MakrelOriginal TextMakrel © lyrikline Jeg går langsomt gennem byen for at afføre mig min makrelskygge. Jeg spadserer adstadigt for at tabe mit net. Jeg standser op foran vinduer og ser på min flugtform. Jeg tænder en cigaret og laver skyer af plankton. Jeg spiser skyerne af plankton, men blir ikke federe. Jeg ville gerne være en makrel uden skygge. Jeg bevæger mig videre mellem brinkerne af hus, port, karnap, stativ. Jeg stirrer ned i lysskakten og får øje på murænen. Jeg gør mig til gode med druknede sømænd. Jeg spiser dem sommereftermiddage på det lille torv. Jeg blir til en stime mellem parasollerne. Jeg spyr ufordøjelige stumper af sømænd ud bag hånden. Jeg blir ikke federe. Jeg tænker forgæves på min kost. Jeg drejer uset rundt om hjørnet. Jeg er et medlem af en art. Jeg går adstadigt gennem byen. Man sir mit legeme er funktionelt. Jeg drikker te og spiser kiks min skygge uforgængelig. Jeg går imellem mine striber mine tænder skinner min mund kan ikke lukkes. Jeg vender siden til når jeg skal se den. Det er ikke funktionelt. Jeg standser op foran vinduer. Man ser. De ser. Jeg føler sulten. Min adstadighed er slut. Jeg springer. Overfladen brister, spejlet slukkes. Fremad! GermanMakrele Translated by Lutz Volke
Ich gehe langsam durch die Stadt, um meinen Makrelen- schatten abzulegen. Ich schreite gesetzt, um mein Netz zu verlieren. Ich stehe vor Fenstern und betrachte meine Fluchtform. Ich zünde mir eine Zigarette an und mache Wolken aus Plankton. Verspeise die Wolken aus Plankton, werde aber nicht fetter. Ich möchte gern eine Makrele ohne Schatten sein. Ich bewege mich zwischen den steilen Ufern der Häuser - Tore, Erker, Kleiderständer. Ich sehe den Lichtschacht hinab und erblicke die Muräne. Ich tue mich gütlich an ertrunkenen Matrosen. Ich verspeise sie sommernachmittags auf dem kleinen Marktplatz. Ich bilde einen Schwarm zwischen Sonnenschirmen. Ich spucke unverdauliche Reste von Seeleuten hinter der Hand aus. Ich werde nicht fetter. Ich mache mir vergebens Gedanken über meine Kost. Ich streiche ungesehen um die Ecke. Ich bin Angehöriger einer Art. Ich schreite gesetzt durch die Stadt. Man sagt, mein Körper sei funktional. Ich trinke Tee und esse Keks, mein Schatten unvergänglich. Ich gehe zwischen meinen Streifen, meine Zähne leuchten, mein Mund läßt sich nicht schließen. Ich muß mich seitwärts drehen, wenn ich ihn sehen will. Funktional ist das nicht. Ich bleibe vor Fenstern stehen. Man schaut. Sie schauen. Ich spüre Hunger. Mit meiner Gesetztheit ist es vorbei. Ich springe. Die Oberfläche bricht, der Spiegel schließt sich. Vorwärts!
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