieb am Rande des Dorfes sitzen und studierte sein Wörterbuch. Wir anderen gingen hin­ein und versuchten uns verständlich zu machen. Es ge­lang nicht gleich, dann aber holte man ein kleines Judenmädchen hinzu, sie konnte Jiddisch, freute sich und dolmetschte vortrefflich. Wir wurden in eines der ansehnlichsten Häuser gebeten, wo wir in der guten Stube unter dem Bild des Zaren Nikolaus Platz nehmen mußten. Tee, Brot und Butter wurden gebracht und - da wahrscheinlich nur selten Gäste im Dorf waren - mußten wir erzählen, woher und wohin und warum wir gekommen seien. Lange noch saßen wir stumm beisammen, während man beriet, wie wir am besten nach Liepaja (Libau) kommen würden. Erst nach langem Verhandeln durften wir weni­ge Pfennige für unsere Vorräte bezahlen. Es war schon Nacht, als wir aus dem Dorf hinaus waren und unser Zelt in einer Lichtung des Waldes aufschlugen und sicher­heitshalber ein Feuer machten; man konnte ja nicht wis­sen, vielleicht gab es doch Wölfe. Viel mehr ist von der Reise eigentlich nicht zu berichten. Ich besinne mich auf Libau als eine helle Hafenstadt, eher schwedisch im Ver­gleich zu Memel. Wir wollten eigentlich nach Riga, aber Geld und Zeit langten nicht. Uns ist das namenlose Dorf in Erinnerung geblieben und wieder ein Zweifel an uns, die wir die gutartige Armut der anderen so liebten.

Als ich schrieb, Königsberg sei eine Grenzstadt, wollte ich ganz andere Dinge erklären, zu meinen eigenen Gren­zen kommen, mich abgrenzen. Statt dessen habe ich bei­nahe auf jeder Seite über Grenzüberschreitungen ge­schrieben, über die Lust, außerhalb der Grenzen zu sein und die Grenzen hinter sich zu lassen. Die Grenzüber­schreitungen, die wir lieben, und die Grenzen, in die wir gebannt sind: meine Grenzen. Dabei bedürfte es kompli­zierter Untersuchungen, wie sich etwas, was ich bei mir zu übersehen glaube, bei meinem Nächsten abspielt, ge­schweige denn bei einem, der zwei Jahrzehnte später ge­boren ist als ich. Diese Grenzen sollten das Thema mei­ner Überlegungen werden. Geboren als Deutscher, als Jude, als Bürger und als Ostpreuße. Man kann von Ost­preußen fortgehen, man konnte, wenn man Glück hatte von Deutschland rechtzeitig fortgehen, man kann sich weit von der materiellen Grundlage eines Bürgers entfer­nen, man kann verleugnen, daß man Jude ist, man kann auch alles andere verleugnen und das Jüdische in den Mittelpunkt seines Lebens stellen. Man hat einige Freiheit für Grenzüberschreitungen. Gott sei Dank ist man nicht festgenagelt in dem Kreis, in den man hineingeboren ist. Es kann sogar tödlich sein, in diesen Gegebenheiten zu verharren. Sobald die in der Familie überlieferten und praktizierten Meinungen nicht mehr bindend sind, be­ginnt die nächste Umwelt wirksam zu werden. Bei mei­nen Eltern war die Zuordnung des Judentums zur deut­schen Staatsbürgerschaft ein Dogma. Als wir begannen, weiter zu bohren, bekamen wir gereizte Antworten. Man war deutsch, das war eine Tatsache, man sprach deutsch, man zahlte Steuern, man wählte, man nahm Anteil an der Politik, man hatte in der Familie meiner Mutter über mehrere Generationen deutsche Schulen besucht; von der Familie meines Vaters weiß ich kaum etwas, eigentlich nur, daß mein Vater im Altstädtischen Gymnasium zur Schule gegangen war. Es war ja auch eine Tatsache, daß man mit dem »Wohl und Wehe« seiner Mitbürger ver­bunden war (ein Standard-Argument meines Vaters). Re­ligion ist Privatsache, man war so jüdisch wie andere pro­testantisch, katholisch, sektiererisch. Wir waren duldsam anderen Religionen gegenüber, und die anderen sollten es auch sein. Das waren Glaubenssätze, die man nicht dis­kutierte, ohne auf die schiefe Ebene zu kommen. Wo käme man hin, wenn man das nicht mehr anerkannte. Ja, wo kam man hin? Ganz so heil, wie es uns Kindern schien, war die »heile Welt« meiner Eltern aber auch nicht.

Ich glaube nicht, daß es für Juden auch in Deutschland je die heile Welt wirklich gegeben hat. Das kam schon in der Bewegungsbeschränkung zum Ausdruck, die mein Vater sich auferlegte und die er von uns verlangte. »Nicht auffallen«, sich möglichst wenig von den anderen unter­scheiden, und Juden waren füreinander haftbar. Wenn ein Jude sich schlecht benahm, kompromittierte er die ganze Gemeinschaft. Das ist immer so bei Minoritäten. Ge­schieht etwas, etwa ein Verbrechen, so ist es, wenn der Täter ein Deutscher war, ein Herr Müller, war es ein Jude, waren es die Juden, die Zigeuner, die Homosexuel­len, heute sind es die Gastarbeiter. Bei meinem Vater war es der Dreyfus-Prozeß 1894, der ihn aus seinen Träumen von der Gleichheit mit den Deutschen aufschreckte. Dreyfus war dann plötzlich nicht ein französischer Offizier, sondern ein Jude, und als sich schließlich herausstellte, daß es der deutsche Geheimdienst war, der das angezettelt hatte, waren es eben Patrioten, die durch einen Juden kompromittiert wurden. Man konnte es drehen, wie man wollte, die Juden waren schuldig. Dann, viel schlimmer, gab es in Ungarn und in Polen Ritualmordprozesse, eine ganz unsinnige Anschuldigung, wenn man weiß, wie streng Juden der Genuß von Blut verboten ist. Juden wurden verhaftet und vor Gericht gestellt, weil sie angeblich ein Christenkind geschlachtet und das Blut in Mazzen verbacken hatten. Und obwohl sie dann vor Gericht endlich freigesprochen wurden, war das Gerücht vom Christenblut trinkenden Juden schon ins Volk gedrungen und immer wieder von antisemitischen Schriften und Flugblättern aufgenommen worden. Es genügte ein kleiner Trick, um das endgültige Ergebnis, den Frei­spruch, die Absurdität des Vorwurfs in Frage zu stellen. [...]

© Birute Stern, Jerusalem 2018

Farširuota žuvis. Jaunystė Kenigsberge
Translated by / Vertė Ieva Perednienė.

 

Už nedidelio kaimelio, vadinamo Pillkoppeni buvo pasienis. Už sienos Lietuva, o mums – Memellandii. Vokietijoje esame pratę nepaisyti pralaimėtų karų. Tautos himne yra geras pavyzdys: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“iii. Taip dainuodavome mokykloje, o kas nedainuodavo ir suabejodavo tais žodžiais, visad būdavo laikomas šalies išdaviku arba klajokliu be tėvynės. Vėjo pustomoms slenkančioms kopoms valstybių sienos nerūpi. Ar ir šiandien joms nerūpi, kad vėjas vis dar taip sunkiai pluša, pila į kalnus smėlį ir vėl išpusto slėnius, kur kadaise stovėjo ištisi kaimai – namai, bažnyčios, kapinės? Dabar tikriausiai ten įkurti bunkeriai ir raketų bazės, prieš kuriuos vėjas bejėgis. Be abejo, ilgainiui jis nebūtų atsispyręs naujoviškam vokiečių stropumui – šiandien ten stūksotų viešbučių masyvai ir vasarnamiai, driektųsi greitkeliai ir jachtų prieplaukos. Ar Lybio įlanka vis dar vadinama Libisbucht, ar išliko pavadinimai Grabscher Hakeniv ar Bullwicksche Buchtv? Dar kartą išvardysiu keletą tos šimtą kilometrų tarp Baltijos jūros ir marių nutįsusios žemės juostos kaimelių, laukų ir girininkijų pavadinimų: Cranz, Sarkau, Rossitten, Pillkoppen, Nidden, Purvin, Preil, Perwelk, Schwarzortvi, o už vandenų – Memelvii.

„Frei ledig zieh ich durch die Welt, hab Sorgen nie gekannt“viii, – sudainuodavome, kad sklandžiau pereitume prie mus slegiančių problemų. Vis dėlto „problema“ skamba pernelyg abstrakčiai. Kalbėdavomės apie tarpusavio draugystę, apie solidarumą su darbininkais, apie grėsmingai atšliaužiantį fašizmą, apie žydų padėtį. Laisvi ir nevaržomi dainuodavome ir kaip tos sraigės ant pečių tempdavom kuprines, terbelę duonos, gitarą ir palapinę – kitokia kelionė, turint galvoje menkus mūsų uždarbius ir kišenpinigius, buvo visiškai neįsivaizduojama.

Kartą plaukdamas garlaiviu į Neriją susipažinau su vienu keliauninku po pasaulį. Tai buvo nebejaunas vyras, kuris papasakojo man apie Afriką ir Aziją, – jis stovėjo garlaivyje tylus ir nepastebimas, apsitaisęs kaip miestietis, rankoje laikė nedidelį lagaminą, o galvoje turėjo daug tikslių žinių. O kokį sunkų nešulį aš buvau susikrovęs tai trumpai kelionei...

Tai, kas žydams buvo Jeruzalė, arabams – Meka, germanams – Brokenas ar galbūt Bairoitas, mums buvo Nida – šventas kaimas tarp smėlio kopų, jūros ir marių; iki šiol man jis prisisapnuoja. Jei suspėdavome atvykti per patį saulėlydį, pamatydavome kaip liepsnų spalvomis nudažyto dangaus fone žvejai išplaukia į žvejybą – jų laivai vienas po kito sekdavo švelniai išlenktu įlankos kontūru, o kiekviena burė aiškiai ir ryškiai spindėdavo įlankos ir horizonto fone. Mėgdavome pasišaipyti iš saulėlydžių kaip Heinė, tačiau buvome apimti meilės tam kraštovaizdžiui ir jo vieningam ritmui, kuris pakluso vėjui. Būtent tas ritmas ir nesudrumstos spalvos į Neriją pritraukė Thomą Manną ir ekspresionizmo dailininkus. Jie dirbdavo Rasytėje, Pilkopiuose, kaimą užversti grasinusios Juodosios koposix papėdėje, vėliau kruopščiai apsodintos kieta kuokšteliais augančia žole, jie sėdėdavo ant Nidos Didžiosios kopos, kuri leidosi stačiai į marias, o žvejų uoste tapydavo gremėzdiškas burvaltes su gražiomis ir paprastomis medinėmis vėtrungėmis ant stiebų. Kartą nusipirkau vieną tokių vėtrungių, ant kurių žvejai it dokumente pavaizduodavo viską, ką turėjo – namus, kluonus, moteris ir vaikus, išdėstydami vieną šalia kito arba vieną po kitu, tiesiog išpjaudavo jas siūliniu pjūkleliu ir spalvingai nudažydavo. Kiekvieną laivą puošė kitokia vėliava.

O dabar apie ekspresionistus. Niekada nebūtume jų pastebėję, jei nebūtų buvę Hermanno Blodės. Iš kaimo gatvelės pusės viešbutis „Hermann Blode“ buvo toks pat kaip ir visi kiti. Prie įėjimo kaimo krautuvėlė, tolėliau – viešbučio salė, gana tamsi, su nedidele užeiga kaip ir kur kitur. Viešbučio savininkas nuo seno mėgo meną, apie tai liudijo didelis medžioklę vaizduojantis paveikslas, nutapytas tikru aliejumi, kaip sakydavome. Iš salės buvo galima patekti į terasą, prilaikomą tiesiog iš marių kyšančių polių, ant kiekvieno stalelio stovėjo po mažą žibalinę lempelę spalvotu gaubtu. Ten sėdėdavai vakarais, priešais atsiverdavo marios, o jei prilaikei pinigų, užsisakydavai nuostabių patiekalų. Mums visuomet užtekdavo tik puodeliui kavos. Na, o sienos buvo nukabinėtos Pechsteino, Schmidt-Rottluffo, Noldės ir kitų dailininkų paveikslais. Nuostabiausia paroda, kokią man kada nors teko matyti. Viskas puikiai derėjo net ir tada, kai didžiam mūsų apgailestavimui žibalinės lempos buvo pakeistos elektrinėmis. Ir kaip gi galėjo kilti toks stebuklas? Galiu dabar nupasakoti tik tai, ką tuo metu žinojau. Stebuklą sukėlė būtent meilė, ir kodėl gi tame kerinčiame kaimelyje meilė nebūtų galėjusi sukelti tokio spalvingo stebuklo? Senieji Blodai išsiuntė mergelę – Marjellchenx, savo dukrelę, į mokyklą Kenigsbergexi, o ten ji susipažino su jaunu dailininku Ernstu Mollenhaueriu, įsimylėjo jį ir už jo ištekėjo. Tikriausiai jie buvo labai veiklūs – į Nidą pasikvietė ne tik dailininkų, su kuriais bičiuliavosi, bet prikabinėjo ir jų paveikslų, kad visi galėtų apžiūrėti, taip prisidėdami Blodų užeigos ir krautuvėlės garsinimo visame pasaulyje. Kai atradome marių terasą, Kenigsberge apie ją jau buvo žinoma. Kaskart, kai lankydavomės Nidoje, pirmiausia užsukdavome pas Blodę pasigrožėti senais ir naujais paveikslais. Nuo 1925 iki 1932 metų ten apsilankydavome beveik kasmet. Tada buvome labai turtingi. Iš Berlyno į Karaliaučių nukeliaudavome ketvirtąja klase ir dar likdavo pinigų pigesnėje užeigoje kartkartėmis užkąsti rūkyto ungurio. Kadangi jo „riebius kąsnelius“, nepakenkiant sveikatai, buvo galima valgyti tik užsigeriant didžiuliu kiekiu riebalus praskiedžiančio alkoholio, prie ungurio gerdavome degtinę nė kiek negraužiami sąžinės, nors kovojome prieš alkoholio vartojimą, nes ko gi nepadarysi iš meilės tėvynei? Kai gerai prisikimšę skrandžius ir šiek tiek apsvaigę, leisdavomės kaimo gatve ir kopdavome į mišku apaugusią kopą, kur stovėjo mūsų palapinė, nes pinigų pensiono kambariui vis tiek neužteko, dainuodavome Walterio Mehringo dainą apie degtinėlės vis įsipilantį rusų valstietį – tada ir mums pasaulis galų gale pasirodydavo maloniai apvalus ir ne toks jau blogas.

Palapinę galėdavome palikti miške nesaugomą. Niekas iš jos nieko nebūtų vogęs. Kartą, kai buvau Nidoje su Hansu Littenuxii ir Margotxiii, nusiunčiau juos abu į kaimą atnešti vandens ir maisto. Tinginiavau ir, norėdamas kažką nuveikti, skutau bulves. Staiga palapinė taip smarkiai sudrebėjo, kad vos nenuvirto. Nusikeikęs pašokau, nes iš karto pamaniau, kad tai Margot išdaigos, bet staiga akis į akį susidūriau su milžinišku briedžiu, kuris kaip ir aš nustebo ir žvelgė į mano kvailoką veido išraišką, bet galiausiai, palengva kratydamas barzdotą galvą, dingo miške. Savimi stebėdamasis, papurčiau galvą ir aš. Tada jau tiek buvome regėję – važiavę per tikras plačias dykumas, pabuvoję Harco kalnuose ir Brandenburgo markgrafystėje, nuo keistų Maljorkos uolų stebėję dangaus mėlynumo Viduržemio jūrą, matę apledėjusias Alpių viršūnes ir atšiaurius ledynų ežerus, tačiau atrodė, kad iš atminties neblėsta po lieknomis pušimis įsikūrusio kaimelio kvapas, nedidelėje laivų statykloje sklindantys kvapai nuo rusenančios medienos, nuo liepsna lenkiamų ir vandens srove atšaldomų laivo korpusui skirtų ąžuolo lentų, kurios vėl įkaitinamos ir viename gale prislegiamos akmenimis, kol įgauna reikiamą formą. Sužavėtas jėgos, kuriai paklūsta mediena, ilgas valandas stebėdavau, kaip ji galiausiai teikiasi būti naudinga, o tada ištepama derva ir dažais, tarsi atsilyginant, kaip į marias nuleistas išdidus laivas pasiduoda marių vandens teškenimui ir per audras atsilaiko ant trumpų bangų.

Turėjo būti gal ketvirtojo dešimtmečio pradžia, kai su Margot ir Hansu įgyvendinome senai planuotą kelionę – pėsčiomis keliauti išilgai visą Neriją, per Klaipėdą ir Lietuvą iki pat Latvijos. Į tokias keliones vargšai žmonės leisdavosi tik per karą – Pirmąjį ir Antrąjį pasaulinį. Margot ir aš iš Rasytės ėjome toliau – dar sykį palei marias ir smėlio kopas keliavome iki Juodkrantės, o tada per dieną ėjome iki Klaipėdos sąsiaurio, kol vieną šeštadienio vakarą pasiekėme patį miestą. Matyt tikrai buvo šeštadienis, nes baigėsi šiltos saulėtos dienos ir pradėjo lynoti. Nelabai žinojome, ką Klaipėdoje veikti, bent jau aš nieko ypatingo neprisimenu. Nusipirkome baisiausiai storą laikraštį „Vossische Zeitung“, stotyje palikome saugoti kuprines ir nuėjome į kiną. O kai grįžome atsiimti daiktų, stotis buvo uždaryta. Šiek tiek paklaidžioję, išėjome į priemiestį ir radome prieglobstį palei aukštą sieną, kaip valkatos pasiklojome laikraštį, apsiklojome paltais ir užmigome. Iš tikrųjų pašiurpome tik tada, kai iš ryto priėjome prie netoliese buvusių vartų ir ant jų perskaitėme, kad čia įsikūrusi šio krašto raupsuotųjų ligoninėxiv. Na, bet stotyje išgėrę kavos, vėl greit atsigavome. Sulaukę traukiniu atvykusio Hanso Litteno, leidomės į nuostabią kelionę po Baltijos šalis.

Už Klaipėdos Vokietija baigėsi. Pravažiavus 1918 metais nustatytą sieną, iš esmės baigėsi ir tai, ką buvo galima laikyti vokiška kultūra ar civilizacija. Neįtikėtina, kad vos už kelių žingsnių atsidurdavai lyg Rusijos gilumoje. Akmens namas, akmens širdis, sakydavo lietuviai, todėl kaimuose statydavo tik medinius. Kas Nerijoje atrodė lyg muziejuje – gražiai išdrožinėti frontonai ir stogų kraigai, šiaudiniai stogai – čia buvo savaime suprantama, žmonių būdas taip pat niekuo nesiskyrė. Kelias virto smėlėtu keliuku su netoli viena kitos giliai įspaustomis provėžomis, o miškas – tikra sengire. Kas Rytų Prūsijoje mums taip patiko, čia buvo dar mieliau, dar autentiškiau. Netrukus nusprendėme per miško proskyną nueiti į paplūdimį. Šiaip ar taip kelias driekėsi lygiagrečiai jūros. Koks nuostabus paplūdimys – daug platesnis, nei buvome matę, plačiai išlenktos įlankos, jokių skardžių ir kur pažvelgsi – nė gyvos dvasios, tik kelios dviračių provėžos prie pat jūros, kur bangos išlygino drėgną smėlį ir sukietino lyg asfaltą. Negi iki Latvijos sienos nupėdinome tuos 20–30 kilometrų? Bet kuriuo atveju su jūra ribojosi tik tiek Lietuvos teritorijos, o Lietuva juk kadaise buvo galinga pasaulio valstybė. Kai Baltijos šalys, tarsi Šiaurės Balkanai, buvo supjaustytos į lengvai valdomus gabalus, Lietuva prarado Vilnių, bet gavo Klaipėdą – priėjimą prie jūros, be kurio naujoji valstybė apskritai nebūtų sugebėjusi išsilaikyti. Sėdėjome prie tos nuošalios sienos – per mišką iki pat paplūdimio nutiestos tvoros – ir bandėme prisiminti viską, ką žinojome apie Baltijos šalis iš istorijos pamokų, kelionių vadovų ir žemėlapių. Lietuva, Kuržemė, Livonija, Estija – taip kadaise vadinosi Baltijos šalys iki Suomijos įlankos, prie kurios įsikūręs Sankt Peterburgas, dabar vadinamas Leningradu. Jos virto Lietuva, Latvija ir Estija, kurios egzistavo tik dėl Cordon-Sanitaire – Sovietų Sąjungą nuo Baltijos jūros atskyrusio sanitarinio kordono. Atsargumo dėlei Hansas buvo įsidėjęs kelionių vadovų ir kalbos vadovėlių, iš kurių sužinojome, kad Latvijoje jau nebegalima susikalbėti vokiškai ir kad miškuose yra angių ir vilkų, tad jis nemanė, kad protinga eiti toliau. Šiaip ar taip toliau eiti nebegalėjome, nes pasienio pareigūnas nepripažino mūsų vizų ir norėjo pasitarti su viršininku. Vis dėlto pareigūną turėjęs pakeisti viršininkas pasirodė tik vakare. Taigi buvo laiko pasimokyti latvių kalbos. Jos, žinoma, niekada neišmokome. Dar ir šiandien neaiškiai prisimenu, kad swiest reiškė sviestą, oalas – kiaušinius, kartöppeli – bulves, o gulta – lovą, gal kai kur ir suklydau. Bet taip gražiai skamba.

Tada pasidomėjome istorija ir sužinojome, kad kažkada egzistavusi milžiniška Lietuvos Didžioji Kunigaikštystė buvo sudariusi personalinę uniją su Lenkija ir driekėsi nuo Baltijos iki Juodosios jūros. Tikriausiai Dievas neklydo kiekvienai tautai suteikdamas progą išklausyti istorijos pamoką, po kurios jos pareiškė amžinuosius reikalavimus. Sunku išvardyti, kiek tautų norėjo valdyti tą mišką, kuriame sėdėjome: vokiečiai, nes ten kažkada gyveno gotai, vėliau – Hanzos pirkliai, tada – Kryžiaus ordino riteriai, švedai atėjo ir išėjo, o rusai liko. Valdovai keitėsi kaip atlasų spalvos. Ar medinėse varganų kaimų trobelėse gyvenantys valstiečiai išliko tokie patys? Ar šalį prijungus prie SSRS viskas staiga pasikeitė?

Vakare sužinojome, kad norėdami gauti naujas vizas, turime grįžti į Klaipėdą. Kelias į ten ir atgal man patiko. Sukoriau jį per vieną dieną – galiuką nuėjau pėsčiomis, o dalį kelio mane pavežė geranoriški valstiečiai. Grįžus siena atsivėrė – tas pats jūros krantas, tas pats paplūdimys, miškas dar tankesnis, o Hansas naktį girdėjo kaukiant vilkus. Vakare pasistengėme surasti kaimą, nes reikėjo gauti maisto. Hansas liko sėdėti kaimo pakraštyje ir gilinosi į savo žodyną. O likusieji nuėjome į kaimą ir bandėme susikalbėti. Iš karto nepavyko, bet tada kaimo gyventojai pasikvietė mažą žydų mergaitę, kuri mokėjo jidiš ir džiaugėsi, kad jai puikiai sekasi vertėjauti. Buvome pakviesti į vieną gražiausių namų ir turėjome susėsti gerajame kambaryje po caro Nikolajaus paveikslu. Mums atnešė arbatos, duonos ir sviesto, o kadangi kaime svečių tikriausiai būdavo retai, turėjome papasakoti, iš kur atvykome, kur vykstame ir kodėl. Dar ilgai kartu sėdėjome ir tylėjome, kol buvo svarstoma, kaip mums geriau nuvykti į Liepoją. Tik po ilgų derybų už gautas maisto atsargas mums leido sumokėti keletą pfenigų. Kai išėjome iš kaimo, jau buvo vėlu, todėl miško proskynoje pasistatėme palapinę ir saugumo dėlei susikūrėme laužą – juk negalėjai žinoti, gal vis dėlto buvo tų vilkų. Iš tikrųjų apie kelionę daugiau nėra ką pasakoti. Liepoją prisimenu kaip šviesų uostamiestį, labiau švediško tipo, palyginti su Klaipėda. Iš tikrųjų norėjome nuvykti į Rygą, bet pritrūko laiko ir pinigų. Atmintyje įstrigo tas bevardis kaimas, bet vėl suabejojome savo sąžine, nes be galo gėrėjomės mums gero linkėjusių vargingų žmonių gerumu.

Kai minėjau, kad Karaliaučius yra pasienio miestas, norėjau paaiškinti visai kitus dalykus, ištirti savo paties ribas, atsiriboti. Tačiau vietoj to beveik kiekviename puslapyje rašiau apie sienų peržengimą, apie norą būti už sienų, kad jos liktų už nugaros. Sienos, kurias taip mėgstame peržengti, ir ribos, kuriose esame įkalinti – tai mano ribos. Tačiau reikėtų sudėtingų tyrimų, kad suprasčiau, kaip tai, ko, regis, nepastebiu savo gyvenime, vyksta su mano artimuoju, jau nekalbant apie tą, kuris gimė dviem dešimtmečiais vėliau už mane. Šios sienos ir ribos turėtų tapti mano apmąstymų tema. Buvau gimęs vokiečiu, žydu, piliečiu ir Rytų Prūsijos gyventoju. Iš Rytprūsių galima išvykti, o jei pavyko, buvo galima laiku išvykti iš Vokietijos, kuo labiau atsiriboti nuo materialių buvimo piliečiu klausimų, neigti buvimą žydu arba neigti visa kita, o žydiškumą suvokti kaip svarbiausią dalyką. Žmogus turi tam tikrą laisvę peržengti ribas. Ačiū Dievui, kad jis nėra įstrigęs tame rate, kuriame gimė. Užsibūti tose aplinkybėse gali būti mirtinai pavojinga. Kai šeimoje iš kartos į kartą perduodamos ir reiškiamos nuomonės nebėra privalomos, įtaką pradeda daryti artimiausia aplinka. Mano tėvai žydų tapatybę susiejo su Vokietijos pilietybe ir tai laikė dogma. Kai pradėjome jiems uždavinėti klausimus, pasipylė irzlūs atsakymai. Buvome vokiečiai, tai faktas, kalbėjome vokiškai, mokėjome mokesčius, balsavome, dalyvavome politikoje, mano motinos šeimoje daug kartų lankė vokiškas mokyklas, apie tėvo šeimą beveik nieko nežinau, iš tikrųjų tik tiek, kad tėvas mokėsi miesto senojoje gimnazijoje. Be to, akivaizdu, kad su bendrapiliečiais buvome susiję „ir laimėje, ir nelaimėje“ (tai buvo tipiškas mano tėvo posakis). Religija – asmeninis reikalas, buvome žydai, kaip kiti – protestantai, katalikai, sektantai. Buvome tolerantiški kitų religijų atžvilgiu, tokie turėjo būti ir kiti. Tokie buvo tikėjimo principai, kurių nebuvo galima užginčyti, nepasukant pavojingu keliu. Kur gi būtume atsidūrę, jei nebūtume jų pripažinę? Taigi, kur gi būtume atsidūrę? Tačiau „tobulas“ mano tėvų pasaulis nebuvo toks jau tobulas, kaip mums, vaikams, atrodė.

Nemanau, kad žydams pasaulis Vokietijoje kada nors iš tiesų buvo tobulas. Akivaizdu vien dėl judėjimo apribojimų, kurių laikėsi mano tėvas ir reikalavo, kad ir mes jų laikytumėmės. „Neatkreipti dėmesio“, kuo mažiau išsiskirti iš kitų, nes žydai buvo vieni už kitus atsakingi. Jei vienas žydas elgėsi netinkamai, jis kompromitavo visą bendruomenę. Taip visada būna su mažumomis. Jei įvyksta kas nors, pavyzdžiui, nusikaltimas, ir jei nusikaltėlis vokietis, tada jis ponas Miuleris, o jei žydas – kaltinami žydai, čigonai ir homoseksualai, o šiandien – iš užsienio atvykę darbininkai. Mano tėvą iš svajonių apie lygybę su vokiečiais pažadino 1894 metais vykusi Dreyfuso bylaxv. Dreyfusas iš prancūzų karininko staiga virto žydu, o kai galiausiai paaiškėjo, kad viską užkūrė Vokietijos slaptosios tarnybos, tai ėmė sakyti, kad vienas žydas sukompromitavo prancūzų patriotus. Kaip bežiūrėsi, žydas visuomet likdavo kaltas. O vėliau buvo dar blogiau: Vengrijoje ir Lenkijoje vyko procesai dėl ritualinių žmogžudysčių – visiškai absurdiškas kaltinimas, žinant, kaip griežtai žydams draudžiama mėgautis gaminiais su krauju. Žydai buvo suimti ir teisiami už tai, kad tariamai paskerdė krikščionių vaiką ir kepdami macus įmaišė jo kraujo. Nors teisme galiausiai jie buvo išteisinti, gandas apie krikščionių kraują geriančius žydus jau buvo pasklidęs tarp liaudies ir nuolat pasikartodavo rašytiniuose antisemitiniuose dokumentuose ir skrajutėse. Pakako nedidelio triuko, kad būtų suabejota galutiniu rezultatu, tai yra, išteisinimu ir kaltinimų absurdiškumu. [...]

© Birute Stern, Jerusalem 2018

i Pilkopiai, šiandien Morskoje, Kaliningrado sritis. Čia ir toliau vertėjos pastabos.

ii Vokietininkų vartojamas Klaipėdos krašto pavadinimas. Plačiau žr. https://www.mle.lt/straipsniai/memelland [žiūrėta 2026-10-25]. Knygos ištrauka grąžina skaitytoją į XX a. 3ir 4 dešimtmetį, o atskaitos taškas – 8 dešimtmečio pradžia. Atsiminimų knyga išleista 1973 metais.

iii „Nuo Maso iki Nemuno, nuo Etšo iki Belto.“ Vertė Augustinas Žemaitis. Eilutės nurodo kadaise vokiečių tautos apgyvendintų teritorijų ribas. „Memel“ vadinta tiek upė Nemunas, tiek Klaipėdos miestas, todėl pavadinimai kartais painiojami. Žr. https://www.himnai.lt/95-vokietijos-himnas-vokietijos-daina-deutschlandlied/ [žiūrėta 2026-10-25].

iv Grobšto ragas, į pietus nuo Nidos, dabartinėje Kaliningrado srityje.

v Bulvikio įlanka, Kuršių marių įlanka tarp Nidos ir Preilos.

vi Minimos vietovės dabartinėje Kaliningrado srityje: Selenogradsk (Krantas), Lesnoi (Šarkuva), Rybačis (Rasytė), Morskoje (Pilkopiai), kitos – Lietuvoje (Nida, Purvynė, Preila, Pervalka, Juodkrantė).

vii Čia Klaipėdos miesto vokiškas pavadinimas.

viii Laisvas ir nevaržomas traukiu per pasaulį, rūpesčių nematęs. Greičiausiai vokiečių liaudies daina. Vertė I. P.

ix Vok. „unter der Schwarzen Düne“ – galbūt turimos omeny Pilkosios kopos šalia užpustyto Naglių kaimo, o gal Karvaičių kopa, tarp Preilos ir Pervalkos.

x Rytprūsių lituanizmas.

xi Istoriškai žinomi trys miesto pavadinimai: vok. Königsberg, liet. Karaliaučius, rus. Kaliningrad.

xii Istorinė asmenybė, kovotojas prieš nacionalsocializmą, juristas, autoriaus draugas.

xiii Margot Meisel, būsima autoriaus žmona.

xiv XIX a. pabaigoje įkurta Klaipėdos raupsuotųjų ligoninė veikė iki Antrojo pasaulinio karo. Plačiau žr. https://www.mle.lt/straipsniai/leprozoriumas [žiūrėta 2026-10-25].

xv Prancūzų kariuomenės kapitonas Alfredas Dreyfusas (1859–1935) apkaltintas šnipinėjimu Vokietijai ir nuteistas katorgai. Plačiau žr. https://www.vle.lt/straipsnis/dreyfuso-byla/ [žiūrėta 2026-10-25].

Lektorat / Redagavo Reda Pabarčienė, Vytenė Muschick.

  • Country in which the text is set
    Germany, Lithuania
  • Featured locations
    Pillkoppen - Morskoe
    Nidden - Nida
    Memel - Klaipeda
  • Bibliographic information
    München: Carl Hanser Verlag 1973. München: dtv 41993, p. 308-318
  • Year of first publication
    1973
  • Place of first publication
    München